{"id":10959,"date":"2013-01-05T11:36:56","date_gmt":"2013-01-05T10:36:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=10959"},"modified":"2013-01-05T11:37:23","modified_gmt":"2013-01-05T10:37:23","slug":"zuckerbeat-vol-305-diesassda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=10959","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (3)05 &#8211; diesassda"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\"><span style=\"mso-ansi-language: EN-US;\" lang=\"EN-US\">mit neuer Musik von Fraktus, Herr Sorge, Allah-Las, Andy Burrows, Forever Came Calling, I Call Fives, Handguns und T.I..<\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"mso-ansi-language: EN-US;\" lang=\"EN-US\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-10960\" title=\"fraktus\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/fraktus.jpg\" alt=\"fraktus\" width=\"250\" height=\"246\" \/><\/span>\/\/ Das verr\u00fcckteste Pop-Spektal in cineastischer Hinsicht h\u00f6rte im vergangenen Jahr mit Sicherheit auf den Namen <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Fraktus<\/strong>. Wie sich die drei Kollegen von Studio Braun daran machten, ihre eigene Pop-Legende zu kreieren, ist ganz gro\u00dfes Kino gewesen. Dass sie dabei auch noch auf die Unterst\u00fctzung der Gro\u00dfen im Pop-Gesch\u00e4ft von Jan Delay bis Alex Christensen z\u00e4hlen konnten, nahm man als kleines Extra-Goodie gerne mit. Nun steht auch der passende Soundtrack zur (fiktiven) Band in den Regalen und klingt wirklich so, als w\u00e4ren die Jungs mal eben drei Jahrzehnte in der Zeit zur\u00fcckgereist. Alle die auf die monotonen Kl\u00e4nge von DAF und den Irrwitz von Studio Braun stehen, sollten unbedingt mal reinh\u00f6ren. Dieses Album funktioniert auch ohne den zugeh\u00f6rigen Film und schenkt allen NDW-Anh\u00e4ngern mit \u201eAffe sucht Liebe\u201c den ultimativen Anti-Schmusesong des Winters. Wir fordern: weiter so, bitte!<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-10961\" title=\"herr-sorge\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/herr-sorge.jpg\" alt=\"herr-sorge\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Obwohl unsere Erde am 21. Dezember 2012 nicht untergegangen ist, hat sich Samy Deluxe trotzdem nicht davon abbringen lassen, die Apokalypse zu vertonen. Als <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Herr Sorge<\/strong> macht er sich deshalb dazu auf, die letzten Tage der Menschheit mit einem verstrahlten Rundumschlag zu w\u00fcrdigen. Mit Rapmusik jedenfalls hat \u201eVerschw\u00f6rungstheorien mit sch\u00f6nen Melodien\u201c nur noch am Rande zu tun. Die Scheibe steht stattdessen in einer Reihe mit Dendemanns \u201eVom Vintage verweht\u201c und Jan Delays Reggae-Deb\u00fct \u201eSearching For The Jan Soul Rebels\u201c. Samy Deluxe nimmt sich nach seinem Nummer Eins-Hitalbum die Freiheit mal etwas komplett anderes auszuprobieren, schickt seine Stimme durch den Verzerrer und versucht sich zwischenzeitlich sogar (wie bereits auf \u201eDis wo ich herkomm\u201c) als S\u00e4nger. All das klingt zu Beginn ziemlich gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig, entfaltet aber mit zunehmender Laufl\u00e4nge durchaus seinen Charme, der irgendwo zwischen Endzeit-Kirmes und Zirkus-Manege andockt. Wer auf Rapmusik steht, die sich \u00fcber jegliche Stilgrenzen hinwegsetzt, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren. Es lohnt sich.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-10962\" title=\"allah-las\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/allah-las-300x300.jpg\" alt=\"allah-las\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Die <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Allah-Las<\/strong> wiederum klingen, als h\u00e4tten sich die Stone Roses mit Kasabian und Kula Shaker im Studio getroffen und der Sache mit der Musik einfach mal freien Lauf gelassen. Das gleichnamige Album der Amerikaner strahlt diesen psychedelischen Charme aus, der einen sofort dazu einl\u00e4dt, alles um sich herum zu vergessen. Man f\u00fchlt sich auf der Stelle f\u00fcnfzig Jahre in der Zeit zur\u00fcckversetzt und wandelt durch einen Schleier aus bunten Lichtern und nebligen Schwaden. Die Allah-Las haben mit ihrem selbst betitelten Album ein durch und durch bezauberndes Werk aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt, das wir euch hiermit noch mal innig ans Herz legen m\u00f6chten. Wer auf die Musik von den Raveonettes steht, sollte unbedingt mal einen Durchlauf riskieren.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-10963\" title=\"andy-burrows\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/andy-burrows-298x300.jpg\" alt=\"andy-burrows\" width=\"250\" height=\"251\" \/>\/\/ Irgendwie entgangen ist uns im vergangenen Jahr auch das wunderbare Album \u201eCompany\u201c aus der Feder von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Andy Burrows<\/strong>. Die Scheibe ruft nicht nur sch\u00f6ne Erinnerungen an das Schaffen von Sean Lennon wach, man verliert sich auch sofort in der Stimme des Protagonisten. Es sitzt einfach jeder Ton auf diesem 10-teiligen Songbook, das einen immer wieder einen kalten Schauer \u00fcber den R\u00fccken jagt, wenn sich die Stimme des S\u00e4ngers in h\u00f6chste H\u00f6hen aufschwingt. Mit chart-kombatiblen Konsensrock der Marke Coldplay hat das gar nichts zu tun, keine Sorge. Burrwos hat sich dazu entschieden, echte Gef\u00fchle zu transportieren und liefert mit \u201eCompany\u201c das wohl gelungenste Liedermacher-Album der vergangenen Monate ab.