{"id":11975,"date":"2013-08-06T16:42:16","date_gmt":"2013-08-06T15:42:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11975"},"modified":"2013-08-06T16:42:45","modified_gmt":"2013-08-06T15:42:45","slug":"zuckerbeat-vol-336-ubelst-geilon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=11975","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (3)36 &#8211; &#8222;\u00fcbelst #geilon&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNoSpacing\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">mit neuer Musik von MC Fitti, Rose Windows, The Elwins, Lou Doillon, AlunaGeorge, Systemfehler, Defeater und Asking Alexandria. <\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11976\" title=\"mcfitti\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/mcfitti-300x300.jpg\" alt=\"mcfitti\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/mcfitti-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/mcfitti-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/mcfitti.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Jetzt, liebe Leser, wird\u2019s aber mal so richtig \u201e#Geilon\u201c. <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">MC Fitti<\/strong> (Nein, das ist nicht der neue Burger von einer \u00fcberaus bekannten Fast Food-Kette, sondern ein in der Szene durchaus renommierter Artist) versucht sich auf seinem Deb\u00fctalbum daran, in Selbstironie zu baden, ohne dabei abzusaufen. Das Ergebnis klingt beim ersten Durchlauf noch wie ein komplett hohles Atzen-Plagiat, entfaltet dann aber einen doppelb\u00f6digen Charme, den man dem Musiker gar nicht wirklich zugetraut h\u00e4tte. Die Wahrheit ist n\u00e4mlich: so hohl die Mucke des Typen, der von sich selbst behauptet, sein Bruder sei der andere von ZZ Top, zu Beginn auch anmutet, so wenig kann man sie am Ende ernst nehmen. In jedem zweiten Satz fallen angesagte Trend-Begriffe wie \u201eYolo\u201c und Konsorten, man dreht die Anlage aber trotzdem immer wieder ein kleines St\u00fcck lauter. MC Fitti hat ein H\u00e4ndchen f\u00fcr Hits. Wenn er in \u201e30 Grad\u201c zum entspannten Abh\u00e4ngen einl\u00e4dt oder sich in \u201eWhatsapper\u201c auf den \u201eHotstepper\u201c beruft. Man hat den Schei\u00df noch Stunden sp\u00e4ter im Ohr und weil Fitti im Gegensatz zu vielen Kollegen neben etwas Humor auch noch eine geh\u00f6rige Portion an Grips an den Tag legt, kann man sich hier auch als alteingesessener Fischmob- oder Deichkind-Fan niederlassen. Soll hei\u00dfen: einfach #geilon, die Scheibe \u2013 auch wenn die ersten paar Durchl\u00e4ufe ein wenig schmerzen.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11977\" title=\"rose-windows\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/rose-windows-300x300.jpg\" alt=\"rose-windows\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/rose-windows-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/rose-windows-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/rose-windows.jpg 605w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Dass die Verantwortlichen aus dem Hause \u201eSub Pop\u201c auch heute noch ein gutes Gesp\u00fcr f\u00fcr herausragende Musik haben, stellten sie in den vergangenen Jahren immer wieder unter Beweis. Nun erscheint das Deb\u00fctalbum einer aufstrebenden Comco aus Seattle, dass man sich als Fan von zeitlosen Klassikern aus dem Hause The Doors oder Bob Dylan unbedingt zu Gem\u00fcte f\u00fchren sollte. Die Gruppe <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Rose Windows<\/strong> vermischt auf ihrem Album \u201eThe Sun Dogs\u201c die unterschiedlichsten Stile und wandelt zwischen den Polen Americana, Indie, Psychedelic und World Music ohne dabei ins Straucheln zu geraten. Stattdessen bekommt man neun dymanische Songs um die Ohren gehauen, die in keine Schublade passen. Produziert wurde das Ganze von niemand Geringerem als Randall Dunn, der Fans der Gruppe (SunnO))) bereits ein Begriff sein d\u00fcrfte. Nun holt er zusammen mit diesem siebenk\u00f6pfigen Haufen zum gro\u00dfen Wurf aus. \u201eThe Sun Dogs\u201c klingt absolut einzigartig und l\u00e4sst f\u00fcr die Zukunft noch auf weitere Gro\u00dftaten dieses unverhofften Geheimtipps aus Seattle