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	<title>// zuckerkick - das stadtmagazin für wuerzburg // ... magazin mit vielen aktuellen interviews, event kalender und artikeln ueber fashion, kino &#038; musik für DICH!</title>
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	<description>// zuckerkick - das stadtmagazin für wuerzburg // ... magazin mit vielen aktuellen interviews, event kalender und artikeln ueber fashion, kino &#038; musik für DICH!</description>
	<pubDate>Sun, 19 May 2013 17:15:49 +0000</pubDate>
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		<title>// zuckerbeat vol. (3)25 - &#8220;baby&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 19 May 2013 17:15:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[º zuckerbeat: musik / szene]]></category>

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		<description><![CDATA[mit neuer Musik von She &#38; Him, Zaz, DJ Koze, dem Soundtrack zu „The Great Gatsby“, The Wonder Years, Mundwerk-Crew, Westbam und The Bunny The Bear. 
// Während uns Zooey Deschanel gerade mal wieder als „New Girl“ um den kleinen Finger wickelt, erscheint auch das neue Album ihres musikalischen Babys She &#38; Him, das sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNoSpacing"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="mso-ansi-language: EN-US;" lang="EN-US">mit neuer Musik von She &amp; Him, Zaz, DJ Koze, dem Soundtrack zu „The Great Gatsby“, The Wonder Years, Mundwerk-Crew, Westbam und The Bunny The Bear. </span></em></p>
<p><span style="mso-ansi-language: EN-US;" lang="EN-US"><img class="alignleft size-medium wp-image-11634" title="she-him" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/she-him-300x300.jpg" alt="she-him" width="249" height="249" /></span>// Während uns Zooey Deschanel gerade mal wieder als „New Girl“ um den kleinen Finger wickelt, erscheint auch das neue Album ihres musikalischen Babys <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">She &amp; Him</strong>, das sie zusammen mit dem Liedermacher M. Ward betreibt. „Volume 3“, das…, wer hätte es gedacht, dritte Album des Duos, macht genau dort weiter, wo der Vorgänger aufgehört hat. Fans von Gold Motel und Konsorten werden schon nach den ersten Akkorden vor Freude im siebten Himmel schweben. She &amp; Him haben auch diesmal wieder 14 kleine Perlen für uns am Start, die man noch Stunden später im Ohr hat. Mit ihren luftig-arrangierten Pop-Songs zaubern die Zwei jedem noch so nörgelnden Miesepeter ein breites Grinsen aufs Gesicht und haben jetzt schon die Trophäe für die Frühlings-Gefühle-Platte der Saison für sich reserviert. Einfach bezaubernd, dieses Werk.</p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="mso-bidi-font-style: italic;"><span id="more-11633"></span></span></p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-11635" title="zaz" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/zaz-300x300.jpg" alt="zaz" width="250" height="250" />// Auf das neue Album der wunderbaren französischen Liedermacherin <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Zaz</strong> haben wir uns schon seit geraumer Zeit gefreut, doch nun ist es endlich soweit. „Recto Verso“ steht in den Regalen und ist mit einer illustren Anzahl von kleinen, aber feien Chanson-Hits der Marke „On Ira“ oder „Gamine“ gespickt. Im Grunde genommen hat die Liedermacherin auf ihrem zweiten Werk alles richtig gemacht. Die Songs sind zwar eine Spur massentauglicher geraten, als auf dem Erstling - das tut der Euphorie um die Musik der hochtalentierten jungen Künstlerin aber keinen Abbruch. Darüber hinaus kann man allen Fans nur raten, zu der schick aufgemachten „Special Edition“ des Albums zu greifen, die neben drei tollen Bonus-Tracks auch noch eine 34-minütige Bonus-DVD beinhaltet.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-11636" title="dj-koze" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/dj-koze.jpg" alt="dj-koze" width="463" height="463" />// Ex-Fischmob und International Pony-Member <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">DJ Koze</strong> hat sich eine gefühlte Ewigkeit nach seinem wegweisenden Solo-Album „Music Is Okay“ mit einem neuen, „echten“ Album zurückgemeldet, dass man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. „Amygdala“ ist das spannendste Elektro-Pop-Werk des neuen Jahres und das nicht nur wegen der illustren Gastauftritte von Tocotronic-Mitglied „Dirk von Lowtzow, Matthew Dear, Apparat, Caribou und Hildegard Knef. Nein… Cosi versteht es auch noch deren Passagen so gekonnt zu verhackstückeln, dass sie in einem völlig neuem Licht erstrahlen. Man braucht in diesem Zusammenhang natürlich ein wenig Geduld, bis sich die wahre Größe von „Amygdala“ offenbart, dann aber möchte man dieses Album gar nicht mehr aus den Händen geben.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-11637" title="great-gatsby-soundtrack" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/great-gatsby-soundtrack-300x300.jpg" alt="great-gatsby-soundtrack" width="250" height="250" />// Die Verflimung von „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">The Great Gatsby</strong>“ mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle ist gerade erst in den Kinos gestartet, da steht auch schon der passende Soundtrack dazu in den Regalen. Wie schon zu alten „Romeo &amp; Julia“-Zeiten bekommt man auch diesmal eine bunte Auswahl an zeitgenössischen Tracks präsentiert, die in den unterschiedlichsten Genres zuhause sind. So finden sich neben Jay-Z und Beyonce auch Tracks von Jack White, Gotye und The XX auf dem Silberling, der einen in einen regelrechten Rausch der Emotionen versetzt. Regisseur Baz Lohrmann hat eben einen Händchen für goldene Melodien und versteht es (ähnlich wie Tarantino) seine Filme kongenial mit musikalischen Kostbarkeiten zu unterfüttern.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-11638" title="wonder-years" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/wonder-years-300x300.jpg" alt="wonder-years" width="250" height="250" />// <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">The Wonder Years</strong> knallen uns derzeit ein neues Album nach dem Anderen vor den Latz. Nach ihrer Collection aus den Jahren 2005 bis 2010 (namens „Sleeping On Trash“), bekommen die Fans auf „The Greatest Generation“ wieder eine fette Portion neuer Pop-Punk-Perlen auf dem Silbertablett serviert. Es ist schon bewundernswert, wie sich die Band ihren Enthusiasmus auch auf dem vierten Album bewahrt und uns eine Melodie nach der anderen um die Ohren haut. Im Gegensatz zu den Vorgängern haben sich diesmal auch einige astreine Hits zwischen die experimentelleren Tracks geschlichen, die auch hierzulande einschlagen könnten wie eine Bombe. Am Besten aber sind The Wonder Years immer noch dann, wenn man sich die Musik auf Albumlänge zu Gemüte führt. Dann nämlich merkt man erst so richtig, dass hier mindestens dreimal so viele Ideen, wie auf den Scheiben der lieben Kollegen, versammelt sind.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-11639" title="mundwerk-crew" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/mundwerk-crew.jpg" alt="mundwerk-crew" width="240" height="240" />// Wer auf klassische Deutschrap-Tracks steht, der ist bei der <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Mundwerk-Crew</strong> an der richtigen Adresse. Die Jungs gibt’s schon seit 2001 und haben sich anfangs vor allem aufs Freestylen konzentriert. Nun erscheint ihr drittes Album unter dem schicken Titel „Brot für die Szene“ und das dürfte all jene glücklich machen, die sich früher schon am Sound von Eins Zwo und den Absoluten Beginnern erfreuten. Überhaupt hat man solch entspannte Sounds schon lange nicht mehr von der hiesigen Szene vor den Latz geknallt bekommen. Dazu gibt’s hintersinnige Wortspiele der beiden MCs Tobias Klauser (a.k.a Touze) und Sebastian Riepp (a.k.a. Sebaino) und zu guter Letzt noch das tanzbare „Get Up Remix“, das auch den letzten Schwerenöter auf die Tanzfläche schubst.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-11640" title="westbam" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/westbam.jpg" alt="westbam" width="250" height="250" />// Und eigentlich könnte sich <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Westbam</strong> ja inzwischen zurücklehnen und eine ruhige Kugel schieben. Seinen Namen kennt heutzutage ja jedes Kind. Nun aber macht er sich auf in Richtung „Götterstrasse“ und versammelt auf seinem gleichnamigen Album eine illustre Riege an lebenden Legenden wie Iggy Pop und Brian Molko (aus dem Hause Placebo), die seine elektronischen Klang-Eskapaden mit brillanten Gesangseinlagen garnieren. Als ob das noch nicht genug wäre, finden sich außerdem so illustre Gesell(inn)en wie Inga Humpe, Lil Wayne, Kanye West oder Andrew Tyler im Studio ein, um ein technoides Meisterwerk aus dem Ärmel zu schütteln. Soll heißen: dieses Album ist nicht nur für Techno-Puristen, sondern auch für Pop-Fans interessant und dürfte den Künstler Westbam mal wieder aus dem Stand an die Spitze der Charts schubsen. Na dann… Regler rauf und abgehen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-11641" title="the-bunny-the-bear" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/the-bunny-the-bear.jpg" alt="the-bunny-the-bear" width="250" height="250" />// Wer auf aggressive Rock-Klänge steht, der sollte mal in das aktuelle Album von <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">The Bunny The Bear</strong> reinhören. Das dürfte alle Fans von Underoath und Konsorten auf der Stelle in Richtung Vorhölle schicken. „Stories“ paart emotionalen Schreigesang mit knackigen Refrains und sorgt durch den Einsatz einer weiblichen Gesangsstimme für das entsprechende Portion an Abwechslung, um nicht im Einheitsbrei der zahllosen Screamo-Acts zu versinken. Die Scheibe ist vielmehr ein dynamisch arrangiertes Aggro-Pop-Werk, dem man auf jeden Fall mehrere Durchläufe schenken sollte. Und damit Schluss für heute. Bis zum nächsten Zuckerbeat.</p>
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		<title>// aufgelesen vol. 82 - &#8220;inzwischen ist es abend&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 11:38:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[º literatur & comic]]></category>

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		<description><![CDATA[mit Büchern von Peter Hook, Frank Spilker, Christine Neder und George R. R. Maritin. 
