{"id":10277,"date":"2012-09-20T18:02:51","date_gmt":"2012-09-20T17:02:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=10277"},"modified":"2012-09-20T18:03:34","modified_gmt":"2012-09-20T17:03:34","slug":"zuckerbeat-vol-290-wasteland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=10277","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)90 &#8211; wasteland"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">mit neuer Musik von Alberta Cross, The Killers, Animal Kingdom, Azure Ray, James Yorkston, Wintersleep, Kanye West und Dan Le Sac.<\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-10278\" title=\"alberta-cross\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/alberta-cross-300x300.jpg\" alt=\"alberta-cross\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/alberta-cross-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/alberta-cross-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/alberta-cross.jpeg 560w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Die Zeit ist reif f\u00fcr <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Alberta Cross<\/strong> auch hierzulande auf den gro\u00dfen Durchbruch zuzusteuern. Die Gruppe macht auf ihrem zweiten Album \u201eSongs Of Patience\u201c alles richtig und d\u00fcrfte f\u00fcr ihren Sound sofort von allen The Verve und My Morning Jacket-Fans ins Herz geschlossen werden. Hat man erst einmal den tr\u00e4gen Opener hinter sich gelassen, entfaltet sich ein zauberhaftes Gesamtkunstwerk, das vor Hits nur so strotzt. \u201eLay Down\u201c ist genau die Single, die man sich von Kings Of Leon seit geraumer Zeit gew\u00fcnscht hat und \u201eCome On Maker\u201c ruft sch\u00f6ne Erinnerungen an die gro\u00dfen Tage der Brit-Pop-G\u00f6tter von Oasis wach. Mit \u201eWasteland\u201c haben sie dann noch einen passenden Hit-Brecher im Gep\u00e4ck, der sogar im Radio funktionieren sollte und einen unweigerlich die Lautst\u00e4rkeregler der Wohnzimmeranlage auf Anschlag pressen l\u00e4sst. Ein durch und durch begeisterndes Album, das einem mit jedem weiteren Durchlauf noch ein kleines St\u00fcck besser gef\u00e4llt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-10279\" title=\"the-killers\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/the-killers.jpg\" alt=\"the-killers\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/the-killers.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/the-killers-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Am zweiten September-Wochenende standen <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">The Killers<\/strong> noch auf dem \u201eBerlin Festival\u201c auf der B\u00fchne und spielten ein gelungenes Headliner-Set. Vor allem die Songs der ersten beiden Platten wurden von den Fans frenetisch gefeiert. An eben jene versucht die Band nun auch auf \u201eBattle Born\u201c anzukn\u00fcpfen und macht sich dabei gar nicht mal schlecht. Eine gro\u00dfe Produktion ist bei den Killers ja sowieso Ehrensache, aber diesmal f\u00fchlt man sich im Gegensatz zum Vorg\u00e4nger auch gen\u00f6tigt, wieder lauthals mitzusingen. Man merkt der Band an, dass sie sich viel Zeit genommen hat f\u00fcr diese Platte. In gewisser Weise bringt die Gruppe auf \u201eBattle Born\u201c all das auf den Punkt, was sie in den vergangenen Jahren auszeichnete. Es scheint jedenfalls nur eine Frage der Zeit zu sein, bis Songs wie \u201eFlesh And Bone\u201c, das beschwingte \u201eThe Way It Was\u201c oder die neue Single \u201eRunaways\u201c von tausenden Kehlen erwidert werden. Wer auf Stadion-Rock mit Indie-Einschlag steht, sollte mal reinh\u00f6ren. Es lohnt sich.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-10280\" title=\"animal-kingdom\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/animal-kingdom-300x300.jpg\" alt=\"animal-kingdom\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/animal-kingdom-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/animal-kingdom-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/animal-kingdom.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Animal Kingdom<\/strong> sind gerade gro\u00df am Durchstarten. Das Londoner Trio hat einfach raus, wie man einen stadiontauglichen Pop-Song in Szene setzt. Ihr aktuelles Album \u201eThe Looking Away\u201c macht jedenfalls all das richtig, was bei Coldplay in den vergangenen Jahren in die Hose gegangen ist. \u201eThe Looking Away\u201c strotzt nur so vor atmosph\u00e4rischen Pop-Perlen, die nicht allzu tr\u00e4nendr\u00fcsig in Szene gesetzt wurden. Stattdessen groovt man sich sofort ein auf diesen dynamischen Sound, der in seinen sch\u00f6nsten Momenten so beschwingt wie das luftige \u201eThe Glass House\u201c anmutet. Sp\u00e4testens bei \u201eWhite Sparks\u201c schlie\u00dft man als H\u00f6rer dann endg\u00fcltig die Augen und l\u00e4sst sich vollends treiben von diesem Sound, den man hoffentlich auch hierzulande schon bald im Rahmen einer gro\u00dfen Inszenierung live erleben darf.<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-10281\" title=\"azure-ray\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/azure-ray.jpg\" alt=\"azure-ray\" width=\"463\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/azure-ray.jpg 540w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/azure-ray-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/azure-ray-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/>\/\/ Schon mir dem verz\u00fcckenden Artwork ihrer aktuellen EP lassen <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Azure Ray<\/strong> das Herz vieler Fans h\u00f6her schlagen. Hat man sich dann erstmal vorgek\u00e4mpft in dieses h\u00f6hlenartige Gebilde, bekommt man sechs vertr\u00e4umte Folk-Pop-Perlen aufs Tablett serviert, die allesamt auf dem schmalen Grad zwischen Pop und Spuckhaus wandeln. In dieser komprimierten Form ist \u201eAs Above So Below\u201c ein absolut atemberaubendes Werk, weil einen die Stimmung der Scheibe in einen regelrechten Sog der Emotionen rei\u00dft. Kaum zu glauben eigentlich, dass dieser Band noch einmal ein so herzergreifendes St\u00fcck Musik gelungen ist. Da freuen wir uns jetzt schon auf Weiteres.