{"id":1027,"date":"2008-06-17T12:38:49","date_gmt":"2008-06-17T11:38:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=1027"},"modified":"2008-06-30T09:19:59","modified_gmt":"2008-06-30T08:19:59","slug":"zuckerbeat-volume-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=1027","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat volume 17"},"content":{"rendered":"<p align=\"left\">&nbsp;<\/p>\n<p align=\"left\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/nerd.jpg\" alt=\"nerd.jpg\" class=\"right\" \/>Im Gegensatz zu den allseits beliebten Neptunes wurden <strong>N.E.R.D.<\/strong> ja immer so ein bisschen bel\u00e4chelt. Wer jetzt allerdings denkt, die beiden (+ \u201eShae\u201c) w\u00fcrden es dem H\u00f6rer deswegen auf ihrem Drittwerk leichter machen, sieht sich get\u00e4uscht. Schon im ersten Song von \u201eSeeing Sounds\u201c (7) wuchern tiefe B\u00e4sse der Marke Spank Rock. Und auch die Single \u201eEveryone Nose\u201c tauscht Glitzerlook gegen einen mit Bassboxen behangenen Monstertruck. \u00dcberhaupt. Hier reiht sich Hit an Hit. Doch darunter scheppert ein Universum an Sounds, dass man sich kurzerhand auf Achterbahnfahrt in Richtung Milchstra\u00dfe begeben m\u00f6chte, um sich im Rausch der Emotionen zu \u00fcberschlagen. Alles in allem haben N.E.R.D. also k\u00fcnstlerisch alles richtig gemacht. Ob sich das auch kommerziell auszahlt, bleibt allerdings abzuwarten.<!--more--> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/h2o.jpg\" alt=\"h2o.jpg\" class=\"right\" \/>Womit wir dann auch schon wieder in punkrockige Gefilde abtauchen. Die Jungs von <strong>H20<\/strong> haben ein neues Album am Start. Und \u201eNothing To Prove\u201c (5) beschert den langj\u00e4hrigen Fans wieder allerhand Wohlf\u00fchl-Hymnen ohne dabei gro\u00df zu \u00fcberraschen. Live wird es aber trotzdem, oder gerade deshalb, wieder richtig rund gehen. Das solltest du dir aber am Besten selbst ansehen. Die Band spielt am 07. Juli im Schweinfurter Stattbahnhof. Und wird den Saal sicher schnell in eine Sauna verwandeln.<br \/>\nEtwas gem\u00fctlicher l\u00e4sst es derweil <strong>Paul Weller<\/strong> angehen. Auf \u201e22 Dreams\u201c  (7) befinden sich komischerweise nur 21 Songs. Doch die werden allesamt \u00fcberstrahlt von dieser wunderbaren Songzeile, die jegliche Vor-Ruhestandlichen Denkm\u00e4ler zerschmettert. \u201eI Had 22 Dreams Last Night. And You Were in 21. The Last One I Saved For Myself\u2026\u201c So viel also zu seiner Intention, einfach auf den 22.Traum zu schei\u00dfen. <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/paul-weller.jpg\" alt=\"paul-weller.jpg\" class=\"right\" \/>Und \u00fcberhaupt. Man muss lange zur\u00fcckdenken, bis man ein Album findet, bei dem Paul Weller das letzte Mal so inspiriert drauf los rockte. Dass dabei nicht alles ein Hit ist, was einem von der gr\u00fcnen Wiese aus ins Gesicht springt, versteht sich von selbst. Aber schon allein das Feature von Noel Gallagher rechtfertigt die Anschaffung. Plus mindestens 10 weitere Hits. So kanns weitergehen mit dem Modfather. Und \u00e4hnliches gilt auch f\u00fcr <strong>Roger<\/strong> vom Blumentopf. Der ist zur Zeit nicht nur Dauergast bei der ARD zum Fussi-Spiel-Nachrappen (nachzuh\u00f6ren im Netz unter: <a href=\"http:\/\/blumentopf.nbsp.de\/default.asp\" target=\"_blank\">blumentopf.nbsp.de<\/a>). Der hat jetzt auch ein schickes Soloalbum am Start. Darauf tut er das, was er am Besten kann: \u00dcber entspannte Flows ein paar flotte Geschichten erz\u00e4hlen. <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/roger.jpg\" alt=\"roger.jpg\" class=\"right\" \/>Und sorgt damit f\u00fcr eine relaxte Atmosph\u00e4re abseits des \u201edicke Hose\u201c-Geposes in den Charts. \u00dcberraschungen sollte man dabei zwar keine erwarten, aber f\u00fcr Freunde klassischer Rapmusik um die Jahrtausendwende ist \u201eAlles