{"id":1039,"date":"2008-06-26T09:28:26","date_gmt":"2008-06-26T08:28:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=1039"},"modified":"2008-06-30T09:19:31","modified_gmt":"2008-06-30T08:19:31","slug":"zuckerbeat-volume-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=1039","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat volume 19"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/less-than-jake1.jpg\" alt=\"less-than-jake1.jpg\" class=\"right\" \/>Herzlich Willkommen zur\u00fcck auf der Strandparty! Endlich sind die hei\u00dfen Tage angebrochen und da will f\u00fcr die entsprechende Mucke gesorgt sein. Also knallt euch schnell die neue Scheibe von Less Than Jake ins Tapedeck und dann nichts wie los in Richtung Partysommer. Passend dazu finden die Jungs von <strong>Less Than Jake<\/strong> auf \u201eGNV \/ FLA\u201c (7) endlich wieder zu alter St\u00e4rke zur\u00fcck. Diese Bl\u00e4ser. Wunderbar. Diese Melodien. Wunderbarer. Diese Hymnen. Am wunderbarsten. Wer hier sitzen bleibt, ist \u00fcberzeugter Herbstmelancholiker. Und selbst die, d\u00fcrften insgeheim ins Gr\u00fcbeln kommen, ob sie nicht mal mit dem linken Fu\u00df wippen, wenn ihnen \u201eDoes The Lion City Still Roar?\u201c um die Ohren fliegt. Das sch\u00f6nste aber ist: <em><strong>Wir verlosen das schicke Teil von Single sogar f\u00fcr euch. Und zwar f\u00fcnffach.<\/strong><\/em> Schickt einfach eine Mail an info(at)zuckerkick.com mit dem Betreff \u201eSommerparty\u201c und schon seid ihr im Lostopf &#8230;<br \/>\n<!--more-->Au\u00dferdem sei f\u00fcr alle Fans dieser verliebten Sommerpunk-Kl\u00e4nge noch gesagt, dass die Band auch bald in W\u00fcrzburg am Start sein wird. Und zwar <em><strong>live am 19.08. im Soundpark Ost<\/strong><\/em>. Pappt euch also schon mal ein dickes Strandfoto in den Kalender und lasst es ordentlich krachen zu den vielleicht fr\u00f6hlichsten Songs des Sommers. Wer hinterher dann immer noch nicht genug hat, oder sich entspannt im Sand verbuddeln m\u00f6chte, um noch eine Runde zu relaxen, k\u00f6nnte derweil mit <strong>Bedouin Soundclash<\/strong><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/bedouin-soundclash.jpg\" alt=\"bedouin-soundclash.jpg\" class=\"right\" \/> gut bedient sein. Die fabrizieren auf \u201eStreet Gospels\u201c (8) einen entspannten Engtanz zwischen den Polen Reggae, Punk &amp; Pop. Und klingen dabei hin und wieder so dubbig unterk\u00fchlt, dass man das Gef\u00fchl bekommt, man k\u00f6nnt den Mond mit H\u00e4nden greifen. Songs, wie \u201eWhen The Night Feels My Song\u201c und \u201eUntil We Burn In The Sun (The Kids Just Want A Love Song)\u201d fahren einen v\u00f6llig eigenen Film und k\u00f6nnten sich gerade deshalb zum Geheimtipp des Jahres aufschwingen. Wo nehmen die Jungs nur all diese entspannten Melodien her, die anfangs an einem vorbei kullern, wie Purzelb\u00e4ume, nur um sich nach einigen Umdrehungen mit einem K\u00f6pfer in Richtung Gehirnwindungen zu verabschieden? Ich habe in diesem Jahr bisher kein entspannteres und gleichsam spannenderes Album geh\u00f6rt. Also unbedingt mal antesten. Und hinterher gleich die neue Scheibe von <strong>Alkaline Trio<\/strong><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/alkaline-trio.jpg\" alt=\"alkaline-trio.jpg\" class=\"right\" \/> nachschieben. Die haben sich zwar auf \u201eAgony &amp; Irony\u201c (7) endg\u00fcltig in poppige Gefilde verabschiedet, punkten aber mit den sch\u00f6nsten, morbidesten und tiefsinnigsten Texten der kompletten Pop Punk Gemeinde. Sogar eingefleischte Punkrocker haben sich in den letzten Jahren reihenweise zu dieser Band bekannt und die d\u00fcrften auch diesmal wieder Luftspr\u00fcnge machen, wenn sich diese charmanten Sing-A-Longs in ihr Hirn einbrennen. \u201eCalling All Skeletons\u201c, \u201eHelp