{"id":11264,"date":"2013-02-27T17:00:08","date_gmt":"2013-02-27T16:00:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11264"},"modified":"2013-02-27T17:00:29","modified_gmt":"2013-02-27T16:00:29","slug":"zuckerbeat-vol-315-evolution","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11264","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (3)15 &#8211; &#8222;evolution&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">m<\/em><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\"><span style=\"mso-ansi-language: EN-US;\" lang=\"EN-US\">it neuer Musik von <\/span><\/em><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\"><span style=\"mso-ansi-language: EN-US;\" lang=\"EN-US\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\"><span style=\"mso-ansi-language: EN-US;\" lang=\"EN-US\">Umse, <\/span><\/em>Saalschutz, Tubbe, Exclusive, Apparat, Dido, The Boys You Know und PVT.<\/span><\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-11265 alignleft\" title=\"umse\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/umse-300x300.jpg\" alt=\"umse\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/umse-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/umse-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/umse.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Der Rapper <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Umse<\/strong> wird schon seit Langem als wohlgeh\u00fcteter Geheimtipp in der Szene verehrt. Nach zwei Alben und zwei EPs scheint es nun aber an der Zeit, die ganze Geschichte endlich auf\u00b4s n\u00e4chste Level zu hieven. Mit \u201eWachstum\u201c legt der K\u00fcnstler nun sein Deb\u00fct auf \u201eJakarta Records\u201c vor und macht \u201eendlich wieder Rap, den man tierisch laut aufdreht, weil man halt drauf steht, wenns unter die Haut geht\u201c. Mehr als drei Jahre hat die Arbeit an der Scheibe in Anspruch genommen und man merkt dem Musiker an, dass er auf \u201eWachstum\u201c sein ganzes Potenzial in die Wagschale wirft. 14 Songs haben es am Ende auf die Scheibe geschafft und neben Summsemann d\u00fcrfte es derweil wohl keinen deutschen K\u00fcnstler im Rap-Bereich geben, der so positiv an die ganze Sache mit den Wortspielen herangeht. Wenn du also auf klassisches Rap-Tracks aus den 90er stehst, aber trotzdem kein \u201e90s Revival sondern ein Style \u00dcberbleibsel\u201c erleben m\u00f6chtest, solltest du unbedingt mal reinh\u00f6ren. Umse richtet seinen Blick \u201eZur\u00fcck in die Zukunft\u201c. Und nicht nur Marty McFly ist begeistert\u2026 wir auch!<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-11266\" title=\"saalschutz\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/saalschutz.jpg\" alt=\"saalschutz\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/saalschutz.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/saalschutz-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Lange hats gedauert aber jetzt ist es endlich soweit. <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Saalschutz<\/strong> sind wieder da und ver\u00f6ffentlichen mit \u201eSaalschutz Nichtsnutz\u201c ihr zweites Album auf \u201eAudiolith\u201c. Hatte die Band auf dem Vorg\u00e4nger noch ordentliche auf die Kacke gehauen und damit zu den Label-Mates von Egotronic und Supershirt aufgeschlossen, geht\u2019s diesmal wieder etwas vertrackter zu. Die zwei gr\u00f6\u00dften Hymnen des Albums namens \u201eUnd alle so yeah\u201c und \u201eDie von Freddy Mercury\u201c werden direkt zu Beginn verbraten und danach wird der eigenen Kreativit\u00e4t freien Lauf gelassen. Saalschutz schreiben inzwischen sogar so etwas wie Rave-Balladen und setzen sich mit der Klampfe kurz vor verklingen des letzten Tones einfach mal ans Lagerfeuer, um ein lautstarkes \u201eHey Mr. Lehrer\u201c aus dem \u00c4rmel zu sch\u00fctteln. Dazwischen wir gerockt, geliebt, zitiert und pulsiert. Das sch\u00f6nste aber ist: die Scheibe w\u00e4chst von Durchlauf zu Durchlauf. F\u00fchlt man sich anfangs noch etwas \u00fcberfordert von diesem stilistischen Drahtseilakt, f\u00fcgt sich nach einigen Runden alles schl\u00fcssig zusammen. \u201eSaalschutz