{"id":13458,"date":"2014-04-17T09:10:03","date_gmt":"2014-04-17T08:10:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=13458"},"modified":"2014-04-17T09:10:41","modified_gmt":"2014-04-17T08:10:41","slug":"zuckerbeat-vol-371-jetpack-soundtrack","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=13458","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (3)71 &#8211; &#8222;jetpack soundtrack&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNoSpacing\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">mit neuer Musik von den Eels, Melanie Di Biasio, Sleepy Sun, Liz Green, Band Of Skulls, The Birds Of Satan, Olli Banjo und Lionize.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-13459\" title=\"eels\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/eels.jpeg\" alt=\"eels\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/eels.jpeg 608w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/eels-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/eels-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Endlich wieder was Neues gibt\u2019s in diesen Tagen von den altehrw\u00fcrdigen <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Eels<\/strong> zu bestaunen. Das neue Werk namens \u201eThe Coutionary Tales Of Mark Oliver Everett\u201c ist eine ziemlich pers\u00f6nliche Angelegenheit. Die Vorab-Single \u201eMistakes Of My Youth\u201c gibt in etwa die Richtung vor und d\u00fcrfte allen Fans von zur\u00fcckhaltenderen Perlen wie \u201eGuest List\u201c ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern. Ja, der Eels Frontmann hat die Melancholie f\u00fcr sich entdeckt und serviert uns dazu mal wieder hintersinnige Texte, die sich einem oft erst nach dem x-ten Durchlauf erschlie\u00dfen und noch dazu mit jeder Menge schwarzem Humor ausgestattet sind. \u201eThe Cautionary Tales Of Mark Oliver Everett\u201c in diesem Zusammenhang als Alterswerk zu bezeichnen, ist gar nicht mal so abwegig, was aber nicht hei\u00dft, dass die Scheibe die Dringlichkeit fr\u00fcherer Alben vermissen l\u00e4sst. Ganz im Gegenteil: Im Universum der Eels geht\u2019s immer noch hoch her, nur kommt die Musik inzwischen ein bisschen gediegener daher.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-13460\" title=\"melanie\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/melanie-300x300.jpg\" alt=\"melanie\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/melanie-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/melanie-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/melanie.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Melanie Di Biasio<\/strong> wiederum ist nicht nur Absolventin der belgischen Hochschule f\u00fcr Musik und Schauspielerei in Br\u00fcssel, sie macht sich auf ihrem aktuellen Album \u201eNo Deal\u201c auch daran, den Jazz zu neuen Ufern zu f\u00fchren. Lediglich sieben Songs befinden sich auf dem Album, das mit einer halben Stunde Laufzeit angenehm kurz geraten ist. Nach nur 33 Einhalb Minuten ist der ganze Spuck schon wieder vorbei, vorher aber werden sch\u00f6ne Erinnerungen an Billie Holiday und Nina Simone wach. Ja, dieses Album hier ist wirklich faszinierend und lullt einen regelrecht ein mit seinen Kompositionen. Schon die Er\u00f6ffnung mit dem St\u00fcck \u201eI Feel You\u201c ist grandios. Der Song setzt anfangs fast vollkommen auf die Stimme der Musikerin, die sich aus dem Dunkel heranschleicht und entf\u00fchrt uns dann in eine faszinierende Zwischenwelt, in der alles m\u00f6glich zu sein scheint. Das hier ist im wahrsten Sinne des Wortes grenz\u00fcbersschreitende Musik, die einen von einem Extrem zum anderen geleitet. Es k\u00f6nnte sich also auch f\u00fcr Pop-H\u00f6rer lohnen, hier mal die Ohren zu spitzen. Manches dieser St\u00fccke jedenfalls w\u00e4re die ideale Untermalung f\u00fcr den n\u00e4chsten Streifen der 007-Reihe.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-13461\" title=\"sleepy-sun\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/sleepy-sun-300x300.jpg\" alt=\"sleepy-sun\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/sleepy-sun-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/sleepy-sun-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/sleepy-sun.