{"id":10523,"date":"2012-10-27T09:55:42","date_gmt":"2012-10-27T08:55:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=10523"},"modified":"2012-10-27T09:56:35","modified_gmt":"2012-10-27T08:56:35","slug":"zuckerbeat-vol-297-ich-schame-mich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=10523","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)97 &#8211; ich sch\u00e4me mich"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">mit neuer Musik von Hans Unstern, Hans S\u00f6llner, The Velvet Underground &amp; Nico, Lena, Neigungsgruppe Sex, Gewalt &amp; Gute Laune, Placebo und den Compilations Bravo Hits 79 &amp; Soulfood &#8211;<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>Food Music, Fat &amp; Yummy.<\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-10524\" title=\"hans-unstern\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/hans-unstern-300x300.jpg\" alt=\"hans-unstern\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/hans-unstern-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/hans-unstern-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/hans-unstern.jpg 472w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Hans Unstern<\/strong> begibt sich auf seinem neuen Album weiterhin in abseitige Pop-Gefilde. Songs wie \u201eIch sch\u00e4me mich\u201c und \u201eEntweder&amp;Oder\u201c rufen bei mir pers\u00f6nlich sch\u00f6ne Erinnerungen an die zug\u00e4nglicheren Tracks von Einst\u00fcrzende Neubauten wach. Hans Unstern aber ist bei aller Vielschichtigkeit ganz tief im Pop verwurzelt und es ist vor allem dem Talent des Musikers geschuldet, dass er sich an seinen ambitionierten Tracks nicht \u00fcberhebt. \u201eThe Great Hans Unstern Swindle\u201c ist genauso hintersinnig, wie das Artwork zu vermitteln vermag. In ihren sperrigen Momenten erinnert die Scheibe an das aktuelle Album von Ja, Panik und setzt deren Sound eine Helium-Maske auf. Wer auf anspruchsvollen, vielseitigen, kritischen Indie-Pop steht, sollte sich dieses Werk auf keinen Fall entgehen lassen. Es wird all seine Erwartungen bis ins Mark ersch\u00fcttern.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-10525\" title=\"sollner\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/sollner-300x269.jpg\" alt=\"sollner\" width=\"250\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/sollner-300x269.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/sollner-1023x921.jpg 1023w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/sollner.jpg 1648w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Hans S\u00f6llner<\/strong> wiederum wiederum macht auf seinem neuen Album wieder genau das, was er am Besten kann. Er sch\u00fcttelt eine bayrische Variante von wortgewaltigem Liedermacher-Pop aus dem \u00c4rmel und richtet den Blick nach der R\u00fcckbesinnung auf dem Vorg\u00e4nger \u201eMei Zuastand\u201c wieder nach vorne. \u201eSoSoSo\u201c beinhaltet in diesem Zusammenhang einige der textlich-gelungensten Tracks, die S\u00f6llner bisher ver\u00f6ffentlichte, scheut sich aber auch nicht davor, ein paar desillusionierte Seitenhiebe in Richtung Politik (\u201eIhr seids alle gleich\u201c) abzufeuern. Hans S\u00f6llner wird auch auf seine alten Tage nicht m\u00fcde, seine Meinung zum Besten zu geben. Das macht ihn ebenso faszinierend wie streitbar und zu einem der wichtigsten Songwriter der vergangenen Jahrzehnte. Nach diesen 11 Songs freut man sich jetzt schon auf Weiteres.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-10526\" title=\"velvet-underground\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/velvet-underground.jpg\" alt=\"velvet-underground\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/velvet-underground.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/velvet-underground-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Eine \u201eDeluxe Edition\u201c des alten<strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\"> The Velvet Underground &amp; Nico<\/strong>-Klassikers ist schon seit vielen jahren \u00fcbverf\u00e4llig gewesen. Nun erscheint die gefeierte Kollaborations-Arbeit mit der schicken Banane vorne drauf endlich in einer aufgemotzen Variante, die mit einer gro\u00dfen Menge an Bonus-Material versehen ist. Neben dem klassischen Album, das unter anderem die Klassiker wie \u201eAll Tomorrow\u00b4s Parties\u201c und \u201eI\u00b4m Waiting For My Man\u201c beinhaltet, finden sich auf der ersten Scheibe noch einige gelungene Alternativ-Versionen von \u201eHeroin\u201c und \u201eEuropean Son\u201c. Der zweite Silberling nimmt sich den \u201eScepter Studio Sessions\u201c aus dem Jahr 1966 an und ringt den zahlreichen Klassikern ein paar neue, bisher ungeahnte Facetten ab. Dar\u00fcber hinaus finden sich als zus\u00e4tzlicher Anreiz noch die bisher unver\u00f6ffentlichten \u201eFactory Rehearsals\u201c auf der zweiten CD, die jedem Fan des Kollektivs ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern sollten. Allein das fast zw\u00f6lfmin\u00fctige \u201eNiss Hoanie Lee\u201c ist das Eintrittsgeld wert. Soll hei\u00dfen: eine w\u00fcrdige Neuauflage, die auch f\u00fcr Besitzer des Originals interessant sein sollte.