{"id":14733,"date":"2015-02-06T12:51:45","date_gmt":"2015-02-06T11:51:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=14733"},"modified":"2015-02-06T12:51:45","modified_gmt":"2015-02-06T11:51:45","slug":"zuckerbeat-vol-402-melt-me","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=14733","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (4)02 &#8211; &#8222;melt me&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>mit neuer Musik von Rude Tins, Hanni El Khatib, Nico Suave, Lemur, Bob Marley &amp; The Wailers, Danko Jones, Atari Teenage Riot und Brigitte.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-14734\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/rude-tins-300x300.jpg\" alt=\"rude-tins\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/rude-tins-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/rude-tins-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/rude-tins.jpg 590w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ So richtig sch\u00f6n abrocken kann man in diesen Tagen mit den <strong>Rude Tins<\/strong>. Die Schweizer Ska-Punk-Crew aus Brugg ist hierzulande zwar noch weitesgehend unbekannt, in Szenekreisen aber konnte sie bereits jede Menge Fans hinter sich versammeln. Ihr neues Album klingt dann auch wie ein 16-teiliger Sommer-Hit-Reigen im Grenzgebiet von Reel Big Fish und Less Than Jake. Man kommt einfach nicht mehr aus dem Grinsen heraus, wenn \u201eState Of Flux\u201c seinen Runden im CD-Player dreht. Keine Ahnung wo die Jungs diese immense Masse an Melodien hernehmen, ihr Enthusiasmus ist derma\u00dfen ansteckend, dass man schon sofort die M\u00f6bel zur Seite schiebt um mehr Platz zum Tanzen zu haben. Wenn du also mal wieder ein partytaugliches Ska-Punk-Album h\u00f6ren m\u00f6chtest, dass sich nicht hinter den Klassikern der Szene verstecken muss, dann gib der Platte mal eine Chance. Du wirst schon nach wenigen Sekunden auf Euphorie-Modus geschubst.   <!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-14735\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/hanni-el-khatib-300x300.jpg\" alt=\"hanni-el-khatib\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/hanni-el-khatib-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/hanni-el-khatib-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/hanni-el-khatib.jpg 625w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Hanni El Khatib<\/strong> hat sich in der Zwischenzeit daran gemacht, sein Zweitwerk aus dem \u00c4rmel zu sch\u00fctteln und pr\u00e4sentiert sich darauf ein wenig zug\u00e4nglicher, als auf dem kratzb\u00fcrstigen Deb\u00fct, welches von niemand Geringerem als Dan Auerbach in Szene gesetzt worden ist. \u201eMoonlight\u201c wiederum wei\u00df zu begeistern durch seine hohe Experimentierfreude und jede Menge denkw\u00fcrdiger Songzeilen, die man sich am liebsten auf den Unterarm kritzeln m\u00f6chte. Neben den bereits vorab ver\u00f6ffentlichen Tracks \u201eMelt Me\u201c und \u201eChasin\u00b4\u201c, begeistern vor allem die Krautrock-Hommage \u201eDance Hall\u201c und das Motwon-m\u00e4\u00dfige \u201eThe Teeth\u201c. Die Zeichen stehen also auf Abwechslung und so m\u00f6chte man die Platte auch schon wenige Sekunden nach dem Verklingen der letzten Passage von \u201eTwo Brothers\u201c schon wieder von vorne auflegen. Ein echter Hingucker, dieses Werk, dem man die B\u00fcrde des schweren Zweitlings keineswegs anmerkt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-14736\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/nico-suave-300x300.jpg\" alt=\"nico-suave\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/nico-suave-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/nico-suave-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/nico-suave-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/nico-suave.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Fr\u00fcher war er noch der Typ, der mal mit Dendemann in einer Band spielte und anschlie\u00dfend mit \u201eVergesslich\u201c via MTViva die Mattscheiben der Nation st\u00fcrmte. Nun meldet sich <strong>Nico Suave <\/strong>endlich mit einem neuen Album zur\u00fcck und pr\u00e4sentiert sich darauf in den Form seines Lebens. 