// Es gibt inzwischen zahllose Werke, die sich mit dem musikalischen Schaffen und der Geschichte von Joy Division auseinandergesetzt haben. Nun aber erfahren wir im Rahmen von „Unknown Pleasures“ genau „Die Joy Division Story“, die man wirklich gelesen haben sollte. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNoSpacing"><em style="mso-bidi-font-style: normal;">mit Büchern von Peter Hook, Frank Spilker, Christine Neder und George R. R. Maritin. </em></p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-11623" title="joy" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/joy-202x300.jpg" alt="joy" width="199" height="296" />// Es gibt inzwischen zahllose Werke, die sich mit dem musikalischen Schaffen und der Geschichte von Joy Division auseinandergesetzt haben. Nun aber erfahren wir im Rahmen von „Unknown Pleasures“ genau „Die Joy Division Story“, die man wirklich gelesen haben sollte. Das Werk stammt nämlich von niemand Geringerem als <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Peter Hook</strong> höchstpersönlich. Der Bassist der Band hat sich 33 Jahre nach der Auflösung der Gruppe daran gewagt, die tragischen Ereignisse von damals noch einmal rück zu vollziehen.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>In diesem Zusammenhang räumt er auch mit allerhand Mythen und Falschaussagen auf, die sich in den vergangenen Jahren angehäuft haben.</p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="mso-bidi-font-style: italic;"><span id="more-11620"></span></span></p>
<p>Darüber hinaus erfahren wir zahllose Anekdoten aus dem Band-Alltag über die kein Außenstehender bisher Bescheid wusste. So berichtet uns Hook nicht nur über Spucke-Stürme und Stinkefinger, sondern auch von diskussionswürdigen Nazi-Outfits und Pferdefleisch-Erfahrungen. Am Ende allerdings entwickelt sich alles zu einer großen Tragödie – Ian Curtis, der Sänger der Gruppe wird erhängt aufgefunden und die verbleibenden Mitglieder machen sich mit ihrer neuen Band New Order dazu auf, die Spitze der Charts zu erklimmen. An Joy Division wird man sich am Ende wahrscheinlich trotzdem ein wenig länger erinnern. Obwohl die Band im Laufe ihrer Karriere nur zwei Alben veröffentlicht hat,<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>halten Stücke wie „Shadowplay“, „She´s Lost Control“ und „Love Will Tear Us Apart“ die Erinnerung am Leben – genauso wie dieses Buch, das wir nicht nur Joy Division-Fans aufs Wärmste ans Herz legen möchten.</p>
<p><img class="size-full wp-image-11624 alignleft" title="frank-spilker" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/frank-spilker.jpg" alt="frank-spilker" width="259" height="429" />// Wenn Sänger einer Indierock-Band plötzlich ihre literarische Ader entdecken, kann das schon mal in die Hose gehen. <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Frank Spilker</strong> (seines Zeichens Frontmann bei der sehr verehrten Gruppe Die Sterne) bildet hier die Ausnahme von der Regel, weil er sich dem Schreiben äußerst unaufgeregt nähert. Schon der Buchtitel „Es interessiert mich nicht, aber das kann ich nicht beweisen“ ist bemerkenswert. Dieser Satz kann gleichzeitig alles oder nichts bedeuten und macht einen neugierig, auf die Dinge, die da noch kommen mögen. Dabei beobachten wir einen gewissen Thomas Troppelmann dabei, wie sein Leben langsam den Bach runter geht. Erst entgleitet ihm die Freundin, dann der ganze erbärmliche Rest. Der Alltag verschwimmt zu einer komischen, grauen Suppe, die ihm den Blick auf das Wesentliche vernebelt. Da hilft eigentlich nur noch ein Ortswechsel. Im Falle Troppelmanns heißt es, ab in die Bahn und raus aus seiner Heimatstadt Hamburg. Ich meine, wer möchte sich schon gerne mit nervenden Bürogesellen und offenen Rechnungen herumschlagen. Dann aber beginnt der Wahnsinn erst so richtig. Denn plötzlich fühlt sich sein ganzes Dasein noch eine gehörige Portion sonderbarer an. Frank Spilker erzählt in seinem Buch von Zeiten des Niedergangs. Trotzdem gelingt es ihm einen durchweg sympathischen Protaginsten zu entwerfen, dem man bis zum (bitteren?!?) Ende nicht von der Seite weichen möchte. Ein echter Glücksgriff, dieses Buch.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-11625" title="neder" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/neder.jpg" alt="neder" width="246" height="376" />// Wer im Sommer gerne auf den großen Freiluft-Open Airs herum springt , der sollte sich mal an das aktuelle Buch von <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Christine Neder </strong>heranwagen. Die erzählt im Rahmen ihres Werkes nämlich von einem waghalsigen Projekt, im Rahmen dessen sie „40 Festivals in 40 Wochen“ absolvierte. Dabei bekommt man als Leser nicht nur zahlreiche Anekdoten aus dem Leben eines Festival-Hoppers vor den Latz geknallt, sondern auch jede Menge schicker Fotos, die einen imposanten Eindruck von dem Geschehen vor Ort transportieren. Während der Blick so über die Seiten schweift, bekommt man auf der Stelle Lust, sich selbst in Richtung Wacken Open Air oder zu diversen Jazz-Festivals zu begeben. In diesem Zusammenhang geht es allerdings nicht nur um die Musik, die da auf der Bühne zum Besten gegeben wird, sondern auch um die zahllosen Rituale auf dem Gelände, die sich der langjährige Camper im Laufe seines Lebens so angeeignet hat. Kurz gesagt: „40 Festivals in 40 Wochen“ bietet einen subjektiven Blick auf die kleinen und großen Open Airs dieser Welt und ist deshalb auch für Festival-Erfahrene ein unerlässlicher Begleiter, wenn es darum geht, sich nach den neuesten Geheimtipps umzusehen. <span style="mso-spacerun: yes;"> </span></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-11626" title="martin9" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/martin9-188x300.jpg" alt="martin9" width="188" height="300" />// Das fünfte Buch von <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">George R. R. Martin</strong>, im Original „A dance with dragons“, aus der Fantasy-Reihe „Das Lied von Eis und Feuer“, erschien 2011 und liegt nun in deutscher Übersetzung vor. Wegen der besseren Handhabung auch diesmal wieder auf zwei Bände mit einer Länge von etwa 800 Seiten verteilt, welche die beiden Titel „Der Sohn des Greifen“ und „Ein Tanz mit Drachen“ tragen. In der New York Times-Bestsellerliste stieg der Band auf Platz 1 ein und konnte sich noch lange auf den oberen Rängen halten. Am ersten Verkaufstag wurden 300 000 Exemplare in den USA verkauft.Die Geschichte um die Herrschaft in Westeros und den eisernen Thron ist ein internationaler Bestseller (2,25 Millionen verkaufte Exemplare im deutschsprachigen Raum). Bekannt ist der Stoff auch durch die Verfilmung der bisher drei ersten Bücher vom anerkannten, amerikanischen Seriensender HBO. Diese wohl aufwändigste Literaturverfilmung der Welt (Titel: „Game of Thrones“) wurde bereits in 80 Ländern verkauft und in Deutschland bei SKY und RTL 2 ausgestrahlt. (Der Autor selbst war entscheidend bei der Auswahl des Kanals und der Schauspieler beteiligt. Was kein Zuschauer als Nachteil empfinden dürfte). <img class="alignright size-large wp-image-11627" title="martin10" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/martin10-644x1024.jpg" alt="martin10" width="250" height="398" />Der „Blanvalet Verlag „veröffentlichte nun alle Teile des Epos in neuer Ausstattung und einheitlicher Übersetzung. Dies kann bei Lesern, die 1997 mit der Fantasynovelle begannen und zwischenzeitlich eine Pause eingelegt haben, zu einigen Ungereimtheiten durch die Vereinheitlichung führen (einige Name wurden verdeutscht). Für alle Neueinsteiger ist es aber kein Problem, außer man sieht sich die Serie parallel im englischen Original an. Inhaltlich geht der Kampf um den eisernen Thron weiter. Daenerys Targaryen reist mit einer großen Armee durch die freien Städte. Trotz anfänglicher Erfolge scheint ihre Lage immer mehr zu einer existenziellen Bedrohung zu werden. Als Ausweg aus dieser Bedrängnis scheint eine Hochzeit reizvoll, dadurch sehen sich die Beteiligten aber auch wieder mit einem echten Dilemma konfrontiert: Welches Bündnis bietet die meiste Sicherheit? Auch Tyrion Lennister erlebt im neunten und <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>zehnten Band ein einziges auf und ab der Emotionen – entweder gehört er zum Kreis der mächtigsten Personen oder seine Tage sind gezählt. Jon Schnee muss weiterhin schwere Entscheidungen treffen. Unter anderem im Rahmen des Zusammenlebens auf der Mauer, wenn sich zum Beispiel Macht und Neutralität nur schwer vereinbaren lassen, um die eigenen Geschwister retten … Aber auch mittelbar sind großen Bedrohungen abzuwenden: die Kreaturen nördlich der Mauer und die Wildlinge stellen ebenso eine Gefahr dar, wie der nahende Winter. Erschwerend kommen die unterschiedlichen Interessen der großen Adelshäuser hinzu, welche Jon Schnee gerne für sich einnehmen möchten. Schnuppert mal rein. Es lohnt sich auch für alle Fans der TV-Serie, weil die Handlung hier schon wesentlich weiter fortgeschritten ist. Und damit Schluss für heute. Bis zur nächsten Leserunde.  (<em>verfasst von K.Reschke</em>)</p>
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		<title>// zuckerbeat vol. (3)24 - &#8220;sockosophie&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 11:14:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[º zuckerbeat: musik / szene]]></category>

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		<description><![CDATA[mit neuer Musik von Phoenix, Clara Luzia, Chuckamuck, Neo Rodeo, Käptn Peng &#38; Die Tentakel von Delphi, Johnny Mauser, Charli XCX und Mrs. Greenbird. 
// Manchmal ist es gar nicht so einfach einen astreinen Mega-Seller von Album zu beerben. Phoenix jedenfalls sahen sich bei den Aufnahmen zu ihrem neuen Album mit der schwierigen Aufgabe konfrontiert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNoSpacing"><em style="mso-bidi-font-style: normal;">mit neuer Musik von Phoenix, Clara Luzia, Chuckamuck, Neo Rodeo, Käptn Peng &amp; Die Tentakel von Delphi, Johnny Mauser, Charli XCX und Mrs. Greenbird. </em></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-11609" title="phoenix" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/phoenix-300x300.jpg" alt="phoenix" width="250" height="250" />// Manchmal ist es gar nicht so einfach einen astreinen Mega-Seller von Album zu beerben. <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Phoenix</strong> jedenfalls sahen sich bei den Aufnahmen zu ihrem neuen Album mit<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>der schwierigen Aufgabe konfrontiert, einem nahezu perfekten Werk ein weiteres (vielleicht noch perfekteres?) folgen zu lassen. Nach einer gefühlten Ewigkeit ist es nun endlich soweit und „Bankrupt!“ unterläuft erst einmal alle Unterwartungen. In den Strophen wickeln uns Phoenix zwar nach wie vor mit ihren luftigen Arrangements um den kleinen Finger, wenn die Stücke dann allerdings in Richtung Refrain abdriften, wird von Programmkino auf Multiplex geswitcht. „Bankrupt!“ ist ein Album, das sich mit Songs wie „Entertainment“ und „Trying To Be Cool“ ganz weit aus dem Fenster lehnt, indem es die Stücke ganz bewusst in kitschige Gefilde abdriften lässt, hat aber mit „Chloroform“ oder „Oblique City“ auch wieder diese pulsierenden Kracher am Start, die man schon auf „Wolfgang Amadeus Phoenix“ so bezaubernd finden konnte. Soll heißen: Phoenix haben das Beste aus ihrer Situation gemacht und einen bunten Knallbonbon gezündet, der einen als Hörer in einem Meer von Konfetti ertrinken lässt. Wer da nicht in Richtung Tanzfläche abbiegt, hat sein Herz für poppige Melodien schon lange unter den Teppich gekehrt.</p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="mso-bidi-font-style: italic;"><span id="more-11608"></span></span></p>
<p><span style="mso-spacerun: yes;"> </span><span style="mso-spacerun: yes;"> </span></p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-11610" title="clara-luzia" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/clara-luzia-300x300.jpg" alt="clara-luzia" width="250" height="250" />// <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Clara Luzia</strong> wickelt uns derzeit nicht nur mit ihrer bezaubernden Ballade „No One´s Watching“ um den kleinen Finger, sondern hat auch mal wieder ein neues Album aus dem Ärmel geschüttelt, dass uns neun geschmeidige Songs um die Ohren haut. „We Are Fish“ ist ein Liedermacher-Werk der melancholischen Sorte, das uns mit bezaubernden Piano-Melodien zu betören weiß. Auf ihrem fünften Album gelingt es der östereichischen Singer-Songwriterin mal wieder sehr gut, einen Drahtseilakt zwischen Folk-Pop und Kammerorchester zu absolvieren, ohne dabei ins Straucheln zu geraten. Da bekommt man als<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Hörer spätestens nach dem zweiten Song Gänsehaut, die nicht mehr abebben möchte, bis der letzte Ton des Werkes verklungen ist.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-11611" title="chuckamuck" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/chuckamuck.jpg" alt="chuckamuck" width="250" height="250" />// Heimlich, still und leise haben auch die herzalleriebsten Schrammelrocker von <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Chuckamuck</strong> ein neues Album eingespielt. Im Gegensatz zum ungestümen Erstling lenken sie ihre Songs diesmal (zumindest zwischenzeitlich) in geregelte Bahnen und schütteln dabei eine Menge kleiner Hits wie „Geistergirl“ und „354 722 384“ aus dem Ärmel. Man darf sich dass dann ein bisschen so vorstellen, als wären Ja, Panik! plötzlich zu einer Power-Pop-Band mutiert. „Jiles“ aber hat solche Vergleiche eigentlich überhaupt nicht nötig. Dieses Album stimmt einen so enthusaistisch, dass man am Liebsten sofort selbst eine Band gründen möchte. Im Grunde genommen haben Chuckamuck also alles richtig gemacht. Da scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis auch die große Masse endlich auf diese Band aufmerksam wird. Ein schöneres Geschrammel jedenfalls bekommt man hierzulande nicht alle Tage um die Ohren gehauen.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-11616" title="neo-rodeo" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/neo-rodeo.jpg" alt="neo-rodeo" width="250" height="250" />// Beim sympathischen Indie-Label „Tapete Records“ erscheint in diesen Tagen ebenfalls mal wieder ein gelungenes Debütalbum einer aufstrebenden, jungen Combo, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. „Mein junges und sorgloses Herz“ von <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Neo Rodeo</strong> besteht aus zwölf schmissigen Tanz-Nummern, die schöne Erinnerungen an das breite Schaffen von Rio Reiser und Friends wachrufen. Nach dem country-lastigen Titelsong kommen mit fortdauernder Lauflänge auch die guten, alten Rock´n´Roll-Anhänger auf ihre Kosten. So entpuppt sich Neo Rodeo als echter Geheimtipp unter den zahlreichen Acts da draußen, die es sich im Grenzgebiet von unbekannten Acts wie The Beautiful Kantine Band und weltberühmten Kollegen wie Johnny Cash eingerichtet haben und wir freuen uns jetzt schon auf die anstehenden Live-Dates.