{"id":14766,"date":"2015-02-16T17:00:57","date_gmt":"2015-02-16T16:00:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=14766"},"modified":"2015-02-16T17:01:35","modified_gmt":"2015-02-16T16:01:35","slug":"zuckerbeat-vol-404-tv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=14766","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (4)04 &#8211; &#8222;tv&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNoSpacing\"><em>mit neuer Musik von Colleen Green, Idlewild, New Partner, Gang Of Four, Blumentopf &amp; Texta, Aimo Brookmann, Projekt Gummizelle und Phosporescent. <\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-14767\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/colleen-green-300x300.jpg\" alt=\"colleen-green\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/colleen-green-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/colleen-green-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/colleen-green-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/colleen-green.jpg 1800w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Colleen Green<\/strong> hat uns ja bereits mit ihrer letzten Platte um den kleinen Finger gewickelt. Nun setzt sie sich abermals einen Partyhut auf und l\u00e4d zu einem zehnteiligen Bankett, das einem so richtig sch\u00f6n ins Schw\u00e4rmen geraten l\u00e4sst. Die neue Scheibe namens \u201eI Want To Grow Up\u201c ist dabei im Grunde genommen so etwas wie die konsequente Fortsetzung des Vorg\u00e4ngers. Die Songs allerdings klingen allesamt ein<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>bisschen weniger Schroff, daf\u00fcr wurde die Hitdichte erweitert und am Ende kommt man gar nicht mehr los von der Mattscheiben-Hymne \u201eTV\u201c oder dem schmissigen \u201ePay Attention\u201c: Die 30-j\u00e4hrige hat also auch diesmal alles richtig gemacht und k\u00f6nnte damit Fans von den Descendents bis hin zu den k\u00fcrzlich reformierten M\u00e4dels von Sleater-Kinney hinter sich versammeln. Wenn du also der Riot-Girl-Phase von Kate Nash etwas abgewinnen konntest und hin und wieder in nostalgischen Erinnerungen an die 90er schwelgst, dann schnapp dir dieses Album. Es lohnt sich.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-14768\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/idlewild.jpg\" alt=\"idlewild\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/idlewild.jpg 250w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/idlewild-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Um <strong>Idlewild<\/strong> ist es hierzulande leider wieder etwas ruhig geworden, dabei m\u00fcssten doch alle verbliebenen R.E.M.-Fans ihre H\u00e4nde ganz weit nach dieser Band hier ausstrecken. Das neue Album ist inzwischen das bereits achte der Band und zeigt eine Band, die ganz bei sich ist. Zusammen mit Luciano Rossi, Andrew Mitchell und Produzent John Agnello macht sich die Gruppe daran, zeitgen\u00f6ssische Alternative-Kl\u00e4nge mich Folk- und Pop-Anleihen zu vermengen. Heraus kommt ein interessanter Mix, der auch auf \u201eEverything Ever Written\u201c ganz hervorragend funktioniert. Wer die Band noch nicht kennt, der sollte bei der Gelegenheit auch gleich noch auf einen Aberstecher in M\u00fcnchen vorbei schauen. Da steht die Band n\u00e4mlich am 26.2. live auf der B\u00fchne.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-14769\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/new-partner-300x300.jpg\" alt=\"new-partner\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/new-partner-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/new-partner-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/new-partner-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/new-partner.