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-10527\" title=\"lena\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/lena.jpg\" alt=\"lena\" width=\"463\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/lena.jpg 500w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/lena-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/lena-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Lena<\/strong> musste sich nach ihrem zweiten Durchlauf beim \u201eEurovision Song Contest\u201c so Einiges gefallen lassen. Dabei hatte sie mit \u201eTaken By A Stranger\u201c einen der hintersinnigsten Pop-Tracks des Jahres im Gep\u00e4ck, der vom Publikum aber als (scheinbar?!?) zu abstrakt empfunden wurde. Mit ihrem neuen Album \u201eStardust\u201c ist sie jetzt trotzdem eingeschlagen wie eine Bombe und punktet mit einer bunten Mischung aus unterschiedlichen Stilen. Lena hat f\u00fcr \u201eStardust\u201c nicht nur auf die Hilfe von Stefan Raab verzichtet, sondern mit zahlreichen Kollegen wie Linda Carlsson (\u201eMiss Li\u201c), Johnny McDaid (\u201eSnow Patrol\u201c) <span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>und Alexander Schroer (\u201eMobil\u00e9e\u201c) zusammengearbeitet. Auf dem Album ist dementsprechend auch f\u00fcr jeden etwas dabei \u2013 das wichtigste aber ist: Lena schreibt wieder Hits. Allein das zauberhafte \u201eBliss Bliss\u201c empfielt sich jetzt schon als n\u00e4chste Single &#8211; daneben sind mindestens drei weitere Chartbreaker vertreten, die dem H\u00f6rer ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern sollten. Lena hat auf ihrem ersten \u201eeigenen\u201c Album viel richtig gemacht &#8211; und man kommt selbst als Fan von Kate Nash und Konsorten nicht umhin, beim einen oder anderen Song hemmunglos mitzuschnippen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-10528\" title=\"5340558_BOOKLET.indd\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/bravo-hits-79-300x300.jpg\" alt=\"5340558_BOOKLET.indd\" width=\"249\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/bravo-hits-79-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/bravo-hits-79-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/bravo-hits-79.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/>\/\/ Schon seit Jahren ist die Reihe \u201e<strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Bravo Hits<\/strong>\u201c der absolute Spitzenreiter in Sachen Compilations. Nun steht bereits die 79te Ausgabe in den Regalen und pr\u00e4sentiert einen bunten Rundumschlag aus all jenen Hits, die derzeit im TV und Radio rauf und runter geleiert werden. Die Kritiker werden auch diesmal wieder entnervt abwinken und darauf hinweisen, dass Compilations dieser Art heutzutage sowieso \u00fcberfl\u00fcssig sind, wo sich doch jeder zuhause sein pers\u00f6nliches Lieblings-Mixtape zusammenstellen kann. Alle anderen wiederum blicken gespannt auf das Backcover, ob es diesmal auch ihr pers\u00f6nlicher Favorit zwischen die 44 Songs geschafft hat. Die beinhalten neben Lenas \u201eStardust\u201c auch den neuen Tote-Hosen-Knaller \u201eAltes Fieber\u201c und die zauberhafte Pop-Rakete \u201eWe Are Young\u201c von Fun. Ft. Janelle Mon\u00e1e. Der Marteria-\u00dcberhit \u201eLila Wolken\u201c zusammen mit Yasha &amp; Miss Platnum darf nat\u00fcrlich ebensowenig fehlen, wie der Bundesvision Song Contest-Favorit \u201eSchau nicht mehr zur\u00fcck\u201c von Xavas (alias Kool Savas und Xavier Naidoo). Dazwischen findet sich viel Diskussionsw\u00fcrdiges, was aber im Rahmen der \u201eBravo Hits\u201c-Geschichte seit jeher so gewesen ist. Soll hei\u00dfen: auch die 79te Auflage der \u201eBravo Hits\u201c erf\u00fcllt ihren Zweck und wird bei Fans wie Kritikern die allseits bekannte Reaktion hervorrufen. Na dann, bis zum n\u00e4chsten Mal. Weitere Hits stehen schlie\u00dflich jetzt schon in der Warteschlange.