{"id":11387,"date":"2013-03-17T15:34:48","date_gmt":"2013-03-17T14:34:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11387"},"modified":"2013-03-17T15:36:54","modified_gmt":"2013-03-17T14:36:54","slug":"aufgelesen-vol-78-ecke-bedford-avenue-und-4th-south","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11387","title":{"rendered":"\/\/ aufgelesen vol. 78 &#8211; &#8222;ecke bedford avenue und&#8230;&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNoSpacing\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">mit B\u00fcchern von Manuel <span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>Schreiner &amp; Mirjam Kolb, Sonja Eismann &amp; Chris K\u00f6ver, Markus Herrmann, Katja Brandis und Oliver Uschmann. <\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-11388\" title=\"indie1\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/indie1.jpg\" alt=\"indie1\" width=\"199\" height=\"323\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/indie1.jpg 250w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/indie1-185x300.jpg 185w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/>\/\/ All jene, die gerne auf Reisen gehen und h\u00e4nderingend nach tollen Kneipen, Diskotheken, Plattenl\u00e4den oder Stadtparks suchen, sollten mal in die beiden bisher ver\u00f6ffentlichten Indie-Travel Guides von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Manuel Schreiner<\/strong> und <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Mirjam Kolb<\/strong> hinein spitzen. Wir versprechen euch jetzt schon: ihr werdet in Zukunft keine Reise mehr ohne die beiden, schick-aufgemachten Almanache antreten. Das liegt vor allem daran, dass hier die Vertreter bekannter Bands zu Wort kommen und euch die sch\u00f6nsten Ecken und Pl\u00e4tze ihrer Heimatstadt n\u00e4her bringen. So erf\u00e4hrt man nicht nur von bezaubernden, veganen Restaurants (z.B. dem \u201eV\u00f6ner\u201c) in Berlin, sondern auch von verqueren Sehensw\u00fcrdigkeiten und regionalen Geheimtipps, die in keinem anderen Reisef\u00fchrer verzeichnet sind.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-11389\" title=\"indie2\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/indie2.jpg\" alt=\"indie2\" width=\"136\" height=\"226\" \/>Zu Wort kommen in der Ausgabe f\u00fcr \u201eUK &amp; Europa\u201c unter anderem so illustre Gestalten wie Thees Uhlmann, Anders Wendin (alias Moneybrother) und Gwenno (von den Pipettes). Dazu noch zahllose weitere, die einem von ihren liebsten Gesch\u00e4ften in Liverpool, Stockholm oder Berlin erz\u00e4hlen. In \u201eAmerika &amp; Mehr\u201c kommen unter anderem Adam Green (erz\u00e4hlt uns Geschichten aus New York City), Ben Weaver und John K. Samson (von den altehrw\u00fcrdigen Weakterthans) zum Zug. Und so bekommt man auf knapp 500 bzw. 600 Seiten einen umfassenden Eindruck von dem Treiben vor Ort. Wer sich also schon immer mal einen etwas \u201eanderen\u201c Reisef\u00fchrer mit echten Geheimtipps nach Hause holen wollte, sollte unbedingt mal reinschauen. Es lohnt sich. Und zwar nicht nur f\u00fcr die Anh\u00e4nger der oben genannten Bands.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11390\" title=\"machs-selbst\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/machs-selbst-257x300.jpg\" alt=\"machs-selbst\" width=\"257\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/machs-selbst-257x300.jpg 257w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/machs-selbst-880x1024.jpg 880w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/machs-selbst.jpg 945w\" sizes=\"auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px\" \/>\/\/ Wer mal wieder ein bisschen kreativ sein m\u00f6chte, der sollte mal in