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-11612" title="kaptn-peng" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/kaptn-peng-300x300.jpg" alt="kaptn-peng" width="250" height="250" />// Wer auf deutschsprachigen Rap im Grenzgebiet von Kinderzimmer Productions und Fischmob steht, der sollte mal in das aktuelle Album von <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Käptn Peng &amp; Die Tentakel von Delphi </strong>hinein hören. Die Gruppe mit dem wohl abgedrehtesten Namens des Jahres präsentiert uns auf „Expedition ins O“ einen gelungenen Mix aus experimentellen Instrumentals, klassischem Old School-HipHop und jeder Menge knackiger Punchlines. Da kommt man schon nach wenigen Minuten nicht mehr aus dem Grinsen heraus. Dass die Crew dabei trotzdem nicht klingt, wie aus der Zeit gefallen, ist bemerkenswert: stattdessen spürt man in jeder Zeile den Wunsch nach Langlebigkeit. Man sollte sich demenstsprechend auch etwas Zeit nehmen für dieses Album, denn viele Tracks entfalten ihre wahre Größe erst nach mehrmaligem Hören.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-11613" title="johnny-mauser" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/johnny-mauser.jpg" alt="johnny-mauser" width="250" height="250" />// Zumindest in musikalicher Hinsicht schlägt <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Johnny Mauser</strong> dann in eine ähnliche Richtung. Sein neues Album „Der Katze entkommen“ entpuppt sich als nachdenklich-stimmendes Zecken-Rap-Werk, das einem Geschichten aus dem Leben erzählt. Mit freundlicher Untertsützung von Spion Y, DJ Profile, Peer Plex, Refpolk und Phurioso textet sich der Protagonist durch einen bunten Sound-Mix, welcher in guter, alter Rap-Tradition mit zahlreichen Scratches und doppelbödigen Lyrics versehen ist. „Du kommst im Audi A8 und ich im Audiolith“ – womit dann auch schon klar sein dürfte, wo dieses schlagfertige Werk erscheint. Bei eben jener Hamburger Plattenfirma, die uns in den vergangenen Jahren schon so wunderbare Acts wie Frittenbude und Supershirt präsentiert hat.Ob Johnny Mauser genauso durch die Decke geht? Warten wirs ab. Mit „Die Mauer“ haben sie jedenfalls schonmal ein überzeugendes, musikalisches Angebot für die örtlichen Tanzflächen am Start.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-11614" title="charli-xcx" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/charli-xcx-300x300.jpg" alt="charli-xcx" width="250" height="250" />// Nachdem <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Charli XCX</strong> bereits vor kurzem mit Icona Pop und dem gemeinsamen Mega-Hit „I Love It“ an die Spitze der Charts gestürmt ist, steht nun endlich das Debüt-Album der aufstrebenden Künstlerin in den Regalen. Auf Selbigem versöhnt sie den Mainstream mit einer gehörigen Portion zeitgenössischer Sounds. Im Gegensatz zu „I Love It“ wird zwar hier nicht ununterbrochen aufs Gaspedal gedrückt, dadurch bleibt aber mehr Raum für zauberhafte Melodien, die sowohl im Elektro-Club, als auch in der Großraumdisco funktionieren soltlen. „True Romance“ spiegelt im Grunde genommen perfekt den gegenwärtigen Zeitgeist wieder. Ist ja auch kein Wunder, schließlich standen bei den Aufnahmen so renommierte Kollegen wie Ariel Rechtshaid (Major Lazer) und Patrik Berger (Lana del Rey, Robyn) hinter den Geräten. Da konnte nun wirklich nichts schief gehen.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-11615" title="mrs-greenbird" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/mrs-greenbird-300x296.jpg" alt="mrs-greenbird" width="249" height="246" />// <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Mrs. Greenbird</strong> wiederum sind die etwas andere TV-Band. Jedenfalls gelingt es den beiden Pop-Exoten mit ihrer Melange aus Folk- und Liedermacherklängen auch den geneigten Indie-Hörer um den kleinen Finger zu wickeln. So bezaubert uns die Band auf ihrem gleichnamigen Debütalbum mit elf schmissigen Tracks, die man noch Stunden später im Ohr hat. Auf diesem Album scheint einfach alles zu stimmen, da egalisieren sich alle Ausverkaufs-Vorwürfe von alleine und man kann nur jedem empfehlen, diesem Album mal eine Chance zu geben. Es lohnt sich - schon alleine wegen der bezaubernden Radiohead-Cover-Version von „Creep“ – ein Stück, das im Original sicher zu den schönsten Songs aller Zeiten gehört. Und damit Schluss für heute. Bis zum nächsten Zuckerbeat.</p>
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		<title>// strichcode vol. 46 - &#8220;wie ich ihn hasse!&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 10:55:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[º literatur & comic]]></category>

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		<description><![CDATA[mit Transmetropolitan, Mein Freund Dahmer, Die Peanuts, Buddha und Stieg Larssons Verblendung.
// Wenn Warren Ellis sich daran macht, eine neue Graphic Novel aus dem Ärmel zu schütteln, dann versinken wir natürlich auf der Stelle in freudige Erwartung. In „Transmetropolitan“ wagt sich der langjährige „Marvel“-Autor zusammen mit Darick Robertson an eine ganz besonders verzwickte Angelegenheit heran. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em style="mso-bidi-font-style: normal;">mit Transmetropolitan, Mein Freund Dahmer, Die Peanuts, Buddha und Stieg Larssons Verblendung.</em></p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-11598" title="warren-ellis" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/warren-ellis-200x300.jpg" alt="warren-ellis" width="199" height="299" />// Wenn <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Warren Ellis</strong> sich daran macht, eine neue Graphic Novel aus dem Ärmel zu schütteln, dann versinken wir natürlich auf der Stelle in freudige Erwartung. In „Transmetropolitan“ wagt sich der langjährige „Marvel“-Autor zusammen mit <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Darick Robertson</strong> an eine ganz besonders verzwickte Angelegenheit heran. Das Buch erzählt die Geschichte eines Ex-Journalisten namens Spider Jerusalem, der es sich in seinem Anwesen in den Bergen gemütlich gemacht hat. Als ihn eines Tages sein Verleger anruft, geht sein kleines Idyll schnurstracks in die Brüche.</p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="mso-bidi-font-style: italic;"><span id="more-11597"></span></span></p>
<p>Er muss zurück in die Stadt – dort sieht er sich mit einer Welt konfrontiert, die ihm fremd geworden, ja regelrecht verhasst ist. Jerusalem trifft auf eine futuristische Gesellschaft, die auf Fortschritt programmiert ist. Dabei ist die Menschheit selbst schon ein Stück weit unter die Räder gekommen, denn die künstliche Intelligenz ist drauf und dran den Menschen den Rang abzulaufen. Alles scheint zu pulsieren und der Alltag droht Schritt für Schritt im Dreck zu versinken. So stolpert der Protagonist durch eine verstörende Umgebung, die dermaßen schnelllebig ist, dass sie jeden Hauch von Menschlichkeit zu erdrücken scheint. „Schöne neue Welt“ (so der Name des ersten Bandes der Reihe) ist in diesem Zusammenhang auch eine Warnung an uns selbst, die Dinge in Zukunft nicht außer Kontrolle geraten zu lassen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-11599" title="dahmer" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/dahmer.jpg" alt="dahmer" width="220" height="330" />// In der Graphic Novel „Mein Freund Dahmer“ wagt sich der Autor <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Derf Backderf</strong> an ein wirklich heikles Thema heran. In seinem Werk versucht er Frieden zu schließen mit einem ehemaligen High School-Freund, der zwischen 1978 und 1991 mindestens 17 Menschenleben auf dem Gewissen hat. Während der Rest der Welt in Dahmer nur einen Verrückten sieht, versucht Beckderf die Beweggründe des Killers herauszufinden. Er macht es dabei sich selbst und auch dem Leser nicht besonders leicht. Er konfrontiert seine Beobachter immer wieder mit der geistigen Verwirrung des jungen Mannes, für den jeder Tag ein großer Kampf zu sein scheint. So thematisiert „Mein Freund Dahmer“ die Auseinandersetzung der Hauptfigur mit seinen inneren Dämonen und zeigt, wie sie dabei Schritt für Schritt vom Wahnsinn übermannt wird. Vom Stil her kommen in diesem Zusammenhang auch Fans von Robert Crumb auf ihre Kosten, weil der Zeichenstil Beckderfs immer wieder gewisse Parallelen zu dessen Schaffen aufweist. So zieht einen das Werk von Seite zu Seite mehr in seinen Bann und man wird als Leser gezwungen die eigene Sicht der Dinge zu hinterfragen. „Mein Freund Dahmer“ ist eine komplexe Geschichte, die einen zum Nachdenken anregt. Einfache Antworten jedenfalls wird man in diesem Werk nicht finden, dafür aber gewinnt man umso schmerzhaftere Einsichten.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-11600" title="peanuts-1" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/peanuts-1.jpg" alt="peanuts-1" width="463" height="357" />// „Die Peanuts“ zählen schon seit vielen Jahren zu den liebenswertesten Comic-Figuren unserer Zeit. Im „Carlsen“-Verlag hat man sich deshalb schon vor geraumer Zeit dazu entschieden, das gesamte künstlerische Schaffen von <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Charles M. Schulz</strong> in einer 25-teiligen Werkausgabe zu versammeln. Im ersten Band kommen wir in diesem Zusammenhang in den Genuss der ersten Tages- und Sonntagsstrips der verrückten Haufens, welche allesamt in den Jahren 1950 bis 1952 erschienen sind. Man kommt als langjähriger Fan aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus, wenn so lieb gewonnene Figuren wie Lucy, Linus und Snoopy ihren Einstand geben. Im Zentrum des Geschehens steht dabei natürlich der hochverehrte Charlie Brown, aber erst seine Weggefährten machen die Peanuts zu einem echten Spektakel. So sorgt der erste Band über die volle Distanz immer wieder für ein fettes Schmunzeln auf den Lippen des Lesers. Außerdem bekommt man erstmals zahlreiche Original-Strips präsentiert, die seit der Erstveröffentlichung lange Zeit nicht in gebundener Form erhältlich gewesen sind, weil sie nie nachgedruckt wurden.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Soll heißen: diese Werkausgabe ist ein echtes Spektakel, dass man sich als Comic-Fan auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Darüber hinaus bekommt man als Neueinsteiger noch eine gelungene Einführung von Titanic-Mitbegründer Robert Gernhardt präsentiert, der einen auf die kommenden Ereignisse vorbereitet. Ein wirklich herzzerreißendes Werk, dem in Zukunft noch zahlreiche, weitere folgen sollen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-11601" title="buddha-5" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/buddha-5.jpg" alt="buddha-5" width="222" height="322" />// Und weiter geht’s mit unserer hochverehrten Endlos-Saga „Buddha“ aus der Feder von Manga-Großmeister <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Osamu Tezuka</strong>, die derzeit in einer hochwertigen Neufassung im „Carlsen“-Verlag erscheint. Inzwischen ist auch schon der fünfte Band namens „Die Askese“ auf dem Markt, der sich auch weiterhin mit dem heranwachsenden Protagonisten auseinander setzt. Siddhartha ist auf der Suche nach dem Geheimnis des ewigen Lebens. Er will eins werden mit dem Universum und der Welt um sich herum und lernt dabei zahlreiche Großmeister kennen, die aber allesamt seinen Hunger nach Neuem nicht befriedigen können. So landet er mit seinen Mitstreitern schließlich im Wald der Askese und sieht sich einer brutalen Tortur ausgesetzt. All die Qualen, die er durchleidet, bringen ihm seinem Ziel aber auch nur geringfügig näher. Stattdessen erkennt er, dass er einen anderen Weg einschlagen muss, der ihn schließlich zur wahren Erkenntnis führen soll. „Die Askese“ knüpft in diesem Zusammenhang nahtlos an die Handlung der vergangenen vier Bände an und steht den Vorgängern auch vom Niveau her in nichts nach. Darüber hinaus gelingt es dem Schöpfer auch diesmal wieder, die Geschichte mit zahlreichen, humorvollen Passagen zu schmücken, die für einen kurzweiligen Lesegenuss sorgen.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-11602" title="verblendung-1" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/verblendung-1.jpg" alt="verblendung-1" width="217" height="335" />// Und inzwischen ist es ja gang und gäbe, dass ein Millionen-Bestseller auch in einer grafischen Variante erscheint. Umso weniger überraschend ist es, dass nun auch Stieg Larssons „Verblendung“ gleich in zwei verschiedenen Versionen als Graphic Novel in den Handel kommt. Mit <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Andrea Mutti</strong> und <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Leonardo Manco</strong> haben sich diesmal allerdings zwei renommierte Künstler an die Umsetzung des Welterfolgs gewagt und die berauschende Geschichte in ein optisches Spektakel verwandelt. Zusammen mit der schottischen Krimischriftstellerin und Bühnenautorin <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Denise Mina</strong> hauchen sie der Geschichte um Lisbeth Salander neues Leben ein und ringen ihr ganz nebenbei auch noch ein paar ungeahnte Facetten ab. Eher im klassischen Look präsentiert sich im Gegensatz dazu die Variante von <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Runberg &amp; Homs</strong>, welche aber den Spannungslevel des Romans noch eine Portion treffender in düstere Motive überführt. <img class="alignleft size-full wp-image-11603" title="verblendung-2" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/verblendung-2.jpg" alt="verblendung-2" width="218" height="304" />Die Geschichte selbst spielt im Jahr 1966 – nachdem Harriet Vanger, ihres Zeichens Tochter einer hoch angesehen Familie, urplötzlich verschwindet, verlaufen die anschließenden Ermittlungen im Sande. Nur der Onkel des Mädchens lässt nicht locker. Fünf Jahre nach ihrem Verschwinden engagiert er den renommierten Journalisten Mikael Blomkvist, der in seinem Namen noch einmal Nachforschungen zu ihrem plötzlichen Entschwinden anstellen soll. Im Laufe der Ermittlungen schließt er sich schließlich mit der jungen Lisbeth Salander zusammen, um den mysteriösen Ereignissen auf den Grund zu gehen.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Ob es den Beiden gelingt das Rätsel zu lösen? Am besten du findest es selbst heraus. Die beiden Veröffentlichungen von „Panini“-Comics und dem „Splitter“-Verlag sollte man sich als Fan der „Millienum“-Trilogie auf keinen Fall entgehen lassen. Und damit Schluss für heute. Bis zum nächsten Strichcode.</p>
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		<title>// die nächsten termine&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 07:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[º stadtgespräch]]></category>

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		<description><![CDATA[ 

Prag (13.7. / Main und Meer, Schweinfurt)
und sonst so?