<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-10529\" title=\"soulfood\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/soulfood.jpg\" alt=\"soulfood\" width=\"229\" height=\"315\" \/>\/\/ Wer sich das abendliche Dinner gerne mit ansprechender musikalischer Untermalung zu Gem\u00fcte f\u00fchrt, kommt an der neuesten Ver\u00f6ffentlichung aus dem Hause \u201eTrikont\u201c nicht vorbei. Das Box-Set \u201e<strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Soulfood \u2013 Food Music, Fat &amp; Yummy<\/strong>\u201c pr\u00e4sentiert nicht nur eine gelungene CD mit 18 Tracks, die mit zauberhaften Kl\u00e4ngen von RZA (\u201eGrits\u201c), Rufus Thomas (\u201eGreasy Spoon\u201c) und Bo Diddley (der Klassiker \u201eSoul Food\u201c darf in diesem Zusammenhang nat\u00fcrlich keinesfalls fehlen) gesegnet ist, es beinhaltet auch ein zauberhaftes Buch, das sich differenziert mit der afroamerikanischen Koch-Geschichte auseinander setzt. Ob \u201eGef\u00fcllte Rinderzunge\u201c oder \u201eKatmandos Ochsenschwanz\u201c. Man muss ich einlassen auf dieses Werk, das selbst vor einem \u201eAlligator Eintopf\u201c nicht Halt macht. Wer es etwas weniger exotisch mag, kann sich alternativ auch \u00fcber zahlreiche Rezepte zum Thema \u201eFrittierte Kochbananen\u201c, \u201eMaisbrot\u201c und \u201ePfirsichkuchen\u201c freuen. Wer sich also mal wieder so richtig vers\u00fcndigen m\u00f6chte, sollte sich dieses Werk zum Thema \u201eReal African American Cooking\u201c von Sven \u201eKatmando\u201c Christ auf keinen Fall entgehen lassen. Es lohnt sich.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-10530\" title=\"neigungsgruppe\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/neigungsgruppe-300x267.jpg\" alt=\"neigungsgruppe\" width=\"250\" height=\"222\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/neigungsgruppe-300x267.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/neigungsgruppe.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Sp\u00e4testens seit ihrer Cover-Version des Babyshambles-Tracks \u201eFuck Forever\u201c, den sie augenzwinkernd in einen astreinen Bierzelt-Schunkler ummodelten, hat sich die <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Neigungsgruppe Sex, Gewalt &amp; Gute Laune<\/strong> f\u00fcr immer in unsere Herzen gespielt. Nun nehmen sie sich auf ihrem neuen Album Artwork-technisch den Beatles an und pr\u00e4sentieren auf dem Back-Cover die traurige Nachricht, dass \u201eLoss mas bleim\u201c ihr letztes Album sein soll. Schade eigentlich, m\u00f6chte man ihnen zurufen, wenn man sich die neuen zw\u00f6lf Songs so zu Gem\u00fcte f\u00fchrt. Auf der Scheibe finden sich neben \u00f6sterreichischen Varianten von Lana Del Rey (\u201eVideo Sp\u00fc\u201c) bis Velvet Underground auch Neu-Interprationen von Nirvana und Neutral Milk Hotel. Au\u00dferdem gibt die werte Kollegin Soap &amp; Skin drei kurze Gastspiele und veredelt den Abgang von Neigungsgruppe Sex, Gewalt &amp; Gute Laune mit gro\u00dfen Emotionen. Besser geht\u2019s eigentlich kaum. Danke Jungs\u2026 wir verneigen uns vor euch.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-10531\" title=\"placebo\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/placebo.jpg\" alt=\"placebo\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/placebo.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/placebo-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Auch, wenn wir beim \u201eZuckerbeat\u201c normalerweise keine Kleinformate besprechen, machen wir im Falle von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Placebo<\/strong> nat\u00fcrlich gerne mal eine Ausnahme. Nachdem die Band vor kurzem erst ge\u00e4u\u00dfert hat, dass es sich bis zum n\u00e4chsten regul\u00e4ren Release noch ein wenig hinziehen wird, erscheint nun ein kleiner Vorgeschmack in Form einer schicken EP namens \u201eB3\u201c. Darauf finden sich f\u00fcnf Tracks, die einem die Zeit bis zum n\u00e4chsten offiziellen Release vers\u00fc\u00dfen. Die Band klingt nach dem poppigen letzten Album wieder etwas schroffer als zuvor. Allein der Titeltrack ist derma\u00dfen scheppernd in Szene gesetzt, dass man sich am Liebsten auf Knien das eigene Hosenbein aufsch\u00fcrfen w\u00fcrde. Der gr\u00f6\u00dfte Hit wiederum h\u00f6rt auf den Namen \u201eThe Extras\u201c und punktet mit einer zauberhaften Melodie, die man noch Stunden sp\u00e4ter im Ohr hat und die gegen Ende ordentlich ausdriftet. \u00dcber die volle Distanz l\u00e4sst sich sagen, dass Placebo auf ihrem neuen Werk wieder etwas mutiger zu Werke gehen, als zuvor. \u201eB3\u201c ist ein kratzb\u00fcrstiges Mini-Album, das auf Gro\u00dfen hoffen l\u00e4sst. Wir sind jedenfalls jetzt schon gespannt, was da noch kommen wird. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Hans Unstern, Hans S\u00f6llner, The Velvet Underground &amp; Nico, Lena, Neigungsgruppe Sex, Gewalt &amp; Gute Laune, Placebo und den Compilations Bravo Hits 79 &amp; Soulfood &#8211; Food Music, Fat &amp; Yummy. \/\/ Hans Unstern begibt sich auf seinem neuen Album weiterhin in abseitige Pop-Gefilde. 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