{"id":11534,"date":"2013-04-10T15:07:47","date_gmt":"2013-04-10T14:07:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11534"},"modified":"2013-04-10T15:09:04","modified_gmt":"2013-04-10T14:09:04","slug":"zuckerbeat-vol-322-unser-platz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11534","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (3)22 &#8211; &#8222;unser platz&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNoSpacing\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">mit neuer Musik von James Blake, Tyler, The Creator, Prinz Pi, Depeche Mode, Carla Bruni, David Lemaitre, Milo Greene und Harper Simon. <\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11535\" title=\"james-blake\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/james-blake-300x300.jpg\" alt=\"james-blake\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/james-blake-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/james-blake-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/james-blake.jpg 410w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Vor zwei Jahren hat <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">James Blake <\/strong>mit seinem Deb\u00fctalbum eingeschlagen wie eine Bombe. Das lag vor allem daran, dass sich hier endlich mal jemand traute, die Leerstellen in seiner Musik in den Mittelpunkt des Geschehens zu r\u00fccken. Auf seinem Deb\u00fct ging es vor allem um die Momente zwischen den Zeilen, wenn pl\u00f6tzlich alles im Nichts zu versinken drohte und man unweigerlich in Richtung Stereoanlage blickte, ob vielleicht der Silberling kratzt. Nein: James Blake hat sich in der heutigen Pop-Welt inzwischen den Ruf eines Vision\u00e4rs erarbeitet und versucht sich auf dem zweiten Album an der Zuspitzung seines Sounds. Wie schon beim Vorg\u00e4nger wirft er mit zauberhaften Melodien um sich, sorgt aber auch daf\u00fcr, dass die Songs genug Luft zum Atmen haben. In diesem Zusammenhang klingt \u201eOvergrown\u201c auch ein bisschen zug\u00e4nglicher als der Vorl\u00e4ufer, das tut der Qualit\u00e4t der einzelnen St\u00fccke aber keinen Abbruch. James Blake d\u00fcrfte mit diesem Album endg\u00fcltig zum Popstar einer neuen Zeit avancieren. Jedenfalls denkt man genau an diese Art von Musik, wenn man sich die Pop-Welt von Morgen vorstellt.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11536\" title=\"tyler\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/tyler-300x300.jpg\" alt=\"tyler\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/tyler-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/tyler-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/tyler.jpg 608w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Tyler, The Creator<\/strong> macht auch auf seinem neuen Solo-Album mal wieder alles richtig. Lullt er einen zu Beginn noch mit sch\u00f6nen Harmonien ein, geht\u2019s anschlie\u00dfend so richtig zur Sache. So bekommt man ein buntes Sammelsurium an zeitgen\u00f6ssischen Rap-Tracks vor den Latz geknallt, die einem noch Stunden sp\u00e4ter im Ohr herum schwirren. Zur Unterst\u00fctzuung hat sich der ODD-Future-Member au\u00dferdem einige bekannte Kollegen(innen) wie Hodgy Beats, Frank Ocean, Pharrell, Earl Sweatshirt und Erykah Badu ins Studio eingeladen. In diesem Zusammenhang springen nicht nur ein paar knackige Hits wie \u201eJamba\u201c und \u201eBimmer\u201c dabei heraus, sondern auch jede Menge verdrehte Wortspiele, die zum Frischesten geh\u00f6ren, was derzeit so auf dem Markt ist. Sch\u00f6n zu sehen ist au\u00dferdem, dass sich der K\u00fcnstler auch diesmal nur in Nuancen dem Mainstream ann\u00e4hert. \u201eWolf\u201c ist vielmehr die lang ersehnte Alternative zu all den glatt produzierten Chart-Breakern da drau\u00dfen. Also mehr davon, bitte!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11537\" title=\"prinz-pi\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/prinz-pi-300x300.jpg\" alt=\"prinz-pi\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/prinz-pi-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/prinz-pi-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/prinz-pi.