Dear Reader (18.5. / Cairo)
Dagobert (31.5. / Cairo)
Spaceman Spiff (7.6. / Cairo)
The Bouncing Souls (20.6. / Stattbahnhof, Schweinfurt)
udwue mit Bratze, James Hersey, Kat Frankie, Rainer von Vielen, Robert Alan, Senore Matze Rossi, The Ghostrockets, Tubbe u.a. (20.- 23.6. / Talavera Mainwiesen)
Alex Clare (26.6. / Posthalle)
Calexico (6.7. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong><img class="alignright size-medium wp-image-11149" title="prag" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/02/prag-300x200.jpg" alt="prag" width="200" height="133" /></strong></p>
<p><strong>Prag </strong>(13.7. / Main und Meer, Schweinfurt)</p>
<p><em>und sonst so?</em></p>
<p><strong>Dear Reader </strong>(18.5. / Cairo)</p>
<p><strong>Dagobert </strong>(31.5. / Cairo)</p>
<p><strong>Spaceman Spiff </strong>(7.6. / Cairo)</p>
<p><strong>The Bouncing Souls </strong>(20.6. / Stattbahnhof, Schweinfurt)</p>
<p><em>udwue</em><strong> </strong>mit <strong>Bratze, James Hersey</strong>, <strong>Kat Frankie, Rainer von Vielen, Robert Alan, Senore Matze Rossi, The Ghostrockets, Tubbe</strong> u.a. (20.- 23.6. / Talavera Mainwiesen)</p>
<p><strong>Alex Clare </strong>(26.6. / Posthalle)</p>
<p><strong>Calexico</strong> (6.7. / Posthalle)</p>
<p><strong>Die Toten Hosen</strong> &amp; <strong>Thees Uhlmann</strong> (20.7. / Willy-Sachs-Stadion, Schweinfurt)</p>
<p><strong>Chilly Gonzales </strong>(26.7. / Hafensommer)</p>
<p><strong>Jane Birkin</strong> (28.7. / Hafensommer)</p>
<p><strong>The Notwist </strong>(29.7. / Hafensommer)</p>
<p><strong>Sophie Hunger</strong> (8.8. / Hafensommer)</p>
<p><strong>Megaloh </strong>(8.10. / Cairo)</p>
<p><strong>Prinz Pi</strong> (26.10. / Posthalle)</p>
<p><strong>Thees Uhlmann</strong> (11.11. / Posthalle)</p>
<p><strong>Maximilian Hecker </strong>(15.11. / Kellerperle)</p>
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		<title>// zuckerschock für den mai 2013: willy moon</title>
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		<pubDate>Wed, 01 May 2013 09:08:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[º zuckerbeat: musik / szene]]></category>

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		<description><![CDATA[// Es kommt ja inzwischen sehr selten vor, dass uns ein Musiker aus dem Stand komplett umhaut. Dementsprechend freuen wir uns heute umso mehr, euch auf Willy Moon aufmerksam machen zu können. Der Neuseeländer hat mit „Here´s Willy Moon“ das wohl packendste Pop-Album dieses noch so jungen Jahres am Start. Dass er persönlich auf Rock´n´Roll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-11593" title="willy-moon" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/05/willy-moon.jpg" alt="willy-moon" width="250" height="250" />// Es kommt ja inzwischen sehr selten vor, dass uns ein Musiker aus dem Stand komplett umhaut. Dementsprechend freuen wir uns heute umso mehr, euch auf <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Willy Moon</strong> aufmerksam machen zu können. Der Neuseeländer hat mit „Here´s Willy Moon“ das wohl packendste Pop-Album dieses noch so jungen Jahres am Start. Dass er persönlich auf<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Rock´n´Roll und Jazz steht, hört man der Platte in zahlreichen Stücken an. „Railroad Track“ zum Beispiel klingt wie ein gelungener Bastard aus Jake Buggs „Two Fingers“ und C2Cs „Down The Road. Daneben findet sich natürlich auch der Über-Hit „Yeah Yeah“ auf der Scheibe, der jetzt schon auf zahlreichen Tanzflächen der Nation rauf und runter läuft. <span style="mso-ansi-language: EN-US;" lang="EN-US">Daneben gibt’s das beinahe schon Ramones-lastige „My Girl“ und den fulminanten Soul-Opener „Get Up (What You Need)“. </span>Wem das immer noch nicht reicht, der darf zu “She Loves Me” und “Shakin´“ in schönen Erinnerungen an die 60er Jahre schwelgen. Soll heißen: „Here´s Willy Moon ist ein im wahrsten Sinne des Wortes umwerfendes Album, das klingt, als hätte jemand ein paar verschollene Perlen von Jack White in ein poppigen Korsett gepresst.</p>
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		<title>// szenewechsel vol. 26 - &#8220;(&#8230;)&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 14:53:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[º film / kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[mit den SZ-Cinematheken „Stummfilm“ und „Trickfilm“, Weissensee, Verbrechen und Spooks. 
// Zusammen mit der „Cinemathek“ der Süddeutschen Zeitung wenden wir heute einen Blick zurück in die Vergangenheit. Im Rahmen der „Stummfilm“-Edition sind nämlich zehn Stummfilm-Klassiker in runderneuerter Form auf den Markt geworfen worden, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Gleich zu Beginn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNoSpacing"><em style="mso-bidi-font-style: normal;">mit den SZ-Cinematheken „Stummfilm“ und „Trickfilm“, Weissensee, Verbrechen und Spooks. </em></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-11576" title="stumm3" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/stumm3.jpg" alt="stumm3" width="199" height="318" />// Zusammen mit der „Cinemathek“ der Süddeutschen Zeitung wenden wir heute einen Blick zurück in die Vergangenheit. Im Rahmen der „<em style="mso-bidi-font-style: normal;">Stummfilm</em>“-Edition sind nämlich zehn Stummfilm-Klassiker in runderneuerter Form auf den Markt geworfen worden, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Gleich zu Beginn sollte man in diesem Zusammenhang eine gehörige Portion an Ausdauer an den Tag legen. „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Die Nibelungen</strong>“ (bestehend aus „Siegfried“ und „Kriemhilds Rache“) stehen nämlich auf dem Programm und bringen es zusammen auf eine Gesamtlänge von „sage“ und schreibe 280 Minuten.</p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="mso-bidi-font-style: italic;"><span id="more-11575"></span></span></p>
<p>Da wirkt der Zweiteiler „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Ich möchte kein Mann sein</strong>“ / „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Die Austernprinzessin</strong>“ von Ernst Lubitsch fast schon wie ein ausgedehnter Trailer im Vergleich. Während die Geschichte um Siegfried und <img class="alignleft size-medium wp-image-11577" title="stumm5" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/stumm5-188x300.jpg" alt="stumm5" width="188" height="300" />Kriemhild den Meisten bereits bekannt sein dürfte, dreht sich der Doppelpack von Lubitsch im ersten Akt um eine junge Dame namens Ossi, die sich als Mann verkleidet und der zweite Teil um eine Milliardärs-Tochter, die versehentlich einen mittellosen Prinzen heiratet. In beiden Filmen wird also gegen die gängigen, gesellschaftlichen Konventionen verstoßen, was den Zuschauern immer wieder ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubert. Anschließend bekommen wir dann einen der diskussionswürdigsten Streifen der Stummfilm-Geschichte präsentiert. „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Intoleranz</strong>“ von David W. Griffith ist das bis dahin wohl größenwahnsinnigste Projekt der Filmgeschichte, welche in 177 Minuten vier verschiedene Handlungsstränge verfolgt und dabei mehrere Epochen streift. <img class="alignright size-medium wp-image-11578" title="stumm8" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/stumm8-188x300.jpg" alt="stumm8" width="188" height="300" />Der Film ist aber auch Griffith Reaktion auf seinen heiß-diskutierten Vorgänger „Die Geburt einer Nation“, welcher nach Veröffentlichung unter Rassismus-Verdacht steht. Mit „Intoleranz“ stellt sich der Schöpfer der Diskussion und wirft dabei neue Fragen auf. Die Geschichte von „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Faust</strong>“ wiederum dürfte hinlänglich bekannt sein. In dem gleichnamigen Streifen von Friedrich Wilhelm Murnau wird die klassische Erzählung vom Erzengel Michael, dem Teufel und Johann Faust noch einmal in einem ansprechenden Gewand für die große Leinwand inszeniert. Wer es weniger fantastisch mag, der kommt bei „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Panzerkreuzer Potemkin</strong>“ auf seine Kosten. Der Streifen thematisiert in fünf Akten eine Meuterei auf einem Kriegsschiff im Jahre 1905 und galt zu seiner Zeit als das wohl spektakulärste Ereignis der Kinogeschichte. „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Tartüff</strong>“ wiederum setzt sich mit dem Erbe eines älteren Herrn auseinander. So erarbeitet sich eine zwielichtige Haushälterin das Vertrau<img class="alignleft size-medium wp-image-11579" title="stumm9" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/stumm9-188x300.jpg" alt="stumm9" width="188" height="300" />en eines alten Mannes, der schließlich mit dem Gedanken spielt, seinen Neffen zu enterben. Der aber ist selbst mit einer gehörigen Portion an schauspielerischem Talent ausgestattet und versucht seinem Onkel im Laufe der Geschichte die Augen zu öffnen. „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Irrwege einer Ehe</strong>“ von Cecil B. DeMille<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>dreht sich um einen Protagonisten namens Robert Gordon, dem das Glück in seiner Partnerschaft abhandengekommen ist. Also beginnt er eine Affäre. Als ihn seine Frau dabei ertappt, fordert sie die Scheidung. Dann aber treffen sich die einst Vermählten wieder und die alten Gefühle sind wieder da. „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Die Frau, nach der man sich sehnt</strong>“ wiederum dreht sich um falsche Motive un<img class="alignright size-medium wp-image-11580" title="szumm7" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/szumm7-188x300.jpg" alt="szumm7" width="188" height="300" />d kriminelle Verstrickungen. Am Ende kommt es zu tödlichen Zwischenfällen und man ist als Zuschauer zunehmend fasziniert von dieser verzwickten Geschichte von Kurt Bernhard. Zwei echte Schmankerl hat sich die Süddeutsche Zeitung dann auch noch bis zum Schluss aufgehoben. Der Dracula-Klassiker „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Nosferatu</strong>“, der in regelmäßigen Abständen auch auf zahllosen Festivals mit musikalischer Untermalung zu sehen ist, thematisiert die Geschichte des bissigen Grafen mit betörenden Motiven, die bis heute unerreicht bleiben. „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Lichter der Grossstadt</strong>“ wiederum bildet mit Charlie Chaplin in der Hauptrolle einen würdigen Abschluss der „Stummfilm“-Edition, die nicht nur wegen ihrer vier DVD-Premieren („Die Nibelungen“, „Faust“, „Irrwege einer Ehe“<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>und „Die Frau, nach der man sich sehnt“) in jeder gut sortierten DVD-Bibliothek stehen sollte.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-11581" title="trick2" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/trick2.jpg" alt="trick2" width="463" height="778" />// Wer sich in der Zwischenzeit überlegt, was er denn für schicken Trickfilm-Streifen für den eigenen Nachwuchs besorgen könnte oder einfach mal wieder so richtig schön nostalgisch werden möchte, der sollte mal in die kürzlich erschienene „<em style="mso-bidi-font-style: normal;">Junge Cinemathek</em>“ der Süddeutschen Zeitung hinein schauen. Zwölf Klassiker der zauberhaften Sorte wurden da in einer schicken Edition zusammengekratzt und natürlich darf da auch der herzallerliebste „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Dumbo</strong>“ nicht fehlen. Der bringt ja seit vielen Jahren nicht nur die Kids dazu, ihre Tränendrüsen zu öffnen, sondern auch die ältere Generation.