13 Songs finden sich auf \u201eUnvergesslich\u201c \u2013 allen voran nat\u00fcrlich der gefeierte Single Hit \u201eGedicht\u201c featuring Flo Mega, dessen Zeilen einem noch Stunden sp\u00e4ter im Kopf herum schwirren. Ebenfalls auf der Matte stehen alte Kumpels und Kollegen wie Samy Deluxe und Nosliw, die dem Werk eine geh\u00f6rige Portion an Abwechslungsreichtum einhauchen. Der 35-j\u00e4hrige hat nach all den Jahren endlich wieder zu sich selbst gefunden und wird mit diesem Werk hoffentlich auch in chart-technischer Hinsicht einschlagen. Verdient h\u00e4tte er es.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-14737\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/lemur-300x300.jpg\" alt=\"lemur\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/lemur-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/lemur-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/lemur.jpg 584w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ \u00dcber Jahre hinweg macht Herr von Grau mit kleinen, aber sehr viel Herzblut dargereichten Ver\u00f6ffentlichungen auf sich aufmerksam. Nun allerdings ist die Gruppe Geschichte und Benny ist fortan solo unterwegs. Unter seinem Alter Ego <strong>Lemur<\/strong> ver\u00f6ffentlicht er in diesen Tagen sein erstes Album \u201eGer\u00e4usche\u201c und zeigte sich dabei auch erstmals f\u00fcr die Beats zust\u00e4ndig, die zuvor noch sein Kollege Kraatz beisteuerte. Heraus kommt ein Album, das sich daran macht, die H\u00f6rer erst einmal geh\u00f6rig vor den Kopf zu sto\u00dfen. Lemur schert sich einen feuchten Dreck um Erwartungen und verliert sich in einem Spektrum von Sounds, das von jazzigen Tunes bis hin zu Kirmes-Techno reicht. Dass \u201eGer\u00e4usche\u201c dabei trotzdem niemals die unverkennbare Handschrift des agierenden K\u00fcnstlers vermissen l\u00e4sst, ist bemerkenswert und sollte an sich schon Grund genug sein, am <strong><em>Sonntag, den<\/em><\/strong> <strong><em>1.3. mal in der Kellerperle in W\u00fcrzburg v<\/em><\/strong>orbei zu schauen. Da steht Lemur n\u00e4mlich live auf der B\u00fchne.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-14738\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/bob-marley.jpg\" alt=\"bob-marley\" width=\"238\" height=\"300\" \/>\/\/ <strong>Bob Marley &amp; The Wailers<\/strong> geh\u00f6ren zu den<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>eindrucksvollsten Protagonisten der Reggae-Szene. Seit dem Tod des Frontmanns wird derweil alles M\u00f6glich posthuman ver\u00f6ffentlicht, was noch irgendwo in der Gegen rum liegt. Hinsichtlich eines Live-Auftritts in Boston aus dem Jahre 1978 k\u00f6nnte sich das einschalten tats\u00e4chlich lohnen, weil hier wirklich ein spannendes Gesamtpaket geschn\u00fcrt wurde. Neben der sch\u00f6nen Aufmachung punktet \u201e Easy Skanking in Boston \u00b478\u201c nicht nur mit jeder Menge Song-Perlen aus dem Ouvre des talentierten K\u00fcnstlers (\u201eI Shot The Sheriff\u201c, \u201e\u201cJamming\u201c und \u201eNo Woman, No Cry\u201c sind alle mit drauf). Es wirft auch einen interessanten Blick hinter die Kulissen und liefert auf der beiligenden DVD noch sieben handgefilmte Tracks des Auftritts nach, die in dieser Form noch nicht im Handel erh\u00e4ltlich waren. Wenn du also noch nach weiteren Highlights aus der bewegten Karriere von Bob Marley suchst, dann schnapp dir das Box-Set. Es lohnt sich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-14739\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/danko-jones-300x300.jpg\" alt=\"danko-jones\" width=\"249\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/danko-jones-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/danko-jones-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/danko-jones.jpg 638w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/>\/\/ <strong>Danko Jones<\/strong> hat uns in den vergangenen Jahren immer wieder mit schicken Hits begl\u00fcckt, die jedem Fan von AC\/DC bis Billy Talent ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern. Mit