{"id":12819,"date":"2013-12-21T19:08:40","date_gmt":"2013-12-21T18:08:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=12819"},"modified":"2013-12-21T19:09:31","modified_gmt":"2013-12-21T18:09:31","slug":"zuckerbeat-vol-356-carousel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=12819","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (3)56 &#8211; &#8222;carousel&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNoSpacing\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">mit neuer Musik von Hanne Kolsto, Bei\u00dfpony, Dave van Ronk, Sea Wolf, Eric Pfeil, Hans S\u00f6llner und den Compilations \u201eStimmen Bayerns \u2013 Die Freiheit\u201c und \u201eSongs of Gastarbeiter Vol. 1\u201c<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12820 alignleft\" title=\"hanne-kolsto\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/hanne-kolsto-300x258.jpg\" alt=\"hanne-kolsto\" width=\"250\" height=\"214\" \/>\/\/ Das Covermotiv passt zwar eher zu Halloween, als zu Weihnachten, aber die Musik der norwegischen Ausnahmek\u00fcnstlerin <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Hanne Kolsto<\/strong> ist derma\u00dfen bezaubernd, dass wir sie such unbedingt noch vor den Festtagen ans Herz legen m\u00f6chten. Ihr aktuelles Album \u201eFlashblack\u201c verbindet sanften Gitarrenpop mit Kammermusik und Lyrics, die sich nicht hinter denen von Sophie Hunger und Konsorten zu verstecken brauchen. Bereits mit ihrem Elektro-Projekt Thelma &amp; Clyde hat die Musikerin ihr K\u00f6nnen angedeutet, aber nun scheint sie vollends zu sich selbst gefunden zu haben. Die experimentierfreudigen Tracks sind mit Streichern und Loops durchsetzt und ziehen einen schon nach wenigen Sekunden in ihren Bann. Wenn du also auf verf\u00fchrerischen Pop im Multinstrumentalisten-Modus stehst, dann schnupper mal rein.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12821 alignright\" title=\"beispony\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/beispony-300x299.jpg\" alt=\"beispony\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/beispony-300x299.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/beispony-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/beispony-1024x1023.jpg 1024w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/beispony.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Weiter geht\u2019s direkt im Anschluss mit den zauberhaften Kolleginnen von der Gruppe <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Bei\u00dfpony<\/strong>. Die machen eigentlich z\u00e4rtlich-spr\u00f6den Liedermacher_Pop, vermengen das ganze aber mit einer \u201esingenden N\u00e4hmaschine\u201c und klingen dadurch absolut einzigartig. Ihr Album \u201eBrushyourteeth\u201c ist ein abwechslungsreiches Indie-Pop-Werk, das allen Fans von Regina Spektor bis Scout Niblett ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern d\u00fcrfte. Songs wie \u201eGood Is The Devils Definition Of Capitalism\u201c und \u201eYou Could Be A Model\u201c (im Original von Hermann D\u00fcne) sparen dar\u00fcber hinaus nicht mit sozialkritischen Messages, doch die Band kann auch anders. Schon wenige Minuten n\u00e4mlich sp\u00e4ter macht die Gruppe mit \u201cI Promised I\u00b4d Drown You\u201c das Tor in Richtung Radio-Pop sperrangelweit auf. Wenn du also mal wieder ein wirklich spannendes, vollkommen verr\u00fccktest, im positiven Sinne durchgeknalltes Indie-Pop-Album h\u00f6ren m\u00f6chtest, dann lass dich<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>von Beisspony um den kleinen Finger wickeln. Es lohnt sich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12822 alignleft\" title=\"dave-van-ronk\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/dave-van-ronk-300x300.jpg\" alt=\"dave-van-ronk\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/dave-van-ronk-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/dave-van-ronk-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/dave-van-ronk.