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Wer die Story noch nicht kennt (was eigentlich kaum vorstellbar ist), sei hier noch einmal darauf verwiesen, dass es sich bei Dumbo um einen kleinen Elefanten handelt, der mit so großen Ohren gesegnet ist, dass er einfach mal so<img class="alignleft size-medium wp-image-11582" title="trick5" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/trick5-178x300.jpg" alt="trick5" width="178" height="300" /> mir nichts dir nichts vom Erdboden abzuheben vermag.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>„<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Kiriku und die Zauberin</strong>“ ist in diesem Zusammenhang dann fast schon so etwas wie ein Geheimtipp. Die Geschichte dreht sich um einen außergewöhnlichen Jungen, der bereits im Mutterleib zu sprechen vermag. Kurz nach der Geburt will er dein sein Heimatdorf von einem bösen Fluch befreien – das Wasser ist nämlich versiegt und die Männer des Ortes sind verschwunden. Schuld daran ist eine böse Hexe namens Karaba, die nichts unversucht lässt, um die Menschen vor Ort mit ihren Untaten zu drangsalieren. Weiter geht’s dann anschließend mit dem Klassiker „Unten am Fluss“. Der Streifen, der auch für Erwachsene interessant ist, dreht sich um eine entwurzelte Hasenfamilie, die sich ihren Weg in ein neues Zuhause bahnt. In diesem Zusammenhang ist der Film nicht nur mit einer spannenden Storyline, sondern auch mit jeder Menge Seitenhiebe auf das gesellschaftliche Leben gespickt. „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Aristocats</strong>“ aus dem Hause „Disney“ dürfte dann wieder jedem <img class="alignright size-medium wp-image-11583" title="trick6" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/trick6-178x300.jpg" alt="trick6" width="178" height="300" />ein Begriff sein - wer sich trotzdem gerade noch händeringend zu erinnern versucht, wobei es sich bei der Geschichte eigentlich handelt, dem sind wir beim „Szenewechsel“ gerne behilflich. Der Trickfilm dreht sich um eine große Erbschaft und eine verschwundene Katzenfamilie. Na? Klingelt´s? Falls nicht, schuppert am besten selbst mal rein. Es lohnt sich. „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Die Erfindung des Verbrechens</strong>“ von Karel Zeman setzt sich anschließend mit einem Wissenschaftler auseinander, der von ein paar zwielichtigen Typen entführt worden. Die aber haben nicht mit seinem Assistent Hart gerechnet, der sich daran macht, den Sprengstoff-Tüftler aus den Händen der Banditen zu befreien. „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Gullivers Reisen</strong>“ erzählt noch einmal die Geschichte des gleichnamigen Roman-Klassikers<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>von Jonathan Swift nach. Da landet der Protagonist in einem Liliputaner-Staat und findet sich in einer wirklich misslichen Lage wieder. Die Bewohner haben ihn nämlich gefesselt, <img class="alignleft size-medium wp-image-11584" title="trick9" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/trick9-178x300.jpg" alt="trick9" width="178" height="300" />weil sie ihn für einen mörderischen Riesen halten. Ob er sie im Laufe des Films vom Gegenteil überzeugt? Nach 72 kurzweiligen Minuten weißt du es. Und kannst dich anschließend an „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Das große Rennen von Belleville</strong>“ heranwagen, das nicht nur ein bildgewaltiger Augenschmaus ist, sondern auch mit jeder Menge Seitenhiebe auf die Musik der 30er Jahre und die Tour de France gespickt ist. Weiter geht’s dann mit dem Klassiker „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Animal Farm – Aufstand der Tiere</strong>“. Der Zeichentrickfilm basiert auf dem gleichnamigen Roman von George Orwell und dürfte neben älteren Kids auch die Erwachsenen in ihren Bann ziehen. Die Geschichte um eine Farm, die sich von ihrem Herrn emanzipiert und fortan in Eigenregie zu existieren versucht, ist gleichzeitig auch ein politisches Statement. Und gleichzeitig ein gelungener Aufruf gegen jegliche Art von Schreckensherrschaft. „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Bernard und Bianca</strong>“ und „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Feivel der Mauswanderer</strong>“ bedienen dann die Sehnsüchte all jener, die sich mal wieder auf große Abenteuerreise begeben möchten. Während Erstere versuchen ein Waisenkind aus den Klaue<img class="alignright size-medium wp-image-11585" title="trick10" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/trick10-178x300.jpg" alt="trick10" width="178" height="300" />n einer skrupellosen Entführerin zu befreien, reist der werte Mäuserich Feivel mit seiner Familie nach Amerika und wird dabei von seinen Eltern getrennt. Fortan begibt er sich auf große Suche und sieht sich dabei nicht nur mit jeder Menge hungriger Katzen konfrontiert, sondern lernt auch den Ernst des Lebens kennen. Zu guter Letzt biegen dann mit „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Die Abenteuer des Prinzen Achmed</strong>“ und „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Die Hexe und der Zauberer</strong>“ noch einmal zwei sehenswerte Klassiker um die Ecke, die sich mit fantastischen Zauberpferden, Riesenschlangen und Rittersknechten auseinander setzen. Und so können wir den Machern zu guter Letzt nur gratulieren, welch zauberhafte Streifen sie hier aus der Kiste gekramt haben, um sie noch einmal im neuen Licht erstrahlen zu lassen. Die „Junge Cinemathek“ ist ein großes Vergnügen für allen Mädchen, Jungen und Junggeblieben.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-11586" title="weissensee1" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/weissensee1-214x300.jpg" alt="weissensee1" width="214" height="300" />// Die „Berliner Liebesgeschichte“ namens „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Weissensee</strong>“ von Friedmann Fromm ist meilenweit entfernt von dem Mittwochabend-Liebesprogramm, das immer wieder für den Untergang jeglichen Niveaus bei den Öffentlich-Rechtlichen herhalten darf. Die Reihe ist nämlich schon von der Besetzung her ein Ausnahmefall. Florian Lukas und Hannah Herzsprung spielen in diesem sechsteiligen Projekt zwei Liebende, welche die Grundfesten ihrer Familien erschüttern. Die Geschichte spielt in der ehemaligen DDR. Martin ist als Volkspolizist tätig und ist Teil einer Familie, die das System des Staates am Laufen hält. Julia wiederum ist die Tochter einer Liedermacherin und wehrt sich gegen die Bevormundung des Regimes. Am liebsten würde sie so schnell wie möglich das Weite suchen. Als sich die Beiden näher kommen, löst das in beiden Familien eine Sinnkrise aus. Schritt für Schritt entblößt die Serie die Seele seiner Protagonisten und als sich dann auch noch abzeichnet (VORSICHT SPOILER!), <img class="alignright size-medium wp-image-11587" title="weissensee2" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/weissensee2-212x300.jpg" alt="weissensee2" width="212" height="300" />dass die beiden Liebenden ein Geschwisterpaar sein könnten, wird der alltägliche Irrsinn des Lebens schmerzhaft offensichtlich. Hannah Herzsprung trägt den Film über weite Strecken mit ihrem schauspielerischen Talent, das rettet die Produktion allerdings nicht über die volle Distanz davor, dass auch mal zweidimensional-gezeichnete Charaktere auf der Bildfläche erscheinen. Im Großen und Ganzen gelingt es „Weissensee“ über die volle Dsitanz von zwei Staffeln aber dennoch ein differenziertes Bild des Lebens in der ehemaligen DDR zu zeichnen. Darüber hinaus macht die Serie Hoffnung, dass die ARD in Zukunft ihre „Liebesgeschichten“ des Öfteren mit etwas mehr Tiefgang ausstattet. Der Anfang ist getan. Und wie warten gespannt, was da noch folgen wird. Bis dahin könnt ihr euch die Zeit mit den beiden Staffeln von „Weissensee“ vertreiben, die aus jeweils sechs Episoden bestehen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-11588" title="verbrechen" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/verbrechen.jpg" alt="verbrechen" width="227" height="324" />// Der Welt-Bestseller „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Verbrechen</strong>“ aus der Feder von Ferdinand von Schirach wurde in der Zwischenzeit ebenfalls auf Leinwand überführt. Im Rahmen der Reihe bekommen wir es nun mit sechs Kriminalfällen zu tun, die auf wahren Begebenheiten beruhen und allesamt extrem schockierend sind. Dabei kreist alles um die Erlebnisse des Protagonisten, welcher Anwalt ist, und sich einen eigenen Reim auf die vorgetragenen Geschehnisse machen muss. Selbiger wird kongenial in Szene gesetzt von Josef Bierbichler, der schon seit langem zu den besten hiesigen Darstellern zählt. So lernen wir nicht nur drei Kleinkriminelle kennen, deren großer Clou vollends in die Hose geht, sondern auch einen Mann, der vom Opfer zum Täter transferiert. Als dann auch noch ein kleines Mädchen verschwindet, geht es in dem betroffenen Ort plötzlich drunter und drüber. Ob der liebe Herr Anwalt da Licht ins Dunkel zu bringen vermag? Am besten du findest es selbst heraus. Als kleinen Bonus gibt’s nämlich noch ein packendes Making Of, ein Exklusiv-Interview mit Ferdinand von Schirach und ein gelungenes Musik-Video von NaNuchKa oben drauf. Na, wenn das mal kein Kaufanreiz ist.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-11589" title="spooks8" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/spooks8.jpg" alt="spooks8" width="219" height="300" />// Die BBC-Crime-Reihe „<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Spooks</strong>“ wiederum nimmt auf DVD ebenfalls an Geschwindigkeit auf und geht in diesen Tagen in Runde 8. Dabei gilt es auch diesmal eine astreine Katastrophe zu verhindern. Die Agenten um den an die Russen ausgelieferten Harry Pierce (umwerfend gespielt von Peter Firth) sehen sich mit einer groß angelegten Verschwörung konfrontiert, welche noch dazu zahlreiche Fragen aufwirft. Am Ende ist man als Zuschauer selbst nicht mehr sicher, wem man hier eigentlich noch trauen kann. Währenddessen wird Pierce von seinen Entführern mit einer Person aus seiner Vergangenheit konfrontiert. Die Ermittler nutzen sie, um ihn selbst unter Druck zu setzen. Dann aber stellt sich heraus, dass auch der MI6 und das CIA involviert sind. Was das für Pierce und seine Kollegen bedeutet? Am besten du findest es selbst heraus. Im achten Teil der Krimi-Saga verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse vollkommen und man bekommt abermals differenziert ausgearbeitete Charaktere präsentiert, die sich zwischen zwei oder noch mehr Übeln entscheiden müssen. Ob am Ende überhaupt noch ein Stein auf dem anderen bleibt? Am besten du schnupperst selbst mal rein. Es lohnt sich - vor allem für „Homeland“-Fans.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Und damit Schluss für heute. Bis zum nächsten Szenewechsel.</p>
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		<title>// zuckerbeat vol. (3)23 - &#8220;mosquito&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 13:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[º zuckerbeat: musik / szene]]></category>

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		<description><![CDATA[mit neuer Musik von den Yeah Yeah Yeahs, Fall Out Boy, Frank Turner, Cold War Kids, The Knife, The Flaming Lips, Kid Cudi und Snoop Lion. 
