{"id":11079,"date":"2013-01-25T10:31:01","date_gmt":"2013-01-25T09:31:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11079"},"modified":"2013-01-25T10:31:27","modified_gmt":"2013-01-25T09:31:27","slug":"zuckerbeat-vol-310-one-friday-night-i-took-a-pill-or-maybe-two","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11079","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (3)10 &#8211; one friday night i took a pill or maybe two&#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\"><span style=\"mso-ansi-language: EN-US;\" lang=\"EN-US\">mit neuer Musik von Jake Bugg, Everything Everything, Fidlar, Heisskalt, Destroyed But Not Defeated, Naked Lunch, I Am Kloot und Veto. <\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"mso-ansi-language: EN-US;\" lang=\"EN-US\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11080\" title=\"jake-bugg\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/jake-bugg-300x300.jpg\" alt=\"jake-bugg\" width=\"250\" height=\"250\" \/><\/span>\/\/ Ist schon komisch. Der gro\u00dfe Hype von 2013 stammt eigentlich schon aus dem Jahre 2012. Da ist das Deb\u00fctalbum von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Jake Bugg<\/strong> n\u00e4mlich bereits in den Handel gekommen. Nur hierzulande hat es mal wieder etwas l\u00e4nger gedauert, umso mehr freuen wir uns, dass der britische Musiker jetzt doch noch in Deutschland vorbei schaut. Auf seinem gleichnamigen Deb\u00fct findet sich alles, was ein moderner Klassiker braucht. \u201eTwo Fingers\u201c<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>zum Beispiel, diese schillernde Perle von einer Pub-Hymne, die man nachts um Drei am Liebsten auf Endlosschleife h\u00f6ren m\u00f6chte. Oder \u201eLightning Bolt\u201c \u2013 ein klassischer Country-Hit mit einem sich selbst ad absurdum f\u00fchrenden Text, der sch\u00f6ne Erinnerungen an die Musik von Johnny Cash und Konsorten weckt. Kurz darauf singen dann alle Brit-Pop-Anh\u00e4nger zum hymnischen Refrain von \u201eSeen It All\u201c im Chor und fragen sich, wie ein 18j\u00e4hriger nur solch wunderbare Songs aus dem \u00c4rmel zu sch\u00fctteln vermag. Jake Bugg ist ein Ausnahmetalent, das im Rahmen der ersten sieben Songs dieses Deb\u00fcts zu absoluter Hochform aufl\u00e4uft. Dass die B-Seite da nicht ganz hinterher kommt, ist geschenkt, denn eins ist sicher: in Sachen Jake Bugg steht der Musikwelt noch Gro\u00dfes bevor.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11081\" title=\"everything\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/everything-300x298.jpg\" alt=\"everything\" width=\"250\" height=\"248\" \/>\/\/ Dass inzwischen keinerlei Stilgrenzen mehr niedergebrannt werden m\u00fcssen, sollte unseren Lesern allseits bekannt sein. Seit mehreren Jahren wird alles mit allem vermischt und so scheuen such auch die Kollegen von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Everything Everything<\/strong> nicht auf ihrem zweiten Album einen bunten Mix aus Pop, Indie und Elektro aus dem \u00c4rmel zu sch\u00fcteln. \u201eArc\u201c atmet den Geist von Queen, steigert sich zwischenzeitlich in dynamische Arrangements der Marke Foals und d\u00fcrfte aufgrund seiner hymnischen Passagen auch den Anh\u00e4ngern von Muse ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern. Everything Everything m\u00f6chten (wie der Name es schon sagt) alles<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>in sich aufsaugen und etwas Neues daraus machen. Das l\u00e4sst die Band um S\u00e4nger Jonathan Higgs und Bassist Jeremy Pritchard nicht nur zu einem hei\u00dfen Blog-Ph\u00e4nomen f\u00fcr eine neue Generation von Indie-Rock-Fans (Django Django lassen gr\u00fc\u00dfen) avancieren, ihre Musik funktioniert auch im Kontext eines kompletten Albums, weil man als Zuh\u00f6rer selbst beim drei\u00dfigsten Durchlauf noch etwas Neues entdeckt.