{"id":11225,"date":"2013-02-20T19:50:07","date_gmt":"2013-02-20T18:50:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11225"},"modified":"2013-02-20T19:50:28","modified_gmt":"2013-02-20T18:50:28","slug":"zuckerbeat-vol-314-come-home","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11225","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (3)14 &#8211; &#8222;come home&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">mit neuer Musik von Blackmail, Flume, Amatorski, Jim James, Coheed &amp; Cambria, Katriana, Lindi Ortega und Fabian von Wegen. <\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11226\" title=\"blackmail\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/blackmail-300x298.jpg\" alt=\"blackmail\" width=\"250\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/blackmail-300x298.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/blackmail-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/blackmail.jpg 459w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ P\u00fcnktlich zum 20j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um erscheint in diesen Tagen endlich das neue Album von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Blackmail<\/strong> und all jene, die die Band nach dem Abgang des ehemaligen Frontmanns schon abgeschrieben hatten, sehen sich eines Besseren belehrt. Die Nummer \u201eII\u201c (nach neuer Zeitrechnung) sorgt f\u00fcr eine regelrechte Achterbahnfahrt der Gef\u00fchle. Auf der Scheibe bewegt sich die Band mal wieder auf dem schmalen Grad zwischen progressiven Klang-Eskapaden der Marke Trail Of Dead und schmissigen Hymnen, die sch\u00f6ne Erinnerungen an die Kollegen von Queens Of The Stone Age wachrufen. Das offiziell achte Album der Jungs ist ein hinrei\u00dfendes St\u00fcck Musik, das einen schon nach kurzer Zeit dazu bringt, die Regler der Anlage auf Anschlag zu schubsen. Dann \u00fcberrolen einen Tracks wie der dr\u00f6hnende Opener \u201eImpact\u201c oder das dynamische \u201eShine\u201c und man w\u00fcnscht sich, dass dieser Trip niemals zu Ende geht. In dieser Form d\u00fcrfen Blackmail gerne noch mal zwei Jahrzehnte weitermachen. Wir jedenfalls w\u00fcrden uns freuen.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11227\" title=\"flume\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/flume-300x300.jpg\" alt=\"flume\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/flume-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/flume-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/flume.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Wer auf verschwurbelte Elektro-Sounds steht, der kommt an dem aktuellen Album von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Flume<\/strong> nicht vorbei. Das gleichnamige Werk des Australiers greift alles auf, was gerade in den Clubs angesagt ist und kreiert ein verdrehtes Gesamtbild daraus. W\u00e4hrend der K\u00fcnstler in seiner Heimat bereits an die Spitze der Charts gespurtet ist, backt er hierzulande noch kleine Br\u00f6tchen, es d\u00fcrfte aber trotzdem nicht lange dauern, bis zahlreiche Indie- und Elektroanh\u00e4nger auf seiner Musik h\u00e4ngenbleiben. Flume st\u00f6\u00dft mit seinem Sound das Tor zu einer geisterhaften Welt auf, der man sich nur schwer zu entziehen vermag. Die Songs scheinen kein Anfang und kein Ende zu haben und so f\u00fchlt man sich von Sekunde zu Sekunde mehr berauscht von dieser Musik. Wer auf schr\u00e4ge Pop-Arrangements steht, ist hier zweifelsohne an der richtigen Adresse.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11228\" title=\"amatorski\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/amatorski-300x300.jpg\" alt=\"amatorski\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/amatorski-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/amatorski-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/amatorski.jpg 318w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Die belgische Elektronik-Band <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Amatorski<\/strong> wird derzeit von allen Seiten zum n\u00e4chsten gro\u00dfen Ding hochgejubelt. Ganz unberechtigt ist der Hype \u00fcbrigens nicht, denn auf ihrem Deb\u00fctalbum (das zusammen mit der hochgelobten EP \u201eSame Stars We Shared\u201c erscheint) finden sich sieben geisterhafte Post-Pop-St\u00fccke, die man sich am Besten \u00fcber Kopfh\u00f6rer zu Gem\u00fcte f\u00fchren sollte. Erst dann entfalten sich die zahlreichen Details, die das Kollektiv in seiner Musik untergebracht hat. So werden beim H\u00f6ren von \u201eTBC\u201c immer wieder sch\u00f6ner Erinnerungen an den Sound von Portishead und Sigur Ros wach und dennoch strahlt diese Musik eine Dringlichkeit, aus, die man gerade bei den zuletzt erw\u00e4hnten Isl\u00e4ndern zuletzt immer wieder vermisste. Wer auf Popmusik mit Shoegaze-Anleihen steht, sollte unbedingt mal reinschnuppern.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11229\" title=\"jim-james\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/jim-james-300x298.jpg\" alt=\"jim-james\" width=\"249\" height=\"247\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/jim-james-300x298.