hoffen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11978\" title=\"elwins\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/elwins-300x300.jpg\" alt=\"elwins\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/elwins-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/elwins-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/elwins.jpg 460w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Wer auf Zuckerwatte-Pop der Marke Belle &amp; Sebastian steht, der d\u00fcrfte in K\u00fcrze ebenfalls eine neues Lieblingsband haben. <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">The Elwins<\/strong> ver\u00f6ffentlichen n\u00e4mlich in diesen Tagen ihr Deb\u00fctalbum \u201eAnd I Thank You\u201c und klingen darauf wie eine Melange aus den besten Momenten der Beach Boys und Zombies. Die Scheibe wurde produziert von Bill Moriartry (Blonde Redhead, Stephen Malkmus) und spult einen sofort 50 Jahre in der Zeit zur\u00fcck. Hach, wie zauberhaft ist das denn: \u201eCome On Out\u201c ist der wahrscheinlich sch\u00f6nste Opener der Saison und die Shins k\u00f6nnen sich jetzt schon einmal warm anziehen, wenn sie da mithalten wollen. F\u00fcr uns jedenfalls haben die Elwins das bisher zauberhaftesteste Pop-Album des Sommers geschrieben und wir tanzen jetzt noch ein bisschen zu diesen Melodien durch den Mondschein und hoffen, dass diese Musik niemals verklingen m\u00f6ge\u2026<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-11979 alignright\" title=\"lou-doillon\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/lou-doillon-300x300.jpg\" alt=\"lou-doillon\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/lou-doillon-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/lou-doillon-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/lou-doillon.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Wer auf franz\u00f6sischer Liedermacher-Kunst steht, der hat bei uns schon reichlich Futter in Form diverser Compilations oder illustrer Acts pr\u00e4sentiert bekommen. Nun schickt sich die ambitionierte K\u00fcnstlerin <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Lou Doillon<\/strong> an in die Fu\u00dfstapfen von ihren illustren Kolleginnen zu treten und eine breite Fangemeinde um sich zu versammeln. Ihr aktuelles Album jedenfalls braucht sich hinter den den aktuellen Werken von Zaz und Vanessa Paradis keineswegs zu verstecken. \u201ePlaces\u201c ist vielmehr ein packend produzierter Emotionalisierer, der von niemand Geringerem als Zdar (Phoenix &amp; Cat Power) in Szene gesetz wurde. Wen schert es da schon, dass die Musikerin auch noch die Tochter von <span style=\"mso-fareast-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-fareast-language: DE;\">Jaques Doillon und Jane Birkin ist. Solches Name-Dropping hat diese Scheibe \u00fcberhaupt nicht n\u00f6tig. Die Musik spricht f\u00fcr sich selbst. <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11980\" title=\"alunageorge\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/alunageorge-300x300.jpg\" alt=\"alunageorge\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/alunageorge-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/alunageorge-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/alunageorge.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ In den h\u00f6chsten T\u00f6nen gelobt wird derweil auch das aktuelle Album von Aluna Francis und George Reid. Die beiden Finalisten des Critics\u2019 Choice Award bei den diesj\u00e4hrigen Brit Awards geben sich unter dem Banner <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">AlunaGeorge <\/strong>alle M\u00fche, ein zeitgen\u00f6ssisches R&amp;B-Album aus dem \u00c4rmel zu sch\u00fctteln. Dass ihr Sound leicht schr\u00e4g anmutet, sorgt daf\u00fcr, dass sich immer wieder ein paar gelungene Dissonanzen in die St\u00fccke einschleichen und die Musik \u00fcber die volle Distanz spannend bleibt. Es lohnt sich also mal reinzuschnuppern in diesen angesagten Sound, der von der Times genauso gefeiert wird, wie von der Musikzeitschrift NME oder dem Modemagazin Glamour. Ist eben \u201eBody Music\u201c in seiner reinsten Form. Also abtanzen bitte, solange der Schei\u00df noch hei\u00df ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11981\" title=\"systemfehler\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/systemfehler-300x297.jpg\" alt=\"systemfehler\" width=\"250\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/systemfehler-300x297.