Archiv:
Oktober 2009

// zuckerbeat vol. (1)03 - get fresh

Die werte Sängerin der Yeah Yeah Yeahs präsentiert in diesen Tagen den Soundtrack zu „Where The Wild Things Are“, einem netten Kinderfilm mit Plüsch-Figuren, der auch so manchem Erwachsenen Spaß machen dürfte. Karen O And The Kids jedenfalls lassen es ordentlich krachen auf vierzehn Songs, die wohl nicht nur unterbewusst am Sound der Underage-Riege kratzen [...]

// zuckerbeat vol. (1)02 - hollow trees house hounds

Meine sehr verehrten Damen und Herren… heute schon getanzt? Discokugel aufgedreht und zu treibenden Rhythmen im Kreis gehopst? Bugs Bunny im Drogenrauschen nachgespielt? Noch nicht? Vielleicht fehlt ja nur die passende Untermalung. In dem Fall vielleicht mal Sally Shapiro auschecken. Deren neues Album führt fort, was der Vorgänger bereits in Perfektion zu kreieren versuchte: ein [...]

// zuckerbeat vol. (1)01 - bang!

Zum 100sten… pardon, zum Debüt (unseren 100sten haben wir scheinbar verpennt, oder doch nicht?!?) haben wir mal wieder ganz was Besonderes im Gepäck. Wir pushen jetzt mal eine aufstrebende Künstlerin aus der Region. Karo kann man jetzt nämlich auch bundesweit erleben. Zumindest ihre Musik, oder noch besser: ihr Debütalbum „Sing Out, Heart“, das in hiesigen [...]

// zuckerbeat vol. 99 - triff mi, wenn das fest vorbei is, treff ma uns am hintern end vom pier…

Porcupine Tree nähern sich auf ihrem neuen Album immer mehr dem konventionellen Rocksong an. Insofern natürlich, wie die Worte konventionell und Porcupine Tree eben zusammen passen. Natürlich finden sich auf „The Incident“ auch wieder geschmackvolle Momente für den geneigten Prog-Poeten, aber die Band wildert inzwischen auch in den Gefilden von Dredg und Konsorten. Auf den [...]

// zuckerbeat vol. 98 - ich erkläre diese krise für beendet…

Die verehrte Amy Millan von den Stars und Broken Social Scene gönnt sich auf ihrem neuen Soloalbum eine Auszeit vom großen Tohuwabohu, das sie sonst so mit ihren Hauptbands veranstaltet. „Masters Of The Burial“ ist ein Totengräber-Album… ein in sich gekehrtes Werk, das einen mit seiner ganzen Intensität die Tränen in die Augen treibt, wenn [...]

// 11.12. AUDIOLITH FESTIVAL in den Posthallen

Hier gibts was tolles auf die Ohren. Unbedingt hingehen.
Folgende Bands geben sich am 11.12 in der Posthallen ein Stelldichein:
Egotronic
Egotronic ist ein Berliner Musiker-Kombo, welches sich dem tanzbaren Elektro-Punk verschrieben hat. Seit Ende 2000 wird jede Bühne angesteuert, vor der sich eine halbwegs partyfähige Menschenansammlung befindet.
Durch immer präsente Anti-Deutschland-Parolen hat Bandgründer Torsun seiner Band einen politischen [...]

// skunk anansie bei der taubertal-rocknacht

Es ist eine halbe Ewigkeit her, dass ich Skunk Anansie zum ersten mal live als Vorgruppe von Lenny Kravitz gesehen habe und sofort fühlte, dass hier etwas ganz Besonderes auf der Bühne passierte. Umso größer war die Vorfreude am Samstag auf die Taubertal-Rocknacht in den Posthallen, bei der die wieder frisch vereinte Band Ihren zweiten [...]

// zuckerbeat vol. 97 - this is the heavy heavy monster sound…

Eine prächtige Band, welche Anfang der 80er ihren großen Durchbruch erlebte, hat sich in diesen Tagen entschlossen, ihren famosen Erstling noch mal unters Volk zu streuen. Wäre ja auch schade, wenn die heutige Generation nicht in den Genuss käme, zu „One Step Beyond“ von Madness die Hüften zu schwingen. Der Sunshine-Pop der Jungs wirkt wie [...]

// zuckerbeat vol. 96 - yeah yeah yeah, la la la…

Ja, was ist das denn? Der Zeitgeist?! Herzlich willkommen, was haben sie denn Schönes für mich im Gepäck? Ach, die neue Scheibe von Calvin Harris. Der Vorgänger war ja ziemlich öde. Die Liveshows dafür aber umso besser. Und nun? Ob ich schon bereit für die große Wochenend-Party bin? Na, und ob. Und „yeah“, dieses eine [...]

// zuckerbeat vol. 95 - i don´t have to sell my soul, he´s already in me

Mika ist wieder da. Dieser nimmermüde Bubble-Gum-Popper aus Beirut hat sich ein zweites Mal ein Herz gefasst und Popmusik in einen Zeichentrickfilm überführt. Sein neues Album „The Boy Who Knew Too Much“ ist ein himmelhoch jauchzender Jungbrunnen, der so größenwahnsinnig geraten ist, dass man ihn nur bezaubernd oder abstoßend finden kann. Wie der Popmusikant hier [...]