{"id":14878,"date":"2015-03-01T08:47:56","date_gmt":"2015-03-01T07:47:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=14878"},"modified":"2015-03-12T14:55:04","modified_gmt":"2015-03-12T13:55:04","slug":"aufgelesen-vol-137-heute-noch-werden-wir","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=14878","title":{"rendered":"\/\/ aufgelesen vol. (1)37 &#8211; &#8222;heute noch werden wir&#8230;&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>mit einer XXL-Ausgabe zur Leipziger Buchmesse und neuen Werken von Anne Philippi, Norbert Scheuer, Philipp Felsch, Andreas R. Peternell &amp; Evelyn Peternel, Leif Randt, Bruno MacDonald, Antonia Baum, Marc Degens und Oskar Roehler.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-large wp-image-14879\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/giraffen-623x1024.jpg\" alt=\"giraffen\" width=\"199\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/giraffen-623x1024.jpg 623w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/giraffen.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/>\/\/ Passend zur Leipziger Buchmesse erscheinen auch in diesem Jahr mal wieder ein paar sehr interessante Ver\u00f6ffentlichungen, die in der Masse der Neuerscheinungen unterzugehen drohen. \u201eGiraffen\u201c von <strong>Anne Philippi<\/strong> aus dem Hause \u201eRogner &amp; Bernhard\u201c ist so ein Gl\u00fccksfall, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Die Geschichte selbst dreht sich um eine junge Frau namens Eva, die sich an den sch\u00f6nen Seiten des Lebens erfreut. Unter dem Einfluss von Alkohol durchfeiert sie ihre N\u00e4chte und genie\u00dft die exzessiven Seiten des menschlichen Daseins. <!--more-->Als sich allerdings die ersten Spuren des Rausches bemerkbar machen, ignoriert sie die Signale ihres K\u00f6rpers und leben einfach weiter in den Tag hinein. Vitaminspritzen und MDMA werden schon daf\u00fcr sorgen, dass die Sache mit dem Koksen nicht ganz so schlimm endet. So denkt zumindest Eva und landet schlie\u00dflich bei<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>einer Gruppe von M\u00e4dchen, die sich \u201eGiraffen\u201c nennen. Selbige lassen sich von M\u00e4nnern finanzieren und eine gewisse Sasha verr\u00e4t Eva alles, was es \u00fcber das Leben als Giraffe zu wissen gibt. Dabei allerdings stellt die Protagonistin fest, dass sie wohl doch nicht die richtige f\u00fcr diese Art von Leben ist. Ob sie allerdings den Absprung schafft und was das Ganze mit Henry zu tun hat, der die gleichen Vorlieben, wie Eva teilt? Du solltest unbedingt mal einen Blick in dieses berauschende Werk werfen. Es wird dich aufgrund seiner mitrei\u00dfenden Sprache nahezu atemlos zur\u00fccklassen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-14880\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/norbert-scheuer.jpg\" alt=\"norbert-scheuer\" width=\"150\" height=\"250\" \/>\/\/ F\u00fcr den Preis der Buchmesse nominiert sind in diesem Jahr zudem zwei Werke des Verlags C.H. Beck, die wir euch heute ebenfalls sehr innig ans Herz legen m\u00f6chten. \u201eDie Sprache der V\u00f6gel\u201c von dem Systemprogrammierer <strong>Norbert Scheuer<\/strong> dreht sich um einen Mann namens Pauls Arimond, der im Jahr 2003 als Sanit\u00e4ter der Bundeswehr nach Afghanistan f\u00e4hrt. Wie schon sein Vorfahr Ambrosius ist er fasziniert von der Welt der V\u00f6gel und genie\u00dft es selbige stundenlang und im Stillen zu beobachten. So tut sich f\u00fcr ihn eine Art Parallelwelt auf, die im Gegensatz zu der gef\u00e4hrlichen Lage in dem Land steht. Neben der spannenden Geschichte, die Paul zunehmend als unberechenbaren Zeitgenossen in Szene setzt, ist \u201eDie Sprache der V\u00f6gel\u201c auch noch mit zahlreichen Illustrationen versehen, was das Lese-Vergn\u00fcgen noch einmal zus\u00e4tzlich steigert.