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/systemfehler-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/systemfehler-1023x1015.jpg 1023w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/systemfehler.jpg 1433w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Wirklich bezaubernd ist auch die deutschsprachige Teenie-Band-Comedy \u201e<strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Systemfehler<\/strong>\u201c, deren Soundtrack in diesen Tagen in den Handel kommt. Auf der Scheibe finden sich neben Songs der Gruppe selbst, die allesamt stark an die Musik von Kraftklub erinnern, auch noch schmissige Hymnen aus dem Hause Beatsteaks und Biffy Clyro. Und nat\u00fcrlich d\u00fcrfen auch Madsen nicht fehlen, f\u00fcr die die Band im Rahmen des Films einen Support-Gig absolviert. Heraus sticht allen voran die Systemfehler-Single \u201eWenn Inge tanzt\u201c, deren knalliger Refrain einem noch Stunden sop\u00e4ter im Ohr herum schwirrt. Wer also mal wieder so richtig sch\u00f6n in nostalgischen Erinnerungen an die eigene Schulband-Zeit schwelgen m\u00f6chte, der sollte unbedingt mal reinschnuppern. Noch dazu weil der Harald Schmidt-Studiomusiker Helmut Zerlett ebenfalls ein paar Takes beisteuert.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-11982\" title=\"defeater\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/defeater.jpg\" alt=\"defeater\" width=\"463\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/defeater.jpg 510w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/defeater-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/defeater-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/>\/\/ Alle, die auf emotionsgeladene Hardcore-Acts stehen, die sollten sich mal an das aktuelle Album der Gruppe <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Defeater<\/strong> heranwagen. \u201eLetters Home\u201c erscheint auf \u201eBridge9 Records\u201c und knallt uns zehn knackige Songs vor den Latz, die einen schon nach wenigen Minten dazu anregen, die Regler der heimischen Stereoanlage auf Anschlag zu switchen. Ist schon bemkerenswert, wie enthusiastisch die Band hier zu Werke geht, vor allem, wenn man bedenkt, dass es sich bei dem Werk um einen vertonten Briefroman handelt, der in den Jahren 1943 bis 1945 spielt. \u201eLetters Home\u201c ist demnach also ein astreines Konzept-Album, das aber \u00e4hnlich wie die Platten von Coheed &amp; Cambria auch funktioniert, wenn man es in seine Einzelteile zerlegt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11983\" title=\"asking-alexandria\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/asking-alexandria-300x239.jpg\" alt=\"asking-alexandria\" width=\"250\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/asking-alexandria-300x239.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/asking-alexandria-1024x817.jpg 1024w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/asking-alexandria.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Zu guter Letzt noch ein Hinweis auf das aktuelle Album der allseits beliebten Briten von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Asking Alexandria<\/strong>. Die sind mit ihrem Deb\u00fctalbum nicht nur in die Top 10 der amerikanischen Billboard-Charts gecrasht, sondern haben auch ein paar fulminante Live-Gigs im Rahmen der altehrw\u00fcrdigen \u201eWarped Tour\u201c absolviert. Nun legen sie mit \u201eFrom Death To Destiny\u201c ein neues Album nach und sorgen hoffentlich auch hierzulande f\u00fcr eine ganze Menge an Aufsehen. Verdient h\u00e4tte es das Werk, das vor euphorisch-stimmenden Krachern nur so strotzt und sich locker mit den Gr\u00f6\u00dfen des Genres messen kann. Wenn du also auf emotionsgeladene Musik stehst, h\u00f6r unbedingt mal rein. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von MC Fitti, Rose Windows, The Elwins, Lou Doillon, AlunaGeorge, Systemfehler, Defeater und Asking Alexandria. \/\/ Jetzt, liebe Leser, wird\u2019s aber mal so richtig \u201e#Geilon\u201c. 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