{"id":11165,"date":"2013-02-12T11:25:16","date_gmt":"2013-02-12T10:25:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11165"},"modified":"2013-02-12T11:25:40","modified_gmt":"2013-02-12T10:25:40","slug":"zuckerbeat-vol-312-all-at-once","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11165","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (3)12 &#8211; &#8222;all at once&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">mit neuer Musik von Adam Green &amp; Binki Shapiro, Foals, Stereophonics, Local Natives, Arbouretum, The Bronx, Shaka Ponk und Blitzkids mvt. <\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-11166\" title=\"adam-green\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/adam-green.jpg\" alt=\"adam-green\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Sehns\u00fcchtig in Richtung Ferne blicken wir, w\u00e4hrend die ersten Kl\u00e4nge des neuen Albums von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Adam Green &amp; Binki Shapiro<\/strong> an unser Ohr dringen. Man merkt den beiden Verlassenen an, dass die Welt Ihnen \u00fcbel mitgespielt hat in den vergangenen Monaten. So inszenieren sie auf ihrem gemeinsamen Werk eine Art kollektive Vergangenheitsbew\u00e4ltigung in Sachen gescheiterter Beziehungen, die ihren H\u00f6rern zehn zauberhafte Duette beschert, welche man am Liebsten auf Endlosschleife h\u00f6ren m\u00f6chte. \u201eDon\u00b4t Waste The Time We Have\u201c s\u00e4uselt einem Miss Shapiro zu, w\u00e4hrend sich Mister Green in seinem eigenen Elend suhlt. Wenn du also auch ein gebrochenes Herz hast oder einfach mal wieder ein paar zauberhaften Duette \u00fcber die Liebe und das Leben h\u00f6ren m\u00f6chtest, lass dich umschmeicheln von dieses s\u00fc\u00dfen Melodien, welche einen so bitteren Nachgeschmack aufweisen.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11167\" title=\"foals\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/foals-300x300.jpg\" alt=\"foals\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Die Vorfreude auf ein neues Album der <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Foals<\/strong> war nat\u00fcrlich auch diesmal wieder gro\u00df. Dazu haben unter anderem die beiden Single-Auskopplungen \u201eMy Number\u201c und \u201eInhaler\u201c beigetragen, die bereits seit mehreren Wochen in allen Indie-Discos des Landes rauf und runter gespielt werden. Nun steht das dazugeh\u00f6rige Album in den Regalen und entpuppt sich als euphorisierendes Indie-Pop-Werk, das den beiden Vorg\u00e4ngern in keiner Weise nachsteht. \u201eHoly Fire\u201c ist ein dynamisch-arrangiertes, schmissiges Post-Pop-Album, das einen auf Wellen tr\u00e4gt. Scheinbar schwerelos zieht ein Song wie \u201eBad Habit\u201c an einem vor\u00fcber und jagt einem immer wieder eine G\u00e4nsehaut \u00fcber den R\u00fccken. Dazu pr\u00e4sentiert einem die Band Songtexte der Marke \u201eMake The Days Ok, Wash The Stains Away, Would You Forgive Me Know?\u201c, welche man noch Stunden sp\u00e4ter im Ohr hat. Mit \u201eHoly Fire\u201c haben die Foals ihr vorl\u00e4ufiges Meisterst\u00fcck abgeliefert\u2026 da freut man sich jetzt schon auf die anstehenden Live-Dates.