{"id":11006,"date":"2013-01-12T12:40:12","date_gmt":"2013-01-12T11:40:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11006"},"modified":"2013-01-12T12:40:36","modified_gmt":"2013-01-12T11:40:36","slug":"zuckerbeat-vol-307-mad-monster-party","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11006","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (3)07 &#8211; mad monster party"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">mit neuer Musik von Mikrokosmos23, Prag, Catatstrophe &amp; Cure, Team Ghost und den Soundtracks zu \u201eFrankenweenie\u201c, \u201eRuby Sparks\u201c und \u201eDjango Unchained\u201c. <\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11007\" title=\"mikro23\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/mikro23-300x300.jpg\" alt=\"mikro23\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Wow! Was f\u00fcr ein Auftakt. <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Mikrokosmos23 <\/strong>fackeln auf ihrem neuen Album nicht lange. Schon nach wenigen Sekunden braut sich ein Gewitter \u00fcber dem Kopf des H\u00f6rers zusammen. \u201eIch komm aaaaan\u2026!\u201c und dann ab daf\u00fcr. Der Opener \u201eLaternenmann\u201c strotzt nur so vor Emotionen und ruft sch\u00f6ne Erinnerungen an die leider inzwischen schon wieder aufgel\u00f6sten Kollegen von Muff Potter wach. Mikrokosmos 23 m\u00f6chten es endg\u00fcltig wissen mit dieser Platte. Songs wie das tanzbare \u201eWie kommst du an\u201c oder das energische \u201eAlles gegen W\u00e4nde\u201c sind derma\u00dfen mitrei\u00dfend arrangiert, dass man schon nach wenigen Durchl\u00e4ufen hemmungslos mitgr\u00f6lt. \u201eAlles lebt. Alles bleibt.\u201c ist das mit Sicherheit ausgereifteste Album der drei Jungspunde aus Mei\u00dfen. Es st\u00f6\u00dft im Gegensatz zu den Vorg\u00e4ngern erstmals die T\u00fcr zur Pop-Welt weit auf, ist sich dabei immer seiner Wurzeln bewusst. Das Ergebnis ist ein mitrei\u00dfender Brocken Rockmusik, der zum Besten geh\u00f6rt, was man zuletzt aus hiesigen Gefilden vor den Latz geknallt bekommen hat.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11008\" title=\"frankenweenie\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/frankenweenie-300x300.jpg\" alt=\"frankenweenie\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Tim Burton-Fans d\u00fcrfen sich in diesen Tagen gleich \u00fcber zwei schicke Ver\u00f6ffentlichungen zu Ehren des neuen Streifens \u201e<strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Frankenweenie<\/strong>\u201c freuen. W\u00e4hrend in dem Film der olle Frankenstein-Stoff nochmal in morbider Corpse Bride-Atmosph\u00e4re neu aufgepeppt und ins Tierreich \u00fcberf\u00fchrt wird, tummeln sich auf dem Score von Danny Elfman zahlreiche musikalische Schmuckst\u00fccke, die<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>das teufliche Treiben auf der Leinwand kongenial unterf\u00fcttern. Der Score funktioniert keineswegs nur auf Leinwand, sondern auch auf CD, steckt au\u00dferdem voller schr\u00e4ger Spielerein und eignet sich ganz vorz\u00fcglich, um auf einer privaten Halloween-Party die G\u00e4ste in die entsprechende Stimmung zu versetzen. Wer nicht allzu sehr auf klassisches Liedgut steht, der hat alternativ noch die <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11009\" title=\"frankenweenie-unleashed\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/frankenweenie-unleashed-300x279.jpg\" alt=\"frankenweenie-unleashed\" width=\"200\" height=\"187\" \/>M\u00f6glichkeit zum sogenannten \u201e<strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Frankenweenie