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Ein echter Geheimtipp ist das neue Album der Gruppe <strong>New Partner<\/strong>, die allerdings schon seit zahlreichen Jahren existiert. Nun hat sich das Kollektiv, das schonmal mit 15 Musikern zusammen auf der B\u00fchne steht, daran gemacht, seinen vielschichtigen Sound auf ein neues Album zu transferieren und \u00fcberzeugt dabei auf voller L\u00e4nge. Das gleichnamige Werk strotzt nur so vor Enthusiasmus und wilder in den Bereichen Folk, Americana und Country. Dazu bekommt man Texte pr\u00e4sentiert, die einem wirklich zu Herzen gehen. Man m\u00f6chte schon nach wenigen Minuten regelrecht evrsinken in dieser Musik, die der Band um Bj\u00f6rn Wahlstr\u00f6m nun hoffentlich auch hierzulande ein wenig kommerziellen Erfolg beschert. Verdient h\u00e4tte sie es.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-14770\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/gang-of-four-300x300.jpg\" alt=\"gang-of-four\" width=\"249\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/gang-of-four-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/gang-of-four-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/gang-of-four.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/>\/\/ <strong>Gang Of Four <\/strong>haben sich vor einigen Jahren daran gemacht, ihrem historischem Schaffen ein paar neue Facetten hinzuzuf\u00fcgen. Nun steht die britische Post-Punk-Combo bereits mit dem zweiten Album nach edm Comeback-Hit \u201eContent\u201c in den Startl\u00f6chern und liefert eine Platte ab, die allen Fans von Franz Ferdinand bis Maximo Park ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern sollte. \u201eWhat Happens Next\u201c ist vor allem dahingehend bemerkenswert, weil es das erste Album ohne S\u00e4nger Jon King darstellt. Dennoch funktioniert die Platte bereits nach wenigen Durchl\u00e4ufen \u00fcberraschend gut und die Umbesetzungen rund um Andy Gill zeigen Wirkung. Der Enthusiasmus der fr\u00fchen Tage ist n\u00e4mlich pl\u00f6tzlich wieder da und so stellt sich eigentlich nur noch die Frage, ob der neue Frontmann die alten Klassiker auch bei den Live-Auftritten ordentlich auf die B\u00fchne bringt. Sollte das gelingen, steht der Gang Of Four mit Sicherheit noch eine gooldene Zukunft bevor.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-14771\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/blumentopf-300x300.jpg\" alt=\"blumentopf\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/blumentopf-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/blumentopf-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/blumentopf.jpg 647w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Endlich kommt zusammen, was zusammen geh\u00f6rt. <strong>Blumentopf &amp; Texta <\/strong>haben sich zusammengetan und zusammen ein kleines Rap-Maifest aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt. \u00dcber die Distanz von 19 Tracks wird ein einziges Style-Feuerwerk gez\u00fcndet und alle Fans der beiden Crews werden vor Gl\u00fcck schon bald Genickstarre vom vielen Kopfnicken bekommen. \u201e#HMLR\u201c\u201c ist eines dieser Alben, das man sich am Besten via Headphones zu Gem\u00fcte f\u00fchrt. Erst dann entfalten sich die zahllosen Details zwischen den Zeilen. Hier regnets aber nicht nur hintersinnige Texte, sondern auch zeitlose Beats im Drei-Minuten-Takt. Dass dabei bis auf eine Ausnahme (Kinetical) weitesgehend auf Feature-G\u00e4ste verzichtet wird, liegt in der Natur der Sache. An Abwechslungsreichtum mangelts der Platte dennoch nicht. Ob Vergangenheitsbew\u00e4ltigung (\u201e#Hmlr\u201c) oder nach vorne rockende Riffs (\u201eFalsch verstanden\u201c). Die Jungs balancieren elegant \u00fcber die unterschiedlichsten Beats und sch\u00fctteln dabei ihr bestes Album seit Langem aus dem \u00c4rmel. Bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass \u201eTexta &amp; Topf\u201c keine einmalige Angelegenheit bleibt. Dieses Spektakel heir hat definitiv eine Fortsetzung verdient.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-14772\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/aimo-brook-300x300.jpg\" alt=\"aimo-brook\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/aimo-brook-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/aimo-brook-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/aimo-brook-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/aimo-brook.