{"id":12016,"date":"2013-08-12T14:48:13","date_gmt":"2013-08-12T13:48:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=12016"},"modified":"2013-08-12T14:49:16","modified_gmt":"2013-08-12T13:49:16","slug":"zuckerbeat-vol-337-komm-wir-gehen-zusammen-den-bach-runter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=12016","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (3)37 &#8211; &#8222;komm wir gehen zusammen den bach runter&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">mit neuer Musik von Slut, Extra Large, Alligatoah, Guaia Guaia, Daughn Gibson, Filter, The Amplifetes und Dawes.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-12039\" title=\"slut\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/slut-300x300.jpg\" alt=\"slut\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/slut-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/slut-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/slut.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Na endlich. Die Jungs von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Slut<\/strong> wieder da und lassen nach zwanzig Jahren Bandgeschichte ein durchaus eindrucksvolles Comeback-Album auf die Fangemeinde los. \u201eAlienation\u201c ist in diesem Zusammenhang noch eine ganze Reihe kompromissloser geraten, als die Werke zuvor. Die Gruppe hat sich zwar nach wie vor dem Indie-Pop verschrieben, l\u00e4sst ihre Songs aber immer wieder Haken schlagen und sorgt so daf\u00fcr, dass man nie so recht wei\u00df, wie das Ganze nun eigentlich ausgeht. Mit \u201eBroke My Backbone\u201c haben sie aber nat\u00fcrlich auch diesmal wieder einen verdammt hittigen Genickbrecher im Gep\u00e4ck, der sich bis zum Ende hin stetig steigert und schlie\u00dflich zur absoluten Club-Hymne mutiert. Ansonsten haben Slut das wohl spannendste Werk ihrer bisherigen Bandgeschichte vorgelegt. Zw\u00f6lf Songs, die ihre Qualit\u00e4ten oft erst nach dem x-ten Durchlauf Preis geben. Da kann man am Ende nur sagen: alles richtig gemacht, Jungs! Auf die n\u00e4chsten 20\u2026<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-12040\" title=\"extra-large\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/extra-large.jpg\" alt=\"extra-large\" width=\"230\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/extra-large.jpg 230w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/extra-large-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px\" \/>\/\/ Drei Jahre lang haben die Kollegen aus dem Hause <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Extra Large<\/strong> an ihrem zweiten Longplayer gebastelt und werden daf\u00fcr hoffentlich von der Szene hofiert. \u201eMusik ist wie Magie\u201c strotzt nur so vor verwinkelt Wortspielen und schlagfertigen Lyrics, so dass man die Scheibe am Liebsten auf Dauerrotation schubsen m\u00f6chte. Auf 13 Tracks stellen die beiden Rapper Checo und Simple Simon zusammen mit DJ Caspa ihre F\u00e4higkeiten unter Beweis und d\u00fcrften damit vor allem den Fans der Mundwerk Crew oder der Kollegen von Blumentopf ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern. Extra Large sind endlich mal wieder eine Crew die man so richtig gern-haben kann. Mit dem provokanten Gehabe vieler Kollegen k\u00f6nnen sie rein gar nichts anfangen und pr\u00e4sentieren ein Rap-Album, das durch Wortwitz und Langlebigkeit besticht. Wir fordern: mehr davon, bitte. Denn \u201edas ist HipHop\u201c.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-12041\" title=\"alligatoah\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/alligatoah-300x297.jpg\" alt=\"alligatoah\" width=\"250\" height=\"247\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/alligatoah-300x297.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/alligatoah.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Sehr facettenreich biegt das aktuelle Album des nimmerm\u00fcden <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Alligatoah<\/strong> um die Ecke, der auf seiner Homepage bereits mehrere Mixtapes zum freien Download ver\u00f6ffentlicht hat. Das Besondere an seiner Musik ist, dass sich darauf wahrscheinlich jeder vom Orsons- bis zum \u00c4rzte-Fan einigen k\u00f6nnen d\u00fcrfte. Namedropping ist in diesem Fall aber eigentlich gar nicht angebracht, denn dem Musiker gelingt etwas Einzigartiges. Er verbindet deutschsprachigen Liedermacher-Pop mit HipHop-Parts und f\u00fchrt beide Stile derma\u00dfen formvollendet zusammen, dass man sp\u00e4testens beim treibenden \u201eFick ihn doch\u201c die F\u00e4uste in Richtung Himmel reckt. Dazu gibt\u2019s eine charmante \u201eM\u00fcnchhausen\u201c-Trilogie, ein bezauberndes Songrwiter-Intro und jede Menge schr\u00e4ge Texte. Schon eindrucksvoll, wie der Musiker hier mit den unterscheidlichsten Genres spielt, ohne ins Kiesbett zu schlittern. Dar\u00fcber hinaus hat er mit Prinz Pi auch noch einen \u00e4u\u00dferst zugkr\u00e4ftigen Kollegen am Start, genauso wie ein Bonus-Akustik-Album namens \u201eStromausfall\u201c, das deutschen Rap auf zu neuen Ufern f\u00fchrt. Schon eindrucksvoll, dieser Einstand.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-12042\" title=\"guaia-guaia\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/guaia-guaia-300x300.jpg\" alt=\"guaia-guaia\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/guaia-guaia-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/guaia-guaia-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/guaia-guaia.