<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>Wenn du also auf Romane mit bildhafter Sprache stehst, dann bist du hier genau an der richtigen Adresse. Alle anderen kommen unter <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-14881\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/philipp-felsch.jpg\" alt=\"philipp-felsch\" width=\"150\" height=\"236\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/philipp-felsch.jpg 268w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/philipp-felsch-191x300.jpg 191w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/>Umst\u00e4nden beim aktuellen Werk von <strong>Philipp Felsch<\/strong> auf ihre Kosten, welches ebenfalls f\u00fcr den Preis in Leipzig nominiert ist. Die Geschichte namens \u201eDer lange Sommer der Theorie\u201c setzt sich sehr differenziert mit der \u201eGeschichte einer Revolte\u201c auseinander und nimmt dabei den Zeitraum von 1960 bis 1990 genauer unter die Lupe. Der Historiker und Kulturwissenschaftler aus Berlin widmet sich dabei vor allem dem Begriff der Theorie, welcher damals noch jede Menge Hoffnung auf eine bessere Welt zu versprechen schien. So werden nicht nur zahlreiche Utopien und Hoffnungen der einzelnen Generationen durchdekliniert, man widmet sich auch intensiv den Kadern der Studentenbewegung und den Protagonisten des Kunst- und Kulturbereichs. Dabei wird vor allem deutlich, dass damals scheinbar eine wesentlich tiefsch\u00fcrfendere Auseinandersetzung mit den einzelnen Theorien stattfand, wie sie heutzutage zumindest in diesen Bereichen kaum mehr m\u00f6glich erscheint. Trotz allem lohnt sich ein Blick in dieses spannende Werk, das ebenfalls mit zwanzige Abbildung aufzuwarten wei\u00df.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-14882\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/alice.jpg\" alt=\"alice\" width=\"200\" height=\"304\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/alice.jpg 200w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/alice-197x300.jpg 197w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>\/\/ Wer sich gerne mit dem Thema Popmusik besch\u00e4ftig, der ist beim aktuellen Werk von <strong>Andreas R. Peternell &amp; Evelyn Peternel <\/strong>an der richtigen Adresse. In \u201eWho The Fuck Is Alice?\u201c geben die beiden \u201e101 Antworten auf die dr\u00e4ngendsten Fragen der Popmusik\u201c und sehen sich dabei mit einem schier unersch\u00f6pflichen Fundus an M\u00f6glichkeiten konfrontiert, wie man sich eben diesem Thema widmen k\u00f6nnte. Die beiden Autoren, die in keinerlei verwandtschaftlichem Verh\u00e4ltnis zueinander stehen, verf\u00fcgen in diesem Zusammenhang nicht nur \u00fcber eine Menge Fachwissen, sie \u00f6ffnen einem auch in zahlreicher Hinsicht die Augen, wenn es darum geht die Texte von den Violent Femmes, Falco und den Arctic Monkeys auf ihre Bedeutung abzuklopfen. Wenn du also schon immer mal wissen wolltest, was es bedeutet, wenn die Smiths die Frage \u201eHow Soon Is Now\u201c in den Raum werfen und das gerne anhand von Peter Lichts Sonnendeck belegt bekommen m\u00f6chtest, dann bist du hier genau an der richtigen Adresse. Dieses Werk ist ein wahrer Schatz f\u00fcr jeden Musikfan und so widmen wir uns im Folgenden nat\u00fcrlich auch noch so spannenden Thematiken wie \u201eWho Let The Dogs Out?\u201c und \u201eWann wird\u2019s mal wieder richtig Sommer?\u201c. Wobei diese Sammlung von Texten nat\u00fcrlich auch immer wieder zum Nochmal-nachh\u00f6ren der zahlreichen Songs anregt. Ein schlicht bezauberndes Buch.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-14883\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/leif-randt.jpg\" alt=\"leif-randt\" width=\"187\" height=\"306\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/leif-randt.jpg 275w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/leif-randt-183x300.jpg 183w\" sizes=\"auto, (max-width: 187px) 100vw, 187px\" \/>\/\/ <strong>Leif Randt<\/strong> hat uns ja bereits in seinem ersten Werk in eine watteweiche Welt gepackt, die scheinbar alle Emotionen auf Stand-By-Modus schubst. Nun legt er mit \u201ePlanet Magnon\u201c seinen