// Als die Yeah Yeah Yeahs vor einigen Jahren auf der Matstcheibe auftauchten, hatte wohl keiner auf dem Zettel, dass die Band um Sängerin Karen O zur gefeierten Indie-Institution [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNoSpacing"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="mso-ansi-language: EN-US;" lang="EN-US">mit neuer Musik von den Yeah Yeah Yeahs, Fall Out Boy, Frank Turner, Cold War Kids, The Knife, The Flaming Lips, Kid Cudi und Snoop Lion. </span></em></p>
<p><span style="mso-ansi-language: EN-US;" lang="EN-US"><img class="alignleft size-medium wp-image-11562" title="yeah-yeahs" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/yeah-yeahs-300x299.jpg" alt="yeah-yeahs" width="250" height="249" /></span>// Als die <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Yeah Yeah Yeahs</strong> vor einigen Jahren auf der Matstcheibe auftauchten, hatte wohl keiner auf dem Zettel, dass die Band um Sängerin Karen O zur gefeierten Indie-Institution mutieren würde. Auf ihrem neuen Album beschränken sie sich abermals auf lärm-verliebte Tracks, die schöne Erinnerungen an die frühen Garbage wachrufen. „Mosquito“ wird auch diesmal in den einschlägigen Kritiker-Charts einen festen Platz einnehmen, mit Songs wie „Sacrilege“ und dem Titeltrack könnten diesmal aber auch die Massen zum Durchdrehen bewogen werden. Songs wie diese hätte man auch auf dem letzten Album von The Gossip gerne gesehen, wurde aber von den renommierten Kollegen mit blitzeblankem Disco-Pop vertröstet. Im Grunde genommen haben die Yeah Yeah Yeahs auf „Mosquito“ alles richtig gemacht – und so könnte die Band auch in kommerzieller Hinsicht schon bald unerwartete Höhenflüge erleben.</p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="mso-bidi-font-style: italic;"><span id="more-11564"></span></span></p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-11563" title="fall-out-boy" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/fall-out-boy-300x300.jpg" alt="fall-out-boy" width="250" height="250" />// Und bitte Vorsicht, liebe Fans. Auf dem neuen Album von <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Fall Out Boy</strong> vollziehen die Emo-Haudegen endgültig ihre Transformation zum lupenreinen Pop-Act. Während sich schon in den vergangenen Jahren der Pop-Aspekt ihres Schaffens immer weiter in den Vordergrund gedrängt hat, werden diesmal mit Big Sean und Elton John auch noch die passenden Gäste aus dem Ärmel geschüttelt, um den Sprung auf die ganz große Bühne zu schaffen. „Save Rock And Roll“ führt einen in diesem Zusammenhang also erstmal in die irre, das Schöne aber ist: die Platte klingt trotzdem nicht wie glatt-produzierter Glitzer-Pop für die Großraumdisco. Ganz im Gegenteil: mit Songs wie „The Phoenix“ oder „Death Valley“ haben die Jungs zwar äußerst eingängige, aber dennoch langlebige Tracks im Gepäck, die man noch Stunden später im Ohr hat. Spätestens beim beschwingten „Young Volcanos“ brüllen sich dann alle Anwesenden die Seele aus dem Leib, bevor Elton John höchstpersönlich das großspurige Ende einläutet.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-11565" title="frank-turner" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/frank-turner.jpg" alt="frank-turner" width="250" height="250" />// <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Frank Turner</strong> war und ist vor allem ein herausragender Geschichtenerzähler. Seine Songs berichten von Begebenheiten, die direkt um die Ecke geschehen könnten. Besonders im Live-Kontext ist es ein echtes Ereignis, diesem Musiker beim Spielen zuzusehen. Nun hat er endlich sein neues Album „Tape Deck Heart“ aus dem Ärmel geschüttelt, dass auch in kommerzieller Hinsicht der große Durchbruch für den Künstler sein könnte. Der 31jährige erfreut sich inzwischen sogar unter den ganz Großen allerhöchster Beliebtheit. Erst neulich ist er in der Wembley Arena zusammen mit Paul McCartney und den Arctic Monkeys passend zur Eröffnung der Olympischen Spiele aufgetreten. Dabei stellte er fast schon beiläufig unter Beweis, dass seine Pub-Hymnen mit Folk-Einschlag auch im großen Kontext funktionieren. Es dürfte also auch diesmal nicht lange dauern, bis sich alte Kumpels (oder neuen Bekanntschaften) zu Hymnen wie „Polaroid Picture“ und „Recovery“ in den Armen liegen.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-11566" title="cold-war-kids" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/cold-war-kids.jpg" alt="cold-war-kids" width="250" height="250" />// Die <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Cold War Kids</strong> wurden ja in der Vergangenheit immer wieder mit den alt-ehrwürdigen Doors verglichen. Inzwischen ist der Hype um die Band ein wenig abgeebbt, sie agiert aber trotzdem noch auf einem ansprechenden Niveau. Erinnert der Opener noch ein wenig an einen nicht veröffentlichten Single-Hit der Killers, geht’s anschließend auch mal etwas vertrackter zu. „Dear Miss Lonelyhearts“ wandelt auf dem schmalen Grad zwischen großer Bühne und Experimentierfreude. So wird man im Laufe des Albums von einem Extrem ins Andere geschubst und fühlt sich, als würde man hier einem Mixtape großer Rock-Klassiker lauschen, denen der Sprung an die Spitze der Charts leider nicht vergönnt gewesen ist. Wer auf Rockmusik steht, die keinerlei Berührungsängste hat und noch dazu gängige Grenzen auslotet, ist bei den Cold War Kids an der richtigen Adresse.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-11567" title="the-knife" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/the-knife-300x299.jpg" alt="the-knife" width="250" height="250" />// <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">The Knife</strong> haben inzwischen erkannt, dass sie niemandem mehr etwas beweisen müssen. Dementsprechend haben sie auf ihrem neuen Album nicht nur alle Masken abgelegt, sondern auch jegliche Pop-Anleihen über Bord geworfen. „Shaking The Habitual“ ist ein Album gewordener Experimentierkasten, der sich auf zwei Silberlinge verteilt. Wenn man dann noch beiläufig erwähnt, dass die Single „Full Of Fire“ mit eienr Lauflänge von knapp 10 Minuten zum noch zugänglichsten gehört, was auf diesem Werk zu finden ist, sollte auch dem Letztem klar, wie der Hase läuft. The Knife, um die beiden Geschwister Karin Dreijer Andersson und Olof Dreijer, sind inzwischen eine Marke für sich, die sich über jegliche msuikalische Konventionen hinwegsetzt. Eigentlich schwer vorstellbar, dass diese Scheibe auch in kommerzieller Hinsicht einschlägt, im Live-Kontext aber dürften sich viele dieser Stücke als echte Glücksgriffe erweisen. Wer auf experimentelle Elektro-Klänge steht, sollte unbedingt mal reinhören.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-11568" title="flaming-lips" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/flaming-lips.jpg" alt="flaming-lips" width="250" height="250" />// Ebenfalls grenzüberschreitende Sounds bekommen wir auf dem aktuellen Album von den <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Flaming Lips</strong> präsentiert. „The Terror“ besteht aus einer regulären Scheibe und einer Mini-Cd, die eine hübsche Zugabe für alle Fans darstellt. Die Gruppe war ja noch nie verlegen, wenn es darum ging, die Grenzen des künstlerisch Möglichen auszuloten. Ganz im Gegenteil: Ähnlich wie Pink Floyd ist es bei den Flaming Lips inzwischen fast Standard, dass die Gruppe die gängigen Konventionen unterläuft. So findet sich auch auf dem 13. Album wieder jede Menge Flächiges, Sphärisches und Experimentelles, was für den Hörer nur sehr schwer zu greifen ist. Dennoch ist man fasziniert, mit welcher Kompromisslosigkeit die fünfköpfige Crew hier zu Werke geht und möchte diesen Trip sofort nach Verklingen des letzten Tones wieder auf Repeat schicken.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-11569" title="kid-cudi" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/kid-cudi-300x300.jpg" alt="kid-cudi" width="250" height="250" />// Wer wissen möchte, wie die Rapmusik von Morgen klingt, der wird von <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Kid Cudi</strong> in regelmäßigen Abständen mit futuristischen Sounds befeuert. Nun hat der Trendsetter ein neues Album am Start, das sich von jeglichen Konventionen verabschiedet. Trotzdem stellt sich nach den ersten Durchläufen von „Indicud“ ein gewisses Hochgefühl ein, welches aus den positiven Vibes resultiert, die die Scheibe hier ausstrahlt. In diesem Zusammenhang hat der Musiker auch noch eine überaus illustre Riege an Gaststars auf dem Silberling versammelt, die für eine gehörige Portion an Abwechslungsreichtum sorgt. So geben sich nicht nur Kendrick Lamar, RZA, A$ap Rocky und Haim die Klinke in die Hand. Sogar Michael Bolton schaut für ein kurzes Gastspiel vorbei. Es lohnt sich also mal reinzuhören in dieses 18-teilige Monstrum. Schließlich vergleicht Kid Cudi die Scheibe jetzt schon mit dem zeitlosen „2001“-Klassiker von Dr. Dre aus dem Jahre 1999.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-11570" title="snoop-dogg" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/snoop-dogg-300x300.jpg" alt="snoop-dogg" width="250" height="250" />// Eigentlich ist es ja nur eine Frage der Zeit gewesen, dass Snoop Dogg endlich mal ein Reggae Album aus dem Ärmel schüttelt. Verkleidet als <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Snoop Lion</strong> hat er dieses Vorhaben nun in die Tat umgesetzt und schubst uns über die volle Distanz von 16 Tracks in die Hängematte. Mit Ausnahme eines treibenenden Dancehall-Krachers wie „Get Away“ (feat. Angela Hunt) wird man mit entspannten Rhythmen konfrontiert, die zu allem Überfluss auch noch von zahlreichen Gaststars wie Mavado, Busta Rhymes, Akon, Drake und Miley Cirus befeuerte werden. Da dürften dann auch in chart-technischer Hinsicht einiges gehen. Das Schönste aber ist, dass „Reincarnated“ als Gesamtkunstwerk funktioniert und dabei auch für Reggae-Fans interessant ist, die sonst nicht unbedingt auf die Rap-Tracks von Snoop abfahren.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Demenstsprechend… feiert den Scheiß und bis zum nächsten Zuckerbeat.</p>
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		<title>// strichcode vol. 45 - &#8220;komm schon, knopfauge&#8230;&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 09:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[º literatur & comic]]></category>

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		<description><![CDATA[mit den Bänden Flughunde, We Are Gypsies Now, The Walking Dead, Ich hab die Unschuld kotzen sehen, Holmes, The Goon, Eine Nacht in Rom, Das große Durcheinander und Die Zeitsparer.
