{"id":11766,"date":"2013-06-21T13:17:29","date_gmt":"2013-06-21T12:17:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11766"},"modified":"2013-06-21T13:18:15","modified_gmt":"2013-06-21T12:18:15","slug":"aufgelesen-vol-84-es-ist-dunkel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11766","title":{"rendered":"\/\/ aufgelesen vol. 84 &#8211; &#8222;es ist dunkel&#8230;&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNoSpacing\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">mit B\u00fcchern von Adam Wilson, Ju Innerhofer, Preston &amp; Child, Jerome Eckmeier, Christian Grasse &amp; Ariane Greiner.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-11767\" title=\"flatscreen\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/flatscreen.jpg\" alt=\"flatscreen\" width=\"199\" height=\"274\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/flatscreen.jpg 448w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/flatscreen-217x300.jpg 217w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/>\/\/ Wer auf witziger Unterhaltung im zeitgem\u00e4\u00dfen Look steht, der sollte sich unbedingt das aktuelle Werk von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Adam Wilson<\/strong> zu Gem\u00fcte f\u00fchren. Der Autor hat ein gutes Gesp\u00fcr daf\u00fcr, das Lebensgef\u00fchl einer ganzen Generation auf Papier zu \u00fcberf\u00fchren. In seinem Roman \u201eFlatscreen\u201c dreht sich alles um einen Protagonisten namens Eli, der versucht sich durchs Leben zu schlagen. Mit einer geh\u00f6rigen Portion an vulg\u00e4rem Humor und Schlagfertigkeit hat er durchaus das Zeug, als Update der renommiertesten Slacker der vergangenen Jahre zu fungieren.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p>Die Kritiker jedenfalls \u00fcberschlagen sich bereits mit Lobeshymnen auf dieses Werk und man selbst ger\u00e4t ebenfalls nach nur wenigen Zeilen ins Schw\u00e4rmen, bevor es dann lauthals aus einem herausbricht. \u201eJa, verdammt nochmal\u201c m\u00f6chte man dem Sch\u00f6pfer zurufen, \u201egenauso ist es\u201c. \u201eFlatscreen\u201c ist ein Roman in dem man sich als junger (und auch nicht mehr ganz so junger) Mensch problemlos wiederfindet. Wobei sich der Autor in diesem Zusammenhang nicht nur darauf beschr\u00e4nkt, witzige Anekdoten aus dem Alltag aneinander zu reihen, sondern seine Geschichte auch mit intelligenten Pointen garniert. Uns jedenfalls ist seit dem ebenso sagenhaften Werk von Jenny Lawson kein solch humorvolles Buch mehr untergekommen und wir k\u00f6nnen allen Lesern nur raten: Schnappt euch dieses Werk. Es wird euch erst ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern und euch anschlie\u00dfend einen wachechten Lachkrampf bescheren.<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-11768\" title=\"die-bar\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/die-bar.jpg\" alt=\"die-bar\" width=\"289\" height=\"475\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/die-bar.jpg 289w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/die-bar-182x300.jpg 182w\" sizes=\"auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px\" \/>\/\/ Nachdem die Autorin <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Ju Innerhofer <\/strong>bereits seit mehreren Jahren im Berliner Nachtleben recherchierte, hat sie sich nun daran gemacht, ihre Erlebnisse in Form eines Buches nieder zu schreiben. In diesem Zusammenhang m\u00f6chten wir voranstellen, dass die Geschehnisse in ihrem Werk keineswegs einen autobiographischen Charakter haben. Es geht der Autorin vielmehr darum ein Lebensgef\u00fchl einzufangen, das sich in den vergangenen Jahren in den angesagten Clubs der deutschen Hauptstadt breit gemacht hat. In ihrem Buch \u201eDie Bar\u201c dreht sich diesbez\u00fcglich alles um drei Freunde, die sich jede Nacht in einen regelrechten Rausch der Emotionen versetzen. Mit der realen Welt haben sie nur noch am Rande zu tun, ihre Existenz und das wirkliche Leben haben einfach zu geringe Schnittstellen. Sie kapseln sich ab, genie\u00dfen im Gegenzug dazu