Nichtsnutz\u201c ist Zitat-Pop der Extraklasse. Und kommt netterweise mit einer live eingespielten Bonus-CD daher, die nochmal die gr\u00f6\u00dften Hits der vergangenen Jahre versammelt. Wer da nicht zuschl\u00e4gt, hat sein Ravepunk-Herz schon vor geraumer Zeit verloren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-11267\" title=\"tubbe\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/tubbe.jpg\" alt=\"tubbe\" width=\"230\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/tubbe.jpg 230w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/tubbe-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px\" \/>\/\/ Weitergeraverockt werden darf dann mit den Kollegen von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Tubbe<\/strong>, die ihr Deb\u00fctalbum ebenfalls via \u201eAudiolith\u201c ver\u00f6ffentlichen. Im Gegensatz zu<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>Saalschutz wird hier hemmungslos drauf los-gepoppt \u2013 im musikalischen Kontext wohl gemerkt. \u201eEiscafe Ravetto\u201c hat neben den bereits bekannten Tracks \u201eMess\u201c und einer aufgeppten Version von \u201eBird In A Traffic Jam\u201c aber mindestens noch f\u00fcnf weitere Rave-Raketen im Gep\u00e4ck. Vor allem der Opener \u201eLiebe anstatt\u201c sorgt daf\u00fcr, dass man schon nach wenigen Sekunden hinter neondurchfluteten Nebelschwaden verschwinden m\u00f6chte. Also kommt schon: pilgert mit Tubbe zusammen zum Planeten \u201eRave-Pop\u201c. Da gibt\u2019s einiges zu erleben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11268\" title=\"exclusive\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/exclusive-300x270.jpg\" alt=\"exclusive\" width=\"250\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/exclusive-300x270.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/exclusive.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Wer schon an der Single \u201eNachtmensch\u201c der Gruppe <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Exclusive<\/strong> Gefallen gefunden hat, der d\u00fcrfte beim Durchh\u00f6ren ihres gleichnamigen Albums vollends auf Wolke Sieben schweben. Die Scheibe \u201ebasst\u201c und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Alles h\u00e4mmert und schl\u00e4gt auf einen ein, bevor ein hymnischer Refrain zum hemmungslosen Mitgr\u00f6len einl\u00e4dt. Exclusive gelingt es, elektronische Beats mit Rockmusik in einen Topf zu werfen ohne dass es irgendwie peinlich anmuten w\u00fcrde. Ganz im Gegenteil: der Sound der M\u00fcnchner rockt und man freut sich jetzt schon auf die anstehenden Live-Dates, die hoffentlich den hohen Erwartungen gerecht werden. Wenn du dich schon seit L\u00e4ngerem fragst, wie die Zukunft von Rock aussehen k\u00f6nnte\u2026 Exclusive vermitteln einen Eindruck davon.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-11269\" title=\"apparat\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/apparat.jpg\" alt=\"apparat\" width=\"464\" height=\"464\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/apparat.jpg 500w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/apparat-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/apparat-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 464px) 100vw, 464px\" \/>\/\/ Mit seinem Projekt <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Apparat<\/strong> macht sich Sascha Ring derweil daran, seiner Musik etwas Theatralik einzuhauchen. \u201eKrieg und Frieden (Music For Theatre)\u201c ist n\u00e4mlich der Soundtrack zu Tolstois gleichnamigem Theaterst\u00fcck (in der Neuinterpretation f\u00fcr die Ruhrfestspiele in Recklinghausen von Sebastian Hartmann) und man f\u00fchlt sich wie in einen Sog der Emotionen gerissen von dieser Musik. Die zauberhaften Intrumentals, die sph\u00e4rischen Klangexperimente, die einlullenden Vocal-Tracks \u2013alles greift hier formvollendet ineinander und sorgt daf\u00fcr, dass sich eine wilde Inszenierung vor dem geistigen Auge abspielt. Einfach bemerkenswert, diese Musik.