{"id":11408,"date":"2013-03-19T17:08:16","date_gmt":"2013-03-19T16:08:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11408"},"modified":"2013-03-19T17:09:06","modified_gmt":"2013-03-19T16:09:06","slug":"zuckerbeat-vol-318-programmier-dich-neu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11408","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (3)18 &#8211; &#8222;where are we now?&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">mit neuer Musik von Megaloh, David Bowie, Johnossi, dem Soundtrack zu \u201eSound City\u201c, Low, Devendra Banhart und den beiden Compilations \u201eBoodie Chillen\u201c und \u201eJust Wailing\u201c. <\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11409\" title=\"megaloh\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/megaloh-300x300.jpg\" alt=\"megaloh\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/megaloh-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/megaloh-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/megaloh.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Obwohl der Rap-Musiker <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Megaloh<\/strong> bereits seit vielen Jahren aktiv ist, scheint er jetzt erst so richtig durchzustarten. Das liegt zum einen daran, dass sein neues Album \u201eEndlich unendlich\u201c auf dem Nesola-Label von Max Herre erscheint, zum anderen an den technischen F\u00e4higkeiten, mit welchen er sich durch die 15 Tracks boxt. Megaloh scheint mit seinem neuen Album endlich dort angekommen zu sein, wo er immer hinwollte. Und auch wenn mit Samy Deluxe, Max Herre und Joy Denlane zahlreiche renommierte K\u00fcnstler zur Unterst\u00fctzung in den Ring steigen, ist es doch Megaloh selbst, der hier zum finalen Schlag ausholt. Dem K\u00fcnstler liegt das Rappen einfach im Blut und das merkt man in jedem Track. Kaum zu glauben eigentlich, dass ein solches Talent so lange unentdeckt vor sich hin werkeln konnte. Mit Megaloh erf\u00fcllt sich endlich die Hoffnung auf einen K\u00fcnstler, der mit den ganz Gro\u00dfen im Gesch\u00e4ft mithalten kann. Dazu muss man sich eigentlich nur den 15-min\u00fctigen Vorab-Track des Musikers reinziehen, auf welchem er sich durch die Klassiker der Deutsch-HipHop-Geschichte arbeitet und sie mit seinen formvollendeten Raps verdelt.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11410\" title=\"david-bowie\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/david-bowie-300x300.jpg\" alt=\"david-bowie\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/david-bowie-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/david-bowie-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/david-bowie.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Kaum zu glauben, aber <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">David Bowie<\/strong> hat nach einigen diskussionsw\u00fcrdigen Alben doch tats\u00e4chlich noch einmal die Kurve gekriegt und ein bezauberndes neues Werk aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt. Schon die Vorabsingle wurde ja nicht nur von seinen zahllosen Fans, sondern auch von einer ganzen Menge illustrer Kollegen in h\u00f6chsten T\u00f6nen gelobt. Nun gilt es das hohe Niveau zu best\u00e4tigen und \u201eThe Next Day\u201c gelingt das zumindest in Ans\u00e4tzen. Das Album k\u00f6nnte im Grunde genommen auch als elegante Alternative zu einer Best Of-Compilation des Musikers fungieren. Bowie arbeitet sich auf seinem ersten Werk seit zehn Jahren an der eigenen Vergangenheit ab und erschafft dadurch ein zeitloses Meisterwerk, das einen auf der Stelle in die unterschiedlichsten Epochen seines k\u00fcnstlerischen Daseins schubst. So finden sich neben den \u00dcber-Songs \u201eWhere Are We Now?\u201c und \u201eThe Stars (Are Out Tonight)\u201c auch zahlreiche, nostalgisch-stimmende Tracks auf der Scheibe, deren wahre Gr\u00f6\u00dfe sich erst nach dem x-ten Durchlauf erschlie\u00dft. \u201eThe Next Day\u201c ist ist in diesem Zusammenhang also vor allem eines: ein \u00e4u\u00dferst nachhaltiges Werk.