Me\u201c, \u201eI Found Away\u201c. Allesamt d\u00fcster romantische Hits mit doppelb\u00f6digen Inhalten, so dass man selbst beim x-ten Durchlauf noch \u00fcberrascht sein d\u00fcrfte, welche Botschaft da noch zwischen den Zeilen lauert. Ein beeindruckendes, wenn auch \u00fcberaus glatt produziertes Werk einer Band, die schon seit Jahren vielmehr Aufmerksamkeit verdient h\u00e4tte. Also checkts mal aus. Und verschwendet eure Zeit an diese Combo. Sie wird es euch danken. Die <strong>Infadels<\/strong> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/infadels.jpg\" alt=\"infadels.jpg\" class=\"right\" \/>sind im Gegensatz dazu eher auf den kurzlebigen Spa\u00df aus. Zugegeben: \u201eUniverse in Reverse\u201c (5) strotzt nur so vor hymnischem Getr\u00e4ller im Elektro-\/Indie-Grenzbereich. Leider fangen aber viele der Tracks, allen voran das uns\u00e4gliche \u201eFree Things For Poor People\u201c, das man fast schon als Schlager-Indie bezeichnen k\u00f6nnte, nach mehreren Durchlaufen geh\u00f6rig an zu nerven. Im Radio d\u00fcrften Tracks, wie \u201eMake Mistakes\u201c ja f\u00fcr nette Abwechslung sorgen. Zuhause im Player mutet ihnen ein schaler Beigeschmack an. Hier h\u00e4tte mehr gehen m\u00fcssen. Die Ans\u00e4tze sind zwar durchaus lobenswert. Aber warum muss sich jeder Song auf Teufel komm raus in ein Kaiser Chiefs-sches Inferno aufschwingen, das vor Harmoniesucht gar nicht mehr zu bremsen ist. Kurz gesagt: Wer auf der Suche nach einer schnelllebigen Euphoriephase ist, sollte diese Platte auschecken. Alle anderen, sollten sich lieber an die vertrackten Beats von <strong>The Chap<\/strong> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/the-chap.jpg\" alt=\"the-chap.jpg\" class=\"right\" \/>halten. Die pr\u00e4sentieren uns n\u00e4mlich jetzt ihr \u201eMega Breakfast\u201c (7). Und skandieren gleich im Opener eifrig \u201eDancefloor, Dancefloor, Dancefloor\u2026\u201c. Klingt dann irgendwie, als h\u00e4tten ein paar Elektrofans die Improvisations-Kunst f\u00fcr sich entdeckt. Ziemlich freaky, das Ganze. Und ebenso funky. Man versucht Vergleiche zu finden. Aber daf\u00fcr verw\u00fcstet die Band einfach zu viele Baustellen gleichzeitig. Am Ende der zehn Songs ist man dann ordentlich durchgerockt und wei\u00df gar nicht so recht, was da eigentlich gerade passiert ist. Ist das noch Clubmucke oder schon Rockkonzert? Egal\u2026 denn eins ist klar. Repeat muss her. Und zwar immer wieder. Bis sich dieser Disco-Pop-Mix pl\u00f6tzlich an die eigenen Versen heftet, wie Fu\u00dfschellen. Schade nur, dass das Londoner Duo <strong>X-Press 2<\/strong><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/x-press.jpg\" alt=\"x-press.jpg\" class=\"right\" \/> da nicht so recht nachzukommen scheint. Deren gr\u00f6\u00dfte Disco Hits, wie \u201eLazy\u201c und \u201eGive It\u201c werden auf \u201eRaise Your Hands: The Greatest Hits\u201c (5) formatbedingt wiedergek\u00e4ut, halten aber den Anspruch, sich zu einem schl\u00fcssigen Album zusammenzuf\u00fcgen, nicht stand. \u00dcberdurchschnittlich gelungen f\u00e4llt dabei vor allem das mit Unterst\u00fctzung von Afrika Bambaataa aufgenommene \u201eFire\u201c aus und man kann sich lebhaft vorstellen, wie eine riesige Festivalmeute freudetrunken zu diesen Sounds durchdreht. Trotzdem bleibt der fade Beigeschmack, hier etwas in massenkompatibler Form neu aufbereitet zu bekommen. Womit dann aber der Fairness halber noch auf Scheibe 2 verwiesen w\u00e4re. Da finden sich n\u00e4mlich laut Info allerhand Remixe von Missy Elliott \u00fcber Radioslave bis hin zu Fatboy Slim. Mir lag das Teil allerdings leider nicht vor. Also lasst euch einfach mal \u00fcberraschen, ob es h\u00e4lt, was es verspricht. Oder schwingt euch gleich mit <strong>Jape<\/strong><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/jape.jpg\" alt=\"jape.jpg\" class=\"right\" \/> in euphorisierte Sph\u00e4ren empor. Die Hardcore-Vergangenheit des Protagonisten m\u00fcndet auf \u201eRitual\u201c (6) in treibender Rhythmik, die in \u201eI Was A Man\u201c sch\u00f6ne Erinnerungen an die alten Meisterst\u00fccke der Chemical Brothers wachruft. Da wird stadionkombatibles Geballer mit psychedelischen Einw\u00fcrfen gekontert und man meint, man w\u00fcrde auf einen Thron gehievt, um sich von dort aus immer wieder in die ausgestreckten H\u00e4nde der Masse zu st\u00fcrzen. Und ich muss wirklich lange nachdenken, wann ich das letzte Mal ein Album aus dem elektronischen Sektor geh\u00f6rt habe, das mich \u00fcber die volle L\u00e4nge so bei der Stange gehalten hat. Was allerdings auch daran liegt, dass Jape schon wieder beinahe dem Indietronics-Umfeld zuzuordnen sind. Aber es klingt ja inzwischen fast schon nach Schimpfe, eine Band da rein zu stecken. Und schimpfen wollen wir \u00fcber diese Platte bestimmt nicht. Deshalb kommen wir mal zu einem Fazit: Zur totalen Euphorie reichts leider noch nicht ganz, aber hey\u2026 das kann ja noch werden. Schlie\u00dflich sind Jape ja noch ziemlich frisch. Was man von <strong>Sepalot<\/strong> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/sepalot.jpg\" alt=\"sepalot.jpg\" class=\"right\" \/>dann wiederum nicht mehr so ganz behaupten kann. Der Blumentopf-DJ pr\u00e4sentiert uns nach seiner grandiosen AC\/DC-Hommage ein mit vielen bunten Features versehenes Werk zwischen den Polen Funk und Hop. Tracks, wie \u201eSurrender\u201c (feat. Blu) knallen dabei derma\u00dfen rein, dass man sich w\u00fcnschen w\u00fcrde, die geneigte Gro\u00dfraumdisco w\u00fcrde anstatt ihren Format-Mist mal \u201eRed Handed\u201c (6) auflegen. Da l\u00e4sst sich n\u00e4mlich auch produktionstechnisch nicht meckern. Alles knallt so glasklar aus den Boxen, dass man sp\u00e4testens beim Smash Hit \u201eGo Get It\u201c \u2013 \u00fcbrigens mit Gesangsstimme von Ladi6 (von den wunderbaren Fat Freddy\u00b4s Drop: unbedingt auch mal auschecken!) \u2013 wie wild in die H\u00e4nde klatscht und sich mit dem Gegen\u00fcber Tanzduelle unter dem Lichterkegel liefert. Und damit verabschiede ich mich f\u00fcr heute. Wir lesen uns beim n\u00e4chsten Zuckerbeat.<br \/>\n\/\/ <em>von Alexander Nickel-Hopfengart<\/em><\/p>\n<p class=\"postmetadata alt\" style=\"display: none\"> \t\t\t\t\t<small> \t\t\t\t\t\tDer Beitrag wurde \t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tam Mittwoch, den 4. Juni 2008 um 11:36 Uhr ver\u00f6ffentlicht \t\t\t\t\t\tund wurde unter <a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/\/?cat=7\" title=\"Alle Beitr\u00e4ge in \u00ba music \/\/ szene ansehen\" rel=\"category\">\u00ba music \/\/ szene<\/a> abgelegt. \t\t\t\t\t\tdu kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den <a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/\/?feed=rss2&amp;p=994\">RSS 2.0<\/a> Feed verfolgen. \t\t\t\t\t\t \t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tdu kannst einen <a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/\/?p=994#respond\">Kommentar schreiben<\/a>, oder einen <a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-trackback.php?p=994\" rel=\"trackback\">Trackback<\/a> auf deiner Seite einrichten. \t\t\t\t\t\t \t\t\t\t\t\t<strong>|<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-admin\/post.php?action=edit&amp;post=994\">Beitrag bearbeiten.<\/a>\t\t\t\t\t\t \t\t\t\t\t<\/small><\/p>\n<p><!-- You can start editing here. -->     \t\t<!-- If comments are open, but there are no comments. --><\/p>\n<h3 id=\"respond\"><\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzlich Willkommen zur\u00fcck auf der Strandparty! 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