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-10964\" title=\"handguns\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/handguns.jpg\" alt=\"handguns\" width=\"463\" height=\"463\" \/>\/\/ Es lohnt sich au\u00dferdem in diesen Tagen mal wieder im Emo-Regal ihres Vertrauens vorbei zu schauen. <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Forever Came Calling<\/strong> zum Beispiel wagen sich auf ihrem aktuellen Album \u201eContender\u201c daran, den Kollegen von Misser und The Story So Far nachzueifern. Die Band zeichnet aus, dass ihr \u00fcber die volle Distanz von zehn Songs nicht die Puste ausgeht. Stattdessen wird man vom <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-10965\" title=\"forever-came-calling\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/forever-came-calling-300x300.jpg\" alt=\"forever-came-calling\" width=\"250\" height=\"250\" \/>unerm\u00fcdlichen Beat des Schlagzeugers immer wieder nach vorne gepusht und l\u00e4sst sich von dem Song \u201eI\u00b4ll Be Better, I Promise\u201c zwischenzeitlich sogar mal in Richtung Tanzfl\u00e4che entf\u00fchren. Ebenfalls sehr partytauglich ist das aktuelle Album von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">I Call Fives<\/strong> geraten. Deren gleichnamiges Werk zeigt auf, wo der Weg von Fall Out Boy h\u00e4tte hingehen k\u00f6nnen, wenn sich die Jungs nicht dazu entschieden h\u00e4tten, in Bubble Gum-Pop-Gefilde abzudriften. Schenkt man der Scheibe ein paar Durchl\u00e4ufe, stellt sich schon nach wenigen Runden dieses Gef\u00fchl ein, dass einen damals beim ersten Aufeinandertreffen mit \u201eTake This To Your Grave\u201c \u00fcbermannt hat. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-10966\" title=\"i-call-fives\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/i-call-fives.jpg\" alt=\"i-call-fives\" width=\"250\" height=\"250\" \/>Den Spitzenplatz in unseren Herzen erreichen allerdings die Haudegen von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Handguns<\/strong>, welche (wie auch die vorab genannten Bands) ebenfalls bei \u201ePure Noise Records\u201c unter Vertrag stehen. Die Band aus Harrisburg wandelt auf den Spuren von New Found Glory und Midtown und hat mit \u201eStay With Me\u201c und \u201eThe War At Home\u201c zahlreiche Knaller im Gep\u00e4ck, die einem noch Stunden sp\u00e4ter im Kopf herum schwirren. \u201eAngst\u201c jedenfalls brauchen die Jungs \u00fcberhaupt keine zu haben, im gegenw\u00e4rtigen Pop Punk-Sumpf zu ertinken. Dazu hat ihr gleichnamiges Album einfach zu viel Potenzial.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-10967\" title=\"ti\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/ti-300x300.jpg\" alt=\"ti\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Der S\u00fcdstaaten-Rapper <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">T.I.<\/strong> beschr\u00e4nkt sich auf seinem Album wiederum auf das Wesentliche und sch\u00fcttelt ein paar potenzielle Chartbreaker f\u00fcr die einschl\u00e4gigen Gro\u00dfraumdisco-Tanzfl\u00e4chen aus dem \u00c4rmel. Die \u00dcberrschaungsmomente auf \u201eTrouble Man: Heavy Is The Head\u201c sind zwar \u00e4u\u00dferst rar ges\u00e4ht, daf\u00fcr macht die Scheibe aber trotzdem viel Spa\u00df. Die zahlreichen Features von Andr\u00e9 3000, Lil Wayne (legt mit \u201eBall\u201c einen der Knaller des Albums hin) und A$ap Rocky sorgen daf\u00fcr, dass die Platte \u00fcber die volle Distanz nicht langweilig wird und sp\u00e4testens wenn dann Cee-Lo Green Engelsstimme (in \u201eHello\u201c) erklingt, ist man endg\u00fcltig verz\u00fcckt. Wer auf zeitgen\u00f6ssische Rapmusik mit gro\u00dfen Melodien steht, sollte mal einen Durchlauf riskieren. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Fraktus, Herr Sorge, Allah-Las, Andy Burrows, Forever Came Calling, I Call Fives, Handguns und T.I.. \/\/ Das verr\u00fcckteste Pop-Spektal in cineastischer Hinsicht h\u00f6rte im vergangenen Jahr mit Sicherheit auf den Namen Fraktus. Wie sich die drei Kollegen von Studio Braun daran machten, ihre eigene Pop-Legende zu kreieren, ist ganz gro\u00dfes Kino [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-10959","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category--stadtgesprach"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10959","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10959"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10959\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10970,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10959\/revisions\/10970"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10959"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10959"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10959"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}