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Auch die Kollegen von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Sleepy Sun<\/strong> melden sich in diesen Tagen mal wieder mit einem neuen Album zur\u00fcck. Wer die Gruppe noch nicht kennt, aber ein Faible f\u00fcr die Musik von My Morning Jaket hat, der sollte unbedingt mal in das aktuelle Album der Band reinh\u00f6ren. Neun Songs haben es auf \u201eMaui Tears\u201c geschafft und die klingen so sch\u00f6n verhallt, dass jedem Fan von den Doors sofort das Herz aufgehen d\u00fcrfte. Dazu aber gesellt sich beim Quartett aus San Francisco eine geh\u00f6rige Portion an H\u00e4rte oder verstrahlten My Bloody Valentine-Ged\u00e4chtnismomenten, die das Ganze \u00fcber die volle Distanz spannend halten. Im Grunde genommen trifft hier Classic- auf Psychedelic-Rock und doch klingt dieses Album keine Minute lang altbacken. Ganz im Gegenteil: zu diesem Sound m\u00f6chte man bei Sonnenuntergang an einem einsamen Strand entlangstreifen und einfach nur die Szenerie auf sich wirken lassen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-13462\" title=\"liz-green\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/liz-green-300x300.jpg\" alt=\"liz-green\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/liz-green-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/liz-green-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/liz-green.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Liz Green<\/strong> hat sich in den vergangenen Jahren mit ihrer Musik eine gro\u00dfe Fangemeinde erspielt. Nun hat sie unter dem Titel \u201eHaul Away!\u201c ein neues Album in den Toe Rag Studios aufgenommen, wo bereits die Songs von Kitty, Daisy &amp; Lewis und den White Stripes entstanden sind. Ihr Sound klingt dementsprechend auch \u00e4hnlich aus der Zeit gefallen, wie die Musik der beiden, eben erw\u00e4hnten Kollegen und ist vorwiegend im Bereich Jazz und Blues anzusiedeln. \u201eHaul Away!\u201c ist in diesem Zusammenhang vor allem ein Album, das ein wenig klingt, als w\u00e4re es aus der Zeit gefallen. Wenn du also auf experimentellen Pop der Marke Regina Spektor oder Joanna Newsom stehst und noch dazu eine Vorliebe f\u00fcr folkige Passagen hast, dann schnapp dir das Werk. Es ist etwas ganz besonderes.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-13463\" title=\"band-of-skulls\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/band-of-skulls-300x298.jpg\" alt=\"band-of-skulls\" width=\"250\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/band-of-skulls-300x298.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/band-of-skulls-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/band-of-skulls.jpg 474w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Band Of Skulls<\/strong> wiederum schicken immer mehr dazu an, den Kollegen aus dem Hause Wolfmother den Rang abzulaufen. Ihr drittes Album h\u00f6rt auf den hochtrabenden Titel \u201eHimalayan\u201c und wurde von niemand Geringerem als Nick Launay in Szene gesetzt, der auch schon bei so illustren Acts wie Arcade Fire oder Nick Cave And The Bad Seeds hinter den Reglern stand. Die idealtypischen Blues-Passagen und hymnischen Refrains jagen einem immer wieder eine wohligen Schauer \u00fcber den R\u00fccken und gleich der Opener \u201eAsleep At The Wheel\u201c legt die Latte extrem hoch an f\u00fcr die elf weiteren Songs, die da noch folgen sollen. Ja, diese Platte hier scheppert und rifft so herrlich vor sich hin, dass man schon nach wenigen Minuten hemmungslos mitwippt. Wenn du also auf rhytmische Rock-Kl\u00e4nge der Marke Johnossi stehst, dann h\u00f6r dir das Album mal<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>an.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-13464\" title=\"birds-of-stan\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/birds-of-stan.jpg\" alt=\"birds-of-stan\" width=\"250\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/birds-of-stan.jpg 358w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/birds-of-stan-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/birds-of-stan-300x298.