<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-11082\" title=\"fidlar\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/fidlar.jpg\" alt=\"fidlar\" width=\"464\" height=\"459\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Fidlar<\/strong> wiederum suhlen sich in Schn\u00f6rkellosigkeit. Ihr Garagen-Rock kl\u00e4fft einem wie ein wildgewordener Hund ins Gesicht. Schon der Opener \u201eCheap Beer\u201c ist ein einziges, trotziges Manifest. Das Quartett aus Los Angeles ist derma\u00dfen begeisternd, dass es jeden Friedhof in eine Party-Zone verwandelt. Weil sich die Band au\u00dferdem an poppigen Melodien heranwagt, werden hier auch Fans von den Ramones und den Descendents auf ihre Kosten kommen. Fidlar gelingt es den Zuh\u00f6rer mit ihren Enthusiasmus einzuwickeln und \u00fcber die volle Distanz von 14 Songs bei der Stange zu halten. Wir m\u00fcssen zugeben: in den vergangen Monaten ist uns nur selten ein dringlicheres Deb\u00fct vor die F\u00fc\u00dfe geflattert. Also lasst es mal wieder krachen: hier habt ihr den Soundtrack dazu.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11083\" title=\"heisskalt\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/heisskalt-293x300.jpg\" alt=\"heisskalt\" width=\"250\" height=\"256\" \/>\/\/ Wer bereits an dem gro\u00dfartigen Rap-Rock-Track \u201eWir k\u00f6nnen alles machen (Was sollen wir machen?)\u201c von den Orsons Gefallen gefunden hat, der sollte mal in das neueste Signing aus dem Hause \u201eChimperator\u201c hinein h\u00f6ren. Die Gruppe <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Heisskalt<\/strong> fabriziert einen packenden Mix aus Gittarenl\u00e4rm und Gesang, vermengt mit ein paar kleinen aber feinen Rap-Parts. Auf ihrer ersten EP \u201eMit Liebe gebraut\u201c sind zwar nur f\u00fcnf Songs drauf, daf\u00fcr sind die allesamt astreine Hits und werden mit Sicherheit allen Krafklub-Fans unter euch ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern. Nach einer euphorischen Begr\u00fcssung mit einem lautstarken \u201eHallo\u201c geht\u2019s dann rauf zum \u201eMond\u201c, wieder zur\u00fcck auf der Erde wird dann \u201eDezemberluft\u201c inhaliert und kurz bevor der letzte Ton verklingt und es endg\u00fcltig \u201estill\u201c wird, biegt auch schon dein \u201eSchatz\u201c um die Ecke, dem du er\u00f6ffnest: \u201eDu willst ein Lied, ich will ans Meer\u201c. Wenn die Jungs dieses Niveau auf Albuml\u00e4nge halten k\u00f6nnen, dann steht aus dem Hause Heisskalt demn\u00e4chst noch Gro\u00dfes bevor.<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>Und jetzt alle: \u201eDu willst ein Lied?! Dann komm schon und nimm es dir\u2026\u201c<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-11084\" title=\"destoyed-not-defeated\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/destoyed-not-defeated.jpg\" alt=\"destoyed-not-defeated\" width=\"230\" height=\"230\" \/>\/\/ Und hach, wie cool ist das denn?! Es gibt doch tats\u00e4chlich noch Bands, die heutzutage ein Album auf Tape ver\u00f6ffentlichen. Das sch\u00f6nste aber ist: im Fall von<strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\"> Destroyed But Not Defeated<\/strong> passt das auch noch ganz hervorragend zu der Musik. Das Deb\u00fct von Mastermind Lelo Brossmann versammelt zw\u00f6lf klassische Indie-Rock-Perlen, die jedem Fan von Built To Spill bis Dinosaur Jr. sofort das Herz \u00f6ffnen sollten. Schon nach wenigen Minuten kramt man die zerrissenen Jeans aus dem Schrank und feiert sein ganz pers\u00f6nliches Indie-Rock-Revival. Destroyed But Not Defeated klingen in diesem Zusammenhang \u00fcbrigens wirklich, als h\u00e4tte die Musik bereits 20 Jahre auf dem Buckel und so m\u00f6chte man gleich nach verklingen des letzten Tones des Rausschmei\u00dfers \u201eGone\u201c schon wieder die A-Seite abspulen. Diese Jungs geh\u00f6ren mit Sicherheit zu den Acts, die in den n\u00e4chsten Jahren auch au\u00dferhalb ihres Heimatlandes \u00d6sterreich f\u00fcr Furore sorgen werden. Und wer keinen Kassettenrekorder