// Das Zeug zum Klassiker hat nicht nur der Roman „Flughunde“ des ehemaligen „Spex“-Redakteurs Marcel Beyer, sondern auch die nun erscheinende Graphic Novel gleichen Namens, welche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em style="mso-bidi-font-style: normal;">mit den Bänden Flughunde, We Are Gypsies Now, The Walking Dead, Ich hab die Unschuld kotzen sehen, Holmes, The Goon, Eine Nacht in Rom, Das große Durcheinander und Die Zeitsparer.</em></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-11547" title="st_TB_VS_13_1_s118-151.indd" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/flughunde.jpg" alt="st_TB_VS_13_1_s118-151.indd" width="199" height="283" />// Das Zeug zum Klassiker hat nicht nur der Roman „Flughunde“ des ehemaligen „Spex“-Redakteurs <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Marcel Beyer</strong>, sondern auch die nun erscheinende Graphic Novel gleichen Namens, welche auf den Geschehnissen des verstörenden Originals basiert. Darin dreht sich alles um einen Akustiker im Dienst des dritten Reichs und Helga, die Tochter von Goebbels. Aus beiden Perspektiven werden die damaligen Geschehnisse reflektiert und es läuft einem mit zunehmender Seitenzahl immer wieder ein kalter Schauer über den Rücken. Die analytische Herangehensweise des Wissenschaftlers Karnau wirkt besonders verstörend, wenn zwischenzeitlich sogar Versuche an Menschen durchgeführt werden.</p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="mso-bidi-font-style: italic;"><span id="more-11546"></span></span></p>
<p>Dem gegenüber steht die Sichtweise der jungen Helga, die im Laufe ihres Heranwachsens ein unheimlicher Verdacht beschleicht, der sich in beängstigender Weise auf den Leser überträgt. Die Comic-Künstlerin <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Ulli Lust</strong>, die bereits im Jahre 2011 mit dem „Prix Révélation“ (dem „Oscar“ für Comics) ausgezeichnet wurde, gelingt es die Geschichte von Marcel Beyer mit beunruhigenden und dunklen Motiven grandios in Szene zu setzen, so dass man das Werk schon nach wenigen Seiten nicht mehr aus der Hand geben möchte. Besser kann man einen Roman eigentlich kaum adaptieren. Also schnuppert mal rein.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-11548" title="gypsies" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/gypsies.jpg" alt="gypsies" width="232" height="300" />// Eine Art grafisches Tagebuch erscheint in der Zwischenzeit unter dem Titel „We Are Gypsies Now – Der Weg ins Ungewisse“ im „Metrolit“-Verlag. Die Autorin <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Danielle de Picciotto</strong> bezeichnet ihr Werk als „Graphic Diary“ und verzückt uns mit einem schicken Weltenbummler-Abenteuer, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Zusammen mit ihrem Mann (Alexander Hacke von den Einstürzenden Neubauten) macht sich die Musikerin daran, die große weite Welt zu erkunden. Diesbezüglich löst sie gleich zu Beginn erst einmal ihre Wohnung auf und begibt sich auf große Suche nach dem Sinn. Vorher allerdings gilt es erst einmal einen passenden Nachfolger für die heimischen vier Wände zu finden und die Dinge zu behalten, die ihr wirklich am Herzen liegen. Der Rest wird dann kurzerhand verscherbelt oder in die Tonne gekloppt und dann 18 Monate lang rund um den Erdball gereist. Dabei möchten Alexander und Danielle zusammen herausfinden, was ihnen wirklich wichtig ist und einen Ort finden, an dem sie in Zukunft verweilen können. Und so überkommt einen beim Lesen des Werkes auch immer wieder ein Gefühl von Fernweh, das wohl jeder Mensch in sich trägt, das aber manchmal auch einfach nur darauf beruht, dass so manche Alterative aus der Ferne betrachtet etwas attraktiver erscheint. Ob die beiden am Ende ihr Glück finden? Am besten du findest es selbst heraus. „We Are Gypsies Now“ ist ein herzerwärmendes Werk voller zauberhafter Geschichten und Zeichnungen, die auf formvollendete Weise miteinander verwoben sind.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-11549" title="walkinddead17" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/walkinddead17.jpg" alt="walkinddead17" width="250" height="376" />// Die epische Comic-Saga „The Walking Dead“ versammelt in der Zwischenzeit mal wieder die neuesten Heftchen des Originals hinter einem hochwertigen Hardcover-Einband. Wie man das vom „Cross Cult“-Verlag gewohnt ist, kommt die Geschichte im handlichen A5-Format auf den Markt und strotzt auch in der 17. Runde nur so vor Intensität. „Fürchte dich nicht“ erzählt in diesem Zusammenhang von einer mysteriösen Person (oder einem Gott) namens Negan, mit welchem sich die Gruppe um Protagonist Rick im Rahmen zahlreicher Auseinandersetzungen konfrontiert sieht. Während die Mitglieder zusammen mit einem mysteriösen Fremden namens „Jesus“ noch herauszufinden versuchen, um wen (oder was) es sich bei Negan eigentlich handelt, stellt sich plötzlich schreckliche Gewissheit ein. Was ist, wenn der mysteriöse Unbekannte nur ein Phantom ist und in seinem Namen die schrecklichsten Grausamkeiten verübt werden? Wie begegnet man einem solchen Gegner, der am Ende für niemanden greifbar ist? Die daraus resultierenden Konflikte bringen<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Rick und seine Gruppe an den Rand ihrer Kräfte. Darüber hinaus gelingt es Schöpfer <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Robert Kirkman</strong> und den beiden Mitstreitern <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Charlie Adlard</strong> und <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Cliff Rathburn</strong> mit einem interessanten Kniff, den Zusammenbruch einer Zivilisation unter veränderten Bedingungen zu thematisieren. Wenn das eigentliche Grauen in Form der Zombies in Schach gehalten wird, was macht das aus den Menschen, die den Spuk überlebt haben? Finden sie am wieder Vertrauen zueinander oder vernichten sie sich und ihre Mitmenschen selbst?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-11550" title="unschuld" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/unschuld.jpg" alt="unschuld" width="246" height="348" />// „Ich hab die Unschuld kotzen sehen“ ist ein ziemlich fieses Buch, das scheinbar zusammenhangslose Begebenheiten aneinander reiht. Dann aber verdichtet sich alles zu einem komplexen Ganzen, das einem den Atem raubt. Kein Wunder, dass der Roman nun auch in einer grafischen Variante erscheint. Zeichner <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Philipp S. Neundorf</strong> hat sich daran gemacht, die blutige Geschichte von Buchautor <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Dirk Bernemann</strong> in einen schwarz-weiße Bilderrausch zu verwandeln, ohne dass die Qualität der Original-Story abhandenkommt.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Wir wollen hier noch gar nicht zu viel verraten, weil das der Geschichte nur ihre Intensität rauben würde - nur so viel sei gesagt: Fans von Quentin Tarantino sind bei „Ich hab die Unschuld kotzen sehen“ auf jeden Fall an der richtigen Adresse. Darüber hinaus dürften auch Freunde des Comic-Klassikers „Sin City“ auf ihre Kosten kommen, weil einen die Motive von Philipp S. Neundorf immer wieder an das breite Schaffen von Frank Miller erinnern. Wer auf morbide Unterhaltung mit einer gehörigen Portion Gewalt steht, sollte unbedingt mal in rein schauen. Es lohnt sich.</p>
<p><img class="alignright size-large wp-image-11551" title="CV_HOLMES.indd" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/holmes-728x1024.jpg" alt="CV_HOLMES.indd" width="463" height="652" />// Während die Geschichte von Sherlock Holmes derzeit im TV eine Frischzellenkur erfährt (die beiden Reihen „Sherlock“ und „Elementary“ sind beide äußerst sehenswert), versuchen sich die Macher der Graphic Novel „Holmes“ an einer klassischen Adaption des Themas. Im ersten Band von <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Cécil &amp; Brunschwig</strong>, welche derzeit im „Jacoby &amp; Stuart“-Verlag erscheint, dreht sich alles um den großen Abgang des Meisterdetektivs. Der Band wirft in diesem Zusammenhang zahlreiche Fragen auf, die sich mit dem mysteriösen Tod von Sherlock Holmes auseinander setzten. Am 4. Mai 1981 verschwindet der Protagonist nach einem Sturz hinab der Reichbachfälle für immer und ewig. Zusammen mit sich selbst reißt er außerdem seinen Erzfeind Professor Moriarty mit in den Tod. Im Rahmen des ersten Bandes „Abschied von der Baker Street“ versucht nun Dr. Watson höchstpersönlich die damaligen Ereignisse rückzuvollziehen. Wobei man sich als Leser immer wieder mit der drängenden Frage konfrontiert sieht: Ist Sherlock Holmes wirklich tot oder spielt er nur ein perfides Spiel? Darüber hinaus versucht der Band Licht ins Dunkel zu bringen, was den mysteriösen Professor Moriarty betrifft. Der wurde von Holmes nämlich bis zuletzt nicht ein einziges Mal gegenüber Watson erwähnt. Ob da nicht was faul ist? „Holmes“ besticht nicht nur durch eine spannende Geschichte, sondern auch durch klassische Motive, welche die Atmosphäre um die Jahrhundertwende sehr gekonnt ins Hier und Jetzt transferieren.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-11552" title="goon8" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/goon8.jpg" alt="goon8" width="200" height="303" />// Nach dem großartigen siebten Band, welcher endlich die mysteriösen Geschehnisse von „Chinatown“ thematisierte und dadurch die Reihe „The Goon“ auf ein völlig neues Level hievte, erscheint nun der sehnlichst erwartete Nachfolger unter dem Titel „Der Ort, an dem das Unheil gedeiht“. Die Regie führt auch diesmal der „Goon“-Schöpfer <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Eric Powell</strong> und der perfektioniert auch in der achten Ausgabe seinen Stil. War der Vorgänger noch von einer gewissen Ernsthaftigkeit geprägt, geht’s diesmal humorvoller zu. Da werden Theater in die Luft gejagt oder Särge aus dem Erdreich geholt. Für eine ordentliche Portion an trashigen Momenten ist ebenfalls gesorgt, wenn sich der Goon mit seinem Kumpel Franky über die miesen Gestalten hermacht, die sich den Beidem im Laufe der Geschichte in den Weg stellen. Dabei bekommt es das schräge Duo am Ende wieder mit einem längst Totgeglaubten zu tun, der allen Anwesenden das Blut in den Adern gefrieren lässt. Mit Ausnahme des Goons natürlich, der auch diesmal wieder ordentlich zulangen darf. Im Gegensatz zu früher bekommt man diesmal außerdem eine zusammenhängende Geschichte präsentiert, was -wie schon beim Vorgänger- dazu beiträgt, dass die Figuren eine gehörige Portion an Tiefgang ausstrahlen. Soll heißen: Der „Goon“ ist auch diesmal in Bestform. Es lohnt sich also mal reinzuschauen.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-11553" title="jim" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/jim.jpg" alt="jim" width="225" height="301" />// Im ersten Band des hochwertigen Comic-Albums „Eine Nacht in Rom“ dreht sich derweil alles um die Suche nach der großen Liebe. Autor <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Jim</strong> und Kolorist <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Delphine</strong> verstehen es dabei sehr gekonnt, die Gefühle der Beteiligten auf ihre Zuschauer zu überführen. Selbige werden im Rahmen des Werkes nämlich selbst mit einem astreinen Dilemma konfrontiert. Der Protagonist Raphael steht kurz vor seinem 40ten Geburtstag. Zusammen mit seiner Frau Sophie führt er ein glückliches Leben, dann aber bringen eine alte VHS-Kassette und ein Anruf sein Leben ins Wanken.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Am anderen Ende der Leitung ist niemand Geringeres als Marie, die Raphael nun schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr gesehen hat. Sie war einst die große Liebe seines Lebens und auch jetzt funkt es noch ganz gewaltig zwischen den Beiden. So gilt es nun auch ein altes Versprechen in die Tat umzusetzen. Zu Ehren ihres 40ten Geburtstags wollten die Beiden nämlich die Nacht zusammen verbringen. Und so steht der Protagonist vor der Entscheidung, ob er wegen seiner Jugendliebe sein ganzes Leben aufs Spiel setzt. „Eine Nacht In Rom“ ist in diesem Zusammenhang nicht nur herrlich romantisch, sondern auch ein gefundenes Fressen für all jene, die sich an Filmen wie „Before Sunset“ oder „Before Sunrise“ ergötzten.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-11554" title="Leavitt_GroÃeDurcheinander_K3_120917.indd" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/leavitt-265x300.jpg" alt="Leavitt_GroÃeDurcheinander_K3_120917.indd" width="265" height="300" />// Eine Graphic Novel zum Thema Alzheimer ist ein sehr gewagtes Unterfangen. <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Sarah Leavitt</strong> aber meistert es in ihrem Werk „Das große Durcheinander – Alzheimer, meine Mutter und ich“ dennoch sehr souverän. Es ist eine wirklich bewegende Geschichte, die sie in ihrem Comic erzählt. Dadurch wird man als Leser nicht nur mit der komplexen Krankheit Alzheimer konfrontiert, sondern erlebt auch, was die Diagnose im direkten Umfeld der Betroffenen auslöst. In „Das große Durcheinander“ versuchen alle Beteiligten auf ihre Weise mit der Krankheit der Mutter umzugehen. Im Fokus steht dabei das Verhältnis zu ihrer Tochter Sarah (der Autorin des Werkes). So entstand nach dem Tod der Mutter eine Art „Graphic Memoir“, die einerseits die Symptome der Krankheit schildert, andererseits aber auch von bewegenden Momenten erzählt, welche die beiden miteinander verleben. Mit feinen Strichen und schwarz-weißen Motiven gelingt es der Autorin, die Situation in all ihren Facetten zu umreißen und so kann man „Das große Durcheinander“ (trotz der anfänglichen Skepsis, ob man ein solch schwieriges Thema im Rahmen einer Graphic Novel aufgreifen sollte) nur als vollends gelungen bezeichnen.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-11555" title="tucholsky" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/tucholsky.jpg" alt="tucholsky" width="213" height="343" />// Dass auch Erwachsene mit Bilderbüchern viel Spaß haben können, stellt in diesen Tagen des neue Werk der vielfach ausgezeichneten Illustratorin <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Franziska Walther</strong> unter Beweis. Die hat sich nämlich unter dem Titel „Die Zeitsparer“ daran gemacht, die schönsten Kurzgeschichten von Ignaz Wrobel (alias <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Kurt Tucholsky</strong>) mit zauberhaften Zeichnungen zu garnieren. So bekommen wir diesen schicken Rundumschlag, der erstmals im Jahr 1914 das Licht der Welt erblickte, noch einmal in einer runderneuerten Variante um die Ohren gehauen. In seinen Texten nimmt sich Tucholsky vor allem das gesellschaftliche Leben der damaligen Zeit vor und hinterfragt die allseits gültigen Moralvorstellungen. Die vier Geschichten sind in diesem Zusammenhang nicht nur wahnsinnig amüsant, sondern rufen einem auch immer wieder zu, sich nicht vom Trott des Alltags kleinkriegen zu lassen. Die aufwendigen Motive von Franziska Walther rücken die Ereignisse nicht nur in ein ansprechendes Licht, sie transportieren die Message des Autors auch noch einmal unter veränderten Bedingungen. Am Ende lässt sich sagen: das Experiment ist geglückt. „Die Zeitsparer“ ist eine herrliche Gemeinschaftsarbeit, die deutlich macht, wie man Kunst und Literatur auf gelungene Weise miteinander verknüpft. Und damit Schluss für heute. Bis zum nächsten Strichcode.</p>
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		<title>// zuckerbeat vol. (3)22 - &#8220;unser platz&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 14:07:47 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[º zuckerbeat: musik / szene]]></category>

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		<description><![CDATA[mit neuer Musik von James Blake, Tyler, The Creator, Prinz Pi, Depeche Mode, Carla Bruni, David Lemaitre, Milo Greene und Harper Simon. 