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-10282\" title=\"james-yorkston\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/james-yorkston.jpg\" alt=\"james-yorkston\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/james-yorkston.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/james-yorkston-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ \u201eI Was A Cat From A Book\u201c ist ein z\u00e4rtlich-spr\u00f6der Bastard, der einen sofort in eine nebeldurchflutete Landschaft schubst. Fratzen der Vergangenheit huschen vorbei, w\u00e4hrend man \u00fcber eine Br\u00fccke spaziert, an deren Ende ein begnadeter Liedermacher seine traurigen Lieder singt. <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">James Yorkston<\/strong> ist das wohl best geh\u00fctetste Geheimnis der derzeitigen Liedermacher-Szene. Jetzt erscheint endlich sein neues Album, das er mit Gaststars aus dem Hause Lamb und The Cinematic Orchestra eingespielt hat. F\u00fcnf kalte Tage lang haben sie sich in Nord Wales getroffen, um dort diese wunderbare Melodien auf Platte zu bannen. Wer auf d\u00fcster-romantische Pop-Songs der Marke Elliott Smith oder Nick Drake steht, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-10283\" title=\"wintersleep\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/wintersleep-300x300.jpg\" alt=\"wintersleep\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/wintersleep-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/wintersleep-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/wintersleep.jpg 363w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Wer bereits an den aktuellen Releases von Grizzly Bear und Animal Collective seine gro\u00dfe Freude hatte, kommt bei den Kollegen von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Wintersleep<\/strong> gleich zu Beginn voll auf seine Kosten. Nach dem verschrobenen Auftakt schwimmt die Band schlie\u00dflich im Fahrwasser des Bombay Bicycle Clubs ohne dabei allerdings wie ein plumper Abklatsch des Originals zu klingen. Stattdessen entfaltet \u201eHello Hum\u201c einen bemerkenswerten Charme, der einen bis zum Ende hin nicht mehr losl\u00e4sst. Wintersleep haben damit nach ihrer letzten Ver\u00f6ffentlichung einen weiteren Schritt nach vorne gemacht und d\u00fcrften sich, wenn sie in diesem Tempo weitermachen, bald zu einem absoluten Liebling der Indie-Szene mausern.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-10284\" title=\"kanye\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/kanye-298x300.jpg\" alt=\"kanye\" width=\"250\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/kanye-298x300.jpg 298w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/kanye-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/kanye.jpg 627w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Das Label \u201eGood Music\u201c wurde von niemand Geringerem als Mastermind <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Kanye West<\/strong> ins Leben gerufen. Nun erscheint endlich ein gleichnamiger Sampler unter des Meisters Regie und versammelt eine illustre Riege an Label-Mates und Gaststars. Kid Cudi, Pusha T, Ghostface Killah und R. Kelly sind nur einige der Musiker, die hier ein paar Zeilen ins Mikrofon pfeffern, sie alle sorgen daf\u00fcr, dass die Scheibe mit dem Untertitel \u201eCruel Summer\u201c zu einer \u00e4u\u00dferst abwechslungsreichen Angelegenheit ger\u00e4t. Gleich zu Beginn knallt uns Kanye mit freundlicher Unterst\u00fctzung von Jay-Z und Big Sean ein entschlacktes Monster namens \u201eClique\u201c vor den Latz, das auf Gro\u00dfes hoffen l\u00e4sst. Zwar kann nicht jeder Track das Niveau des hoffnungsvollen Auftakt-Knallers best\u00e4tigen, trotzdem gelingt es Kanye West ein homogenes Ganzes aus diesem Sammelsurium an interessanten Acts zu kreieren. Nach so einem Rundumschlag freut man sich jetzt schon auf Weiteres der einzelnen Acts. Bis es soweit ist, lassen wir uns gerne vom famosen Clip zur ersten Single \u201eMercy\u201c verzaubern. Ein Knaller, das Teil.<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-10285\" title=\"dan-le-sac\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/dan-le-sac-300x295.jpg\" alt=\"dan-le-sac\" width=\"250\" height=\"245\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/dan-le-sac-300x295.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/dan-le-sac.jpg 406w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Der britische Produzent <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Dan Le Sac<\/strong> stellt auf seinem aktuellen Album unter Beweis, dass er auch ohne seinen Rap-Kollegen Scroobius Pip ein imposantes Pop-Album aus dem \u00c4rmel sch\u00fctteln kann. Sein Solo Deb\u00fct \u201eSpace Between The Words\u201d ist ein bunter Strau\u00df D\u00fcster-Pop, der mit illustren Gaststars wie Emmy The Great, Merz und Pete Hefferan aus dem Hause Pete &amp; The Pirates aufwartet. Dem Musiker gelingt es dabei \u00fcber die volle Distanz von 13 Songs alles so unter einen Hut zu kriegen, dass die Scheibe nicht unn\u00f6tig auseinander fleddert. Wer auf elektro-affine Pop-Tracks der Marke Modeselektor und Konsorten steht, sollte mal reinh\u00f6ren. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Alberta Cross, The Killers, Animal Kingdom, Azure Ray, James Yorkston, Wintersleep, Kanye West und Dan Le Sac. \/\/ Die Zeit ist reif f\u00fcr Alberta Cross auch hierzulande auf den gro\u00dfen Durchbruch zuzusteuern. 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