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Wurde ja auch Zeit, dass <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Prinz Pi<\/strong> mal wieder mit einem neuen Album um die Ecke biegt. Nach seinem Band-Versuch ist er nun wieder voll in seinem Element. So entstanden 13 neue Tracks, die sich vor allem auf Vergangenes konzentrieren. Ob im Opener \u201eF\u00e4hnchen im Wind\u201c oder der Single \u201e100x\u201c. Prinz Pi blickt zur\u00fcck auf sein bisheriges Dasein und orientiert sich auch soundtechnisch am Klang des Vorg\u00e4ngers \u201eRebell ohne Grund\u201c. Wahrscheinlich klang bisher noch keine Platte des Rappers so vielschichtig wie diese. Hier muss niemand mehr etwas beweisen. Prinz Pi macht einfach dort weiter, wo er aufgeh\u00f6rt hat und landet damit hoffentlich auch in chart-technischer Hinsicht an der Spitze. Verdient h\u00e4tte er es ja schon seit einigen Jahren, dementsprechend liebe Casper und Konsoreten-Fans: feiert dieses Werk. Prinz Pi hat auf \u201eKompass ohne Norden\u201c genau die Hymnen im Gep\u00e4ck, auf die ihr alle gewartet habt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11538\" title=\"depeche-mode\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/depeche-mode-300x292.jpg\" alt=\"depeche-mode\" width=\"250\" height=\"243\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/depeche-mode-300x292.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/depeche-mode.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Depeche Mode<\/strong> sind eine Band, die scheinbar schon immer da gewesen ist und trotz ihrer endlosen Bandkarriere noch nie ein wirklich schlechtes Album aufgenommen hat. Auch auf ihrem 13. Studioalbum namens \u201eDelta Machine\u201c hat sich daran nicht viel ge\u00e4ndert. Es geh\u00f6rt wahrscheinlich sogar zu den besseren Platten der zweiten H\u00e4lfte ihrer Bandkarriere. Depeche Mode haben n\u00e4mlich auch heute noch ein gutes Gesp\u00fcr f\u00fcr Hits. Dass sie dabei nicht altbacken klingen, liegt daran, dass der Sound der Gruppe von Beginn an in Richtung Zukunft schielte. So knallen sie einem auch diesmal minimalistische Beats gepaart mit packenden Melodien vor den Latz, die eine einzigartige Atmosph\u00e4re erschaffen. Wenn dann hin und wieder sogar eine Blues-Gitarre aus dem elektro-affinen Dickicht dringt, sorgt das f\u00fcr den n\u00f6tigen A-Ha-Effekt und nat\u00fcrlich sind mit \u201eAlone\u201c und \u201eHeaven\u201c auch diesmal wieder zwei Anw\u00e4rter f\u00fcr die n\u00e4chste DM-Best Of-Compilation mit drauf. Depeche Mode sind eben auch heute noch eine bemerkenswerte Band und \u201eDelta Machine\u201c ein Album, auf das die j\u00fcngere Kollegen ein wenig neidisch sein d\u00fcrften.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11539\" title=\"carla-bruni\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/carla-bruni-300x300.jpg\" alt=\"carla-bruni\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/carla-bruni-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/carla-bruni-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/carla-bruni.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ W\u00e4hrend der Fr\u00fchling noch etwas auf sich warten l\u00e4sst, vers\u00fc\u00dft uns <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Carla Bruni<\/strong> die Wartezeit schonmal mit ihrem vierten Album. \u201eLittle French Songs\u201c steckt voller melancholisch-beschwingter Liedermacherperlen, die man sich am Liebsten auf Endlosschleife zu Gem\u00fcte f\u00fchren m\u00f6chte. Man kann regelrecht den Tulpen beim Spriesen zusehen, wenn \u201eMon Raymond\u201c das Soundsystem flutet und m\u00f6chte sich hinterher auf der Stelle in eine watteweiche Blumenwiese plumsen lassen. In musikalischer Hinsicht hat sich dabei im Gegensatz zum Vorg\u00e4nger eigentlich nicht besonders viel ge\u00e4ndert, macht aber nichts: genau dieses Album hatten wir von Carla Bruni erwartet und sie tut uns den Gefallen. Nett, oder? Genau wie dieses WErk. Also schnuppert mal rein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11540\" title=\"lemaitre\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/lemaitre-300x277.jpg\" alt=\"lemaitre\" width=\"250\" height=\"231\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/lemaitre-300x277.