seiner aktuellen Single \u201eDo You Wanna Rock\u201c aber hat er einen echten Mega-Hit im Gep\u00e4ck, der sich hoffentlich auch hierzulande breitenwirksam durchzusetzen vermag. \u201eFire Music\u201c wiederum ist dann ebenfalls ein \u00fcberzeugendes Rock-Album geworden, das sich irgendwo zwischen den Polen Power Pop, 80s-Hardcore und skandinavischem Rock festbeist. Alle elf Songs haben packende Hooklines zum Mitgr\u00f6len im Gep\u00e4ck und den Bandmitgliedern merkt man an, dass sie auch nach sieben Alben noch jede Menge Enthusiasmus an den Tag legen. Wenn du also mal wieder so richtig sch\u00f6n abrocken m\u00f6chtest, dann schnapp dir diese von Eric Ratz produzierte Scheibe. Sie wird dich so richtig sch\u00f6n zum Abgehen anregen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-14740\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/atari-teenage-riot-300x300.jpg\" alt=\"atari-teenage-riot\" width=\"251\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/atari-teenage-riot-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/atari-teenage-riot-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/atari-teenage-riot.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/>\/\/ <strong>Atari Teenage Riot<\/strong> muss man heute eigentlich nicht mehr gro\u00df vorstellen. Die Band hat es geschafft sich selbst als Marke zu etablieren und versteht sich daran, konsequent die Grenzen des musikalisch M\u00f6glichen auszuloten. Auf ihrem sechsten Album dr\u00fccken sie nun erst einmal den \u201eReset\u201c-Button und richten den Blick in Richtung Zukunft. Auf die allseits beliebten, verdrehten Hooks und knallharten Riffs muss man aber nat\u00fcrlich trotzdem nicht verzichten. Vielmehr versuchen Atari Teenage Riot mit dem neuen Album der Gefahr zu entgehen, irgendwann selbst unter dem Stapel \u201eLegenden von fr\u00fcher\u201c abgeheftet zu werden. Mit ihrem neuen Album zeigen sie n\u00e4mlich, dass man auch heutzutage noch mit ihnen rechnen muss. Sie wenden sich zeitgen\u00f6ssischen Themen wie der digitalen \u00dcberwachung zu und haben sogar die Hymne zum 30 Kongress des Chaos Computer Clubs aus dem \u00c4rmel zu sch\u00fctteln. Wenn du also noch nach den passenden Soundtrack zu unser verr\u00fcckten Zeit suchst, dann bist du bei dieser verr\u00fcckten Band genau an der richtigen Adresse.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-14741\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/brigitte.jpg\" alt=\"brigitte\" width=\"463\" height=\"232\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/brigitte.jpg 960w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/brigitte-300x150.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/>\/\/ Mit etwas Versp\u00e4tung erscheint nun auch hierzulande das neue Album der franz\u00f6sischen Pop-Sensation <strong>Brigitte<\/strong>. Aur\u00e9lie Saada und Sylvie Hoarau geben sich darauf alle M\u00fche, nicht in die allseits beliebten Klischeefallen zu tapsen. Ganz im Gegenteil: \u201e\u00c0 Bouche Que Veux-Tu\u201c ist ein \u00e4u\u00dferst vielschichtiges Werk, das mit zahlreichen Stilrichtungen experimentiert. Heraus kommt am Ende ein zehnteiliger Pop-Entwurf, der einen immer wieder zum Mitwippen anregt, aber auch immer wieder Dissonanzen in die Songs einbaut um den H\u00f6rer bei der Stange zu h\u00f6ren. Melancholische Parts und poppige Melodien reichen sich die Hand und tanzen ringelreih, w\u00e4hrend man als H\u00f6rer erst beim f\u00fcnften Durchlauf rafft, was hier eigentlich geschieht. Brigitte sind eine Band, die Zeit braucht, um sich zu entfalten, die aber in \u201eHier Encore\u201c auch mal zu einem tanzenden Biest avanciert. Schlicht bemerkenswert, diese Platte mit Songs, die sich nicht scheuen, auch mal die Sechs-Minuten-Grenze zu \u00fcberwinden. Also viel Spa\u00df damit. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Rude Tins, Hanni El Khatib, Nico Suave, Lemur, Bob Marley &amp; The Wailers, Danko Jones, Atari Teenage Riot und Brigitte. \/\/ So richtig sch\u00f6n abrocken kann man in diesen Tagen mit den Rude Tins. 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