allerdings das Privileg, eine endlose Party zu feiern. \u201eSobald du anf\u00e4ngst zu tanzen, ist es wie Sex. Du fickst deinen Kopf frei\u201c, hei\u00dft es gleich zu Beginn und damit ist die Richtung dieses Werkes auch schon vorgegeben. Erinnerungen an \u201eStrobo\u201c werden wach und man f\u00fchlt sich als Leser in eine Art Paralleluniversum versetzt. Worte wie \u201e4-Hydroxybutans\u00e4ure\u201c und \u201eGHB\u201c durchfluten nicht nur den Raum, sondern auch den K\u00f6rper der Protagonisten und Eingeweihte wissen sofort, was hiermit gemeint ist. Es ist fast ein bisschen so, als liefere \u201eDie Bar\u201c einen Code zu einer Welt, die den meisten Menschen bisher fremd geblieben ist. Wer doch noch in sie eintauchen m\u00f6chte, liest diese Buch. Es versetzt einen in einen regelrechten Rauschzustand und wirft doch auf dem Back-Cover die bange Frage auf: \u201e\u2026muss nicht jede Party irgendwann zu Ende gehen?\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-11769 alignright\" title=\"fear\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/fear.jpg\" alt=\"fear\" width=\"200\" height=\"307\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/fear.jpg 200w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/fear-195x300.jpg 195w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>\/\/ Bereits zum astreinen Bestseller avanciert ist das aktuelle Werk von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Preston &amp; Child<\/strong>. In dem Trilogie-Abschluss \u201eFear \u2013 Grab des Schreckens\u201c dreht sich mal wieder alles um das Katz und Maus-Spiel zwischen Special Agent Pendergast und seinem Widersacher. Der Roman selbst steht den beiden Vorg\u00e4ngern in diesem Zusammenhang in Sachen Rasanz in keiner Weise nach und hinterl\u00e4sst einen atemlosen Zuschauer, welcher von einem Cliffhanger zum n\u00e4chsten hechtet. Die Geschichte beginnt damit, dass Pendergasts Frau Helen anscheinend doch nicht tot ist \u2013 doch die Freude dar\u00fcber ist nur von kurzer Dauer. Denn die liebe Helen wird direkt vor den Augen des Protagonisten aufs Neue entf\u00fchrt. Kurz darauf heftet sich Pendergast an die F\u00e4hrte der Entf\u00fchrer und bekommt es auch noch mit einem Serienkiller zu tun, der an den einzelnen Tatorten pers\u00f6nliche Botschaften f\u00fcr den Ermittler hinterlegt. Ob sich das ganze am Ende als gro\u00df angelegtes Komplott herausstellt? Am besten du findest es selbst heraus. Vom Spannungslevel her gibt es derzeit wahrscheinlich im Thriller-Sektor nichts Vergleichbares und so m\u00f6chte man \u201eFear\u201c am liebsten auch in einem Rutsch durchschm\u00f6kern. Am Ende jedenfalls raubt einem dieses Buch aufgrund seiner perfekt strukturierten Geschichte vollends den Atem und man freut sich jetzt schon auf Weiteres aus der Feder von Preston &amp; Child.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-11770\" title=\"veganer\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/veganer.jpg\" alt=\"veganer\" width=\"463\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/veganer.jpg 750w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/veganer-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/veganer-299x300.jpg 299w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/>\/\/ Alle, die sich gerne fleischlos ern\u00e4hren, d\u00fcrfen sich in der Zwischenzeit \u00fcber ein wirklich gelungenes Werk aus dem dem Hause \u201eCompassion Media\u201c freuen. VEBU-Chefkoch und Autor <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Jerome Eckmeier<\/strong> widmet sich in seinem \u201eRock\u00b4n\u00b4Roll-Veganer Kochbuch\u201c voll und ganz der goldenen \u00c4ra der 50er Jahre. So kommen wir nicht nur in den Genuss von \u201eFake-Zwiebelmett\u201c, genie\u00dfen anschlie\u00dfend ein leckeres Hawaii-Schnitzel und machen uns hinterher \u00fcber einen \u201ePflanzensteak-Bagel\u201c her. Hier ist wirklich f\u00fcr jeden etwas dabei. Und wer nach zwei G\u00e4ngen noch nicht genug hat, der kann sich zu guter Letzt auch noch ein paar leckere Blaubeer-Pfannkuchen