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/lemaitre.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Nachdem uns bereits vor Kurzem der herzallerliebsten John Grant ein gelungenes Werk im Grenzgebiet von Folk und Elekto vor den Latz knallte, macht sich nun der Bolivianer und Wahl-Berliner <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">David Lemaitre<\/strong> daran, es ihm gleich zu tun. Bemerkenswert an seinem Album \u201eLatitude\u201c ist dabei aber nicht nur die Instrumentierung der einzelnen Tracks, sondern auch das tiefsinnige Songwriting, das einen immer wieder zum Nachdenken anregt. Kein Wunder, dass schon Musiker wie Get Well Soon und Jose Gonzales auf ihn aufmerksam geworden sind und ihn als Supoort mit auf Tour schleppten. Nun aber ist David Lemaitre vollends auf sich allein gestellt und meistert diese Herausforderung \u00fcberaus elegant. Da d\u00fcrfen auch Fans von Sufjan Stevens und Bodi Bill mal einen Durchlauf riskieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11541\" title=\"milo-greene\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/milo-greene-300x300.jpg\" alt=\"milo-greene\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/milo-greene-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/milo-greene-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/milo-greene.jpg 560w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Die Cinematic-Popper von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Milo Greene<\/strong> haben in der Zwischenzeit ebenfalls ihr Deb\u00fct-Album aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt. Die Scheibe strotzt in diesem Zusammenhang nur so vor atmosph\u00e4rischen Momenten, es hacken sich aber schon nach wenigen Durchl\u00e4ufen zahlreiche Melodien im Ohr des H\u00f6rers fest. Dabei bewegt sich die Band auf dem schmalen Grad zwischen dem Folk-Rock der Mumford &amp; Sons und den Watteweich-Pop der Kollegen von Fun. Das sch\u00f6nste an Milo Greene ist aber, dass dem Quintett \u00fcber die volle Distanz von 36 Minuten und 36 Sekunden niemals die Luft ausgeht. Ganz im Gegenteil: Man fragt sich immer wieder, wo die Band nur all ihre Ideen hernimmt. Soll hei\u00dfen: Lass dich einfach mal wieder verzaubern, Milo Greene haben den passenden Soundtrack dazu.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11542\" title=\"harper-simon\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/harper-simon-300x300.jpg\" alt=\"harper-simon\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/harper-simon-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/harper-simon-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/harper-simon.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Wer auf bodenst\u00e4ndige Liedermacher-Kl\u00e4nge der Marke Beck steht, sollte mal in das aktuelle Album von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Harper Simon<\/strong> hinein h\u00f6ren. Auf \u201eDivision Street\u201c wandelt der ehemalige Folk-Rocker nicht nur auf den Spuren von Velvet Underground und Konsorten, sondern ruft auch hin und wieder sch\u00f6ne Erinnerungen an das breite Schaffen von Gro\u00dfmeister Elliott Smith und John Lennons Sohn Sean wach. Dar\u00fcber hinaus kommen dem Musiker auf seinem neuen Album auch noch ein paar illustre Kollegen von den Strokes, Bright Eyes und Pete Thomas von der Elvis Costello-Backing-Band The Attractions zu Hilfe. Na, wenn das mal kein Grund zum Abfeiern ist. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von James Blake, Tyler, The Creator, Prinz Pi, Depeche Mode, Carla Bruni, David Lemaitre, Milo Greene und Harper Simon. \/\/ Vor zwei Jahren hat James Blake mit seinem Deb\u00fctalbum eingeschlagen wie eine Bombe. 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