besitzt, muss ebenfalls nicht traurig sein &#8211; er kann alternativ auch einfach zur Cd- oder Vinyl-Version des Albums greifen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-11085\" title=\"naked-lunch\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/naked-lunch.jpg\" alt=\"naked-lunch\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Die Gruppe <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Naked Lunch<\/strong> hat vor einigen Jahren schon einmal ein wunderbares Set zur Untermalung des Filmes \u201eUniversalove\u201c in W\u00fcrzburg gespielt. Ebenso cineastisch beginnt ihr aktuelles Album \u201eAll Is Fever\u201c, das mal wieder voller packenden Arrangements steckt. Die aktuelle Single \u201eThe Sun\u201c l\u00e4uft bereits auf allen einschl\u00e4gigen Sendern auf Dauerroatation und ist ein vielversprechender Appetizer auf diese zehn Tracks, welche wie ein zauberhafter Mix aus den besten Momenten von Slut und Sophia anmuten. Zusammen mit Olaf Opal und S\u00e4ngerin Gustav machen sich die \u00d6sterreicher aus Klagenfurt daran, ein sp\u00e4tes Meisterwerk zu ver\u00f6ffentlichen. \u201eAll Is Fever\u201c ist ein zehnteiliger, tieftrauriger Brocken\u2026 ein dramatisches Epos, bei dem es einem auch beim zwanzigsten Durchlauf noch kalt den R\u00fccken runter l\u00e4uft. Da kommt hierzulande h\u00f6chstens noch Konstantin Gropper von Get Well Soon hinterher. Also unbedingt mal reinh\u00f6ren in die Scheibe.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-11086\" title=\"i-am-kloot\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/i-am-kloot.jpg\" alt=\"i-am-kloot\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">I Am Kloot<\/strong> mussten sich in den vergangenen Jahren immer wieder des Vorwurfs erwehren, dass sie es sich eingerichtet haben in ihrem klassischen Manchester-Trademark-Sound. Das wiederum mag schon stimmen, aber gerade das macht auch ihr neues Album \u201eLet It All In\u201c wieder zu einem berauschenden Vergn\u00fcgen f\u00fcr alle Brit-Pop-Fans dieses Planeten. Diese Songs atmen, sie pulsieren und es ist ein gro\u00dfes Vergn\u00fcgen ihnen dabei zuzuh\u00f6ren. Dieses Album klingt so derma\u00dfen herzerw\u00e4rmend, dass man sich nur zu gerne von der Musik einlullen l\u00e4sst. Dass I Am Kloot auch diesmal keine \u00dcberraschungen aus dem \u00c4rmel sch\u00fctteln, liegt einzig und allein daran, dass diese Band hier niemanden mehr etwas beweisen muss. Stattdessen tut sie einfach was sie immer getan hat. Wunderbare Songs schreiben. Also am Besten einfach mal entspannen und genie\u00dfen.<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-11087\" title=\"veto\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/veto.jpeg\" alt=\"veto\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Veto<\/strong> wiederum sind schon mit ihrem Deb\u00fct in die gro\u00dfen Fu\u00dfstapfen von Chikinki getreten und versuchen sich auch 2013 an einem tanzbaren Mix aus Elektro und Rock. Die technoiden Tracks treiben einen auf die Tanzfl\u00e4che und sorgen daf\u00fcr, dass man schon nach wenigen Sekunden hemmungslos mitrockt. Das liegt daran, dass die Songs auf der Doppel-EP \u201eSinus Point Break\u201c geradezu strotzen vor Innovation. Die Band klingt in etwa wie ein Bastard aus Depeche Mode und Nine Inch Nails, versteckt ihre hymnischen Melodien aber hinter einem Schleier aus elektronischen Spitzfindigkeiten und l\u00e4sst einen schon nach wenigen Sekunden jegliche Hemmungen \u00fcber Bord werfen. Also schnuppert mal rein und tanzt euch in Ekstase. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Jake Bugg, Everything Everything, Fidlar, Heisskalt, Destroyed But Not Defeated, Naked Lunch, I Am Kloot und Veto. \/\/ Ist schon komisch. Der gro\u00dfe Hype von 2013 stammt eigentlich schon aus dem Jahre 2012. Da ist das Deb\u00fctalbum von Jake Bugg n\u00e4mlich bereits in den Handel gekommen. 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