{"id":13104,"date":"2014-02-15T11:43:17","date_gmt":"2014-02-15T10:43:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=13104"},"modified":"2014-02-15T11:43:47","modified_gmt":"2014-02-15T10:43:47","slug":"zuckerbeat-vol-362-ganz-paris","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=13104","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (3)62 &#8211; &#8222;ganz paris&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNoSpacing\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">mit neuer Musik von The Notwist, Garish, Die Heiterkeit, Chrysta Bell, Electric Litany, The Fray, Seahaven und Matula. <\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-13103\" title=\"notwist\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/notwist-300x300.jpg\" alt=\"notwist\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/notwist-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/notwist-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/notwist.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Kaum zu glauben, aber wahr. <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">The Notwist<\/strong> sind zur\u00fcck und sorgen mit ihrem neuen Album daf\u00fcr, dass man als Zuh\u00f6rer aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt. Das neue Werk ist n\u00e4mlich erst einmal eine \u00e4u\u00dferst sperrige Angelegenheit. Hitsingles, wie sie auf den vergangenen Alben zumindest noch sporadisch zu entdecken waren, finden sich darauf auf den ersten Blick erst einmal keine. Mit zunehemnder Laufl\u00e4nge aber rei\u00dfen einen die Songs in einen wahren Sog der Emotionen. \u201eKong\u201c entpuppt sich als klassischer The Notwist-Kracher und auch das beatleske \u201eRun Run Run\u201c schwirrt einem noch Stunden sp\u00e4ter im Kopf herum. Der gr\u00f6\u00dfte Trumpf von \u201eClose To The Glass\u201c aber ist, dass einen die Scheibe von einem Durchlauf zum anderen immer mehr \u00fcberrascht. So erschlie\u00dft sich das Album zwar erst nach zahlreichen Versuchen, dann aber kommt man so schnell nicht mehr von der Scheibe los. The Notwist wissen eben, wie man sich nachhaltig im Kopf des H\u00f6rers verankert. Und legen mit \u201eClose To The Glass\u201c wieder einmal ein bemerkenswert vielschichtes Album vor, das man nie wieder losloassen m\u00f6chte.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-13105\" title=\"garish\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/garish-300x300.jpg\" alt=\"garish\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/garish-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/garish-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/garish.jpg 405w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Dass <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Garish<\/strong> eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Band sind, das hat sich ja bereits herumgesprochen. Nun aber haben sie auch noch gelernt waschechte Radio-Hits zu schreiben und so summt in diesen Tagen die halbe Indie-Szene die Melodie von \u201eGanz Paris\u201c vor sich her \u2013 ein St\u00fcck, das sich schon nach wenigen Durchl\u00e4ufen zum hei\u00dfen Anw\u00e4rter auf die diesj\u00e4hrigen Jahrescharts mausert. Der Rest der Scheibe klingt in diesem Zusammenhang schwelgerisch wie eh und je und ist noch dazu mit wirklich bemerkenswerten Texten versehen, die sich allerdings oft erst nach dem x-ten Durchlauf erschlie\u00dfen. Die f\u00fcnf Mitglieder haben mit \u201eTrumpf\u201c endg\u00fcltig ihren Sound perfektioniert und legen das bisherige Meisterst\u00fcck ihrer Karriere vor. Wenn du also auf schwerelosen Pop der Marke Foals und Bombay Bicycle Club stehst, dann h\u00f6r hier mal rein. Es lohnt sich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-13106\" title=\"die-heiterkeit\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/die-heiterkeit-300x297.jpg\" alt=\"die-heiterkeit\" width=\"250\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/die-heiterkeit-300x297.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/die-heiterkeit-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/die-heiterkeit.