{"id":11179,"date":"2013-02-15T14:47:19","date_gmt":"2013-02-15T13:47:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11179"},"modified":"2013-02-15T14:47:41","modified_gmt":"2013-02-15T13:47:41","slug":"zuckerbeat-vol-313-down-the-road","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11179","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (3)13 &#8211; &#8222;down the road&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">mit neuer Musik von C2C, Herrenmagazin, Bauchklang, PDR, Tusq, Unknown Mortal Orchestra, der Compilation \u201eGRAMMY\u00ae Nominees 2013\u201c und Big Harp. <\/em><\/p>\n<p><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\"> <\/em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11180\" title=\"c2c\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/c2c-300x300.jpg\" alt=\"c2c\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Entgangen ist uns im vergangenen Jahr leider das zauberhafte Album der franz\u00f6sischen DJ-Crew <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">C2C<\/strong>, die mit acht Turntables mal so richtig auf die Kacke haut. Fans von Moby bis Skrillex d\u00fcrften sich problemlos auf ihren famosen Stilmix einigen k\u00f6nnen, welchen die Gruppe auf \u201eTetr4\u201c aus dem \u00c4rmel sch\u00fcttelt. Damit einem vor lauter Instrumentals nicht langweilig wird, hat sich das Team au\u00dferdem in bester Chemical Brothers-Manier eine illustre Riege an Gaststars ins Studio geholt. So kommen wir in den Genuss von h\u00fcbschen Features aus dem Hause Pigeon John, Jay-Jay Johanson und Blitz The Ambassador. Dar\u00fcber hinaus finden sich mit \u201eDelta\u201c und der \u00dcber-Single \u201eDown The Road\u201c auch noch zwei echter Tanzfl\u00e4chen-F\u00fcller auf dem Silberling, die bereits in allen angesagten Clubs des Landes rauf und runter gespielt werden. Ich muss zugeben: ich habe schon lange kein solch formvollendetes Elektro-Album mehr geh\u00f6rt. Deshalb: abfeiern, bitte!<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11181\" title=\"herrenmagazin\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/herrenmagazin-300x300.jpg\" alt=\"herrenmagazin\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Eine gef\u00fchlte Ewigkeit hat es gedauert, bis das neue Album von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Herrenmagazin <\/strong>endlich im Kasten gewesen ist. W\u00e4hrend wir uns in der Zwischenzeit \u00fcber eine nette Zusammenarbeit mit Frittenbude aus dem Hause \u201eAudiolith\u201c freuen durften, gibt\u2019s nun endlich neues Material des Hamburger Quartetts. In der Vergangenheit wurde die Band dabei immer wieder mit den Kollegen von Kettcar verglichen und auch diesmal kommt man nicht ganz drum herum, gewisse \u00c4hnlichkeiten im Sound-Korsett der beiden Gruppe auszumachen. Im Gegensatz zu ihren vorherigen Alben aber beschr\u00e4nken sich Herrenmagazin diesmal darauf ihre Songs aufs Wesentliche zu reduzieren und sorgen damit<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>f\u00fcr zahlreiche G\u00e4nsehaut-Attacken beim H\u00f6rer. Auf \u201eDas Ergebnis w\u00e4re Stille\u201c sitzt jeder Ton und man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, w\u00e4hrend man feststellt, mit welcher Leichtigkeit die Jungs hier einen Hit nach dem anderen aus dem \u00c4rmel sch\u00fctteln. In dieser Form d\u00fcrfte die Gruppe schon bald zum Liebling der Herzen werden. Zumindest in Sachen deutschsprachigen Indie-Pop kommt derzeit n\u00e4mlich kaum jemand an ihnen vorbei (Vierkanttretlager vielleicht einmal ausgenommen). Insgesamt ein tolles Werk mit gro\u00dfartigen Texten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-11182\" title=\"bauchklang\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/bauchklang.jpg\" alt=\"bauchklang\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Unsere Lieblings-Beatboxer