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Wer zuletzt in dem aktuellen Streifen der Coen-Brothers gewesen ist, der kann sich nun \u00fcber ein ganz besonderes Schmankerl freuen. Dem K\u00fcnstler, auf welchen der Protagonist im Film \u201eInside Llewyn Davis\u201c basiert, wurde n\u00e4mlich eine imposante Kollektion gewidmet, die nun via \u201eSmithsonian Folkways Recordings\u201c auch hierzulande erscheint. Auf drei Cds werden hier zahllose, bisher unver\u00f6ffentlichte Aufnahmen und jede Menge Archiv-Material miteinander vermengt und sorgen \u00fcber die Distanz von drei Cds f\u00fcr geradezu vorz\u00fcgliche Unterhaltung. \u201eDown in Washington Square \u2013 The Smithsonian Folkway Recordings\u201c ist eine Art musikalisches Moasaik einer bewegten K\u00fcnstlerkarriere, welche die Jahre 1958 bis 2001 umfasst. Neben den 54 Songs bekommt man au\u00dferdem ein 40-seitiges Booklet mit exklusiven Liner Notes pr\u00e4sentiert, welches zahlreiche informative Details \u00fcber die einzelnen St\u00fccke beinhaltet. Wenn du also auf Folk-Pop stehst, dann schnapp dir das Album: die Musik von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Dave van Ronk <\/strong>verdient es (nicht nur wegen des hervorragenden Films) noch einmal neu von dir entdeckt zu werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12823 alignright\" title=\"sea-wolf\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/sea-wolf-300x300.jpg\" alt=\"sea-wolf\" width=\"251\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/sea-wolf-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/sea-wolf-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/sea-wolf-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/sea-wolf.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/>\/\/ Ein bezauberndes Indie-Pop-Album, um den Winter zu \u00fcberstehen, hat der kalifornische Musiker Alex Brown Church aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt. Unter dem Pseudonym <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Sea Wolf <\/strong>entwirft<strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\"> <\/strong>er hymnische Pop-Kl\u00e4nge, die mit herzzerrei\u00dfenden Melodien unterf\u00fcttert sind. Es braucht zwar ein paar Anl\u00e4ufe, bis sich die wahre Gr\u00f6\u00dfe der Tracks vor dem geistigen Auge des H\u00f6rers offenbart, hat einen die Scheibe dann allerdings erst einmal gepackt, gibt es kein Halten mehr. \u201eOld World Romance\u201c ist Indie Pop wie ihn The Arcade Fire heutzutage leider nicht mehr spielen. Die Musik nimmt einen bei der Hand ohne aufdringlich zu wirken und sorgt bei anhaltendem Schneefall daf\u00fcr, dass man kurzerhand am Fenstersims Platz nimmt und von nostalgischen Gef\u00fchlen \u00fcbermannt wird, w\u00e4hrend die wei\u00dfen Flocken in Richtung Stra\u00dfenschluchten purzeln. Wenn du also auf gro\u00dfe Emotionen stehst, dann h\u00f6r dich mal mal rein.<\/p>\n<p>\/\/ Einen echten Rundumschlag an Neuver\u00f6ffentlichungen bekommen wir zu guter Letzt von unserem Lieblings-Label \u201eTrikont\u201c pr\u00e4sentiert. Den Auftakt bestreitet der Liedermacher <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Eric Pfeil<\/strong>, der deutschsprachigen Pop exakt so darbietet, dass er die g\u00e4ngigen Klischeefallen m\u00fchelos umschifft. \u00c4hnlich wie den Kollegen von Tele gelingt es dem Musiker poetische S\u00e4tze mit schwungvollen Rhythmen zu unterlegen, die niemals peinlich anmuten. Ganz im Gegenteil: \u201eIch hab mir noch nie viel aus dem Tag gemacht\u201c ist ganz gro\u00dfes Kino, das einem noch Tage sp\u00e4ter im Kopf herum schwirrt. Wenn der letzte der dreizehn Songs dann verklungen ist, kann man mal das neue Album des altehrw\u00fcrdigen <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Hans S\u00f6llner<\/strong> in die Anlage schubsen. Auf \u201eZuastand 2\u201c geht er den auf den Vorg\u00e4nger eingeschlagenen Weg konsequent weiter und sch\u00fcttelt 14 Songs (inklusive Weihnachtslied)<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>aus dem \u00c4rmel, die zu den interessantesten seiner bisherigen Karriere z\u00e4hlen. Zusammen mit Peter Pichler, Stefan Hofer und Manfred Puchner hagelt es Neunfassungen von \u201eHey Staat!