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Und wo wir gerade bei der Newcomer-Sparte angelangt sind, verweisen wir auch gleich noch auf das aktuelle Album der Gruppe <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Guaia Guaia<\/strong>. Die proklamieren auf ihrem Deb\u00fctalbum \u201eEine Revolution ist viel zu wenig\u201c und d\u00fcrften damit sowohl Ohrbooten- als auch Jan Delay-Fans von sich \u00fcberzeugen. Luis und Elias, so der Namen der beiden Mitglieder, waren lange als Stra\u00dfenmusiker unterwegs und haben sich nun dazu entschlossen, den Schritt auf die gro\u00dfe B\u00fchne zu wagen. Mit Songs wie \u201eAbsolute Gewinner\u201c, \u201eAlle Autos fliegen hoch\u201c und \u201eTerrorist\u201c haben sie zudem ein paar schmissige Argumente am Start, dass das Ganze auch problemlos hinhauen k\u00f6nnte. Wenn du also auf facettenreiche Kl\u00e4nge im Grenzgebiet von Geggae, Rock und HipHop stehst, solltest du unbedingt mal einen Durchlauf riskieren. Wir jedenfalls freuen uns jetzt schon auf die anstehenden Live-Dates.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-12043\" title=\"daughn-gibson\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/daughn-gibson-300x300.jpg\" alt=\"daughn-gibson\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/daughn-gibson-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/daughn-gibson-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/daughn-gibson.jpg 605w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Wer auf die bed\u00e4chtige Anmut eines Nick Cave-Songs steht, der wird auch an dem aktuellen Album von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Daughn<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>Gibson<\/strong> Gefallen finden. Manche nennen seine Musik ja bereits Post-Country. Wir sind einfach nur verz\u00fcckt und freuen uns \u00fcber elektronisch angehauchte Folk-Pop-Songs, die einen sofort in ein nebelverhangenes Paralleluniversum schubsen. Ja, ist wirklich ganz sch\u00f6n traurig, dieses Werk und d\u00fcster oben drein, aber es lotet eben auch die Grenzen eines schon seit geraumer Zeit doch recht angestaubten Genres aus. Soll hei\u00dfen: \u201eMe Moan\u201c ist ein wirklich wegweisender Brocken. Und es macht verdammt viel Spa\u00df sich an der Musik die Z\u00e4hne auszubeissen.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-12044\" title=\"filter\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/filter.jpg\" alt=\"filter\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/filter.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/filter-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ F\u00fcnf Jahre nach ihrer R\u00fcckkehr auf die gro\u00dfe Rockb\u00fchne melden sich die Kollegen aus dem Hause <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Filter<\/strong> im Blitzlichtgewitter zur\u00fcck, um ihre hymnischen Alternative-Rock-Perlen auf die alteingesessene Fangemeinde loszulassen. \u201eThe Sun Comes Out Tonight\u201c ist bereits das sechste Album der Gruppe um Bandgr\u00fcnder Richard Patrick und Neuzugang Jonny Radtke (Gitarre) und es klingt erstaunlich mitrei\u00dfend. Wer sich schon an dem mehrfach ausgezeichneten Klassiker \u201eTitle Of Record\u201c aus dem Jahre 1999 erfreute, der kommt hier auf jeden Fall aus seine Kosten. Dar\u00fcber hinaus d\u00fcrfte \u201eThe Sun Comes Out Tonight\u201c der Band aber auch ein paar neue Fans bescheren. Verdient h\u00e4tte es die Gruppe, die schon seit Jahren sowohl im Industrial-Bereich, als auch in der Alternative-Szene viele Freunde gefunden hat.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12045\" title=\"amplifetes\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/amplifetes.jpg\" alt=\"amplifetes\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/amplifetes.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/amplifetes-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Nach ihrem gelungenen Deb\u00fctalbum machen sich <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">The Amplifetes<\/strong> nun mit ihrem Zweitwerk daran, den Button des One-Hit-Wonders wieder abzustreifen und sch\u00fctteln auf \u201eWhere Is The Light\u201c einen charmanten Rundumschlag in Sachen tanzbarer Indie-Musik aus dem \u00c4rmel. Die positiven Chart-Brecher werden dabei immer wieder gekontert mit spacigen Hymen, die sch\u00f6ne Erinnerungen an ELO wachrufen. Schon bemerkenswert, was die Band in nur zehn Tagen in einem Haus in den W\u00e4ldern Schwedens aus dem Boden gestampft hat. Die Scheibe jedenfalls klingt wie aus einem Guss und funktioniert im Gegansatz zum hittigen Vorg\u00e4nger auch im Album-Kontext. Wenn du also auf synthetisch-angehauchten Indie-Pop stehst, schnupper mal rein. Die Amplifetes werden dich in eine neon-durchtr\u00e4nkte Zukunft entf\u00fchren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-12046\" title=\"dawes\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/dawes-300x300.jpg\" alt=\"dawes\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/dawes-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/dawes-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/dawes.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Produzent <span style=\"mso-fareast-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-fareast-language: DE;\">Jacquire King hat schon so illustre K\u00fcnstler wie die Kings Of Leon oder Tom Waits produziert. Nun nimmt er sich des dritten Albums der kalifornischen Combo <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Dawes<\/strong> an und man kann das Ganze nur als reinen Gl\u00fccksfall bezeichnen. \u201eStories Don\u00b4t End\u201c erinnert an die Gro\u00dftaten von K\u00fcnstlern wie Neil Young oder The Band und sorgt daf\u00fcr, dass man sofort von nostalgischen Gef\u00fchlen \u00fcbermannt wird, wenn die Musik einsetzt. Wenn du also mal wieder in sch\u00f6nen Erinnerungen an l\u00e4ngst vergessene Tage schwelgen m\u00f6chtest, schnupper mal rein. Die Br\u00fcder Taylor und ihre drei Weggef\u00e4hrten haben den passenden Soundtrack dazu. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat. <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Slut, Extra Large, Alligatoah, Guaia Guaia, Daughn Gibson, Filter, The Amplifetes und Dawes. \/\/ Na endlich. 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