{"id":15293,"date":"2015-06-05T10:37:00","date_gmt":"2015-06-05T09:37:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=15293"},"modified":"2015-06-05T10:37:00","modified_gmt":"2015-06-05T09:37:00","slug":"zuckerbeat-vol-416-summer-of-chances","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=15293","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (4)16 &#8211; &#8222;summer of chances&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em><span style=\"mso-ansi-language: EN-US;\" lang=\"EN-US\">mit neuer Musik von The Vaccines, The Cribs, Ferris MC, Someone Still Loves You Boris Yeltsin, Lance Butters, Major Lazer, Florence + The Machine und dem Soundtrack zu \u201cMad Max: Fury Road\u201d.<\/span><\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-15294\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/vaccines.jpg\" alt=\"vaccines\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/vaccines.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/vaccines-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>The Vaccines<\/strong> haben noch nie lange gefackelt. Mit ihrem pop-affinen Indie-Pop, der ebenso rotzn\u00e4sig wie schrammelig beim Zuh\u00f6rer ankommt, konnte die Band in den vergangenen Jahren nicht nur zahllose Herzen gewinnen, sie hat sich inzwichen auch vom Status des Geheimtipps emanzipiert. Nun also steht das neue Album in den Regalen und das ist wieder mal verdammt schmissig arrangiert. Allein schon die erste Single \u201eHandsome\u201c erf\u00fcllt die hohen Erwartungen mit links und d\u00fcrfte daf\u00fcr sorgen, dass alle Fans von den Strokes bis hin zu den Ramones fr\u00f6hlich miteinader ringelreih tanzen. \u201eEnglish Graffiti\u201c ist eines dieser Alben, das einen regelrecht s\u00fcchtig macht. Die elf Songs sorgen f\u00fcr jede Menge gute Laune, bringen einen aber zwischen den Zeilen auch immer wieder zum Nachdenken. Als w\u00e4re das noch nicht genug, gibt\u2019s als \u201ekleines\u201c Special der \u201eDeluxe Edition\u201c au\u00dferdem noch drei Bonus-Tracks und vier Remixe oben drauf, die das verballerte Vergn\u00fcgen noch ein wenig verl\u00e4ngern. Wenn du also auf schmissigen Indie-Pop stehst, dann gib den Jungs mal eine Chance. Es lohnt sich.   <!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-15295\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/cribs-298x300.jpg\" alt=\"cribs\" width=\"250\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/cribs-298x300.jpg 298w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/cribs-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/cribs.jpg 755w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ F\u00fcr <strong>The Cribs<\/strong> hat es hierzulande leider noch nicht f\u00fcr den gro\u00dfen Durchbruch gereicht, dabei knallen sie uns bereits seit geraumer Zeit immer wieder schmissige Indie-Hymnen vor den Latz. Der Clou bei der ganzen Geschichte ist, dass sich hinter den hit-affinen Songs auch immer wieder ein paar hintersinnige Texte verbergen, die sich oft erst nach mehreren Durchl\u00e4ufen erschlie\u00dfen. Nun also steht der neue Longplayer \u201eFor All My Sisters\u201c in den Regalen un punktet mit einer ebenso unmittelbaren wie kratzb\u00fcrstigen Produktionen. Man hat bisweilen beinahe das Gef\u00fchl der Band beim Proben im Studio \u00fcber die Schulter schauen zu d\u00fcrfen und wird mit knackigen Hits wie \u201eBurning For No One\u201c und \u201eAn Ivory Hand\u201c belohnt, die nicht nur allen Fans von Maximo Park sondern auch den Anh\u00e4ngern der Gruppe Ash ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern d\u00fcrften.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-15296\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/ferris-mc-300x286.jpg\" alt=\"ferris-mc\" width=\"250\" height=\"238\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/ferris-mc-300x286.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/ferris-mc.jpg 469w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Ferris MC<\/strong> meldet sich nach seinem Einstieg bei der Gruppe Deichkind nun auch als Solo-K\u00fcnstler zur\u00fcck und macht dabei einiges richtig. Gleich zu Beginn werden erstmal alle Erwartugen in die Tonne gekloppt und der K\u00fcnstler macht sich frei. Heraus kommt eine imposante Mischung aus Rap- und Rock-Kl\u00e4ngen, die einen \u00fcber die volle Laufl\u00e4nge bei der Stange h\u00e4lt. Dabei macht der Musiker in einem Song wie \u201eDie Zahnfee\u201c nicht einmal davor halt, h\u00e4rtere Riffs aus dem \u00c4rmel zu sch\u00fctteln und beschert uns eine \u00e4u\u00dferst abwechslungsreiche Scheibe, deren gr\u00f6\u00dfte Hits mit Sicherheit schon in K\u00fcrze von zahllosen Anh\u00e4ngern lautstark mitgegr\u00f6lt werden. Wenn du also wissen m\u00f6chtest, was passiert, wenn die \u201ebessere H\u00e4lfte\u201c von Ferris mal eine Pause einlegt, dann lass dir \u201eGl\u00fcck ohne Scherben\u201c nicht entgehen. Es ist ein \u00fcberaus gelungenes Comeback-Album eines sehnlich vermissten K\u00fcnstlers.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-15297\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/mad_max_fury_road_soundtrack-300x300.jpg\" alt=\"mad_max_fury_road_soundtrack\" width=\"252\" height=\"252\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/mad_max_fury_road_soundtrack-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/mad_max_fury_road_soundtrack-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/mad_max_fury_road_soundtrack.