Unleashed<\/strong>\u201c-Soundtrack zu greifen. Da nehmen sich die Pop Punks von Plaine White T\u00b4s des Ramones Klassikers \u201ePet Cemetary\u201c an und Karen O erz\u00e4hlt uns eine Geschichte von der \u201eStrange Love\u201c. Ebenfalls begeistert sind wir von Winona Ryders kleinem Stelldichein in \u201ePraise Be New Holland\u201c und Grace Potters Zusammenarbeit mit den Flaming Lips (\u201eMy Mechanical Friend\u201c).Wem das immer noch nicht reicht, der kommt bestimmt bei Kimbra, Passion Pit oder Awolnation auf seine Kosten. Lohnt sich also auf jeden Fall mal reinzuh\u00f6ren in dieses schaurige Unterfangen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11010\" title=\"ruby-sparks\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/ruby-sparks-298x300.jpg\" alt=\"ruby-sparks\" width=\"250\" height=\"252\" \/>\/\/ Ebenfalls \u00e4u\u00dferst bezaubernd ist der Score zum aktuellen \u201eLittle Miss Sunshine\u201c-Nachfolger \u201e<strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Ruby Sparks<\/strong>\u201c geraten. Die klassischen Kl\u00e4nge von Nick Urata sorgen auch abseits des Kinosaals f\u00fcr eine bitters\u00fc\u00dfe Atmosph\u00e4re und eignen sich perfekt, um die n\u00e4chste Dinner-Party romantisch zu untermalen. Neben den Songs von Urata finden sich au\u00dferdem noch der Klassiker \u201eCa Plane Pour Moi\u201c von Plastic Bertrand, das klassische \u201ePsychedelic Train\u201c von Derrick Harriott und das zur\u00fcckgelehnte \u201eRoll It Round von dem Stones Throw-Act The Lions auf der Scheibe. Wer da nicht zuschl\u00e4gt, ist selber Schuld. Und wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte das auch unbedingt nachholen. Diese als Feelgood-Movie getarnte Trag\u00f6die hat es n\u00e4mlich ganz sch\u00f6n in sich.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11011\" title=\"django-unchained\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/django-unchained-300x300.jpg\" alt=\"django-unchained\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Etwas versp\u00e4tet kommt in diesen Tagen auch der aktuelle Streifen von Quentin Tarantino in die Kinos. Da darf nat\u00fcrlich ein entsprechender Soundtrack nicht fehlen \u2013 auch deshalb weil der Regisseur bereits in der Vergangenheit ein gutes H\u00e4ndchen bei der Song-Auswahl zu seinen Meisterwerken unter Beweis stellte. Blickt man auf das Back-Cover der Scheibe, k\u00f6nnte man diesmal den Eindruck gewinnen, Tarantino h\u00e4tte sich dazu entschlossen, erstmals in seiner Laufbahn einen waschechten Score in Auftrag zu geben, wird dann aber doch eines Besseren belehrt. Obwohl keine Interpreteten angegeben sind, bekommt man doch einen bunten Mix aus Filmzitaten, Intrumentals und Klassikern von James Brown bis Ennio Morricone vor den Latz geknallt. Dazu sch\u00fcttelt Tarantino mal wieder ein paar echte Perlen von Luis Bacalov bis Anthony Hamilton aus dem \u00c4rmel. Tarantino gelingt auch mit mit \u201e<strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Django Unchained<\/strong>\u201c wieder das Kunstst\u00fcck, die Atmosph\u00e4re seines Leinwand-St\u00fccks auf Silberling zu \u00fcberf\u00fchren. Da freuen wir uns jetzt schon auf Weiteres.