{"id":11110,"date":"2013-02-03T19:00:16","date_gmt":"2013-02-03T18:00:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11110"},"modified":"2013-02-03T19:00:52","modified_gmt":"2013-02-03T18:00:52","slug":"zuckerbeat-vol-311-kinda-fuzzy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11110","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (3)11 &#8211; &#8222;kinda fuzzy&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">mit neuer Musik von Eels, Darwin Deez, Tegan &amp; Sara, Selig, Parov Stelar, Attwenger, Nick Cave &amp; The Bad Seeds und Yasmine Tourist. <\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11111\" title=\"eels\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/eels-300x300.jpg\" alt=\"eels\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Wenn ein neues Album der <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Eels<\/strong> erscheint, ist das immer ein bi\u00dfchen wie nach-Hause-kommen. Oliver Everett (alias E) w\u00e4re aber nicht so erfolgreich, wenn er nicht immer ein paar charmante, neue Ideen in seinen Songs unterbringen w\u00fcrde. Die neue Single \u201ePeach Blossom\u201c zum Beispiel ist eigentlich ein vertrackter Bastard, der sich um die eigene Achse schl\u00e4ngelt, durch ein treibendes Gitarrenriff wird daraus allerdings ein astreiner Hit, der zu allem \u00dcberfluss auch noch zum Headbangen einl\u00e4dt. Auf \u201eWonderful, Glorious\u201c hat E also das Tempo noch einmal angezogen und sich nach seiner Album-Trilogie aus den Jahren 2009 und 2010 frei gemacht von jeglichen Erwatungen. Die dreizehn neuen Songs wildern in den unterschiedlichsten Gefilden und auch, wenn das Tempo im Gegensatz zu den drei Vorg\u00e4ngern in so manchem St\u00fcck deutlich erh\u00f6ht wurde, finden sich auch diesmal zahlreiche, klassische Eels-Balladen auf der Scheibe, die einem durch die dunkelsten Stunden des Tages geleiten. Was sollen wir also noch sagen? \u201eKinda fuzzy\u201c diese Scheibe und das ist verdammt noch mal gut so. Also worauf wartest du noch: Ab nach Hause, lieber Leser!<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-11112\" title=\"darwin-deez\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/darwin-deez.jpg\" alt=\"darwin-deez\" width=\"251\" height=\"251\" \/>\/\/ Nachdem uns <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Darwin Deez<\/strong> bereits auf seinem gleichnamigen Deb\u00fct einen bunten Strau\u00df von schr\u00e4gen Pop-Melodien vor den Latz knallte, legt er nun sein zweites Album vor. In diesem Zusammenhang gilt es nicht nur unter Beweis zu stellen, dass er auch nach dem gro\u00dfen Hype f\u00fcr ein Aufhorchen in den Indie-Pop-Szene zu sorgen imstande ist, der US-Amerikaner darf gerne auch in lyrischer Hinsicht noch eine Schippe drauflegen. So macht er sich auf \u201eSongs For Imaginative People\u201c daran, nicht nur zahlreiche Wortspiele an den H\u00f6rer zu bringen, er l\u00e4sst auch wieder seinen Charme spielen, wenn er seine Songs gleich noch in bester \u201eCommunity\u201c-Manier auf der Meta-Ebene diskutiert. Das funktioniert \u00fcber die Distanz von zehn Songs nahezu hervorragend, wobei vor allem das bet\u00f6rende \u201eYou Can\u00b4t Be My Girl\u201c heraussticht, das wohl demn\u00e4chst die Playlists der einschl\u00e4gigen Indie-Rock-Radiostationen fluten d\u00fcrfte. In diesem Zusammenhang k\u00f6nnten \u00fcbrigens auch Eels-Fans auf ihre Kosten kommen. Also schnuppert mal rein.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11113\" title=\"tegan-sara\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/tegan-sara-300x300.jpg\" alt=\"tegan-sara\" width=\"249\" height=\"249\" \/>\/\/ Wir waren zugegeben ziemlich \u00fcberrascht, als uns vor Kurzem zum ersten Mal die neue Single \u201eCloser\u201c aus dem Hause <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Tegan &amp; Sara<\/strong> um die Ohren geflogen ist. So poppig hat sich das Duo in den vergangenen Jahren nur selten in Szene gesetzt. Jedenfalls scheinen es die beiden inzwischen nicht mehr sonderlich erstrebenswert zu finden, immer nur vor einem kleinen aber feinen Indie-Publikum aufzutreten. Mit \u201eHeartthrob\u201c haben Tegan &amp; Sara