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11168\" title=\"stereophonics\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/stereophonics-300x300.jpg\" alt=\"stereophonics\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Die Brit-Popper von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Stereophonics<\/strong> wollen es auf ihrer alten Tage hin auch noch einmal wissen und veranstalten im Rahmen ihres neuen Albums \u201eGraffiti On The Train\u201c eine zehnteilige Odyssee der karamellisierten Gl\u00fcckseligkeit. Sp\u00e4testens nach verklingen des orchestralen Titel-Tracks d\u00fcrfte jeder Oasis-Anh\u00e4nger endg\u00fcltig auf Wolke Sieben schweben und so l\u00e4sst man sich als Zuh\u00f6rer einfach nur treiben von dieser Welle an Emotion, welche so erhaben aus den Boxen der Stereonlage schwappt. Den Stereophonics gelingt mit \u201eGraffiti On The Train\u201c das scheinbar Unm\u00f6gliche. Die Band versetzt uns in nostalgische Stimmung und richtet ihren Blick gleichzeitig nach vorne, wenn sie in dem St\u00fcck \u201eIn A Moment\u201c einen vertrackten Elektro-Beat in einem hymnischen Refrain \u00fcbergehen l\u00e4sst. Also liebe Brit-Pop-Anh\u00e4nger: schnuppert mal rein in dieses Werk. Es lohnt sich. <span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11169\" title=\"local-natives\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/local-natives-300x300.jpg\" alt=\"local-natives\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Die <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Local Natives<\/strong> aus Los Angeles werden schon seit geraumer Zeit als der hei\u00dfeste Schei\u00df im Indie-Pop-Sektor gehandelt. Nun erscheint ihr neues Album \u201eHummingbird\u201c und umgarnt uns mit den sch\u00f6nsten Momenten im Grenzgebiet von Bombay Bicycle Club, Radiohead und den Foals. Alles scheint zu verschwimmen auf dieser Scheibe und doch sp\u00fcrt man diesen unb\u00e4ndigen Drang, sich reinzuarbeiten in diese Musik. \u201eHummingbird\u201c ist vollgepackt mit experimentellen Passagen, s\u00fc\u00dflichen Melodien und jeder Menge dynamischer Songstrukturen. Man f\u00fchlt sich ein bisschen so, als w\u00fcrde man auf der perfekten Welle surfen \u2013 immer darauf hoffend, dass dieses Gef\u00fchl niemals zu Ende geht. Wem die Kollegen von Animal Collective zu verspielt sind, experimentellem Indie-Pop gegen\u00fcber aber denncoh aufgeschlossen gegen\u00fcber steht, der k\u00f6nnte bei den Local Natives auf seine Kosten kommen. Die Zeit jedenfalls scheint endg\u00fcltig reif f\u00fcr diese Band.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11170\" title=\"arbouretum\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/arbouretum-300x300.jpg\" alt=\"arbouretum\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Gerade mal acht Songs haben es auf das f\u00fcnfte Album der Doom-Folker von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Arbouretum<\/strong> geschafft. Die Band aus Baltimore um Frontmann Dave Heumann zeigt trotz der kurzen Laufl\u00e4nge ihres Werks aber keinerlei Erm\u00fcdungserscheinungen, sondern knallt ihren Fans lieber einen aufs Wesentliche konzentrierten Post-Folk-Cocktail vor den Latz. Dar\u00fcber hinaus ist auf \u201eComing Out Of The Fog\u201c auch eine gewisse Hinwendung zu poppigen Passagen sp\u00fcrbar, welche so manchem Freak-Folker von der Musik \u00fcberzeugen sollte. Wer sich also gerne mal treiben l\u00e4sst von jauchzenden Gitarren, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren in dieses Werk. Er wird mit acht geisterhaften St\u00fccken belohnt, die sich erst nach mehreren Durchl\u00e4ufen vollends entfalten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11172\" title=\"bronx\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/bronx-300x300.jpg\" alt=\"bronx\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">The Bronx<\/strong> haben in der Zwischenzeit ihre Lust am Rocken wiederentdeckt und brettern auf ihrem neuen Album wieder ordentlich drauf los. Die zw\u00f6lf Songs auf \u201eIV\u201c sind damit das perfekte Bonus-Programm f\u00fcr all jene, die nach dem neuen Album von Biffy Clyro noch nicht genug haben. Allein die