{"id":10322,"date":"2012-09-24T18:44:35","date_gmt":"2012-09-24T17:44:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=10322"},"modified":"2012-09-24T18:46:25","modified_gmt":"2012-09-24T17:46:25","slug":"strichcode-vol-33-it-was-so-real-this-voice","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=10322","title":{"rendered":"\/\/ strichcode vol. 33 &#8211; &#8222;it was so real, this voice&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNoSpacing\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">mit den B\u00e4nden MetaMaus, Barks Onkel Dagobert, Turf und Kick Ass. <\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-10323\" title=\"metamaus\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/metamaus.jpg\" alt=\"metamaus\" width=\"198\" height=\"284\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/metamaus.jpg 418w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/metamaus-209x300.jpg 209w\" sizes=\"auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px\" \/>\/\/ Die Graphic-Novel \u201eMaus\u201c z\u00e4hlt seit ihrer Ver\u00f6ffentlichung im Jahre 1989 zu den Klassikern des Genres. Der amerikanische Sch\u00f6pfer <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Art Spiegelman<\/strong> hat f\u00fcr sein Werk nicht nur den Pulitzer-Preis erhalten, er hat sich inzwischen auch daran gemacht, die Entstehungsgeschichte des Buches zu dokumentieren. Der Sohn zweier Eltern, welche einst das Konzentrationslager von Auschwitz \u00fcberlebten, wendet sich im Rahmen von \u201eMaus\u201c dem Leben seines Vaters zu. Der berichtete seinem Sohn einst \u00fcber die grausamen Geschichten seiner Vergangenheit und Art Spiegelman \u00fcberf\u00fchrte sie wenig sp\u00e4ter in sein viel-beachtetes Buch.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\">Darin geht es aber nicht nur um die schlimmen Geschehnisse der Vergangenheit, er thematisiert auch sein schwieriges Verh\u00e4ltnis zu seinem Vater. Im Rahmen des Buches werden au\u00dferdem alle Juden als M\u00e4use und alle nicht-j\u00fcdischen Deutschen als Katzen dargestellt. Warum dem so ist, wird nun im Rahmen der so genannten \u201eMetaMaus\u201c umrissen. Wer das Buch \u00f6ffnet st\u00f6\u00dft gleich zu Beginn auf eine beigelegte CD, die nicht nur die komplette Graphic Novel in deutscher Sprache beinhaltet, sondern auch zahlreiche Tonband-Ausschnitte der Interviews mit Art Spiegelmans Vater und viele Entwurfszeichnungen, die einem einen noch tieferen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Werkes liefern. Hat man sich schlie\u00dflich durch das breite Bonus-Angebot durchgearbeitet, bekommt man auf knapp 300 Seiten einen intensiven Einblick in die Geschichte des Comic-Klassikers. Spiegelman erl\u00e4utert, warum er ein Buch \u00fcber den Holocaust gemacht hat, er umrei\u00dft die Geschichte seiner eigenen Familie und erkl\u00e4rt den Lesern, warum er die Geschehnisse in die Tierwelt \u00fcberf\u00fchrt hat. Am Ende ist man nicht nur tief beeindruckt (und vor allem bewegt) aufgrund der Geschichte der Familie Spiegelman, man erf\u00e4hrt auch zahllose Dinge \u00fcber den Comic-Klassiker, die man vorher nicht wusste. \u201eMetaMaus\u201c ist damit nicht nur als erg\u00e4nzende Lekt\u00fcre f\u00fcr Kenner des Originals interessant, sondern auch f\u00fcr all jene, die Art Spiegelmans \u201eMaus\u201c bisher noch nicht kennen.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-10324 alignright\" title=\"barks12\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/barks12.jpeg\" alt=\"barks12\" width=\"464\" height=\"626\" \/>\/\/ Alle guten Dinge haben irgendwann ein Ende. Und so m\u00f6chten wir euch heute auf die letzten vier B\u00e4nde der gelungenen Hardcover-Album-Reihe \u201eBarks Onkel Dagobert\u201c<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>hinweisen, die das Bild des alten Geizkragens -wie ihn sein Sch\u00f6pfer erdacht hat- treffsicher vollenden. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-10325\" title=\"barks11\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/barks11.jpg\" alt=\"barks11\" width=\"182\" height=\"238\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/barks11.jpg 412w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/barks11-229x300.jpg 229w\" sizes=\"auto, (max-width: 182px) 100vw, 182px\" \/><strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Carl Barks<\/strong> hat mit Dagobert Duck wahrscheinlich die verr\u00fcckteste Person im ganzen Entenhausen-Universum geschaffen. Obwohl einem die Figur des Dagobert eigentlich total unsympathisch sein m\u00fcsste, ist man als Leser dennoch fasziniert von dessen Hartn\u00e4ckigkeit und beobachtet ihn nur allzu gerne dabei, wie er fortw\u00e4hrend seine Ziele verfolgt. Dass dabei vor allem die Faszination des Geldes im Mittelpunkt steht, d\u00fcrfte hinl\u00e4nglich bekannt sein. Dagobert Duck ordnet dem Ziel, der reichste Mann auf Erden zu sein, alles unter &#8211; auch die Familie. Weswegen immer wieder skurrile Situationen entstehen und reichlich Konfliktpotenzial zwischen den einzelnen Beteiligten herrscht. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-10326\" title=\"barks13\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/barks13.jpg\" alt=\"barks13\" width=\"238\" height=\"310\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/barks13.jpg 480w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/barks13-230x300.jpg 230w\" sizes=\"auto, (max-width: 238px) 100vw, 238px\" \/>Umso sch\u00f6ner ist es, dass sich die Macher dazu entschlossen haben, ein echtes M\u00e4rchen ans Ende des finalen, vierzehnten Bandes zu setzen, im Rahmen dessen die \u201eWeihnachtsgeschichte\u201c nach Entenhausen transferiert wird. Am Ende jedenfalls zeigt sich das gro\u00dfe Herz des gel\u00e4uterten Enterichs, das einem zuvor so lange vorenthalten wurde. Und man k\u00f6nnte sich keinen sch\u00f6neren Abgang des wohl faszinierendsten Entenhausen-Bewohners vorstellen. Dar\u00fcber hinaus liegt der Schwerpunk der B\u00e4nde 11 bis 14 vor allem auf den Jahren 1963 bis 1967, in denen Barks mit seinen Geschichten zu neuer H\u00f6chstform aufl\u00e4uft und zahlreiche interessante Twists in die Handlungen mit einbaut.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-10328\" title=\"barks141\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/barks141.jpg\" alt=\"barks141\" width=\"181\" height=\"236\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/barks141.jpg 412w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/barks141-230x300.jpg 230w\" sizes=\"auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px\" \/> Ein geh\u00f6riges St\u00fcck zum hiesigen Erfolg von Onkel Dagobert hat sicher auch Dr. Erika Fuchs beigetragen, die auch diesmal<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>f\u00fcr alle \u00dcbersetzungen verantwortlich ist und den Duck\u00b4schen Humor genial ins Deutsche \u00fcbersetzt. Wer sich also nochmal eingehender mit den witzigsten Geschichten seiner Jugend auseinander setzen m\u00f6chte, aber im monatlichen \u201eLustigen Taschenbuch\u201c-Rausch ein wenig den \u00dcberblick verloren hat, bekommt nun die Chance noch einmal die besten Momente von Dagobert Duck in einer hochwertigen Reihe zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-10329\" title=\"turf1\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/turf1.jpg\" alt=\"turf1\" width=\"228\" height=\"349\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/turf1.jpg 492w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/turf1-196x300.jpg 196w\" sizes=\"auto, (max-width: 228px) 100vw, 228px\" \/>\/\/ Anschlie\u00dfend schicken uns Autor <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Jonathan Ross<\/strong> und Zeichner <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Tommy Lee Edwards<\/strong> ins New York der 