\u201c, Mi schatt de Scheriff\u201c und \u201eUniversum\u201c. Diese wiederum k\u00f6nnten auch den Zuh\u00f6rern gefallen, die S\u00f6llners Musik zuvor noch allzu heimatlich fanden. Das Album ist n\u00e4mlich \u00e4u\u00dferst abwechslungsreich arrangiert und die Texte entfalten sich oft erst nach mehreren Durchl\u00e4ufen. Soll hei\u00dfen: \u201eZuastand 2\u201c umfasst die wichtigsten Songs des Liedermacher-Genies in runderneuerter Fassung. Wer sich das entgehen l\u00e4sst, ist selber Schuld. Alle anderen k\u00f6nnen hinterher gleich mit der Compilation \u201e<strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">Stimmen Bayerns \u2013 Die Freiheit<\/em><\/strong>\u201c weitermachen, die mal wieder alles versammelt, was \u201ehierzulande\u201c Rang und Namen hat. Auf diese Weise entsteht eine eindrucksvolle Melange aus Gedichten, Musikst\u00fccken und Sketchen, die immer wieder von Radiofeatures und Filmzitaten unterbrochen werden. Vielseitigkeit ist Trumpf und so bekommt man durch den Sampler einen interessanten \u00dcberblick \u00fcber die wichtigsten \u201eStimmen Bayerns\u201c. Mit dabei sind unter anderem Hans S\u00f6llner, Sigurd k\u00e4mpft, Hans Brenner, Friedrich Ani und Dr. D\u00f6blinger. Dazu noch zahllose weitere, die sich allesamt dem Thema \u201eFreiheit\u201c hingeben. Ein wirklich spannendes Konzept, das hoffentlich in Zukunft noch des \u00d6fteren bem\u00fcht wird. Wer es eher klassisch mag, der greift stattdessen zu der Compilation \u201e<strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">Songs of Gastarbeiter Vol. 1<\/em><\/strong>\u201c, die von dem Duo Ayku zusammengestellt wurde. Dahinter verbergen sich der Berliner Autor Imran Ayata und der M\u00fcnchner K\u00fcnstler B\u00fclent Kullukcu. Zusammen haben sie in den alten Kisten gew\u00fchlt und die wichtigten Songs der Einwanderergeneration auf einem Silberling zusammengefasst. So kommen wir in den Genuss von gelungenen St\u00fccken aus dem Hause Cem Karaca, Ali Avat und G\u00fclcan Opel. Der Klassiker \u201eDeutsche Freunde\u201c von Ozan Ata Canani wurde f\u00fcr diese Compilation sogar eigens noch einmal neu eingespielt. Es lohnt sich also mal reinzuh\u00f6ren. Genauso wie in die vorab besprochenen Scheiben. \u201eTrikont\u201c hat einfach immer wieder interessante Musik im Gep\u00e4ck, die sich abseits des g\u00e4ngigen Massengschmacks bewegt. Da freuen wir uns jetzt schon auf die weiteren Releases im kommenden Jahr. Und damit Schluss f\u00fcr heute\u2026 und auch f\u00fcr 2013. Wir w\u00fcnschen euch sch\u00f6ne Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahre. Wir sehen uns wieder 2014! Euer Zuckerbeat-Team.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Hanne Kolsto, Bei\u00dfpony, Dave van Ronk, Sea Wolf, Eric Pfeil, Hans S\u00f6llner und den Compilations \u201eStimmen Bayerns \u2013 Die Freiheit\u201c und \u201eSongs of Gastarbeiter Vol. 1\u201c \/\/ Das Covermotiv passt zwar eher zu Halloween, als zu Weihnachten, aber die Musik der norwegischen Ausnahmek\u00fcnstlerin Hanne Kolsto ist derma\u00dfen bezaubernd, dass wir sie [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-12819","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category--stadtgesprach"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12819","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12819"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12819\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12828,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12819\/revisions\/12828"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12819"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12819"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12819"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}