Roger\u201c (6) trotzdem sehr zu empfehlen. Au\u00dferdem tut es gut zu sehen, dass f\u00fcr manchen K\u00fcnstler die sprachliche Perfektion immer noch mehr z\u00e4hlt, als die teenie-technische Vermarktung. Also <strong>Dendemann<\/strong>\u2026 bitte nachlegen. Doch was red ich da? Tut er ja schon. Mit seinem ersten Livealbum der Karriere. Und das ist vor allem deshalb interessant, weil der liebe Dende da auch ein paar schicke B-Seiten und unreleased Tracks drauf gepackt hat. Sp\u00e4testens bei der Elektro-Dampfwalzen \u201eAber so was von\u201c oder \u201eBeste wo gibt\u201c kann dann auch endg\u00fcltig die gro\u00dfe Party starten.<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/dendemann.jpg\" alt=\"dendemann.jpg\" class=\"right\" \/> Und \u201eDiplomaten k\u00fcsst man nicht\u201c hat man ja schon auf seiner MySpace-Seite tief ins Herz geschlossen. Die Live-Versionen weichen dabei zwar nur in den seltensten F\u00e4llen von den Original-Tracks ab. Lassen aber trotzdem sch\u00f6ne Erinnerungen an den letzten Sommer wach werden und machen Lust auf neuen Stoff f\u00fcr endlose Baggersee-Partys. Also \u201eAbersowasvonlive\u201c (7) in den Player und ab daf\u00fcr. Wer es derweil etwas rockig-schnuckliger mag, sollte <strong>Look See Proof<\/strong> austesten. Die sind in England schon der hei\u00dfeste Schei\u00df der Stunde. Und klingen vielleicht hin und wieder eine Spur zu \u00fcberproduziert. Kicken aber trotzdem ordentlich Arsch auf ihrem aktuellen Rocker \u201eBetween Here And There\u201c (6). Darauf reiht sich eine Mitgr\u00f6hlhymne an die n\u00e4chste. <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/look-see-proof.jpg\" alt=\"look-see-proof.jpg\" class=\"right\" \/>Kein Wunder, dass schon f\u00fcnf Songs in die UK-Indie-Charts vorgesto\u00dfen sind. Bei so viel Feel-Good-Atmo weichen sogar Bergarbeiter von ihrer Route ab und puddeln ein Loch in Richtung Sonne. Also schnell noch zuschlagen, bevor sie bald als Poster im Zimmer der kleinen Schwester h\u00e4ngen. Oder lieber \u00fcber die R\u00fcckkehr einer lieb gewonnen Band freuen, die in den letzten Jahren etwas vom Weg abkam. Die Rede ist nat\u00fcrlich von <strong>Feeder<\/strong>. Und die haben sich sp\u00e4testens mit ihrem sagenhaften Vorabtrack \u201eMiss You\u201c wieder ganz tief in mein Herz gespielt. \u201eSilent Cry\u201c (7) kommt dann auch wieder ein bisschen flotter daher, als der \u00f6de Vorl\u00e4ufer. Und kn\u00fcpft zumindest zwischenzeitlich an rockige Anfangstage an. <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/feeder.jpg\" alt=\"feeder.jpg\" class=\"right\" \/>Ansonsten findet man mal wieder alles, was diese Band so wunderbar macht. Da zaubert das Piano einen Schleier aus sehns\u00fcchtigen Sunshine-Melodien unter herzerweichende Alternativ-Knduddler. Dazu dieser wunderbare Gesang, der den fr\u00f6hlichen Melodien immer eine gewisse Schwermut einimpft. Und eine Produktion, die alles so blitzblank schleckt, dass man sich gen\u00f6tigt f\u00fchlt, auf den Tisch zu springen und sich eine volle Flasche Selters \u00fcber die Birne zu kippen. Am Ende steht man dann da. Durchn\u00e4sst und gl\u00fccklich. Und der Soundtrack zum Sommer hat einen endg\u00fcltig eingeholt. Kurz gesagt: Sch\u00f6ner wird\u2019s heut nimmer. Wir lesen uns beim n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n<p>\/\/ <em>von Alexander Nickel-Hopfengart<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Im Gegensatz zu den allseits beliebten Neptunes wurden N.E.R.D. ja immer so ein bisschen bel\u00e4chelt. Wer jetzt allerdings denkt, die beiden (+ \u201eShae\u201c) w\u00fcrden es dem H\u00f6rer deswegen auf ihrem Drittwerk leichter machen, sieht sich get\u00e4uscht. Schon im ersten Song von \u201eSeeing Sounds\u201c (7) wuchern tiefe B\u00e4sse der Marke Spank Rock. 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