mit Sicherheit ihr chartkombatibelstes Werk aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt. Die Scheibe strotzt nur so vor Hits, die einen auf die Tanzfl\u00e4che schubsen. Songs wie \u201eGoodbye, Goodbye\u201c und \u201eDrove Me Wild\u201c m\u00f6chte man einfach nur ganz laut auftrehen und dann in die gro\u00dfe, weite Welt hinausposaunen. Trotz aller Eing\u00e4nigkeit d\u00fcrfte die neue Platte aber trotzdem f\u00fcr alle alteingesessenen Fans funktionieren, schlie\u00dflich waren Tegan &amp; Sara schon immer ein Act, der sich dem Pop verbunden f\u00fchlte &#8211; bisher haben das nur einfach viel zu wenige Menschen gemerkt. Mit \u201eHeartthrob\u201c wird sich \u00e4ndern.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11114\" title=\"selig\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/selig-300x300.jpg\" alt=\"selig\" width=\"251\" height=\"251\" \/>\/\/ Nachdem sich <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Selig<\/strong> nach ihrem gro\u00dfen Erfolg in den 90ern jahrelang rar gemacht haben, scheint die Band in den vergangenen Jahren ein regelrechter Kreativit\u00e4tsschub ereilt zu haben. Mit \u201eMagma\u201c erscheint nun bereits das dritte Werk in vier Jahren seit der Reunion in 2009. Das sch\u00f6nste aber ist: nach dem \u00fcberproduzierten Vorg\u00e4nger beschr\u00e4nken sich die Jungs um S\u00e4nger Jan Plewka wieder auf ihre Anfangstage. Selig haben sich auf \u201eMagma\u201c ihren Enthusiasmus bewahrt und knallen einem zum 20j\u00e4hrigen Band-Jubil\u00e4um zw\u00f6lf schmissige Perlen vor den Latz, deren Melodien man noch Stunden sp\u00e4ter im Ohr hat. \u201eMagma\u201c macht deutlich, dass die Zeit von Selig noch lange nicht vorbei ist. Alles auf dieser Scheibe schreit geradezu nach Aufbruch und ist damit nicht nur interessant f\u00fcr alteingesessene Fans, sondern auch f\u00fcr eine neue Generation von Rockh\u00f6rern. Wer auf deutschsprachigen Indie-Rock steht, kommt an dieser Band nicht vorbei. Also schnuppert mal rein. Es lohnt sich.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-11115\" title=\"parov-stelar\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/parov-stelar.jpg\" alt=\"parov-stelar\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Parov Stelar<\/strong> ist mit seiner Hit-Single \u201eAll Night\u201c gerade in aller Munde. Neben dem gefeierten Dance-Track finden sich aber auch zahllose weitere Schmankerl auf seinem aktuellen Album \u201eThe Princess\u201c, das bereits Anfang vergangenen Jahres erschienen ist. Die Scheibe beinhaltet neben 15 Elektro-Swing-Tracks auch noch eine voll gepackte Bonus.Cd, die mit den wichtigsten Vinyl-Errungenschaften der vergangenen Jahre gesegnet ist. Der Linzer DJ und Musiker d\u00fcrfte mit \u201eThe Princess\u201c zahlreiche Nu Jazz-Fans auf Wolke 7 schubsen. Je mehr man sich auf seine Musik einl\u00e4sst, umso mehr l\u00e4d sie einen zum Tanzen (und zum Tr\u00e4umen) ein. Immer wieder schl\u00e4ngelt sich eine Pianomelodie aus dem Dickicht an elektronischen Jazz- und Downbeat-Sounds und l\u00e4sst einen als Zuh\u00f6rer in ferne Welten abdriften. \u201eThe Princess\u201c ist ein wahrhaft k\u00f6nigliches Erlebnis. Au\u00dferdem sollten alle Fans von Caravan Palace unbedingt mal in die beiden Tanzfl\u00e4chen-Knaller \u201eJimmy\u00b4s Gang\u201c und \u201eBaska Brother\u201c hineinh\u00f6ren. Es lohnt sich.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11116\" title=\"attwenger\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/attwenger-300x300.jpg\" alt=\"attwenger\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Auf eine Live-Cd der lieben Kollegen von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Attwenger<\/strong> haben wir hierzulande schon viel zu lange warten m\u00fcssen. Nun ist es endlich soweit und die Jungs lassen sich nicht lumpen. Neben 36 (!) Tracks, die dem H\u00f6rer einen h\u00fcbschen Eindruck von der Kreativit\u00e4t des Volksmusik-Duos verschaffen, finden sich auf \u201eAttwenger Clubs\u201c auch noch zwei nette Filmchen von Regisseur Markus Binder, der die Jungs im Rahmen ihrer Tour begleiten durfte und dabei die wichtigsten Stationen im Rahmen ihrer 