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11411\" title=\"johnossi\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/johnossi-300x300.jpg\" alt=\"johnossi\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/johnossi-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/johnossi-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/johnossi.jpg 590w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Nachdem sie uns mit ihren packenden Live-Shows und der letzten Single \u201eRoscoe\u201c vollends um den kleinen Finger gewickelt haben, erscheint nun das n\u00e4chste Album von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Johnossi<\/strong>. \u201eTransitions\u201c schleicht sich derweil erst einmal an einen heran, bevor dann nach dem Intro des Openers \u201eInto The Wild\u201c alles in einem herrlichen Effektgewitter ertrinkt. Von der Leine gelassen, knallt uns die Band anschlie\u00dfend einen imposanten Rundumschlag an staubtrockenen Perlen vor den Latz, die einen mit dynamischen Arrangments von Wolke Sieben in Richtung Erdumlaufbahn schubsen. Das Warten hat sich also gelohnt auf dieses Album, welches erstmals all die Vorz\u00fcge des Duos in sich vereint und sogar die unb\u00e4ndige Live-Energie auf Silberling transferiert. Da f\u00e4llt uns am Ende eigentlich nur eins dazu ein: \u201eTransitions\u201c ist ein bombastisches Werk.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-11412\" title=\"sound-city\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/sound-city.jpg\" alt=\"sound-city\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/sound-city.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/sound-city-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Alles, was Dave Grohl anfasst, scheint am Ende zu Gold zu werden. Das gilt auch f\u00fcr sein neuestes Projekt namens \u201e<strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Sound City<\/strong>\u201c, das der ehemalige Nirvana-Drummer gerade seinen hungrigen Anh\u00e4ngern zum Fra\u00df vorwirft. Der gleichnamige Film, welcher auf dem renommierten \u201eSundance\u201c-Festival zu sehen ist, dreht sich um ein altes Neve 8028-Mischpult, das schon von so renommierten Acts wie Rage Against The Machine, Fleetwood Mac oder Cheap Trick verwendet wurde. Aus Liebe zu dem St\u00fcck Zeitgeschichte hat Grohl nicht nur einen passenden Film mit vielen Musik-G\u00e4sten produziert, sondern auch einen gelungenen Soundtrack dazu ver\u00f6ffentlicht, der die Creme de la Creme der derzeitigen Rock-Szene versammelt. So kommt es auf der Scheibe nicht nur zu einer gelungenen Kollaboration zwischen Grohl selbst, Josh Homme und Trent Reznor, sondern auch zu einem bunten Aufeinandertreffen von so illustren Stars wie Corey Taylor, Chris Goss, Paul McCartney, Krist Novoselic und zahllosen Weiteren. All das macht \u201eSound City\u201c nicht nur zu einem formvollendeten Musikerlebnis, sondern auch zu einem absoluten Must Have f\u00fcr jeden Rockmusik-Fan.<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11413\" title=\"low\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/low-300x300.jpg\" alt=\"low\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/low-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/low-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/low.jpg 605w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Das neue Album der Gruppe <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Low<\/strong> wurde derweil von niemand Geringerem als Jeff Tweedy (aus dem Hause Wilco) produziert. Dementsprechend ist es auch kein Wunder, dass dabei ein formvollendeter Leisetreter entstanden ist. Im Gegensatz zu den bisherigen Low-Alben hat Mimi den Gesang bei allen 11 St\u00fccken \u00fcbernommen und das tut der Musik wirklich gut. Mit akustischer Gitarre und Piano im Schlepptau erz\u00e4hlen uns Low nicht nur die wildesten Geschichten von Liebe und Intimit\u00e4t, sondern auch von dem Dilemma des Krieges. Der gesellschafts-politische Aspekt des musikalischen Schaffens tritt also auch weiterhin nicht in den Hintergrund, obwohl sich die Band diesmal wirklich M\u00fche gibt, die Inhalte hinter zauberhaften Melodien zu verstecken. \u201eThe Invisible Way\u201c ist eine kleine Meisterleistung in Sachen Atmosph\u00e4re. Und wir freuen uns jetzt schon auf Weiteres.