{"id":10368,"date":"2012-10-02T15:53:39","date_gmt":"2012-10-02T14:53:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=10368"},"modified":"2012-10-02T15:54:00","modified_gmt":"2012-10-02T14:54:00","slug":"zuckerbeat-vol-293-turntable-love","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=10368","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)93 &#8211; turntable love"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">mit neuer Musik von Muse, Schneeweiss und Rosenrot, Mach One, Michael Jackson, <span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\">Ellie Goulding, Lupe Fiasco und Team Makasi. <\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-10369\" title=\"muse\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/muse.jpg\" alt=\"muse\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/muse.jpg 680w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/muse-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/muse-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Nachdem man zuletzt noch so ein bisschen das Gef\u00fchl hatte, der Gruppe <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Muse<\/strong> w\u00fcrde so langsam die Luft ausgehen, macht sich die Band auf ihrem neuen Album daran alle Zweifler vom Gegenteil zu \u00fcberzeugen. Mit einer h\u00fcbschen Referenz an Led Zeppelin stampft der fulminante Opener \u201eSupremacy\u201c in gro\u00dfen Schritten auf den H\u00f6rer zu und legt dabei alles in Schutt und Asche, was nicht niet und nagelfest ist. Anschlie\u00dfend startet dann eine echte Achterbahn der Gef\u00fchle. Mit \u201eThe 2nd Law\u201c versuchen Muse -was die Experimentierfreude angeht- endg\u00fcltig in die gro\u00dfen Fu\u00dfstapfen von Queen zu treten. Kaum einer der Songs ist nicht mit einer waghalsigen Hookline gesegnet, die immer dann v\u00f6llig unerwartet aus dem Soundsystem stolpert, wenn man es am Wenigsten erwartet. So geht das dann weiter: 13 Runden lang und wenn die letzten Kl\u00e4nge des abschlie\u00dfenden Zweiteilers (welcher ebenfalls nach dem Albumtitel benannt ist) aus den Boxen ballern, ist man sichtlich verz\u00fcckt von dieser waghalsigen Scheibe, mit der sich Muse endg\u00fcltig als gefeierter Stadion-Act etablieren sollten.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-10370\" title=\"schneeweiss\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/schneeweiss.jpg\" alt=\"schneeweiss\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/schneeweiss.jpg 250w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/schneeweiss-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Jazz-Platten kommen hier bei uns leider immer noch etwas kurz, deshalb m\u00f6chten wir euch heute mal wieder auf ein gelungenes Exemplar seiner Gattung hinweisen, das auch f\u00fcr Elektro-Anh\u00e4nger interessant sein d\u00fcrfte. <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Schneeweiss und Rosenrot<\/strong> haben in diesem Jahr nicht nur den \u201eNeuen Deutschen Jazzpreis\u201c abgesahnt, sondern auch ein exzellentes Gesp\u00fcr f\u00fcr Dynamik. Die poppigen Passagen sorgen dar\u00fcber hinaus daf\u00fcr, dass einem als H\u00f6rer immer wieder Moloko als Referenz durch den Kopf schie\u00dfen. Ob es mit dem Album \u201ePool\u201c zum gro\u00dfen Durchbruch reicht, bleibt abzuwarten, einen solch eleganten Grenzg\u00e4nger zwischen den Polen Jazz und Pop bekommt man auf jeden Fall nicht alle Tage vor den Latz geknallt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-10371\" title=\"mach-one\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/mach-one.jpg\" alt=\"mach-one\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/mach-one.jpg 400w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/mach-one-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/mach-one-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Wer auf Berliner-Rap-Kl\u00e4nge steht, der d\u00fcrfte den Namen <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Mach One<\/strong> sicher schon des \u00d6fteren geh\u00f6rt haben. Mit seinem \u201eMeisterst\u00fcck 2 (Rock\u00b4n\u00b4Roll)\u201c macht er sich nun auf, auch deutschlandweit f\u00fcr Furore zu sorgen. Seinen roughen Style kontert er dabei immer wieder mit humoristischen Passagen, was immer wieder sch\u00f6ne Erinnerungen an die Kollegen von K.I.Z. wachruft. Am Besten gelingt ihm das in einem Track wie \u201eSchweinegrippe\u201c, der sich auf ironische Weise mit seinem unangefochtenen Status im Rap-Gesch\u00e4ft auseinander setzt. Hier geht\u2019s um \u201edie f\u00fcnf Elemente: Sex, Drugs &amp; Rock\u00b4n\u00b4Roll\u2026 Warum eigentlich f\u00fcnf?