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Aimo Brookmann<\/strong> wiederum kriecht in der Zwischenzeit mal eben in sein \u201eSchneckenhaus\u201c und entwirft dort einen spannenden Rap-Entwurf, der alle Fans von Herr von Grau bis RAG begeistern sollte. Der Musiker kehrt auf f\u00fcnfzehn Songs sein Innerstes nach au\u00dfen und zieh den H\u00f6rer mit seiner Musik in einen Sog der Emotionen. \u201eAlle Schmetterlinge weg, das ist Schneckenhauseffekt\u201c. Das hier ist Musik, um sich mit ihr unter der Decke zu verziehen oder den Schneeflocken vor dem Fenster beim Tanzen zuzusehen. Gleich das erste St\u00fcck macht mit dem Titel \u201eAntirapper\u201c deutlich, wo die Reise hingeht und Aimo Brookmann l\u00e4sst sich \u00fcber die volle Laufl\u00e4nge nicht abbringen von seiner Mission, hier etwas Einzigartiges zu schaffen. Emotionale Rap-Kl\u00e4nge hatten es schwer in den vergangenen Jahren, hier aber stimmt einfach alles und man l\u00e4sst sich nur zu gerne einwickeln von den Pianomassagen und d\u00fcsteren Metal-Drums. Wenn du also noch einen Soundtrack f\u00fcr die dunklen Momente suchst, dann schnapp dir dieses cineastisch-anmutende Werk. Es lohnt sich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-14773\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/prjekt-gummizelle-300x297.jpg\" alt=\"prjekt-gummizelle\" width=\"250\" height=\"247\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/prjekt-gummizelle-300x297.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/prjekt-gummizelle.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Auch wenn ihr Name sich bisher noch nicht im Ged\u00e4chtnis der Massen verankert hat, das <strong>Projekt Gummizelle<\/strong> geht nun bereits in die dritte Runde. Die neue Platte der beiden K\u00fcnstler Kgee und Niels Freiheit macht es sich irgendwo zwischen den Polen Cloud-Rap und Boom.Bap gem\u00fctlich und ist dementsprechend wie geschaffen f\u00fcr einen Durchlauf via Headphones. Neben gelungenen Tracks wie dem Titeltrack und den St\u00fccken \u201eMeerblick\u201c und \u201eHype\u201c, haben sich diesmal auch Der Plot und Schivv von DCS als Feature-G\u00e4ste ins Studio gesellt und sorgen daf\u00fcr, dass die Platte \u00fcber die volle Distanz keinerlei L\u00e4nge aufweist. Ja, man merkt dieser Platte an, das sehr viel Arbeit in sie investiert wurde. Der ausgekl\u00fcgelte Sound, die hintersinnigen Lyrics, da passt einfach alles zusammen. Also komm schon, lass dich mitnehmen auf eine Reise \u201eweg vom Set\u201c. Es lohnt sich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-14774\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/phosphorescent-300x300.jpg\" alt=\"phosphorescent\" width=\"251\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/phosphorescent-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/phosphorescent-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/phosphorescent.jpg 658w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/>\/\/ Fans des Projekts <strong>Phosphorescent<\/strong> d\u00fcrfen sich in der Zweischenzeit, \u00fcber eine kleine, aber feine Live-Scheibe freuen, welche die wichtigsten Songs des Liedermachers Matthew Houk umfasst. Selbige sind unter anderem gespickt mit zwei Solo-Ausfl\u00fcgen, die sich aber ganz hervorragend ins Geasmtbild einf\u00fcgen. \u201eLive At The Music Hall\u201c ist ein Folk-Pop-Album im klassischen Sinne, das man nur zu gerne auf Dauerschleife schubst. Die Musik ist beeinflusst vom Sound Dylans und wagt sciha uch immer wieder in countryeske Gefidle vor. Wenn du also noch einen passenden Soundtrack f\u00fcr die kalten Wintermonate suchst, dann w\u00e4rm dich an dieser Musik. Und hol dir gleich noch \u201eMuchacho\u201c aus dem Jahre 2013 hinterher. Es wird dir ganz sicher den Atem rauben. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Colleen Green, Idlewild, New Partner, Gang Of Four, Blumentopf &amp; Texta, Aimo Brookmann, Projekt Gummizelle und Phosporescent. \/\/ Colleen Green hat uns ja bereits mit ihrer letzten Platte um den kleinen Finger gewickelt. 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