{"id":11238,"date":"2013-02-22T09:35:53","date_gmt":"2013-02-22T08:35:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11238"},"modified":"2013-02-22T09:37:40","modified_gmt":"2013-02-22T08:37:40","slug":"aufgelesen-vol-72-eine-ganze-phalanx-europaischer-komponisten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11238","title":{"rendered":"\/\/ aufgelesen vol. 72 &#8211; &#8222;klatschen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNoSpacing\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">mit B\u00fcchern von Alex Ross, Robert Greene, Chris Anderson und Jeff Lindsay. <\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-11239\" title=\"alex-ros\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/alex-ros.jpg\" alt=\"alex-ros\" width=\"199\" height=\"316\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/alex-ros.jpg 250w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/alex-ros-189x300.jpg 189w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/>\/\/ Knapp 80 Seiten lang ist das Quellenverzeichnis von \u201eThe Rest Is Noise\u201c \u2013 womit auch schon klar sein d\u00fcrfte, worum es dem Autor <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Alex Ross<\/strong> in seinem Werk eigentlich geht. Der Sch\u00f6pfer m\u00f6chte \u00fcber die Musik des 20ten Jahrhunderts schreiben und dabei m\u00f6glichst umfassend vorgehen. Das wiederum ist nat\u00fcrlich nahezu unm\u00f6glich, dennoch gelingt es dem langj\u00e4hrigen Musikkritiker des renommierten \u201eNew Yorker\u201c mit seinem Werk einen beeindruckenden Rundumschlag in Sachen \u201eKl\u00e4ngen\u201c aus dem \u00c4rmel zu sch\u00fctteln.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p>In seinem Werk begeben wir uns auf eine musikalische Reise ins Berlin der 20er und lassen uns von der Avantgarde der 60er verzaubern. Ross beleuchtet die Musik immer auch unter zeitgeschichtlichen Aspekten und wirft in diesem Zusammenhang einen geschulten Blick auf die Kultur und die Politik des jeweiligen Jahrzehnts. Seinem kreativen Schreibstil, aber auch seiner subjektiven Herangehensweise ist es zu verdanken, dass man regelrecht versinkt in seinen Zeilen. Ob der Autor nun \u00fcber Bob Dylan oder Gustav Mahler referiert\u2026 am Ende f\u00fchlt man sich nicht nur pr\u00e4chtig unterhalten, sondern auch umfassend informiert, so dass man gar nicht glauben m\u00f6chte, dass dieser Rausch der Emotionen schon nach 700 Seiten wieder vorbei sein soll.<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-11240 alignright\" title=\"robert-greene\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/robert-greene-666x1024.jpg\" alt=\"robert-greene\" width=\"463\" height=\"712\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/robert-greene-666x1024.jpg 666w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/robert-greene-195x300.jpg 195w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/robert-greene.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/>\/\/ Nachdem sein gleichnamiges Werk zum Thema \u201eMacht\u201c bereits vor geraumer Zeit die Sachbuch-Charts st\u00fcrmte, erscheint nun eine Kompaktausgabe von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Robert Greene<\/strong>s Bestseller \u201ePower\u201c, die man sich als pers\u00f6nlichen Wegweiser gerne auf den Nachttisch legen darf. \u201eDie 48 Gesetze der Macht\u201c werden in dieses Buch schl\u00fcssig und kompakt zusammengefasst und als leicht verdauliche Lekt\u00fcre pr\u00e4sentiert. Egal ob man den darin aufgestellten Thesen eher reserviert gegen\u00fcber steht oder sie kritisch hinterfragt, Robert Greenes Ausf\u00fchrungen sind fundiert und erkl\u00e4ren sich \u00fcber weite Strecken von selbst. Nat\u00fcrlich ist man sich schon vorher im Klaren gewesen, was es bei anderen ausl\u00f6st, wenn man Taten sprechen l\u00e4sst, anstatt Argumente auszutauschen, aber warum sich dadurch meist auch der entsprechende Erfolg einstellt\u2026?! Das erfahrt ihr in diesem Werk, das mit zahlreichen Verweisen auf Mao Tse-Tung und Napoleon gespickt ist. Wenn du also wissen willst, wie das Spiel mit der Macht funktioniert, schnupper einfach mal rein. Nach diesem Buch wirst du so manche deiner Verhaltensweisen in einem neuen Licht betrachten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-11241\" title=\"chris-anedrson\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/chris-anedrson.jpg\" alt=\"chris-anedrson\" width=\"250\" height=\"383\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/chris-anedrson.jpg 424w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/chris-anedrson-196x300.jpg 196w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Dass dem digitalen Zeitalter etwas Revolution\u00e4res anhaftet, kann man derzeit auf allen Kan\u00e4len beobachten. Da werden Revolutionen losgetreten oder Doktorarbeiten