\u201c. S\u00e4tze, wie \u201eDie tragische Comic-Figur mit dem sympathsichen Dachschaden\u201c geben die Richtung vor und watschen all jene ab, die immer wieder versuchen den Musiker in irgendeine bestimmte Ecke zu dr\u00e4ngen. MachOne kontert sein fremdbestimmtes Image mit bei\u00dfender Selbstironie und hat daf\u00fcr mehr Aufmerksamkeit verdient. Also schnuppert mal rein. Es lohnt sich.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-10372\" title=\"jackson1\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/jackson1.jpg\" alt=\"jackson1\" width=\"463\" height=\"409\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/jackson1.jpg 500w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/jackson1-300x265.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\">\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Michael Jackson<\/strong>-Fans kommen in diesen Tagen auch mal wieder geh\u00f6rig auf ihre Kosten. Das 25te Jubil\u00e4um des Album-Klassikers \u201eBad\u201c steht auf dem Programm und da muss nat\u00fcrlich eine stilgerechte Neu-Ver\u00f6ffentlichung auf den Markt stehen. Neben dem Original-Album, das mit gro\u00dfen Klassikern wie dem Titelsong und \u201eSmooth Criminal\u201c gesegnet ist, finden sich auf Scheibe Nummer Zwei zahlreiche Bonus-Tracks, die bis dato noch nicht das Licht der Welt erblickt haben. Neben den drei Zugabe-Tracks, die bereits auf der 2001er Neuauflage zu finden gewesen sind, gesellen sich noch sechs unver\u00f6ffentlicte Demo-Aufnahmen, die in Jacksons Studio in Kalifornien entstanden sind. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-10373 alignright\" title=\"jackson2\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/jackson2-270x300.jpg\" alt=\"jackson2\" width=\"270\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/jackson2-270x300.jpg 270w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/jackson2.jpg 414w\" sizes=\"auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/>Au\u00dferdem gibt\u2019s eine Kollabo mit Afrojack, der den alten Klassiker \u201eBad\u201c nochmal in neuem Licht erstrahlen l\u00e4sst und damit schon bald auf allen Tanzfl\u00e4chen zum gefeierten Mega-Star mutieren d\u00fcrfte. Neben \u201eBad25\u201c erscheint au\u00dferdem eine Live-DVD, die den kompletten Auftritt Jacksons im Wembley Stadion 1988 beinhaltet. Auf seiner \u201eBad World Tour\u201c hat er die Menschen reihenweise in Hysterie versetzt und den Machern gelingt es vorz\u00fcglich, diese aufgeheizte Stimmung auf Silberling zu transformieren. Schade eigentlich, dass man ihn in Zukunft nie mehr live erleben wird \u2013 wer diese Show sieht, reibt sich auch heute noch ungl\u00e4ubig die Augen. Wem das immer noch nicht genug ist, der kann sich au\u00dferdem noch an zwei Bonus-Performances erg\u00f6tzen. Den Machern gelingt so ein gelungener Rundumschlag zum 25ten \u201eBad\u201c-Jubil\u00e4um. <span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-10374\" title=\"ellie-goulding\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/ellie-goulding-300x300.jpg\" alt=\"ellie-goulding\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/ellie-goulding-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/ellie-goulding-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/ellie-goulding.