Archiv:
November 2010

// zuckerbeat vol. (1)81 - half-light

Wer mal wieder zurückhüpfen möchte in die 90er Jahre und sich in nostalgisch anmutendem Karamel-Pop suhlen möchte, der sollte sich mal nach der neuen Songzusammenstellung aus dem Hause Suede umschauen. „The Best Of Suede“ versammelt auf zwei Silberlingen 35 Stücke, die man allesamt irgendwo schon mal gehört zu haben scheint. Natürlich sind da auch die [...]

// strichcode vol. 3 - “du kennst bode, er lebt in einer phantasiewelt”

Mit Locke & Key bescheren uns die beiden Schöpfer Joe Hill & Gabriel Rodriguez ein imposantes Werk über zauberhafte Türen, die einen verwandeln, wenn man durch sie hindurch tritt. Am Anfang hat man das Gefühl, dass da in Sachen zeichnerischer Raffinesse vielleicht ein bisschen mehr gehen könnte, der Comic nimmt einen dann aber schon nach [...]

// zuckerbeat vol. (1)80 - a homeless ghost

So richtig fassen kann man es ja noch nicht, dass Console tatsächlich noch mal ein neues Album an den Start gebracht haben. Jeder langjährige Indie-Disco-Gänger wird heute noch feuchte Hände bekommen, wenn ihre beiden größten Hits „14 Zero Zero“ und das „Freiburg“-Remix von Tocotronic die Tanzfläche fluten. Nun erscheint „Herself“ und spannt die Fans erst [...]

// zuckerbeat vol. (1)79 - slowly falling leaves, red, green, golden…

Erinnert sich noch jemand an die New Radicals. Die Jungs um Sänger Gregg Alexander hatte damals diesen Sommerhit im Gepäck, den man einfach nicht mehr aus dem Ohr raus bekam. Fyfe Dangerfield hat auf seinem aktuellen Album mit der schlagfertigen Single „When You Walk In The Room“ das passende Update zu „You Get What You [...]

// strichcode vol. 2 - “ich schreibe, um mich in worten zu bewegen”

Wer ein gewisses Faible für Indie-Komödien der Marke American Splendor mitbringt, könnte in „The Beats“ die passende Herbstlektüre für sich entdecken. In der Graphic Novel (herausgegeben von Paul Buhle und Harvey Pekar, der leider vor kurzem verstarb) dreht sich alles um Sex, Drogen und das Gefühl sich zunehmend von der Welt zu entfremden. Das Buch [...]

// zuckerbeat vol. (1)78 - losing my mind

Mando Diao, meine verehrten Damen und Herren, sind zurück. Nach ihrer illustren B-Seiten-Kollektion, die gut und gerne ein eigenes Album von illustrer Qualität abgeworfen hätte, beehren uns die Herren zur Abwechslung mal mit einer Live-Scheibe. Als gefühlte erste schwedische Band haben sie die Ehre, für MTV aufs Podest zu steigen. Mando Diao bringen das ganze [...]

// zuckerbeat vol. (1)77 - get related

Unsere herzallerliebsten Pet Shop Boys haben mal wieder ihre Archive durchforstet und ihre größten Hits noch mal auf einem Silberling versammelt. Neben der Essenz aus der zoologischen Haushaltswarenabteilung, die jeder gute Radiosender irgendwann schon mal auf Endlosschleife geschubst hat, findet sich auf „Ultimate“ neben dem Quoten-Neuankömmling „Together“, (ein grenzwertiges, aber treibendes Euro-Dance-Gewitter), auch noch eine [...]

// zuckerbeat vol. (1)76 - rave on sad songs

Mit Jamiroquai bin ich nie so richtig warm geworden. Der klang für mich immer nach einer poppigen Variante von Prince. Nach zwei Durchlaufen hatten sich die meisten Songs für mich erledigt. Da konnte man zwar gut zu tanzen, aber zuhaue im Wohnzimmer, klangen viele Tracks einfach nicht langlebig genug. Nun erscheint sein neues Album „Rock [...]

// zuckerschock für den november 2010: anton waldt - “auf die zwölf”

Anton Waldt, seines Zeichens Chefredakteur des elektronischen Musikmagazins „de:bug“ veröffentlicht im „Verbrecher Verlag“ eine Textsammlung seiner Beiträge für den „Partysan“, bzw. „Berghain-Flyer“. Seine Geschichten zum Thema Hausverbot, Drogen und Musik kreisen um den alltäglichen Wahnsinn im Grenzbereich von Club und Leben und sind durchzogen von dermaßen vielen Seitenhieben auf die [...]

// zuckerbeat vol. (1)75 - hide & seek

Nach der gelungenen Rückbesinnung auf seine Zeit als Soundtrack-Künstler hat sich unser Liedermacher-Herzblatt Badly Drawn Boy dazu entschlossen, eine Album Trilogie vorzulegen. Der erste Teil des groß angelegten Projekts hört auf den Namen „It´s What I´m Thinking (Part One – Photographing Snowflakes)” und beginnt ziemlich öde, schickt sich aber nach dem verstrahlten “In Safe Hands” [...]