neuen Roman vor und konfrontiert uns mit einer astreinen Endzeit-Szenerie. Er katapultiert uns dazu in ein fremdes Sonnensystem irgendwo da drau\u00dfen im Universum, das aus sechs Planeten und zwei Monden besteht, die allesamt einer Computervernunft unterworfen sind. Selbige errechnet f\u00fcr alle immer die bestm\u00f6gliche Entscheidung und sorgt anschlie\u00dfend auch daf\u00fcr, dass diese sich dann auch tats\u00e4chlich in der Realit\u00e4t abbildet. Die Menschen \u00fcben sich in diesem Zusammenhang nicht nur stetig in Selbstkontrolle, sie haben sich auch zu Gemeinschaften zusammengeschlossen, die allesamt versuchen den jeweils bestm\u00f6glichen Lebensstil f\u00fcr sich zu generieren. Marten Eliot und Emma Glendale vom so genannten Dolfin-Kollektiv sind gerade dabei, sich auf anderen Planeten nach neuen Mitstreitern umzusehen, da taucht pl\u00f6tzlich ein St\u00f6rfaktor auf der Bildfl\u00e4che auf. Das Kollektiv der gebrochenen Herzen wagen den Umsturz und so gestaltet sich Martens und Emmas Mission als wesentlich gef\u00e4hrlicher als gedacht. K\u00f6nnen sie das neue Kollektiv stoppen? Leif Randt gelingt es in seinem Werk sehr subtil auf die Gefahren einer rundum durchstrukturierten Gesellschaft hinzuweisen, die kaum mehr Raum f\u00fcr die Gef\u00fchle des Individuums bereit h\u00e4lt. Es lohnt sich also auch diesmal wieder reinzuschnuppern.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-14884\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/besten-alben.jpg\" alt=\"besten-alben\" width=\"244\" height=\"313\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/besten-alben.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/besten-alben-234x300.jpg 234w\" sizes=\"auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px\" \/>\/\/ So einen fiesen Buch-Titel muss man sich auch erst einmal einfallen lassen: \u201eDie besten Alben, die sie nie besitzen werden\u201c (ISBN: 978-3283012472 \/ Preis: 29,99 \u20ac) ist mit Sicherheit das gemeinste Buch, das ich seit langem gelesen habe und regt doch ganz zwangsl\u00e4ufig dazu an, sich mal intensiv die Frage zu stellen, ob in Zeiten der mannigfaltigen und dauerhaften Verf\u00fcgbarkeit aller musikalischer Eskapaden jedweder Band nicht doch die am Interessantesten sind, die eben nicht so leicht zu bekommen sind. <strong>Bruno MacDonald<\/strong> widmet sich unter eben diesem Gesichtspunkt nie erschienen Alben von Sex Pistols, Pink Floyd und den Rolling Stones und wei\u00df mit allerhand Hintergrundinformationen zu den zahlreichen K\u00fcnstlern zu begeistern. Es gibt jedenfalls kaum ein Album das man im Anschluss nicht sofort zu googeln versucht, um nicht vielleicht doch den einen oder anderen Song auf YouTube zu finden. In chronologischer Reihenfolge klappert der Herausgeber dabei die komplette Pop-Welt von den Kinks \u00fcber Weezer bis hin zu den Foo Fighters auf nicht erschienen Alben ab und regt dazu an, sich intensiv mit dem dahinter stehenden K\u00fcnstler zu besch\u00e4ftigen. Wenn wir also mal ganz ehrlich zu uns sind? Ist es nicht gerade der Reiz des Unbekannten, der Pop so wunderbar und \u00fcberm\u00e4chtig wirken l\u00e4sst. Wir jedenfalls sind bezaubert von diesem Buch und sind auch nach dem Auslesen noch sehr intensiv am nachrecherchieren. Also unbedingt mal reinlesen. Es lohnt sich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-14885\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/antonia-baum.jpg\" alt=\"antonia-baum\" width=\"184\" height=\"300\" \/>\/\/ Das gibt\u2019s auch nicht so oft, dass ein Buchtitel kaum auf den Umschlag passt. Der Literaturwissenschaftlerin <strong>Antonia Baum<\/strong> ist es mit \u201eIch wuchs auf einen Schrottplatz auf, wo ich lernte, mich von Radkappen und Sto\u00dfstangen zu ern\u00e4hren\u201c und neben dem Titel ist auch der Roman ganz hervorragend geworden. Die Geschichte selbst dreht sich um Johnny, Clint und Romy, die zwar bei ihrem Vater gro\u00df werden, der allerdings hat mit den