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Nachdem im Jahre 2012 bereits ihr Deb\u00fctalbum f\u00fcr eine geh\u00f6rige Portion an Aufregung sorgte, erscheint nun der Nachfolger aus dem Hause <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Die Heiterkeit<\/strong>, den man als Fan deutschsprachigen Indie-Pops auf jeden Fall mal etwas genauer unter die Lupe nehmen sollte. \u201eMonterey\u201c besticht nicht nur durch ein famoses \u201ePferde\u201c-Motiv auf dem Frontocover, sondern lebt auch von seinen zahllosen Referenzen. Hier wird die Musik von Slint, Pavement und Low mit h\u00fcbschen Wave-Melodien gekontert und es entsteht etwas einzigartiges, das allen Fans von Ja, Panik ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern d\u00fcrfte. Trotz aller Zitierfreude und Querverweise bleibt die Musik trotzem immer im Innersten Pop und sorgt auf diese Weise daf\u00fcr, dass man sich aller spr\u00f6den Momente zum Trotz (oder gerade wegen ihnen) sowohl im Live-Kontext, als auch im heimischen Wohnzimmer nur zu gerne in dieses Klanggem\u00e4lde hier vertieft.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-13107\" title=\"chrysta-bell\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/chrysta-bell-300x300.jpg\" alt=\"chrysta-bell\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/chrysta-bell-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/chrysta-bell-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/chrysta-bell.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Wenn ein Album von David Lynch proudziert worden ist, dann l\u00e4sst das nat\u00fcrlich erst einmal aufhorchen. Bei der K\u00fcnstlerin <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Chrysta Bell<\/strong> ist der Hype durchaus begr\u00fcndet, da es sich bei ihrem Werk wirklich um ein bemerkenswertes St\u00fcck Musik handelt. \u201eThis Train\u201c klingt genauso wie man sich das Werk einer Schauspielerin vorstellt. Die Musikerin hat nicht nur eine bemerkenswerte Stimme, sie versteht es auch sehr gekonnt, ihre Songs stimmungsvoll in Szene zu setzen. So sorgte sie schon bei ihren bisherigen Deutschland-Auftritten f\u00fcr freudige Erregung beim anwesenden Publikum. Das Model aus San Antonio in Texas ruft sch\u00f6ne Erinnerungen an Julie London und Isabella Rosellini wach. Die Musik klingt gleichsam gef\u00fchlvoll und mysteri\u00f6s und macht Lust auf mehr. Wenn du also mal wieder ein wirklich dramatisches Album h\u00f6ren m\u00f6chtest, das dich in eine bezaubernde Parallelwelt entf\u00fchrt, dann schnupper mal rein.<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-13108\" title=\"electric-litany\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/electric-litany-300x300.jpg\" alt=\"electric-litany\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/electric-litany-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/electric-litany-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/electric-litany.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Das zweite Album der Londoner Formation <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Electric Litany<\/strong> verz\u00fcckt uns derweil nicht nur mit schrecklich-sch\u00f6nen Lyrics, sondern auch mit schr\u00e4gen musikalischen Arrangements, die sich schon nach wenigen Minuten tief im Kopf des Zuh\u00f6rers verankern. Die Lo-Fi-Postrock-Band hat nicht nur einen famosen Ruf als exquisiter Live-Act, sondern auch auf Platte einiges zu bieten. Ihre Musik wurde eingespielt von dem altehrw\u00fcrdigen Alan Parsons in den noch altehrw\u00fcrdigeren \u201eAbbey Road Studios\u201c, klingt aber trotzdem kein bisschen altbacken. \u201eEnduring Days You Will Overcome\u201c ist vielmehr ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Album, das mit roboterhaften Drums und abgedrehten Synthie-Melodien gespickt ist. Wenn du also mal wieder ein wirklich au\u00dfergew\u00f6hnliches Werk h\u00f6ren m\u00f6chtest, dass sich einen feuchten Dreck um gegenw\u00e4rtige Trends schert, dann h\u00f6r dir die Platte mal an.