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11414\" title=\"devendra\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/devendra-300x261.jpg\" alt=\"devendra\" width=\"250\" height=\"217\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/devendra-300x261.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/devendra.jpg 658w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Auf seinem aktuellen Album verw\u00f6hnt uns auch <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Devendra Banhart<\/strong> mal wieder mit einer ganzen Reihe schwereloser Folk-Pop-Songs. Die Lo-Fi-\u00c4sthetik der Scheibe sorgt zudem daf\u00fcr, dass man das Gef\u00fchl hat, hier einem intimen Lagerfeuer-Konzert beizuwohnen. Alles knistert, wenn sich die sp\u00e4rlich instrumentierten Tracks aus den Boxen schl\u00e4ngeln und einen in ferne Welten entf\u00fchren. \u201eMala\u201c ist ein kleines, aber feines St\u00fcck Freak-Folk, dass einen nur noch in Nuancen an den waghalsigen Vorg\u00e4nger erinnert. Stattdessen suhlt sich der Musiker in sch\u00f6nen Melodien und zaubert einem dadurch immer wieder ein breites Grinsen aufs Gesicht. W\u00e4r auf sp\u00e4rlich instrumentierten Indie-Pop steht, sollte mal reinh\u00f6ren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11415\" title=\"boogie-chillen\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/boogie-chillen-300x300.jpg\" alt=\"boogie-chillen\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/boogie-chillen-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/boogie-chillen-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/boogie-chillen.jpg 420w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Zu guter Letzt wollen wir euch heute au\u00dferdem noch auf zwei gelungene Compilations hinweisen, welche mit freundlicher Unterst\u00fctzung von \u201eFantastic Voyage\u201c den Weg in die hiesigen Plattenregale finden. Auf 3 Cds verteilt macht sich der \u201eFirst Generation Mod\u201c Rob Nicholls daran unter dem Titel \u201e<strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">Boogie Chillen \u2013 Early Mods\u00b4 First Choice Vinyl<\/em><\/strong>\u201c, die wichtigsten Tracks der Bewegung in formvollendeter Weise zusammen zu fassen. Von John Lee Hooker bis Muddy Waters ist alles dabei, was Rang und Namen hat und so stellen sich f\u00fcr den H\u00f6rer auch immer wieder A-Ha-Effekte ein, wenn er die eine oder andere Hookline eines gro\u00dfen Gassenhauers vor den Latz geknallt bekommt. Abgerundet wird das Teil durch ein informativ-gestaltetes Booklet, <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11416\" title=\"just-wailing\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/just-wailing-300x300.jpg\" alt=\"just-wailing\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/just-wailing-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/just-wailing-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/just-wailing.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>das auch ein paar Einblicke in den damaligen Zeitgeist bereith\u00e4lt. Dar\u00fcber hinaus d\u00fcrfen sich alle Blues-Fans \u00fcber eine Zusammenstellung von 50 Klassikern aus dem Hause Sonny Boy Williamson, Little Walter und zahllosen weiteren freuen. Der langj\u00e4hrige Blues-Experte Neil Slaven hat ganz tief in der Kiste gekramt und die sch\u00f6nsten Melodien (von 1940 bis Mitte der 1960er) wieder zur\u00fcck ans Licht der \u00d6ffentlichkeit gezerrt. Das macht \u201e<strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">Just Wailing<\/em><\/strong>\u201c zu einem echten Gl\u00fcckstreffer f\u00fcr all jene, die sich noch einmal etwas intesnsiver mit den alten Herren der Szene auseinandersetzen m\u00f6chten. Also schnuppert mal rein. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Megaloh, David Bowie, Johnossi, dem Soundtrack zu \u201eSound City\u201c, Low, Devendra Banhart und den beiden Compilations \u201eBoodie Chillen\u201c und \u201eJust Wailing\u201c. \/\/ Obwohl der Rap-Musiker Megaloh bereits seit vielen Jahren aktiv ist, scheint er jetzt erst so richtig durchzustarten. 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