{"id":10210,"date":"2012-09-10T07:29:26","date_gmt":"2012-09-10T06:29:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=10210"},"modified":"2012-09-10T07:29:46","modified_gmt":"2012-09-10T06:29:46","slug":"zuckerbeat-vol-287-unfallflucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=10210","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)87 &#8211; unfallflucht"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">mit neuer Musik von Bratze, Neonschwarz, Boxhamsters, ZZ Top, Brigitte, Aimee Mann, Joss Stone &amp; Sonnymoon. <\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-10211\" title=\"bratze_highlight\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/bratze_highlight-300x300.jpg\" alt=\"bratze_highlight\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/bratze_highlight-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/bratze_highlight-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/bratze_highlight.jpg 525w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Endlich ist es soweit. Die Jungs von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Bratze<\/strong> haben ihr drittes Album am Start und machen genau dort weiter, wo sie auf dem Vorg\u00e4nger aufgeh\u00f6rt haben. Wie schon auf \u201eKorrektur nach unten\u201c wird den Texten auf \u201eHighlight\u201c mehr Platz zur Entfaltung einger\u00e4umt und in diversen Songs ganz bewusst auf Disharmonien gesetzt. Dass sie dabei trotzdem so schmissige Hits wie das vorab ver\u00f6ffentlichte \u201eStrafplanet\u201c oder das tanzbare \u201eEigentlich Kalender\u201c aus dem \u00c4rmel sch\u00fctteln, ist nicht nur bemerkenswert, es f\u00fchrt auch dazu, dass man fast zwangsl\u00e4ufig den Regler des heimischen Soundsystems auf Anschlag presst. Oft hat man auf diesem Album aber auch das Gef\u00fchl, dass es Bratze ihren H\u00f6rern nicht allzu leicht machen wollen. Deshalb baut die Band immer wieder kleine Widerhaken in ihre treibenden Elektro-Hymnen ein, was dazu f\u00fchrt, dass die Songs auch beim zwanzigsten Durchlauf noch spannend bleiben. Fazit: ein echtes \u201eHighlight\u201c, diese Scheibe.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-10212\" title=\"neonschwarz\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/neonschwarz-300x300.jpg\" alt=\"neonschwarz\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/neonschwarz-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/neonschwarz-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/neonschwarz.jpg 525w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Bei Audiolith haben inzwischen auch die beiden HipHopper Captain Gips &amp; Johnny Mauser angedockt. Unter dem Banner <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Neonschwarz<\/strong> haben die Jungs bereits 2010 ein gemeinsames Album ver\u00f6ffentlicht und nun endlich ein paar neue Tracks aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt. Die Crew hat mir ihrer aktuellen EP \u201eUnter\u00b4m Asphalt der Stadt\u201c genau die Art von Sound am Start, die allen Rap-Fans die Tr\u00e4nen in die Augen treiben wird, welche Ende der 90er zum letzten Mal im Deutsch-HipHop-Plattenregal herumgest\u00f6bert haben. Neben sechs brandneuen Tracks finden sich au\u00dferdem drei schicke Remixe auf dem Silberling, was die Scheibe fast schon als vollwertiges Album durchgehen l\u00e4sst. Wer auf politischen Rap mit Old-School-Attit\u00fcde und einem Faible f\u00fcr elektronische Beats steht, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren. Es lohnt sich.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-10213\" title=\"boxhamsters\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/boxhamsters.jpg\" alt=\"boxhamsters\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/boxhamsters.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/boxhamsters-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Ein echter Klassiker aus dem Hause <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Boxhamsters<\/strong> wird in diesen Tagen ebenfalls noch einmal neu ver\u00f6ffentlicht. \u201eWir Kinder aus Bullerb\u00fc\u201c ist das erste Album der Gie\u00dfener Punkband, die sich bereits 1987 gegr\u00fcndet hat und einen gro\u00dfen Einfluss auf die hiesige Punkrock-Szene hatte. Im Gegensatz zu ihren zahllosen, bierseligen Kollegen, orientierten sich die Boxhamsters von Beginn an am Sound ihrer gro\u00dfen Vorbilder aus dem Hause H\u00fcsker D\u00fc und Sonic Youth. Dementsprechend verschrammelt und l\u00e4rmig geht\u2019s dann auch auf \u201eWir Kinder aus Bullerb\u00fc\u201c zu, hinter der imposanten \u201eWall Of Sound\u201c verstecken sich aber immer auch sch\u00f6ne Melodien, die sich nachhaltig im Kopf des Zuh\u00f6rers festsetzen. Wer auf deutschsprachigen Punkrock mit anspruchsvollen Texten steht, kommt an dieser Band nicht vorbei. Bleibt am Ende eigentlich nur zu hoffen, dass sich die Jungs in K\u00fcrze auch entschlie\u00dfen, den Rest ihres Back-Katalogs noch einmal neu aufzulegen. Verdient h\u00e4tte er es.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-10214\" title=\"zz-top\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/zz-top.jpg\" alt=\"zz-top\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/zz-top.