{"id":13487,"date":"2014-04-26T18:00:35","date_gmt":"2014-04-26T17:00:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=13487"},"modified":"2014-04-26T18:01:07","modified_gmt":"2014-04-26T17:01:07","slug":"zuckerbeat-vol-372-hier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=13487","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (3)72 &#8211; &#8222;hier!&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNoSpacing\"><em style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">mit neuer Musik von den Pixies, Damon Albarn, Echo And The Bunnymen, Der Nino aus Wien, Mach One, Rockstah und The Boys You Know. <\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-13488\" title=\"pixies\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/pixies-300x300.jpg\" alt=\"pixies\" width=\"249\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/pixies-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/pixies-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/pixies.jpg 316w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/>\/\/ Nachdem die <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Pixies<\/strong> mit ihrer neuen Songs um die Ecke bogen, hagelte es erst einmal Kritik. Renommierte Portale watschten die Band f\u00fcr ihren neuen Sound ab. Dabei versteckten sich zwischen zugegeben fragw\u00fcrdigen Tracks wie \u201eBlue Eyed Hexe\u201c und \u201eWhat Goes Boom\u201c auch ein paar echte Knaller wie die Indie-Hymne \u201eGreens And Blues\u201c oder das hinterh\u00e4ltige \u201eBagboy\u201c. Man muss sich zugegeben erst einmal einfinden in dieser neuen Pixies-Welt, zu der einen die Gruppe hier einl\u00e4dt. L\u00e4sst man sich aber ein wenig treiben von der Musik und wirft alle Erwartungen \u00fcber Bord, findet man schnell Gefallen an diesem neuen Album namens \u201eIndie Cindy\u201c. Ein wenig erinnert es einen an Weezers \u201eMaladroit\u201c, das damals auch alle \u201eGreen Album\u201c-Fans mit seiner schroffen Attit\u00fcde in die Flucht schlug. Wenn du also auf experimentierfreudige Indie-Kl\u00e4nge stehst, die gerne mal \u00fcber das Ziel hinaus schie\u00dfen, dann lass dich von den niederschmetternden Kritiken nicht abschrecken. Dir k\u00f6nnte sonst n\u00e4mlich ein wirklich spannendes Album durch die Lappen gehen.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-13489\" title=\"damon-albarn\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/damon-albarn-300x300.jpg\" alt=\"damon-albarn\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/damon-albarn-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/damon-albarn-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/damon-albarn.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Neuigkeiten zu vermelden gibt\u2019s auch von Blur-Frontmann <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Damon Albarn<\/strong>. Der Gorillaz-Mastermind hat sich doch tats\u00e4chlich dazu entschlossen, ein Solo-Album aus dem \u00c4rmel zu sch\u00fctteln und geht darauf \u00e4u\u00dferst gem\u00e4chlich zu Werke. Die Single \u201eMr. Tembo\u201c ist wahrscheinlich noch das fr\u00f6hlichste Lied auf dem Silberling und erinnert von der Stimmung her ein wenig an den Gospel-Kracher \u201eTender\u201c. Der Rest der Scheibe richtet den Blick mehr nach innen, klingt aber nicht eine Minute langweilig. Ganz im Gegenteil: Damon Albarn versteht sich sehr gut darauf, seinen Liedermacher-Perlen ein paar h\u00fcbsche Dissonanzen einzupflanzen und so m\u00f6chte man das Werk auch schon nach dem Verklingen des letzten Tons sofort wieder von vorne h\u00f6ren. Besonders bemerkenswert ger\u00e4t in diesem Zusammenhang der famose Titeltrack und das siebenmin\u00fctige \u201eYou And Me\u201c, das einen regelrecht vom Hocker rei\u00dft. Wenn du also auf die bed\u00e4chtigeren Momente des Sp\u00e4twerks von Blur stehst, dann schnapp dir die Scheibe. Du wirst \u201eEveryday Robots\u201c schon nach wenigen Minuten ganz tief ins Herz schlie\u00dfen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-13490\" title=\"echo-bunnymen\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/echo-bunnymen.jpg\" alt=\"echo-bunnymen\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/echo-bunnymen.