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Das musikalische Treiben von Pop-Sternchen <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Ellie Goulding<\/strong> haben wir hier beim Zuckerbeat immer mit sehr viel Wohlwollen verfolgt. Nun erscheint das neue Album der Musikerin und wartet gleich zu Beginn mit einer gro\u00dfen Produktion auf. Da kann sich Adele schon mal warm anziehen, denkt man nach wenigen Sekunden, bevor dann doch noch ein gewaltiger Synthie-Beat um die Ecke biegt, der Rihanna vor Augen f\u00fchren sollte, wie man tanzbare Musik mit einer gro\u00dfartigen Stimme formvollendet vereint. Mit ihrem neuen Album \u201eHalcyon\u201c geht Goulding nochmal ein bisschen weiter, als auf dem bereits sehr gelungenen Vorg\u00e4nger. Sie wagt sich immer wieder an komplexe Arrangements heran und punktet mit \u00fcberraschenden Piano-Parts, die den Songs eine geh\u00f6rige Portion an Dynamik einhauchen. Bei manchen Tracks d\u00fcrfte zudem ihre enge Bindung zu Dub Step-Superstar Skrillex eine gro\u00dfe Rolle gespielt haben, jedenfalls hat man Gouldings Stimme noch nie in einem solch exquisiten, musikalischen Gewand vernehmen d\u00fcrfen. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-10376\" title=\"lupe-fiasco\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/lupe-fiasco-300x300.jpg\" alt=\"lupe-fiasco\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/lupe-fiasco-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/lupe-fiasco-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/lupe-fiasco.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Lupe Fiasco<\/strong> legt es mit seinem neuen Album ebenfalls auf den ganz gro\u00dfen Wurf an und l\u00e4sst den H\u00f6rer in stilistischer Hinsicht erst einmal in ein gro\u00dfes, schwarzes Loch blicken. Auf \u201c<span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\">Food &amp; Liquor II: The Great American Rap Album Pt. 1\u201d holt er bereits im \u201eIntro\u201c zum Rundumschlag auf die gegenw\u00e4rtige, soziale Situation in Amerika aus und stampft mit einem brachial-souligen Auftakt-Kracher namens \u201eStrange Fruition\u201c auf seine Fans zu. Obwohl die gro\u00dfen Namen inzwischen weitesgehend aus dem Gaststar-Ensemble verschwunden sind, entfaltet die Scheibe mit zunemender Laufl\u00e4nge ihren Charme. Sein Style erinnert dabei immer wieder an den entspannten Flow von Jay-Z und sorgt daf\u00fcr, dass man schon nach wenigen Sekunden im Takt wippt. Mit \u201cFood &amp; Liquor II: The Great American Rap Album Pt. 1\u201d hat Lupe Fiasco sein bisher bestes Album ver\u00f6ffentlicht und wir freuen uns jetzt schon auf den zweiten (bzw. dritten) Teil dieses sozialkritischen Rundumschlags. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-10377\" title=\"makasi\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/makasi-300x300.jpg\" alt=\"makasi\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/makasi-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/makasi-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/makasi.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/span><span style=\"font-size: 12.0pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;; mso-fareast-font-family: SimSun; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: ZH-CN; mso-bidi-language: AR-SA;\">\/\/ Unter dem Namen <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Team Makasi <\/strong>erscheint in der Zwischenzeit ebenfalls ein sehr gelungener HipHop-MashUp-Stilmix, der von Roger Rekless und Boshi San exzellent in Szene gesetzt wurde. Von Funk bis Rock wird hier alles durchdekliniert, was nicht niet und nagelfest ist und man groovt sich schon nach wenigen Minuten ein, wenn Songs wie \u201eW\u00e4rst du immer noch hier\u201c oder \u201eWas kann ich denn daf\u00fcr?\u201c aus den Boxen scheppern. Die etwas h\u00e4rteren Tracks erinnern dabei bisweilen an die ehemaligen Kollegen von Such A Surge, wagen sich aber nie allzu weit in Crossover-verd\u00e4chtige Gefilde vor. Wer auf zeitgen\u00f6ssischen Rap abseits g\u00e4ngiger Stilgrenzen steht, sollte mal einen Durchlauf riskieren. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Muse, Schneeweiss und Rosenrot, Mach One, Michael Jackson, Ellie Goulding, Lupe Fiasco und Team Makasi. \/\/ Nachdem man zuletzt noch so ein bisschen das Gef\u00fchl hatte, der Gruppe Muse w\u00fcrde so langsam die Luft ausgehen, macht sich die Band auf ihrem neuen Album daran alle Zweifler vom Gegenteil zu \u00fcberzeugen. 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