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/jim-james-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/jim-james.jpg 608w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/>\/\/ Wir sind beim \u201eZuckerbeat\u201c bereits seit vielen Jahren gro\u00dfe Fans der Gruppe My Morning Jacket. Umso mehr freut es uns, auch heute auf das aktuelle Soloalbum des MMJ-Frontmanns <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Jim James<\/strong> aufmerksam machen zu d\u00fcrfen. \u201eRegions Of Light And Sound Of God\u201c ist eines dieser kleinen Wunderwerke, das gro\u00dfe Teile des Schaffens mit den langj\u00e4hrigen Bandkollegen in den Schatten stellt. Befreit von <span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>jeglichen Schranken, wagt sich der S\u00e4nger auch an komplexe Songstrukturen und verdrehte Beats heran und zieht einen damit in einen regelrechten Sog der Emotionen. Am Ehesten erinnert er dabei noch an den sagenhaften Erstling des John Lennon-Spr\u00f6sslings Sean, der mit \u201eInto The Sun\u201c einen leider weitesgehend vergessen Klassiker aus dem \u00c4rmel sch\u00fcttelte. Wenn du also auf gro\u00dfe Pop-Musik im Space-Funk oder R&amp;B-Korsett stehst, solltest du mal reinh\u00f6ren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11230\" title=\"coheed-cambria\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/coheed-cambria-300x300.jpg\" alt=\"coheed-cambria\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/coheed-cambria-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/coheed-cambria-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/coheed-cambria.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Kaum Zeit zum Luft holen blieb den Fans von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Coheed &amp; Cambria<\/strong> in den vergangenen Jahren und so erscheint in diesen Tagen schon wieder ein neues Album der Emo-Space-Post-Rock-Fraktion. Dabei handelt es sich um den zweiten Teil ihres Konzept-Albums \u201eThe Afterman\u201c, mit dem die Band in den Vereinigten Staaten bereits im vergangenen Oktober ein Riesenerfolg in den Charts hinlegte. Stellt sich eigentlich nur noch die Frage, ob die Band nun auch hierzulande auf den gro\u00dfen Durchbruch zusteuert? Verdient h\u00e4tte sie es schon lange. Und wer jetzt denkt, dass der konzeptionelle \u00dcberbau des Coheed &amp; Cambria\u00b4schen Schaffens den H\u00f6rgenuss beim Laien irgendwie schm\u00e4lert, der sieht sich get\u00e4uscht. Es ist vielmehr so, dass die Band noch nie in ihrer Karriere so eing\u00e4ngige Songs geschrieben hat, wie heute &#8211; weshalb sich auf ihre Musik sicher auch Fans von Muse und Trail Of Dead einigen k\u00f6nnen d\u00fcrften.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11231\" title=\"katriana\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/katriana-300x300.jpg\" alt=\"katriana\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/katriana-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/katriana-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/katriana.jpg 403w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Die Hamburgerin <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Katriana<\/strong> wickelt uns derweil mit charmanten Piano-Pop-Melodien um den Finger. Die zehn Songs ihres neuen Albums \u201eAber klar doch\u201c sind so luftig und raffiniert arrangiert, dass man schon nach wenigen Sekunden im Takt wippt. Songs, wie der Titeltrack heben sich durch schr\u00e4ge Posaunen-Sounds gekonnt vom Einheitsbrei ab und man ertappt sich noch Stunden sp\u00e4ter dabei, wie man die z\u00e4rtlichen Melodien vor sich hinsummt. Wer auf deutschsprachigen Pop steht, der sich mehr an Amanda Palmer, als an den \u00fcblichen Schweren\u00f6tern aus den deutschen Charts orientiert, sollte unbedingt mal reinschnuppern. Katriana ist ein funkelnder Stern am hiesigen Pop-Firmament.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11232\" title=\"lindi-ortega\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/lindi-ortega-300x300.jpg\" alt=\"lindi-ortega\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/lindi-ortega-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/lindi-ortega-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/lindi-ortega.jpeg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Lindi Ortega<\/strong> hat uns in den vergangenen Jahren immer wieder mit ihren z\u00e4rtlichen Country-Pop-Songs umschmeichelt. Auch ihr neues Album schielt in diese Richtung, nur dass hin und wieder auch mal ruhigere T\u00f6ne angeschlagen werden. Am Ende muss man sich aber dennoch einlassen k\u00f6nnen auf diese Musik, denn auch auf \u201eCigarettes &amp; Truckstops\u201c finden sich wieder zahlreiche Tracks, die geradezu nach einer Endlosschleife im Formatradio schreien. Trotzdem m\u00f6chten wir anmerken: Wer durch die gelungene TV-Serie \u201eNashville\u201c wieder auf den Geschmack in Sachen handgemachter Country-Pop-Musik gekommen ist, sollte mal reinh\u00f6ren. Es k\u00f6nnte sich als lohnenswert erweisen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11233\" title=\"fabian-von-wegen\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/fabian-von-wegen-300x266.jpg\" alt=\"fabian-von-wegen\" width=\"250\" height=\"221\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/fabian-von-wegen-300x266.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/fabian-von-wegen-1024x910.jpg 1024w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/fabian-von-wegen.jpg 1188w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Auch sehr ansprechend ist das Deb\u00fctalbut des Musikers <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Fabian von Wegen<\/strong> geraten, der sich auf \u201eEmotionale Zitrone\u201c an poppigen Arrangemets abarbeitet ohne dabei in formatradiotaugliche Gefilde abzudriften. Stattdessen drehen sich seine Tracks immer wieder um die eigene Achse und sind mit derma\u00dfen vielen verr\u00fcckten Ideen gespickt, dass man schon nach wenigen Sekunden hemmungslos mitsingt. Wer auf Bands wie Virgina Jetzt! oder Anajo steht, sollte unbedingt mal einen Durchlauf riskieren. Fabian von Wegen ist perfektes Futter f\u00fcr jeden \u201eTV-Noir\u201c-Fan. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Blackmail, Flume, Amatorski, Jim James, Coheed &amp; Cambria, Katriana, Lindi Ortega und Fabian von Wegen. \/\/ P\u00fcnktlich zum 20j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um erscheint in diesen Tagen endlich das neue Album von Blackmail und all jene, die die Band nach dem Abgang des ehemaligen Frontmanns schon abgeschrieben hatten, sehen sich eines Besseren belehrt. 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