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/echo-bunnymen-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Nach einer halben Ewigkeit melden sich auch die D\u00fcster-Popper von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Echo And The Bunnymen<\/strong> in diesen Tagen mit einem neuen Album zur\u00fcck. \u201eMeteorites\u201c schlie\u00dft in diesem Zusammenhang genau dort an, wo die Gruppe auf den Vorg\u00e4ngeralben aufgeh\u00f6rt hat. Das zw\u00f6lfte Album der Liverpooler Band um Gr\u00fcndungsmitglied Ian McCulloch besticht durch d\u00fcstere Kl\u00e4nge und hintersinnige Lyrics. Zu diesem Sound kann man aber nicht nur so richtig sch\u00f6n nostalgisch werden, es befinden sich auch ein paar echte Kracher f\u00fcr die \u00f6rtlichen Tanzfl\u00e4chen auf dem Werk. Wenn du also auf romantisch-angehauchten New Wave-Pop stehst, der noch dazu zahlreiche rennomierte Acts wie Coldplay oder die Flaming Lips beeinflusste, dann bist du hier genau richtig. Diese zehn Songs sind ein wahres Feuerwerk der Emotionen und klingen auch im Jahre 2014 kein bisschen angestaubt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-13491\" title=\"nino1\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/nino1-300x298.jpg\" alt=\"nino1\" width=\"250\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/nino1-300x298.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/nino1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/nino1.jpg 642w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Und wie cool ist das denn? Gleich zwei Alben des \u00f6sterreichischen Liedermachers <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Der Nino aus Wien<\/strong> werden in diesen Tagen auf die Menschheit losgelassen. Nach dem hervorragenden Vorg\u00e4nger \u201eBulbureal\u201c hat sich der Musiker diesmal ganz den Themen \u201eTr\u00e4ume\u201c und \u201eB\u00e4ume\u201c verschrieben. Auf Letzterem wiederum geht es ziemlich ruhig und gediegen zur Sache. Der S\u00e4nger richtet den Blick nach innen und l\u00e4sst seinen Gef\u00fchlen freien Lauf. Die Songs sind allesamt sehr pers\u00f6nlich und intim und dennoch immer wieder mit S\u00e4tzen gespickt, die man sich am Liebsten auf die Vorderseite eines alten T-Shirts drucken m\u00f6chte. Auf \u201eTr\u00e4ume\u201c wiederum bekommen wir dann die andere Seite des Musikers zu sp\u00fcren. Die Scheibe ist im positiven Sinne durchgeknallt. \u00dcber elf Etappen randaliert der K\u00fcnstler vor dem geistigen Auge des Zuh\u00f6rers und sorgt daf\u00fcr, das man immer wieder den Atem anh\u00e4lt. Der Nino aus Wien d\u00fcrfte damit hoffentlich auch hierzulande f\u00fcr Furore sorgen. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-13492\" title=\"nino2\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/nino2.jpg\" alt=\"nino2\" width=\"159\" height=\"162\" \/>Bei Ja, Panik und Kreisky hats ja auch geklappt und Der Nino aus Wien steht ihnen in Sachen Ambitionen in keiner Weise nach. Ganz im Gegenteil: diese beiden Alben hier sind zusammen genommen ein wirklich herzzerrei\u00dfendes Manifest und noch dazu mit Texten gespickt, die einem noch Stunden sp\u00e4ter zum Nachdenken anregen. Wenn du also auf Indie-Pop stehst, der sich auch mal traut die Grenzen des M\u00f6glichen auszutesten, dann bist du hier genau an der richtigen Adresse.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-13493\" title=\"mach-one\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/mach-one-300x300.jpg\" alt=\"mach-one\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/mach-one-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/mach-one-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/mach-one.jpg 570w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Endlich mit einem neuen Album um die Ecke biegt auch der Berliner Rapper <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Mach One<\/strong>, der uns mal wieder mit 14 knackigen Hits verk\u00f6stigt. Die selbstironischen Texte, die treffsicheren Punchlines \u2013 hier passt einfach alles zusammen und so d\u00fcrfte sich am Ende warscheinlich jeder vom K.I.Z. bis zum Prezident-Anh\u00e4nger auf diese Songs einigen k\u00f6nnen, welche uns Mach One hier auf \u201eM.A.C.H.