g\u00e4ngigen Gesetzen und gesellschaftlichen Konventionen nicht wirklich viel am Hut. Da er selbst gleichzeitig als Arzt, K\u00fcnstler und Autoverk\u00e4ufer am Start ist, bleibt im zugegeben sowieso nicht allzu viel Zeit f\u00fcr die Erziehung seiner Kids und so beschlie\u00dfen die Drei das Leben einfach mal selbst in die Hand zu nehmen. Wie schon beim gelungenen Erstling \u201eVollkommen leblos, bestenfalls tot\u201c beeindruckt einen Antonia Baum mit ihrer Sprachgewalt und rei\u00dft einen schon nach wenigen Seiten in einen regelrechten Sog der Emotionen. Wenn du also auf schlagfertige Dialoge und eine spannende Geschichten aus dem nicht-ganz-so-allt\u00e4glichen Leben stehst, dann schnupper mal rein. Es lohnt sich<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-14886\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/marc-degens.jpg\" alt=\"marc-degens\" width=\"175\" height=\"270\" \/>\/\/ Einen solch charmanten Roman \u00fcber eine Sch\u00fclerband haben wir auch schon lange nicht mehr in den H\u00e4nden gehalten. Die Rede ist nat\u00fcrlich von <strong>Marc Degens<\/strong> neuestem Wurf \u201eFuckin Sushi\u201c, deren Titel sich auf den gleichnamigen Bandnamens einer Bonner Sch\u00fcler-Combo bezieht. Mit deutschen Texten und jeder Menge Enthusiasmus wagen sich die Kids nicht nur daran, die eine oder andere Fu\u00dfg\u00e4ngerzone zu \u201everz\u00fccken\u201c, sie treten auch schon mal auf einem Sommerfest f\u00fcr Angeh\u00f6rige der Bundeswehr auf. Als dann eines Tages einer ihrer Clips den Weg ins Netz findet, steht dem gro\u00dfen Erfolg pl\u00f6tzlich nichts mehr im Weg. Ihr Video wird zum Hit auf \u201eYouTube\u201c, doch schon bald verst\u00e4rken sich die Spannungen innerhalb des Bandgef\u00fcges. Als dann auch noch die Oma der Hauptfigur stirbt, scheint die Situation kaum mehr zu retten zu sein und alle Beteiligten m\u00fcssen sich die bange Frage stellen. Soll es das jetzt schon gewesen sein mit dem, was man Jugend nennt. \u201eFuckin Sushi\u201c ist ein herrlich komischer, bisweilen anr\u00fchrender Coming Of Age-Roman, den sich alle jungen (aber auch junggebliebenen) unbedingt mal zu Gem\u00fcte f\u00fchren sollten. Er lohnt sich. Und eine Playlist und ein exklusives Interview gibt\u2019s auch noch als kleinen Bonus oben drauf.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-14887\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/oskar-roehler.jpg\" alt=\"oskar-roehler\" width=\"199\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/oskar-roehler.jpg 199w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/oskar-roehler-183x300.jpg 183w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/>\/\/ Unter dem effektvollen Titel \u201eMein Leben als Affenarsch\u201c erscheint zu guter Letzt auch noch ein Werk von <strong>Oskar Roehler<\/strong>, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Die Geschichte selbst spielt in den 80er Jahren und widmet sich ganz dem Treiben im damaligen West-Berlin. Irgendwo zwischen Ruinen, die kurzerhand zu Clubs umfunktioniert werden, Altnazis und den grauen Hinterh\u00f6fen der Stadt treffen wir auf Robert. Der ist nicht nur w\u00fctend. Der ist rasend und er l\u00e4sst all das in einem nicht enden wollenden Monolog auf den Leser einprasseln. Dass das ganze dabei doch so gnadenlos komisch anmutet liegt auch an der direkten Ansprache durch den Protagonisten und man kann sich dem Reiz dieses Werkes schon nach wenigen Seiten nicht mehr entziehen. Wenn du also mal wieder ein Werk lesen m\u00f6chtest, das sich auf herrlich unmittelbare Weise aufr\u00fcttelt, dann gibt diesem Roman \u00fcber den Berliner Untergrund mal eine Chance. Es lohnt sich. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zur n\u00e4chsten Leserunde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit einer XXL-Ausgabe zur Leipziger Buchmesse und neuen Werken von Anne Philippi, Norbert Scheuer, Philipp Felsch, Andreas R. 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