von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Bauchklang<\/strong> haben inzwischen auch schon wieder ein neues Albums am Start. Die 13 Tracks auf \u201eAkusmatik\u201c knallen so derma\u00dfen rein, dass man schon nach wenigen Sekunden auf Euphorie-Modus schaltet. Den Jungs gelingt es auch diesmal wieder sehr gut, ihre packende Live-Performance auf Silberling zu \u00fcberf\u00fchren, was aber nicht hei\u00dfen soll, dass sich die Band allzu sehr dem Pop-Bereich zuwenden w\u00fcrde. Songs, wie \u201eLetter To Me\u201c oder \u201eWarning Bells\u201c k\u00f6nnte zwar auch auf einer Indie-Disco laufen, dem gegen\u00fcber stehen aber technoide Kracher wie \u201eMorgenluft\u201c oder diverse Ausfl\u00fcge in dubbige Gefilde. Die \u201eVocal Groove Machine\u201c hat also auch diesmal wieder ganze Arbeit geleistet. Da freut man sich jetzt schon auf die anstehenden Live-Dates.<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11183\" title=\"pdr\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/pdr-300x299.jpg\" alt=\"pdr\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/pdr-300x299.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/pdr-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/pdr.jpg 501w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Auf leichtf\u00fc\u00dfigen Pfoten biegen in der Zwischenzeit auch die Disco-Popper von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">PDR<\/strong> um die Ecke, welche auf ihrem charmanten Album \u201eOn A Whim\u201c ein gro\u00dfes Hit-Feuerwerk z\u00fcnden. W\u00e4hrend Songs, wie <span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>\u201eBest Before Monday\u201c und \u201eMidsummer\u201c aus der Anlage ballern, purzelt man auf die Tanfl\u00e4che des \u00f6rtlichen Tanzlokals und sch\u00fcttelt die Gelenke, als ob es kein Morgen mehr g\u00e4be. Das Sch\u00f6nste an ihrem Album aber ist, dass dieses Gl\u00fccksgef\u00fchl \u00fcber die volle Distanz nicht zu Ende geht. Ganz im Gegenteil: PDR haben ein H\u00e4ndchen f\u00fcr schmissige Pop-Melodien und d\u00fcrften damit auch f\u00fcr Fans von Two Door Cinema Club und Phoenix interessant sein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11184\" title=\"tusq\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/tusq-300x300.jpg\" alt=\"tusq\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/tusq-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/tusq-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/tusq.jpg 590w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Tusq<\/strong> aus Hamburg und Berlin wiederum scheinen mit ihrem neuen Album gro\u00dfes vorzuhaben. Darauf katapultiert sich die Band n\u00e4mlich zumindest in musikalischer Hinsicht schonmal in eine Reihe mit den Killers und Konsorten. Auf \u201eHailuoto\u201c sch\u00fcttelt das Quartett mit freundlicher Unterst\u00fctzung von J\u00fcrgen Hendlmeier einen hymnischen Mix aus 80er-Jahre-Melodien und Indietronics-Anleihen aus dem \u00c4rmel, der einen dazu bringt, schon nach wenigen Minuten euphorisch die Arme in die Luft zu rei\u00dfen. Tusq legen es mit ihrer Musik auf den gro\u00dfen Wurf an. Sie bedienen sich an Dreampop und Showgaze, verorten sich als Band aber immer im Pop und d\u00fcrften damit sicher schon bald au\u00dferhalb ihrer Heimatst\u00e4dte f\u00fcr Furore sorgen.<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-11185\" title=\"unknown\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/unknown.jpeg\" alt=\"unknown\" width=\"463\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/unknown.jpeg 600w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/unknown-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/unknown-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/>\/\/ Wer den Kl\u00e4nge von Belle &amp; Sebastian zugeneigt ist, gleichzeit aber auf experimentelle Musik steht, der k\u00f6nnte an der zweiten Platte des <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Unknown