{"id":13010,"date":"2014-02-01T12:55:57","date_gmt":"2014-02-01T11:55:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=13010"},"modified":"2014-02-01T12:56:29","modified_gmt":"2014-02-01T11:56:29","slug":"zuckerschock-fur-den-februar-2014-spaceman-spiff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=13010","title":{"rendered":"\/\/ zuckerschock f\u00fcr den februar 2014: spaceman spiff"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-13009\" title=\"spaceman-spiff\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/spaceman-spiff-300x300.jpg\" alt=\"spaceman-spiff\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/spaceman-spiff-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/spaceman-spiff-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/spaceman-spiff.jpg 380w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Es ist schon bemerkenswert, wie es Hannes Wittmer alias <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Spaceman Spiff<\/strong> immer wieder gelingt, poetische Passagen in seine Songs zu packen, ohne dabei ins Kiesbett zu schlittern. Mit den \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen aus dem Rock-Zirkus hierzulande jedenfalls hat seine Musik nur wenig gemein. Am ehesten kann man da noch den Einfluss des Erstlings von Kettcar heraush\u00f6ren, weshalb es auch kein Wunder ist, dass er nun beim \u201eGrand Hotel van Cleef\u201c untergekommen ist. Im Grunde genommen kommt auf diese Weise endlich zusammen, was zusammen geh\u00f6rt. Und man kann nur hoffen, dass das Album<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>dem Musiker aus W\u00fcrzburg endlich den l\u00e4ngst f\u00e4lligen Durchbruch beschert. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, wann ich zum letzten Mal Musik mit einem Satz wie diesem geh\u00f6rt habe: \u201eDu fliegst bis du segelst und du segelst bis du f\u00e4llst \u2013 und wenn ich jetzt die alten Steine werfe, treffen sie mich selbst\u201c\u2026<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p>\u201eEndlich nichts\u201c malt Bilder im Kopf und manche Songs klingen tats\u00e4chlich so wahrhaftig, dass man G\u00e4nsehaut bekommt. Mit jedem weiteren Durchlauf, dem man der Platte schenkt, w\u00e4chst sie einem noch ein wenig weiter ans Herz. Und ja, diese Rezension erscheint auch deshalb erst mit etwas Versp\u00e4tung, weil ich Anfang Januar noch nicht in der Lage war, in Worte zu fassen, was diese Songs bei mir ausl\u00f6sen. Eigentlich m\u00fcsste man meinen, dass es nach dem gelungenen Deb\u00fctalbum \u201eBodenangst\u201c nicht ewig so weitergehen konnte &#8211; dass dem Musiker irgendwann die Ideen ausgehen werden und die Routine in das eigene Schaffen einkehrt, aber Hannes gelingt es nun schon zum dritten Mal in Folge mich mit seinen bildhaften Texten zu \u00fcberraschen. \u201eLass dir vom Rausch nur die Sinne bet\u00f6ren und vom Kater danach dann das Leben erkl\u00e4ren\u201c. Dieses Album hat das Zeug dazu, dich ins Gr\u00fcbeln zu bringen. Es knipst die Welt um dich herum auf \u201eStand By\u201c und wirft die Fernbedienung aus dem Fenster. Und w\u00e4hrend du dich noch fragst, warum du auf einmal so nachdenklich wirst, erklingen S\u00e4tze wie \u201eUnd all die flei\u00dfigen Gedanken richten mehr an, als sie begreifen k\u00f6nnen \u2013 sie kochen \u00fcber irgendwann\u201c. Und pl\u00f6tzlich denkst du dir\u2026 ja, verdammt, das ist es: \u201eendlich nichts\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\/\/ Es ist schon bemerkenswert, wie es Hannes Wittmer alias Spaceman Spiff immer wieder gelingt, poetische Passagen in seine Songs zu packen, ohne dabei ins Kiesbett zu schlittern. Mit den \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen aus dem Rock-Zirkus hierzulande jedenfalls hat seine Musik nur wenig gemein. 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