\u201c vor den Latz knallt. H\u00f6hepunkt der Platte ist wahrscheinlich das reduziert-arrangierte \u201eHier!\u201c, das sich von Strophe zu Strophe immer weiter steigert und schlie\u00dflich zu einem wachechten Brecher f\u00fcr die Kopfnicker-Fraktion mutiert. M\u00e4dels und Jungs sind herzlich eingeladen hemmungslos abzugehen und d\u00fcrfen sich anschlie\u00dfend auch noch \u00fcber den hinetrsinnigen Titeltrack und das melancholische \u201eSchlaflied\u201c freuen. Features von Trailerpark \u00fcber Nico bis hin zu Isar gibt\u2019s ebenfalls inklusive. Soll hei\u00dfen: eine runde Sache dieses Werk, das uns mit tollen Tracks den Fr\u00fchling vers\u00fc\u00dft.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-13494\" title=\"rockstah\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/rockstah.jpg\" alt=\"rockstah\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/rockstah.jpg 250w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/rockstah-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Ziemlich lange auf sich warten lassen hat auch das neue Album von <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">Rockstah<\/strong>. Vor einem Jahr w\u00e4ren die Chancen wahrscheinlich besser gestanden f\u00fcr den Musiker, weil er damals noch vom fetten Hype um Cro profitiert h\u00e4tte. \u201ePubert\u00e4t\u201c allerdings hat Unterst\u00fctzung von anderer Seite eigentlich \u00fcberhaupt nicht n\u00f6tig. Ganz im Gegenteil: die Scheibe kickt. \u201ePubert\u00e4t\u201c \u2013 ein echter Knaller. \u201eEcht erkennt echt\u201c \u2013 eine rotzfreche Hymne. \u201eSuperheldenanzug\u201c \u2013 der wahrscheinlich sympathischste Hit des Fr\u00fchlings. Ja, verdammt. Diese Scheibe hier will gefeiert werden und ist so was, wie das ultimative Konsens-Album in Grenzgebiet von Rap und Pop. Wenn alles mit rechten Dingen zugeht, wird die Single \u201eAstronaut\u201c schon bald im Formatradio laufen und diese Platte hoffentlich einen Siegeszug in den Albumcharts hinlegen. \u201ePubert\u00e4t\u201c b\u00fcndelt die St\u00e4rken des Musikers und knallt derma\u00dfen rein, dass auch die Kollegen von Deichkind neidisch werden d\u00fcrfte (zumindest wenn sie sich den Song \u201eV.U.P. Lounge\u201c zu Gem\u00fcte f\u00fchren). Fazit: wir Feiern den Schei\u00df. Und ihr k\u00f6nnt nat\u00fcrlich gerne mit einsteigen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-13495\" title=\"the-boys-you-know\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/the-boys-you-know-300x268.jpg\" alt=\"the-boys-you-know\" width=\"250\" height=\"223\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/the-boys-you-know-300x268.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/the-boys-you-know.jpg 310w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Wer auf handgemachten Alternative-Rock der alten Schule steht, der ist bei der Gruppe <strong style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\">The Boys You Know<\/strong> an der richtigen Adresse. Selbige nehmen sich die guten, alten Klassiker aus der Feder von The Smashing Pumpkins oder den Lemonheads als Vorbild und setzen sie in einen zeitgen\u00f6ssischen Kontext. \u201ePurple Lips\u201c ist ein Album, das derma\u00dfen zeitlos anmutet, das man wirklich das Gef\u00fchl hat, hier eine verschollene Perle aus dem 90ern vor sich liegen zu haben. Die Band macht in Sachen Sound keine Kompromisse und verliert auch \u00fcber die komplette Distanz von 13 Songs nicht an Drive. Ganz im Gegenteil: je mehr Durchl\u00e4ufe man diesem Album schenkt, umso besser funktioniert es. Und so bleibt nur zu hoffen, dass die Musik der Gruppe auch hierzulande ein wenig mehr Aufmerksamkeit bekommt. Verdient h\u00e4tte sie es. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von den Pixies, Damon Albarn, Echo And The Bunnymen, Der Nino aus Wien, Mach One, Rockstah und The Boys You Know. \/\/ Nachdem die Pixies mit ihrer neuen Songs um die Ecke bogen, hagelte es erst einmal Kritik. Renommierte Portale watschten die Band f\u00fcr ihren neuen Sound ab. 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