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/zz-top-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Und zugegeben, den Zenit ihres Schaffens haben <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">ZZ Top<\/strong> bereits vor geraumer Zeit hinter sich gelassen, trotzdem freuen wir uns euch heute das aktuelle Album der Jungs vorstellen zu d\u00fcrfen. Auf \u201eLa Futura\u201c konzentrieren sich die Rock-Legenden auf ihre St\u00e4rken und zeigen auch neun Jahre nach ihrem letzten Studio-Album keinerlei Erm\u00fcdungserscheinungen. Gegen Ende hin ufert die Scheibe der Vollbarttr\u00e4ger zwar immer wieder ein klein wenig aus, macht aber nichts, weil der gelungene Auftakt einen immer wieder dazu verleitet, in nostalgische Gefilde azudriften.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-10215\" title=\"brigitte\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/brigitte-300x300.jpg\" alt=\"brigitte\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/brigitte-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/brigitte-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/brigitte.jpg 509w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Das Pop-Duo <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Brigitte<\/strong> z\u00e4hlten im vergangenen Jahr zu den erfolgreichsten Jungspunden aus Frankreich. Nun ist ihr Deb\u00fct-Album mit dem mysteri\u00f6sen Namen \u201eEt vous, tu m aimes?\u201c (zu Deutsch: Und Sie, liebst du mich?) auch hierzulande erschienen und klingt wie eine Mischung aus den sch\u00f6nsten Momenten von Soko und den Pipettes. Mit ihrem 60er-Jahre-Retro-Sound d\u00fcrfte die Band genau den Nerv der Zeit treffen und den passenden Hipster-Look haben sie sich auch bereits verpasst. Ihr Deb\u00fctalbum wiederum strotzt nur so vor schmissigen, kleinen Perlen, die einen mit chartmanter Schnauze auf die Tanzfl\u00e4che zerren. Wer da keine weichen Knie kriegt, hat kein Herz f\u00fcr Pop-Musik. Wir fordern; mehr davon, bitte.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-10216\" title=\"aimee-mann\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/aimee-mann-300x300.jpg\" alt=\"aimee-mann\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/aimee-mann-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/aimee-mann-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/aimee-mann.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Aimee Mann<\/strong> macht uns mit ihren melancholischen Songs schon seit geraumer Zeit gro\u00dfe Freude. Sp\u00e4testens seit sie den Soundtrack zum Epos \u201eMagnolia\u201c beisteuerte, ist sie auch hierzulande in aller Munde und zumindest schon mal semi-prominent. Auf ihrem aktuellen Album \u201eCharmer\u201c gibt sie sich \u00fcberraschend expimentierfreudig, wobei auch diesmal (\u00e4hnlich wie bei den Platten von Feist) das Piano im Zentrum ihrer Songs platziert ist. Mit ihrem Gastauftritt in der wunderbaren TV-Reihe \u201ePortlandia\u201c d\u00fcrfte sie dar\u00fcber hinaus auch in der Indie-Szene weitere Freunde gefunden haben. Kurz gesagt: Aimee Mann macht auf ihrem neuen Album alles richtig. Hat einfach Charme, diese Platte.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-10217\" title=\"joss-stone\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/joss-stone-300x300.jpg\" alt=\"joss-stone\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/joss-stone-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/joss-stone-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/joss-stone.jpeg 618w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Joss Stone<\/strong> versucht auf ihrem aktuellen Album derweil an die gr\u00f6\u00dften Momente ihrer bisherigen Karriere anzukn\u00fcpfen und nennt die Scheibe gem\u00e4\u00df ihres Mega-Sellers \u201eThe Soul Sessions Vol. 2\u201c. Im Gegensatz zu dem gefeierten Deb\u00fct zeigt sich Miss Stone auf ihrer neuen Platte sichtlich gereift und pr\u00e4sentiert uns ein ausgefeiltes Sammelsurium an Pop-Tracks, die jedem Fan von Adele bis Amy Winehouse das Herz \u00f6ffnen sollte. Wie bereits beim ersten Mal beschr\u00e4nkt sich Joss Stone auch diesmal auf Fremdkompositionen, die aber (und das ist auch der gro\u00dfe Trumpf der Platte) dem geneigten Pop-H\u00f6rer weitestgehend unbekannt sind. Lediglich die Songs \u201eTeardrops\u201c und \u201eThe High Road\u201c sorgen f\u00fcr den altbekannten A-Ha-Effekt, funktionieren aber auch in der Version von Joss Stone sehr gut.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-10218\" title=\"sonnymoon\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/sonnymoon.jpg\" alt=\"sonnymoon\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/sonnymoon.jpg 351w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/sonnymoon-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/sonnymoon-300x299.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Elektronische Experimente knallt uns in der Zwischenzeit das Bostoner Duo <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Sonnymoon<\/strong> vor den Latz. Die beiden Bandmember Anna Wise und Dane Orr gelten nicht nur als Hoffnungstr\u00e4ger der amerikanischen Elektro-Szene, sie machen auch auf ihrer aktuellen Platte keinerlei Kompromisse. So trauen sich die Beiden auf den zehn Tracks auch mal sperrig und vertrackt an die ganze Sache mit der Musik heranzugehen und rufen dabei immer wieder sch\u00f6ne Erinnerungen an Portishead und Massive Attack wach. Ihr gleichnamiges Album ist in diesem Zusammenhang vor allem eins: vielversprechend. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Bratze, Neonschwarz, Boxhamsters, ZZ Top, Brigitte, Aimee Mann, Joss Stone &amp; Sonnymoon. \/\/ Endlich ist es soweit. Die Jungs von Bratze haben ihr drittes Album am Start und machen genau dort weiter, wo sie auf dem Vorg\u00e4nger aufgeh\u00f6rt haben. 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