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-13109\" title=\"the-fray\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/the-fray-300x300.jpg\" alt=\"the-fray\" width=\"249\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/the-fray-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/the-fray-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/the-fray.jpg 316w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">The Fray<\/strong> gelten hierzulande leider immer noch als Geheimtipp. Auch wenn ihr drittes Album vor nicht allzu langer Zeit erstmals in die deutschen Charts st\u00fcrmte, hat sich noch nicht so recht herumgesprochen, welch wunderbare Songs diese Alternative-Rock-Band in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden immer wieder zielsicher aus dem \u00c4rmel sch\u00fcttelt. Die neue Platte strotzt in diesem Zusammenhang nur so vor Experimenten. Genre-Grenzen werden hinter sich gelassen und fette Elektronik-Parts und Backround-Ch\u00f6re in den Songs untergebracht. Das d\u00fcrfte zwar manchem, fr\u00fchen Fan missfallen, Isaac Slade (Gesang) Joe King (Gitarre), Dave Welsh (Gitarre) und Ben Wysocki (Drums) gelingt es aber trotzdem, ein ganz bezauberndes Werk aus all diesen Versatzst\u00fccken zu kreieren. Wenn du also auf vielschichtigen Alternative-Rock stehst, dann hol dir \u201eHelios\u201c, damit sich die musikalischen Qualit\u00e4t von The Fray endlich auch hierzulande herum spricht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-13110\" title=\"seahaven\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/seahaven.jpg\" alt=\"seahaven\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/seahaven.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/seahaven-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Bemerkenswert ist auch das aktuelle Album der Gruppe <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Seahaven<\/strong>. Die Band aus Torrace in Kalifornien vereint die sch\u00f6nsten Momente von Sunny Day Real Estate und Brand New in ihrer Musik. Dazu muss man sich noch eine geh\u00f6rige Portion Jimmy Eat World zu deren \u201eBlister\u201c-Zeiten vorstellen und schon ist man mittendrin in diesem Album. \u201eReverie Lagoon: Music For Escapism Only\u201c ist ein Werk, das einen erst z\u00e4rtlich bei der Hand nimmt, um einen dann schonungslos den n\u00e4chsten Abhang hinab zu sto\u00dfen. Die Songs schleichen sich an und nisten sich erst nach mehreren Durchl\u00e4ufen in den Geh\u00f6rg\u00e4ngen ein. Schon nach wenigen Durchl\u00e4ufen allerdings m\u00f6chte man die Platte dann nie wieder missen und so wollen wir euch diesen Geheimtipp hier auch ganz innig ans Herz legen. Er lohnt sich.<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p><span style=\"mso-fareast-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-fareast-language: DE;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-13111\" title=\"matula\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/matula-300x300.jpg\" alt=\"matula\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/matula-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/matula-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/matula.jpg 380w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Zu guter Letzt noch der Hinweis auf das aktuelle Album von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Matula<\/strong>, das der Band endlich den l\u00e4ngst verdienten Durchbruch bescheren k\u00f6nnte. Auf dem Album wendet sich die Gruppe eng\u00fcltig dem Pop zu und verpackt ihn in hymnische Punkrock-Hits, die einem noch Stunden sp\u00e4ter im Kopf herum schwirren. \u201eAuf allen Festen\u201c ist im Grunde genommen genau das Album, das man von Muff Potter erwarten w\u00fcrde, h\u00e4tten sie nicht vor kurzem ihre musikalische Karriere auf Eis gelegt. Mit jedem weiteren Durchlauf klingen diese St\u00fccke ein wenig erhabener, gr\u00f6\u00dfer, emotionaler und sorgen daf\u00fcr, dass man die Scheibe nach dem Verklingen des letzten Tons sofort wieder auf Repeat schubst. Wenn du also auf emotionale und geerdeten Pop-Punk aus hiesigen Gefilden stehst, dann lass dir das Werk nicht entgehen. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von The Notwist, Garish, Die Heiterkeit, Chrysta Bell, Electric Litany, The Fray, Seahaven und Matula. \/\/ Kaum zu glauben, aber wahr. 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