2011er Konzertreise f\u00fcr die Nachwelt auf Silberling gebannt hat. Neben dem 60-min\u00fctigen \u201eFluxgigs\u201c, das die bombastischen Auftritte der Jungs in vier verschiedenen L\u00e4ndern beinhaltet, kommen wir au\u00dferdem in den Genuss von \u201eAmeriga\u201c, das (wie der Name schon sagt) den Jungs auf ihrer Tour durch die Vereinigten Staaten \u00fcber die Schulter schaut \u2013 dazu gibt\u2019s <span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>als kleinen Bonus noch ein paar Video-Clips zu den St\u00fccken \u201eShakin My Brain\u201c, Hintn umi\u201c und \u201eH\u00e4nger\u201c oben drauf. Wenn ihr also in Sachen Attwenger noch nicht auf den Geschmack gekommen seid, solltet ihr mal reingucken. Macht verdammt viel Freude, das Teil.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-11117\" title=\"nick-cave\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/nick-cave.jpg\" alt=\"nick-cave\" width=\"463\" height=\"463\" \/>\/\/ Wir haben wirklich keine Ahnung, wie Nick Cave das immer wieder anstellt, aber er wickelt uns auch mit seinem neuesten Wurf namens \u201ePush The Sky Away\u201c wieder gekonnt um den kleinen Finger. Es handelt sich bei der Platte ja auch um ein Jubil\u00e4um. Die Scheibe stellt n\u00e4mlich Album Nummer 15 im Back-Katalog des renommierten Musikers dar. Cave h\u00e4lt sich in diesem Zusammenhang vollends an die Pr\u00e4misse: \u201eSchuster, bleib bei deinen Leisten\u201c. Experimentelle Passagen sucht man auch diesmal weitesgehend vergebens auf seinem neuesten Wurf, der einem immer wieder einen kalten Schauer \u00fcber den R\u00fccken jagt. <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Nick Cave &amp; The Bad Seeds<\/strong> haben die aktuelle Scheibe \u00fcbrigens in S\u00fcdfrankreich eingespielt. In einem Herrenhaus (aus dem 19. Jahrhundert). Das wiederum h\u00f6rt man der Platte auch an, obwohl man sich nie sicher sein kann, ob daf\u00fcr wirklich das zeitlose Ambiente oder vielmehr Caves eigener Legendenstatus verantwortlich ist.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11118\" title=\"yasmine-tourist\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/yasmine-tourist-300x300.jpg\" alt=\"yasmine-tourist\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Bei <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Yasmine Tourist<\/strong> wiederum handelt es sich keineswegs um eine junge, aufstrebende Liedermacherin, sondern um ein Stuttgarter Sextett, das sich im Grenzgebiet von Folk und Pop niedergelassen hat. H\u00f6rt man sich durch ihr gleichnamiges Album, werden nicht nur sch\u00f6ne Erinnerungen an die Fleet Foxes, sondern auch an die Kollegen von Calexico wach. Die Songs der Band wickeln einen watteweich ein und sorgen daf\u00fcr, dass man immer wieder in nostalgische Gefilde abdriftet. Die Gruppe transportiert auf ihrer Scheibe scheinbar m\u00fchelos 40 Jahre Musik-Geschichte ohne dass man ihr den Plagiats-Stempel aufdr\u00fccken m\u00fcsste. Wer also auf melancholische Folk-Pop-Melodien mit einem leichen Country-Einschlag steht\u2026 bei Yasmine Tourist ist er an der richtigen Adresse. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Eels, Darwin Deez, Tegan &amp; Sara, Selig, Parov Stelar, Attwenger, Nick Cave &amp; The Bad Seeds und Yasmine Tourist. \/\/ Wenn ein neues Album der Eels erscheint, ist das immer ein bi\u00dfchen wie nach-Hause-kommen. Oliver Everett (alias E) w\u00e4re aber nicht so erfolgreich, wenn er nicht immer ein paar charmante, neue [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-11110","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category--stadtgesprach"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11110","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11110"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11110\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11122,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11110\/revisions\/11122"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11110"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11110"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11110"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}