Mortal Orchestra<\/strong> gro\u00dfen Gefallen finden. Auf \u201eII\u201c bewegt sich das Kollektiv aus New Zealand und den Vereinigten Staaten auf den Spuren von Grizzly Bear und Foxygen, geht dabei aber eine geh\u00f6rige Portion hymnischer zu Werke. Fast meint man, die Gruppe h\u00e4tte ihre zauberhaften Songs nur zu gerne noch einmal durch die herumstehenden Effektger\u00e4te gejagt, um dadurch all den Sch\u00f6nklang in seine Einzelteile zu zerlegen. Was dabei rauskommt ist schlicht atembraubend und \u00fcber jeden Zweifel erhaben. Das Unkown Mortal Orchestra klingt wie ein futuristisch-veranlagter Nostalgie-Verein und erschafft auf \u201eII\u201c einen unvergleichlichen, zeitlosen Sound, der einen auch beim zwanzigsten Durchlauf noch vom Hocker rei\u00dft.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-11186\" title=\"grammy\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/grammy.jpg\" alt=\"grammy\" width=\"250\" height=\"223\" \/>\/\/ Und auch wenn die \u201eGRAMMY Awards\u00ae\u201c in diesem Jahr bereits vergeben sind, m\u00f6chten wir die Gelegenheit nutzen und euch heute nochmal auf den Nominierungs-Sampler f\u00fcr die gro\u00dfe Show hinweisen. Auf \u201e<strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">GRAMMY\u00ae Nominees 2013<\/strong>\u201c findet sich eine gelungene Auswahl von 22 Tracks, welche sich bis vor wenigen Tagen allesamt Hoffnung auf die Troph\u00e4e machen durften. Die beiden \u00dcberflieger Gotye (feat. <span style=\"mso-ansi-language: EN-US;\" lang=\"EN-US\">Kimbra \u2013 mit \u201eSomeobody That I Used To Know\u201c am Ende zum \u201eRecord Of The Year\u201c gew\u00e4hlt) und Fun. <\/span>(feat. Janelle Mon\u00e1e \u2013 \u201eWe Are Young\u201c wurde als \u201eSong of The Year\u201c ausgezeichnet) d\u00fcrfen da nat\u00fcrlich genausowenig fehlen, wie das hippelige \u201eCall Me Maybe\u201c von Carly Rae Jepsen und \u201eThe A Team\u201c von Ed Sheeran. Neben diesen eher Formatradio-tauglichen Tracks haben es aber auch schicke Rock-Bretter wie \u201eLonely Boy\u201c von den Black Keys oder Jack Whites \u201eFreedom At 21\u201c auf den Silberling geschafft. Wenn dann zu guter Letzt auch noch die Gewinner von Mumford &amp; Sons sowie Muse, Frank Ocean, Coldplay, Bruce Springsteen und The Lumineers um die Ecke biegen, ist dann wirklich f\u00fcr jeden etwas dabei. Also schnuppert mal rein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11187\" title=\"big-harp\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/big-harp-299x300.jpg\" alt=\"big-harp\" width=\"249\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/big-harp-299x300.jpg 299w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/big-harp-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/big-harp.jpg 1008w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/>\/\/ Wer auf traurigen D\u00fcster-Pop steht, sollte sich zu guter Letzt mal an das aktuelle Album von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Big Harp<\/strong> heranwagen. Die Scheibe erinnert an die sch\u00f6nsten Momente von Leonard Cohen und Nick Cave und ist mit zehn Schweren\u00f6tern best\u00fcckt, die allesamt klingen, als w\u00e4ren sie aus der Zeit gefallen. Dieses nostalgische Flair zieht sich durch das komplette Album und macht \u201eChain Letters\u201c zu einer echten Herzensangelegenheit. Wenn du also auf d\u00fcsteren Folk-Pop abf\u00e4hrst, solltest du noch schnell auf diesen Zug hier aufspringen. Es lohnt sich. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von C2C, Herrenmagazin, Bauchklang, PDR, Tusq, Unknown Mortal Orchestra, der Compilation \u201eGRAMMY\u00ae Nominees 2013\u201c und Big Harp. \/\/ Entgangen ist uns im vergangenen Jahr leider das zauberhafte Album der franz\u00f6sischen DJ-Crew C2C, die mit acht Turntables mal so richtig auf die Kacke haut. 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