// Vor zwei Jahren hat James Blake mit seinem Debütalbum eingeschlagen wie eine Bombe. Das lag vor allem daran, dass sich hier endlich mal jemand traute, die Leerstellen in seiner Musik in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNoSpacing"><em style="mso-bidi-font-style: normal;">mit neuer Musik von James Blake, Tyler, The Creator, Prinz Pi, Depeche Mode, Carla Bruni, David Lemaitre, Milo Greene und Harper Simon. </em></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-11535" title="james-blake" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/james-blake-300x300.jpg" alt="james-blake" width="250" height="250" />// Vor zwei Jahren hat <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">James Blake </strong>mit seinem Debütalbum eingeschlagen wie eine Bombe. Das lag vor allem daran, dass sich hier endlich mal jemand traute, die Leerstellen in seiner Musik in den Mittelpunkt des Geschehens zu rücken. Auf seinem Debüt ging es vor allem um die Momente zwischen den Zeilen, wenn plötzlich alles im Nichts zu versinken drohte und man unweigerlich in Richtung Stereoanlage blickte, ob vielleicht der Silberling kratzt. Nein: James Blake hat sich in der heutigen Pop-Welt inzwischen den Ruf eines Visionärs erarbeitet und versucht sich auf dem zweiten Album an der Zuspitzung seines Sounds. Wie schon beim Vorgänger wirft er mit zauberhaften Melodien um sich, sorgt aber auch dafür, dass die Songs genug Luft zum Atmen haben. In diesem Zusammenhang klingt „Overgrown“ auch ein bisschen zugänglicher als der Vorläufer, das tut der Qualität der einzelnen Stücke aber keinen Abbruch. James Blake dürfte mit diesem Album endgültig zum Popstar einer neuen Zeit avancieren. Jedenfalls denkt man genau an diese Art von Musik, wenn man sich die Pop-Welt von Morgen vorstellt.</p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="mso-bidi-font-style: italic;"><span id="more-11534"></span></span></p>
<p><span style="mso-spacerun: yes;"> </span></p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-11536" title="tyler" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/tyler-300x300.jpg" alt="tyler" width="250" height="250" />// <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Tyler, The Creator</strong> macht auch auf seinem neuen Solo-Album mal wieder alles richtig. Lullt er einen zu Beginn noch mit schönen Harmonien ein, geht’s anschließend so richtig zur Sache. So bekommt man ein buntes Sammelsurium an zeitgenössischen Rap-Tracks vor den Latz geknallt, die einem noch Stunden später im Ohr herum schwirren. Zur Unterstützuung hat sich der ODD-Future-Member außerdem einige bekannte Kollegen(innen) wie Hodgy Beats, Frank Ocean, Pharrell, Earl Sweatshirt und Erykah Badu ins Studio eingeladen. In diesem Zusammenhang springen nicht nur ein paar knackige Hits wie „Jamba“ und „Bimmer“ dabei heraus, sondern auch jede Menge verdrehte Wortspiele, die zum Frischesten gehören, was derzeit so auf dem Markt ist. Schön zu sehen ist außerdem, dass sich der Künstler auch diesmal nur in Nuancen dem Mainstream annähert. „Wolf“ ist vielmehr die lang ersehnte Alternative zu all den glatt produzierten Chart-Breakern da draußen. Also mehr davon, bitte!</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-11537" title="prinz-pi" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/prinz-pi-300x300.jpg" alt="prinz-pi" width="250" height="250" />// Wurde ja auch Zeit, dass <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Prinz Pi</strong> mal wieder mit einem neuen Album um die Ecke biegt. Nach seinem Band-Versuch ist er nun wieder voll in seinem Element. So entstanden 13 neue Tracks, die sich vor allem auf Vergangenes konzentrieren. Ob im Opener „Fähnchen im Wind“ oder der Single „100x“. Prinz Pi blickt zurück auf sein bisheriges Dasein und orientiert sich auch soundtechnisch am Klang des Vorgängers „Rebell ohne Grund“. Wahrscheinlich klang bisher noch keine Platte des Rappers so vielschichtig wie diese. Hier muss niemand mehr etwas beweisen. Prinz Pi macht einfach dort weiter, wo er aufgehört hat und landet damit hoffentlich auch in chart-technischer Hinsicht an der Spitze. Verdient hätte er es ja schon seit einigen Jahren, dementsprechend liebe Casper und Konsoreten-Fans: feiert dieses Werk. Prinz Pi hat auf „Kompass ohne Norden“ genau die Hymnen im Gepäck, auf die ihr alle gewartet habt.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-11538" title="depeche-mode" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/depeche-mode-300x292.jpg" alt="depeche-mode" width="250" height="243" />// <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Depeche Mode</strong> sind eine Band, die scheinbar schon immer da gewesen ist und trotz ihrer endlosen Bandkarriere noch nie ein wirklich schlechtes Album aufgenommen hat. Auch auf ihrem 13. Studioalbum namens „Delta Machine“ hat sich daran nicht viel geändert. Es gehört wahrscheinlich sogar zu den besseren Platten der zweiten Hälfte ihrer Bandkarriere. Depeche Mode haben nämlich auch heute noch ein gutes Gespür für Hits. Dass sie dabei nicht altbacken klingen, liegt daran, dass der Sound der Gruppe von Beginn an in Richtung Zukunft schielte. So knallen sie einem auch diesmal minimalistische Beats gepaart mit packenden Melodien vor den Latz, die eine einzigartige Atmosphäre erschaffen. Wenn dann hin und wieder sogar eine Blues-Gitarre aus dem elektro-affinen Dickicht dringt, sorgt das für den nötigen A-Ha-Effekt und natürlich sind mit „Alone“ und „Heaven“ auch diesmal wieder zwei Anwärter für die nächste DM-Best Of-Compilation mit drauf. Depeche Mode sind eben auch heute noch eine bemerkenswerte Band und „Delta Machine“ ein Album, auf das die jüngere Kollegen ein wenig neidisch sein dürften.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-11539" title="carla-bruni" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/carla-bruni-300x300.jpg" alt="carla-bruni" width="250" height="250" />// Während der Frühling noch etwas auf sich warten lässt, versüßt uns <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Carla Bruni</strong> die Wartezeit schonmal mit ihrem vierten Album. „Little French Songs“ steckt voller melancholisch-beschwingter Liedermacherperlen, die man sich am Liebsten auf Endlosschleife zu Gemüte führen möchte. Man kann regelrecht den Tulpen beim Spriesen zusehen, wenn „Mon Raymond“ das Soundsystem flutet und möchte sich hinterher auf der Stelle in eine watteweiche Blumenwiese plumsen lassen. In musikalischer Hinsicht hat sich dabei im Gegensatz zum Vorgänger eigentlich nicht besonders viel geändert, macht aber nichts: genau dieses Album hatten wir von Carla Bruni erwartet und sie tut uns den Gefallen. Nett, oder? Genau wie dieses WErk. Also schnuppert mal rein.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-11540" title="lemaitre" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/lemaitre-300x277.jpg" alt="lemaitre" width="250" height="231" />// Nachdem uns bereits vor Kurzem der herzallerliebsten John Grant ein gelungenes Werk im Grenzgebiet von Folk und Elekto vor den Latz knallte, macht sich nun der Bolivianer und Wahl-Berliner <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">David Lemaitre</strong> daran, es ihm gleich zu tun. Bemerkenswert an seinem Album „Latitude“ ist dabei aber nicht nur die Instrumentierung der einzelnen Tracks, sondern auch das tiefsinnige Songwriting, das einen immer wieder zum Nachdenken anregt. Kein Wunder, dass schon Musiker wie Get Well Soon und Jose Gonzales auf ihn aufmerksam geworden sind und ihn als Supoort mit auf Tour schleppten. Nun aber ist David Lemaitre vollends auf sich allein gestellt und meistert diese Herausforderung überaus elegant. Da dürfen auch Fans von Sufjan Stevens und Bodi Bill mal einen Durchlauf riskieren.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-11541" title="milo-greene" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/milo-greene-300x300.jpg" alt="milo-greene" width="250" height="250" />// Die Cinematic-Popper von <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Milo Greene</strong> haben in der Zwischenzeit ebenfalls ihr Debüt-Album aus dem Ärmel geschüttelt. Die Scheibe strotzt in diesem Zusammenhang nur so vor atmosphärischen Momenten, es hacken sich aber schon nach wenigen Durchläufen zahlreiche Melodien im Ohr des Hörers fest. Dabei bewegt sich die Band auf dem schmalen Grad zwischen dem Folk-Rock der Mumford &amp; Sons und den Watteweich-Pop der Kollegen von Fun. Das schönste an Milo Greene ist aber, dass dem Quintett über die volle Distanz von 36 Minuten und 36 Sekunden niemals die Luft ausgeht. Ganz im Gegenteil: Man fragt sich immer wieder, wo die Band nur all ihre Ideen hernimmt. Soll heißen: Lass dich einfach mal wieder verzaubern, Milo Greene haben den passenden Soundtrack dazu.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-11542" title="harper-simon" src="http://www.zuckerkick.com/wp-content/uploads/2013/04/harper-simon-300x300.jpg" alt="harper-simon" width="250" height="250" />// Wer auf bodenständige Liedermacher-Klänge der Marke Beck steht, sollte mal in das aktuelle Album von <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Harper Simon</strong> hinein hören. Auf „Division Street“ wandelt der ehemalige Folk-Rocker nicht nur auf den Spuren von Velvet Underground und Konsorten, sondern ruft auch hin und wieder schöne Erinnerungen an das breite Schaffen von Großmeister Elliott Smith und John Lennons Sohn Sean wach. Darüber hinaus kommen dem Musiker auf seinem neuen Album auch noch ein paar illustre Kollegen von den Strokes, Bright Eyes und Pete Thomas von der Elvis Costello-Backing-Band The Attractions zu Hilfe. Na, wenn das mal kein Grund zum Abfeiern ist. Und damit Schluss für heute. Bis zum nächsten Zuckerbeat.</p>
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