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-11013\" title=\"prag1\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/prag1.jpg\" alt=\"prag1\" width=\"463\" height=\"463\" \/>\/\/ Nora Tschirner ist inzwischen auch unter die Schauspielerinnen gegangen, die sich nebenbei als Musikerinnen unter Beweis stellen m\u00f6chten. Im Gegensatz zu zahlreichen Kolleginnen hat sie sich diesbez\u00fcglich allerdings nicht ausschlie\u00dflich ans Mikrofon gestellt, sondern bedient auch die Gitarre, was der Musik eindeutig gut tut. Ihre Gruppe <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Prag<\/strong>, die sie zusammen mit den beiden Typen Erik Lautenschl\u00e4ger und Tom Krimi ins Leben gerufen hat, schl\u00fcpft in die gro\u00dfen Fu\u00dfstapfen von Jacques Brel und ist am Ehesten noch unter dem Begriff \u201ecineastisch\u201c zusammenzufassen. \u00dcberall auf \u201ePremiere wimmelt es nur so vor Streichern und sch\u00f6nen Melodien, die einen noch Stunden sp\u00e4ter im Kopf herum schwirren. Allein die Single \u201eSophie Marceau\u201c mit der bezaubernden Hookline \u201eWir waren sooo verliebt in Sophie Marceau\u201c ist das Eintrittsgeld und d\u00fcrfte schon bald auf allen Radiostationen des Landes rauf und und runter gespielt werden. Wer auf deutschsprachige Popmusik mit einer geh\u00f6rigen Portion Nostalgie steht, sollte sich dieses Album auf keinen Fall entgehen lassen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11014\" title=\"Unbenannt-1\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/catastrophe-cure-300x300.jpg\" alt=\"Unbenannt-1\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Wer auf klassischen Indie-Rock der Marke Slut und Velojet steht, der sollte mal in das aktuelle Album von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Catastrophe &amp; Cure <\/strong>hinein h\u00f6ren. Die Scheibe der \u00f6sterreichischen Band versammelt zehn vertr\u00e4umt-verrockte Hymnen, die man sich am Liebsten auf Endlosschleife zu Gemp\u00fcte f\u00fchren m\u00f6chte. \u201eLike Crazy Doves\u201c k\u00f6nnte genauso gut in den 90ern erschienen sein und genau das ist die gr\u00f6\u00dfte Trumpfkarte dieses Werks. Was die sechs Ober\u00f6sterreicher hier im Stuttgarter Studio des Fantastischen Vier-Bassisten Markus Birkle aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt haben, zaubert ein breites Grinsen ins Gesicht des H\u00f6rers. Sp\u00e4testens bei \u201eNowhere\u201c wird dann auf die Tanzfl\u00e4che gestolpert und im Antlitz des Blitzlichtgewitters in hemmungsloser Ekstase versunken.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11015\" title=\"team-ghost\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/team-ghost-300x300.jpg\" alt=\"team-ghost\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Ein gelungenes Indie-Pop Werk haben zu guter Letzt auch die Kollegen von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Team Ghost<\/strong> aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt. Im Grenzgebiet von Interpol, She Wants Revenge und Franz Ferdinand knallen sie ihren H\u00f6rern zw\u00f6lf packende Hymnen vor den Latz, zu denen auch Joy Division-Fans tanzen k\u00f6nnen. \u201eRituals\u201c hat das Zeug, den guten, alten Postpunk wieder zur\u00fcck ins Ged\u00e4chtnis der Massen zu hieven. Wer sich also mal wieder so richtig sch\u00f6n einlullen lassen m\u00f6chte, ist bei dieser Band an der richtigen Adresse. Wems gef\u00e4llt, kann sich \u00fcrigens gleich noch das 2011er Deb\u00fctalbum der Franzosen nach Hause holen. Es lohnt sich. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Mikrokosmos23, Prag, Catatstrophe &amp; Cure, Team Ghost und den Soundtracks zu \u201eFrankenweenie\u201c, \u201eRuby Sparks\u201c und \u201eDjango Unchained\u201c. \/\/ Wow! Was f\u00fcr ein Auftakt. Mikrokosmos23 fackeln auf ihrem neuen Album nicht lange. 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