das schickes Bastelbuch \u201eMach\u00b4s selbst\u201c von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Sonja Eismann<\/strong> und <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Chris K\u00f6ver <\/strong>hinein spitzen. Unter dem Motto \u201eDo It Yourself f\u00fcr M\u00e4dchen\u201c machen sich die beiden Autorinnen mit jeder Menge Enthusiasmus daran, ihren Leserinnen die wichtigsten Hintergrundinformationen zum Partys-Organisieren oder Rezensions-Schreiben zu \u00fcbermitteln. Die Macherinnen, die gleichzeitig f\u00fcr die Herausgabe des lieb gewonnen Missy-Magazins verantwortlich sind, sparen nicht an schicken Motiven und Fotos, um das Erkl\u00e4rte in ein optisch-ansprechendes Licht zu r\u00fccken. Ganz im Gegenteil: es macht nicht nur verdammt viel Spa\u00df, sich durch die Seiten zu w\u00fchlen und mehr \u00fcber das Zeichnen von Comic-Strips oder die Produktion von Schl\u00fcsselmonstern zu erfahren, \u201eMach\u00b4s selbst\u201c ist auch ein echter Augenschmaus, der einen dazu anregt, die pr\u00e4sentierten Ideen eigenh\u00e4ndig nachzuvollziehen. Wenn du also schon immer mal einen Plattenteller-Kuchen backen oder eine Online-Petition starten wolltest, findest du hier die passende Anleitung dazu &#8211; und noch so einiges mehr aus den Bereichen Kochen, Reparieren und Protestieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11391\" title=\"aaarfz\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/aaarfz-197x300.jpg\" alt=\"aaarfz\" width=\"197\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/aaarfz-197x300.jpg 197w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/aaarfz.jpg 312w\" sizes=\"auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px\" \/>\/\/ Unter dem fiesen Titel \u201eAaarfz\u201c erscheint in diesen Tagen ein liebenswertes Buch \u00fcber einen Mitt-Zwanziger, der langsam wieder ins Leben zur\u00fcck findet. Der Protagonist hat n\u00e4mlich vergessen sich seine Tr\u00e4ume zu bewahren, w\u00e4hrend das Leben an ihm vorbei zieht. Das wiederum f\u00fchrt zu einem ungeheuren Ma\u00df an Unzufriedenheit bei Tobias, die sich in einem allmorgendlichen Gef\u00fchl der Anspannung \u00e4u\u00dfert. Obwohl er einem Job als Musikredakteur nachgeht, f\u00fchlt sich das Leben der Hauptfigur auf seltsame Weise leer an. Dann aber erinnert sich Tobias an seinen l\u00e4ngst vergessenen Kindheitstraum: das Weltall. Fortan setzt er alles daran einmal ins All zu reisen. Er trifft die wichtigsten Vorkehrungen, um die Erde endlich mal von ganz weit oben zu sehen. Jetzt muss eigentlich nur noch die Forschung nachziehen und die ersten Fl\u00fcge f\u00fcr Touristen genehmigen. Bis es soweit ist, stolpert der Protagonist von einem Fettn\u00e4pfchen ins Andere und lernt auf diese Weise wieder, was es hei\u00dft, wahrhaftig zu leben. Der Berliner Mediengestalter <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Markus Herrmann<\/strong> umrei\u00dft in seinem Werk sehr treffend das Gef\u00fchl der inneren Leere, das sich einstellt, wenn man im Trott des Alltags versinkt. Wenn du also auch mal wieder aus der Tretm\u00fchle heraustreten m\u00f6chtest, schnupper mal rein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11392\" title=\"brandis\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/brandis-207x300.jpg\" alt=\"brandis\" width=\"207\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/brandis-207x300.jpg 207w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/brandis-708x1024.jpg 708w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/brandis.jpg 1134w\" sizes=\"auto, (max-width: 207px) 100vw, 207px\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Katja Brandis<\/strong> erz\u00e4hlt