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11270\" title=\"dido\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/dido-300x300.jpg\" alt=\"dido\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/dido-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/dido-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/dido.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Dido<\/strong> hat uns in den vergangenen Jahren ja so manche schillernde Perle geschenkt. Nun erscheint ihr erstes Werk nach vier Jahren Pause und h\u00f6rt passend dazu auf den Titel \u201eGirl Who Got Away\u201c. In Sachen Stilsicherheit hat sich aber auch auf der neuen Scheibe nicht sonderlich viel getan. Es geht zwar hin und wieder ein wenig optimistischer zu, als auf dem Vorg\u00e4nger, im gro\u00dfen und ganzen bleibt die K\u00fcnstlerin sich aber treu und d\u00fcrfte daf\u00fcr auch von ihren Fans hofiert werden. Herausstechen k\u00f6nnen \u00fcber die volle Distanz vor allem das gelungene Duett mit Rapstar Kendrick Lamar und das gelungene \u201eAll I See\u201c, das sie mit freundlicher Unterst\u00fctzung von Pete Miser auf der Bonus-CD verbuddelt hat. Es lohnt sich also auch zur Deluxe-CD zu greifen, weil neben dem eben genannte Track noch f\u00fcnf weitere Songs auf dem Silberling zu finden sind. Also komm schon: \u201eGo Dreaming!\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-11271\" title=\"the-boys-you-know\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/the-boys-you-know.jpg\" alt=\"the-boys-you-know\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/the-boys-you-know.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/the-boys-you-know-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Der \u00d6sterreicher Indie-Popper Thomas (Tom) Hangweyrer hat unter dem Namen <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">The Boys You Know<\/strong> sein neustes, musikalisches Baby in die Welt gesetzt und pr\u00e4sentiert uns auf seinem Album \u201eWaste Your Time\u201c eine ganze Reihe verschrammelter Gitarrenrocker der Marke Dinosaur Jr. und Slut. Produziert wurde das Ganze von niemand Geringerem als Wolfgang M\u00f6stl, der schon den Krawallrock von Killed By 9V Batteries treffsicher in Szene setzte. Auf \u201eWaste Your Time\u201c kommen in diesem Zusammenhang auch die Fans der altehr\u00fcrdigen Lemonheads auf ihre Kosten \u2013 von deren Musik ist der Sound der \u201eBoys\u201c n\u00e4mlich sp\u00fcrbar beeinflusst. Wer sich also endlich mal wieder in eine Band verlieben m\u00f6chte, die nicht auf allen Radiokan\u00e4len rauf und runter gehypt wird, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren. Es lohnt sich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11272\" title=\"pvt\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/pvt-300x300.jpg\" alt=\"pvt\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/pvt-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/pvt-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/pvt.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Nachdem die Elektonic-Rocker von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">PVT <\/strong>(alias Pivot) ihrem ehemaligen Heimathafen \u201eWarp\u201c den R\u00fccken zugekehrt haben, erscheint ihr neuester Wurf nun auf dem New Yorker Label \u201eFelte\u201c. Auf der Scheibe selbst prangt in fetten Lettern \u201eunder exclusive licence from pvt\u201c und so schwimmt sich die Band auch in stilistischer Hinsicht freu. Die Anleihen in Richtungen D\u00fcsterrock werden deutlicher herausgearbeitet und so m\u00f6chte man sich am Liebsten in ein schwarzes Gewand h\u00fcllen, w\u00e4hrend die elf Tracks das Soundsystem fluten. Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie eine Dark-Version von Bloc Party klingen k\u00f6nnte, hier bekommt er einen Eindruck davon. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Umse, Saalschutz, Tubbe, Exclusive, Apparat, Dido, The Boys You Know und PVT. \/\/ Der Rapper Umse wird schon seit Langem als wohlgeh\u00fcteter Geheimtipp in der Szene verehrt. Nach zwei Alben und zwei EPs scheint es nun aber an der Zeit, die ganze Geschichte endlich auf\u00b4s n\u00e4chste Level zu hieven. 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