20er Jahre zur\u00fcck. Ihre Graphic Novel namens \u201eTurf\u201c dreht sich um die so genannten \u201eDragonmirs\u201c &#8211; eine Familie von Kriminellen, die sich dazu entschlossen hat einen alten Vampir wieder ins Leben zur\u00fcck zu bringen, um sich dadurch die Vorherrschaft in der Stadt zu sichern. Nicht damit gerechnet hat die Familie allerdings, dass sich gleichzeitig Obergauner Eddie Falco mit einem gestrandeten Au\u00dferirdischen zusammen getan hat und keineswegs dazu bereit ist, sein Revier kampflos aufzugeben. Den beiden Sch\u00f6pfern gelingt es trotz ihres verwegenen Ansatzes eine absolut glaubw\u00fcrdige Szenerie zu kreieren, weshalb man schon nach wenigen Seiten nahezu fasziniert ist von diesem Genre-Mix. Die schlagkr\u00e4ftigen Dialoge und die \u00fcberhebliche Attit\u00fcde der Figuren sind dar\u00fcber hinaus ein gefundenes Fressen f\u00fcr all jene, die bereits an der TV-Serie \u201eBoardwalk Empire\u201c Gefallen gefunden haben. \u201eTurf\u201c wiederum kontert ein klassisches Gangster-Epos mit einer geh\u00f6rigen Portion an Mystery- und Horror-Elementen und verliert dabei dennoch den Kern der Geschichte nicht aus den Augen. Durch Selbige stolpern fortan auch noch ein korrupter Cop, eine engagierte Journalistin und ein Krimineller aus Harlem. Wer von ihnen Heil aus der Geschichte heraus kommt und den gr\u00f6\u00dften Profit aus der ganzen Sache schl\u00e4gt? Am besten du findest es selbst heraus. Es lohnt sich.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-10330\" title=\"kickass2\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/kickass2.jpg\" alt=\"kickass2\" width=\"266\" height=\"403\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/kickass2.jpg 482w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/kickass2-198x300.jpg 198w\" sizes=\"auto, (max-width: 266px) 100vw, 266px\" \/>\/\/ Lange hat\u00b4s gedauert doch jetzt ist es endlich soweit. Der gefeierte Kult-Comic \u201eKick Ass\u201c wird fortgesetzt und der erste Teil dieses ambitionierten Unterfangens steht nun auch hierzulande in den Regalen. Die Geschichte von Autor <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Mark Millar<\/strong> hat in den vergangenen Jahren nicht nur zahlreiche Comic-Fans von sich \u00fcberzeugt, es wurde sogar ein gleichnamiger (\u00e4u\u00dferst erfolgreicher) Streifen in die Kinos gebracht. Die Idee, dass jeder von uns ein Superheld sein k\u00f6nnte, ist zwar nicht neu, \u201eKick Ass\u201c aber bricht mit den g\u00e4ngigen Klischees des Genres und ist noch dazu \u00e4u\u00dferst unterhaltsam in Szene gesetzt. Die witzigen Dialoge, die absurde Szenerie, die zahllosen Seiten-Hiebe auf die amerikanische Superhelden-Szene. Dem Sch\u00f6pfer gelingt es zusammen mit Zeichner <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">John Romita, Jr.<\/strong> auch in der Fortsetzung seines Werkes ein augenzwinkerndes, kleines Kunstwerk aus dem \u00c4rmel zu sch\u00fctteln. So machen sich in \u201eKick Ass 2\u201c neben unserem Protagonisten Dave Lizewski noch einige weitere Nachwuchs-Heroen daran, die Stadt von kriminellem Unrat zu befreien. Au\u00dferdem gibt\u2019s pl\u00f6tzlichen einen erheblichen Mangel an Superschurken, was die Gruppe immer wieder dazu zwingt, die Zeit in ihrer eigens eingerichteten Suppenk\u00fcche tot zu schlagen. Dann aber taucht pl\u00f6tzlich der bitterb\u00f6se \u201eRed Mist\u201c wieder auf. Und der hat nur eins Sinn: Rache f\u00fcr seinen Vater zu \u00fcben. Ob sich \u201eKick Ass\u201c und \u201eHit-Girl\u201c das gefallen lassen? Am besten du findest es selbst heraus. Bis zum n\u00e4chsten Strichcode.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit den B\u00e4nden MetaMaus, Barks Onkel Dagobert, Turf und Kick Ass. \/\/ Die Graphic-Novel \u201eMaus\u201c z\u00e4hlt seit ihrer Ver\u00f6ffentlichung im Jahre 1989 zu den Klassikern des Genres. 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