beiden Brecher \u201eStyle Over Everything\u201c und \u201eYouth Wasted\u201c sollten in K\u00fcrze in jeder guten Indie-Disco rauf und runter laufen. The Bronx aber beschr\u00e4nken sich auf ihrem neuen Album keineswegs nur auf den Moment der Ekstase. Ganz im Gegenteil. \u201eIV\u201c funktioniert \u00fcber die volle Distanz, weil die Jungs zwischen ihren Rock-Hymnen immer wieder zum Durchatmen einladen, wenn sie zum Beispiel mit \u201eLife Less Ordinary\u201c in fast schon balladeske Gefilde abdriften. Mit \u201eIV\u201c sind The Bronx endg\u00fcltig auf dem Zenit ihres Schaffens angekommen und es bleibt zu hoffen, dass die Jungs auch auf ihren kommenden Alben einen solchen Enthusiasmus an den Tag legen.<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-11173\" title=\"shaka-ponk\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/shaka-ponk.jpg\" alt=\"shaka-ponk\" width=\"463\" height=\"415\" \/>\/\/ Wer mal wieder so richtig sch\u00f6n die Sau rauslassen m\u00f6chte, der sollte sich mal an das dritte Album der franz\u00f6sischen Rocksensation <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Shaka Ponk<\/strong> heranwagen. Auf der Scheibe geht\u2019s nicht nur in textlicher Hinsicht ordentlich rund, auch ihr bunter Mix aus Funk, Rock und Pop-Anleihen klingt wie ein Mash-Up aus den sch\u00f6nsten Momenten von Fishbone, der Bloodhound Gang und Tom Jones. \u201eThe Geek &amp; The Jerkin Socks\u201c strotzt nur so vor tanzbaren Hits, die den Euphoriepegel im Club in Richtung Anschlag switchen. Ihr abgedrehter Sound wird nicht umsonst als \u201eRock 2.0\u201c bezeichnet, denn Shaka Ponk geben einen feuchten Dreck auf jegliche Stilgrenzen. Sie w\u00fchlen sich lieber durch die Geschichte der verfunkten Rock- (und Pop-)Musik und werfen mit Konfetti und Luftschlangen um sich. Soll hei\u00dfen: einfach mitrei\u00dfend, dieses Werk &#8211; genauso wie die beiliegende Bonus-DVD, die das ganze Unterfangen noch einmal auf die Mattscheibe transferiert.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11174\" title=\"blitzkids\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/blitzkids-291x300.jpg\" alt=\"blitzkids\" width=\"250\" height=\"258\" \/>\/\/ Unter dem Namen <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Blitzkids mvt<\/strong> (sprich: Movement) machen sich S\u00e4ngerin Nomi und ihr Produzent Petone derweil dazu auf, von Berlin aus, die gro\u00dfe, weite Welt zu erobern. Mit ihrem elektronisch-tanzbaren Mix aus den sch\u00f6nsten Momenten von Boys Noize bis Crystal Castles d\u00fcrften sie damit genau auf der H\u00f6he der Zeit liegen und schon bald in allen trendigen Discotheken des Landes rauf und runter gespielt werden. Auf \u201eSilhouettes\u201c finden sich zahlreiche Club Hits wie \u201eBlinded\u201c und \u201eWater\u201c, die den zugeneigten Indietronics-Anh\u00e4nger sofort auf die Tanzfl\u00e4sche schubsen. Dort wird<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>dann im Blitzlichtgewitter gefeiert, als ob es kein Morgen mehr g\u00e4be und man w\u00fcnscht sich fortw\u00e4hrend, dass dieser Rausch niemals zu Ende geht. Wir wiederum verabschieden uns in der Zwischenzeit erst einmal von euch. Und freuen uns aufs n\u00e4chste Mal. Mit neuen Kl\u00e4ngen aus dem \u201eZuckerbeat\u201c-Multiversum.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Adam Green &amp; Binki Shapiro, Foals, Stereophonics, Local Natives, Arbouretum, The Bronx, Shaka Ponk und Blitzkids mvt. \/\/ Sehns\u00fcchtig in Richtung Ferne blicken wir, w\u00e4hrend die ersten Kl\u00e4nge des neuen Albums von Adam Green &amp; Binki Shapiro an unser Ohr dringen. 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