oder ein \u201eFrozen-Banana-Eis\u201c reinhauen. Fazit: \u201eDas Rock\u00b4n\u00b4Roll-Veganer Kochbuch\u201c ist ein absolut bezaubernden Werk, das einen nostalgischen Blick in Richtung 50er Jahre wirft und allerhand verschollene Rezept-Perlen (in nat\u00fcrlich veganer Form) aus der K\u00fcchenkiste kramt. Also liebe Freunde der veganen Schlemm-Kunst. Schnappt euch dieses Buch. Ihr werdet mit zahlreichen, leckeren Mahlzeiten belohnt und habt einen guten Grund, mal wieder die alten Platten von Buddy Holly und Jerry Lee Lewis aus dem Regal zu kramen. <span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-11771 alignleft\" title=\"digitales-ich\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/digitales-ich.jpg\" alt=\"digitales-ich\" width=\"289\" height=\"475\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/digitales-ich.jpg 289w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/digitales-ich-182x300.jpg 182w\" sizes=\"auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px\" \/>\/\/ Einen interessanten \u00dcberblick \u00fcber die M\u00f6glichkeiten der zunehmenden Digitalisierung liefert die Publikation \u201eMein digitales Ich\u201c, welche gerade im \u201eMetrolit\u201c-Verlag erschienen ist. Darin setzt sich das Autorenduo, bestehend aus dem freien Journalisten <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Christian Grasse<\/strong> und der Publizistin <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Ariane Greiner<\/strong> mit der menschlichen Zukunft auseinander und wie sie zunehmend von Bits und Bytes beeinflusst werden k\u00f6nnte. Was aber geschieht mit uns Menschen, wenn wir uns immer mehr der Technik unterwerfen? Wenn wir auf einmal nicht mehr nur ein Smartphone am K\u00f6rper tragen, sondern uns auch stetig von eben jenem Ger\u00e4t durchleuchten lassen, um uns in gesundheitlicher und geistiger Hinsicht zu perfektionieren? Wo f\u00fchrt uns das hin? Und wie sollten wir zuk\u00fcnftig mit unseren Daten umgehen, wenn wir doch st\u00e4ndig mit Abh\u00f6rskandalen konfrontiert sind? Inzwischen scheint es fast unm\u00f6glich zu sein, sich dem Sog des Digitalen zu widersetzen. Dadurch haben wir auf der einen Seite neue M\u00f6glichkeiten, andererseits blitzen aber auch v\u00f6llig ungeahnte Risiken auf, die in diesem Buch allerdings weitestgehend ausgespart werden, weil sie laut den beiden Autoren den Rahmen des M\u00f6glichen gesprengt h\u00e4tten (zumindest wurde aber am Ende ein kleiner Verweis auf das Buch \u201eCorpus Delicti\u201c von Juli Zeh eingebunden, das man in diesem Zusammenhang unbedingt gelesen haben sollte). Insgesamt also ein sorgsam recherchiertes Werk, das die gegenw\u00e4rtigen M\u00f6glichkeiten in Sachen digitaler Gesellschaft leicht verst\u00e4ndlich transportiert, aber nur selten kritisch hinterfragt. Das wiederum war es dann auch schon wieder f\u00fcr heute. Wir \u201elesen\u201c uns.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit B\u00fcchern von Adam Wilson, Ju Innerhofer, Preston &amp; Child, Jerome Eckmeier, Christian Grasse &amp; Ariane Greiner. \/\/ Wer auf witziger Unterhaltung im zeitgem\u00e4\u00dfen Look steht, der sollte sich unbedingt das aktuelle Werk von Adam Wilson zu Gem\u00fcte f\u00fchren. Der Autor hat ein gutes Gesp\u00fcr daf\u00fcr, das Lebensgef\u00fchl einer ganzen Generation auf Papier zu \u00fcberf\u00fchren. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-11766","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category--unter-der-haut"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11766","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11766"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11766\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11774,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11766\/revisions\/11774"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11766"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11766"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11766"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}