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Was wiederum soll man bitte von einer Gruppe halten, die sich den Namen <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">The Birds Of Satan <\/strong>gegeben hat? Im Grunde genommen harrt man in freudiger Erwartuingen einer Slayer-Ged\u00e4chtniskapelle, dann aber \u00fcberf\u00e4llt einen ein sanfter Hauch verprogter Romantik, der einen f\u00fcr die kommenden zehn Minuten des Titeltracks auch nicht mehr losl\u00e4sst. Ja, diese Gruppe hier hat Groove und sie liebt es, sich in epischen Songstrukturen zu verlieren. So finden sich am Ende auch gerade mal sieben Songs auf dem gleichnamigen Album, die aber haben es in sich. Ob Hard Rock oder Rock\u00b4n\u00b4Roll. The Birds Of Satan wandeln elegant zwischen den St\u00fchlen und haben noch dazu einen Hang zu emotionalen Parts, so dass man sich auch als Pop-Fan mal einen Durchlauf genehmigen darf. Dass Dave Grohl (Gitarre) und Pat Smear (Gitarre) auch auf der Scheibe als Gastmusiker vertreten sind, kann man mal erw\u00e4hnen. Namedropping hat die Gruppe aber dennoch nicht n\u00f6tig.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-13465\" title=\"olli-banjo\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/olli-banjo.jpg\" alt=\"olli-banjo\" width=\"226\" height=\"227\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/olli-banjo.jpg 226w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/olli-banjo-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/>\/\/ Weiter geht\u2019s mit dem aktuellen Album von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Olli Banjo<\/strong>. Dass er zu den facettenreichsten K\u00fcnstlern des Landes z\u00e4hlt, hat sich ja inzwischen herum gesprochen. Nun aber k\u00f6nnte seine Musik auch f\u00fcr die popaffinen Fans funktionieren, denn noch nie klang ein Werk des Musikers so zug\u00e4nglich wie \u201eDynamit\u201c. In qualitativer Hinsicht muss man trotzdem keine Abstriche machen. Ganz im Gegenteil: Songs wie \u201eTr\u00e4umer\u201c (mit freundlicher Unterst\u00fctzung von Kool Savas) oder \u201eIch hoffe der Papst glaubt an Gott\u201c vermitteln eine Botschaft ohne den erhobenen Zeigefinger zu z\u00fccken. \u201eM\u00e4dchen aus den Slums\u201c bietet sich in diesem Zusammenhang geradezu ideal als Single-Auskopplung an, wirklich gro\u00dfen Spa\u00df aber machen auch die Feature-Tracks zusammen mit Morlokk Dilemma, Yasha und Marteria. Wenn dann in \u201eUzi\u201c auch noch selbstironisch die Geschichte mit dem \u201eGangster Rap\u201c aufs Korn genommen wird, dann kommt man aus dem Schmunzeln gar nicht mehr heraus. Also schnapp dir das Werk. Es lohnt sich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-13466\" title=\"lionize\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/lionize-300x277.jpg\" alt=\"lionize\" width=\"249\" height=\"229\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/lionize-300x277.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/lionize.jpg 638w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/>\/\/ Die Gruppe <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Lionize<\/strong> ist hierzulande leider nur einer kleinen Gruppe von Ausgew\u00e4hlten ein Begriff. Mit dem neuen Album \u201eJetpack Soundtrack\u201c allerdings k\u00f6nnte sich das nun \u00e4ndern. Die Scheibe klingt, als h\u00e4tte sich eine Soul-Crew mit den Jungs von Incubus zusammen ins Studio gesetzt und einen emotionalen Soul-Rock-Brecher aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt. Ja, hier darf schon mal ordentlich auf die Kacke gelaut werden und die Gitarren werden auch ordentlich durchgeschrubbt, aber am Ende wird dennoch jeder Klang der Liebe zum Groove untergordnet. Soll hei\u00dfen: es ist genau jetzt and er Zeit so richtig durchzudrehen und diese Gruppe hier auch hierzulande im Ged\u00e4chtnis der Massen zu veranken. Fans von den Red Hot Chili Peppers, Pepper und Mother Tongue sollten auf jeden Fall mal einen Durchlauf riskieren. Es lohnt sich. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von den Eels, Melanie Di Biasio, Sleepy Sun, Liz Green, Band Of Skulls, The Birds Of Satan, Olli Banjo und Lionize. \/\/ Endlich wieder was Neues gibt\u2019s in diesen Tagen von den altehrw\u00fcrdigen Eels zu bestaunen. Das neue Werk namens \u201eThe Coutionary Tales Of Mark Oliver Everett\u201c ist eine ziemlich pers\u00f6nliche Angelegenheit. 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