durchforstet, da wird in Echtzeit connected und geteilt, getwittert und gepostet, aber die wahre Revolution steht uns allen noch bevor. <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Chris Anderson<\/strong>, der ehemalige Chefredakteur des Trend-Magazins \u201eWired\u201c und langj\u00e4hrige Texter f\u00fcr Zeitschriften wie \u201eScience\u201c oder \u201eThe Economist\u201c, macht sich in seinem Werk \u201eMakers\u201c daran, einen anderen Aspekt der digitalen Gesellschaft in den Mittelpunkt zu r\u00fccken. Er setzt sich in seinem Buch mit dem so genannten \u201eInternet der Dinge\u201c auseinander und spricht schon von der \u201en\u00e4chsten industriellen Revolution\u201c, die uns alle zu Produzenten avancieren l\u00e4sst. W\u00e4hrend seine These auf den ersten Blick noch ziemlich gewagt wirkt, kommt man von Zeile zu Zeile mehr ins Gr\u00fcbeln. Werden wir bald schon alle Dinge selbst produzieren, die wir besitzen m\u00f6chten: eine schicke Brille, eine nette Armbanduhr, sch\u00f6nes Geschirr, ein hei\u00dfes Top oder die h\u00fcbscheste Jeans? Es ist schwer zu beurteilen, ob Anderson Recht beh\u00e4lt. Dennoch gelingt es ihm mit einer schl\u00fcssigen Argumentationskette daf\u00fcr zu sorgen, dass man seine Gedanken nicht als verr\u00fccktes Hirngespinst abtut. Am Ende des Werks bekommt man sogar gro\u00dfe Lust dazu, selbst als Produzent t\u00e4tig zu werden. Die passenden 3D-Drucker sollen ja nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Wer jetzt schon wissen m\u00f6chte, wie die Welt von Morgen (eventuell) aussieht, der kommt an diesem Werk nicht vorbei.<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-11242\" title=\"jeff-lindsay\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/jeff-lindsay.jpg\" alt=\"jeff-lindsay\" width=\"182\" height=\"286\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/jeff-lindsay.jpg 326w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/jeff-lindsay-191x300.jpg 191w\" sizes=\"auto, (max-width: 182px) 100vw, 182px\" \/>\/\/ Nachdem wir zuletzt schon auf den aktuellen Roman \u201eDexter\u201c aus der Feder von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Jeff Lindsay<\/strong> hingewiesen haben, m\u00f6chten wir euch heute noch zwei weitere B\u00fccher des renommierten Krimi-Autoren ans Herz legen. \u201eDie sch\u00f6ne Kunst des Mordens\u201c und \u201eDes Todes dunkler Bruder\u201c drehen sich ebenfalls um das Leben des Serienkillers Dexter, der im TV schon seit mehreren Jahren f\u00fcr Furore sorgt. Die Buchreihe (auf der \u00fcbrigens auch die Fernsehversion basiert) geht in diesem Zusammenhang noch eine geh\u00f6rige Portion tiefsinniger vor, weil das Innenleben des Protagonisten in literarischer Form besonders gut hervorgehoben werden kann. So bekommt es Dexter in \u201eDes Todes dunkler Bruder\u201c auf einmal mit einem Gleichgesinnten zu tun, der sich ebenfalls daran macht, als eine Art \u201eR\u00e4cher\u201c zu fungieren. Dass Dext<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-11243\" title=\"jeff-lindsay-2\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/jeff-lindsay-2.jpg\" alt=\"jeff-lindsay-2\" width=\"185\" height=\"290\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/jeff-lindsay-2.jpg 400w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/jeff-lindsay-2-191x300.jpg 191w\" sizes=\"auto, (max-width: 185px) 100vw, 185px\" \/>er das nicht auf sich beruhen lassen kann, ist nat\u00fcrlich Ehrensache, wirft unseren Protagonisten aber dennoch aus der Bahn. Wer sich am Ende dieses fiesen Duells durchsetzt? Am besten du findest es selbst heraus. Und widmest dich im Anschluss gleich der Lekt\u00fcre von \u201eDie sch\u00f6ne Kunst des Mordens\u201c \u2013 der Band ist ein gefundenes Fressen f\u00fcr alle \u201eSieben\u201c-Fans. Ein M\u00f6rder versucht n\u00e4mlich aus seinen Opfern eine Art Gesamtkunstwerk zu kreieren. Das findet Dexter nat\u00fcrlich alles andere als okay und kn\u00f6pft sich das mordende Monster vor. Ihr seht schon. Auch in Buchform geht\u2019s in Sachen \u201eDexter\u201c hei\u00df her und auch wenn die Geschichten ein wenig von denen im TV abweichen, als langj\u00e4hriger Fan f\u00fchlt man sich trotzdem spannend unterhalten und kann es kaum erwarten, dass die restlichen B\u00e4nde auch noch ihren Weg in die hiesigen B\u00fccher-Regale finden. Wir w\u00fcnschen euch deshalb jetzt schon spannende Unterhaltung und sagen tsch\u00fcss f\u00fcr heute. Bis zur n\u00e4chsten Leserunde.<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit B\u00fcchern von Alex Ross, Robert Greene, Chris Anderson und Jeff Lindsay. \/\/ Knapp 80 Seiten lang ist das Quellenverzeichnis von \u201eThe Rest Is Noise\u201c \u2013 womit auch schon klar sein d\u00fcrfte, worum es dem Autor Alex Ross in seinem Werk eigentlich geht. 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