uns in ihrem neuen Roman die Geschichte einer gewissen Maja, die ein rundum gl\u00fcckliches Leben zu f\u00fchren scheint. Dann aber breitet sich pl\u00f6tzlich ein breiter Schatten \u00fcber ihrem unbeschwerten Dasein aus. Der Mann, der einst ihre Familie terrorisierte, wird aus dem Knast entlassen und macht sich daran, sein Werk zu vollenden. Nichts und niemand scheint ihn aufhalten zu k\u00f6nnen. Und Majas Familie muss untertauchen. Weg aus dem Blickfeld des T\u00e4ters, damit nichts Schlimmeres geschieht. Auf diese Weise sieht sich Maja, die jetzt Alissa hei\u00dft, pl\u00f6tzlich mit der Situation konfrontiert vor dem Nichts zu stehen. Nicht mal mit ihrem ehemaligen Freund darf sie mehr Kontakt aufnehmen. Es f\u00fchlt sich fast so an, als h\u00e4tte sie jemand aus den Seiten des Buches geschnitten, die einmal von ihrem Leben erz\u00e4hlten. So entwickelt sich der Aufbruch in ein neues Leben zu einer anderen Art von Terror und Maja sieht sich mit der verh\u00e4ngnisvollen Frage konfrontiert: was passiert eigentlich, wenn ich bei dem ganzen Schauspiel nicht mitspiele? \u201eUnd keiner wird dich kennen\u201c ist in diesem Zusammenhang nicht nur irrsinnig spannend getextet, sondern mit einer geh\u00f6rigen Portion Tiefgang gespickt. Es lohnt sich also mal reinzulesen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11393\" title=\"uschmann\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/uschmann-189x300.jpg\" alt=\"uschmann\" width=\"189\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/uschmann-189x300.jpg 189w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/uschmann.jpg 195w\" sizes=\"auto, (max-width: 189px) 100vw, 189px\" \/>\/\/ F\u00fcr alle, die mal wieder so richtig sch\u00f6n die Sau rauslassen wollen, gibt\u2019s jetzt eine neue Anleitung des sympathischen Autoren <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Oliver Uschmann<\/strong> in Kombination mit seiner Kollegin <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Sylvia Witt<\/strong>. Zusammen widmen sie sich dem Thema \u201e\u00dcberleben auf Partys\u201c und pr\u00e4sentieren uns im Rahmen ihrer \u201eExpedition ins Feierland\u201c eine ganze Reihe Tipps zum 18. Geburtstag bis zum n\u00e4chtlichen Kegelausflug. Ob Gro\u00dfraumdisko oder Silvesterparty \u2013 keine Feier ist vor den beiden Autoren sicher und so hat man als Leser immer wieder das Bed\u00fcrfnis, selbst eine gro\u00df angelegte Fete in den eigenen vier W\u00e4nden zu veranstalten. Was es dabei zu beachten gibt, findet sich genauso in diesem Werk, wie eine punktgenaue Bewertung am Ende jedes Kapitels, die sich mit den Faktoren Drama, Erotik, Spa\u00df und dem zu erwartenden Alkoholpegel auseinander setzt. Wer also mal wieder so richtig viel Spa\u00df haben m\u00f6chte, schnappt sich dieses Buch. Es wird sich als treuer Begleiter f\u00fcr den einschl\u00e4gigen Partywilligen herausstellen und ist damit das perfekte Update zum Vorg\u00e4nger \u201e\u00dcberleben auf Festivals\u201c, der ebenfalls von Oliver Uschmann stammt. Wir sagen derweil mal wieder tsch\u00fcss f\u00fcr heute. Und w\u00fcnschen auch viel Spa\u00df beim Nachlesen. Bis zur n\u00e4chsten Leserunde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit B\u00fcchern von Manuel Schreiner &amp; Mirjam Kolb, Sonja Eismann &amp; Chris K\u00f6ver, Markus Herrmann, Katja Brandis und Oliver Uschmann. \/\/ All jene, die gerne auf Reisen gehen und h\u00e4nderingend nach tollen Kneipen, Diskotheken, Plattenl\u00e4den oder Stadtparks suchen, sollten mal in die beiden bisher ver\u00f6ffentlichten Indie-Travel Guides von Manuel Schreiner und Mirjam Kolb hinein spitzen. 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