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 252px) 100vw, 252px\" \/>\/\/ All jenen, die sich \u201e<strong><em>Mad Max: Fury Road<\/em><\/strong>\u201c bereits im Kino zu Gem\u00fcte gef\u00fchrt haben, d\u00fcrfte zunehmend der Atem gestockt sein, als die ersten drei\u00dfig Minuten des Films liefen. Eine solch epische Action-Sequenz mit nebul\u00f6sem Finale hat man zuletzt nur selten im Mainstream-Kino begutachten d\u00fcrfen und so lassen wir es uns nat\u00fcrlich nicht nehmen, auch den treibenden Soundtrack dazu mit einer Review zu huldigen. Die Produktion in diesem Zusammenhang \u00fcbernimmt neben Tom Holkenborg \u00fcbrigens niemand geringeres als Junkie XL, der uns in der Vergangenheit schon zahlreiche einpeitschende Mega-Hits bescherte. Zusammen sorgen sie schon nach wenigen Minuten daf\u00fcr, dass man wild im Kreis herumspringt und im heimischen Wohnzimmer die Nebelmaschine hei\u00df l\u00e4uft. Wer n\u00e4mlich noch einen passenden Soundtrack zum Durchdrehen sucht, der ist hier (trotz vereinzelter ruhiger Passagen) genau an der richtigen Adresse und kann das fulminante Remake des Klassikers noch einmal vor dem geistigen Auge Revue passieren lassen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-15298\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/someone-still-loves-300x300.jpg\" alt=\"someone-still-loves\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/someone-still-loves-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/someone-still-loves-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/someone-still-loves-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/someone-still-loves.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Someone Still Loves You Boris Yeltsin<\/strong> wiederum haben sich in letzter Zeit immer mal wieder ein wenig rar gemacht. Nun aber haben sie einen neuen Longplayer namens \u201eThe High Road\u201c am Start, der gleich zu Beginn erstmal in bester Weezer-Manier nach vorne prescht. Ja, dioese Platte hier mit ihren Fuzz-Gitarren und mynischen Melodien ist ein echter Geniestreich, der einen schon beim ersten Durchlauf auf Euphorie-Modus schubst. Das Tempo wird gleich zu Beginn so richtig sch\u00f6n hochgehalten und bevor man \u00fcberhaupt zum Durchatmen kommt ist man auch schon infiziert von dieser Musik, die so richtig sch\u00f6n kratzb\u00fcrstig um die Ecke biegt. Die neue Lust am L\u00e4rm macht in diesem Zusammenhang \u00fcbrigens auch nicht vor einer Ballade wie \u201eMadeline\u201c halt, die klingt, als d\u00fcrfte man der Band bei einer Studiosession \u00fcber die Schulter schauen. Wenn du also auf unmittelbare Musik stehst, dann gib dem neuen Album mal eine Chance. (5.6.)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-15299\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/lance-butters-300x294.jpg\" alt=\"lance-butters\" width=\"249\" height=\"243\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/lance-butters-300x294.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/lance-butters.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/>\/\/ An Selbstbewusstsein mangelt es derweil auch dem neuesten Rap-Ph\u00e4nomen namens <strong>Lance Butters <\/strong>nicht. Der macht sich mit schicker Maske dazu auf, so richtig alles um sich rum abzufertigen, was nicht schnell genug aus der Bildfl\u00e4che huscht. \u201eBlaow\u201c nennt sich passend dazu sein aktueller Longplayer, der mit einer ganzen Reihe imposanter Tracks geschm\u00fcckt ist. Neben den bereits bekannten St\u00fccken wie \u201eAuf Deutschrap\u201c und \u201eWeisser Rauch\u201c findet sich hier ein Sammelsurium zeitgen\u00f6ssischer Battle-Rap-Tracks, dir mit elektronisch-verzerrten Beats unterlegt sind, was immer wieder sch\u00f6ne Erinnerungen an die alten Marteria- &amp; Marsimoto-Releases wachruft. Ja, hier m\u00f6chte jemand mehr als nur eine Duftmarke setzen und das gelingt Lance Butters, weil seine Stimme so sch\u00f6n geschmeidig \u00fcber die vielschichtigen Instrumentals flowt. Worauf also wartest du noch. Schnapp dir die Scheibe.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-15300\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/major-lazer-300x300.jpg\" alt=\"major-lazer\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/major-lazer-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/major-lazer-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/major-lazer.jpg 690w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Ziemlich kurzweilig ist in der Zwischenzeit das aktuelle Werk von <strong>Major Lazer<\/strong> geraten, die sich auf \u201ePeace Is The Mission\u201c anschicken, auch mal ein paar hintersinnige Zwischent\u00f6ne zu produzieren. Das renommierte Produzenten-Duo jedenfalls beschr\u00e4nkt sich bei diesem Unterfangen nicht nur auf neun durchweg gelungene Songs (inklusive einem Remix), es karrt im Kontrast dazu auch eine illustre Riege an Gastmusikern an, die den einzelnen Tracks ihren Stempel aufdr\u00fccken. So kommen wir nicht nur in den Genuss von illustren Features aus dem Hause Wild Belle, Chronixx und Pusha T, auch Ellie Goulding und Elliphant geben sich ein Stelldichein auf den einzelnen Tracks und veredeln dieses charmante Mini-Album mit ihren grandiosen Parts. Wenn du also auf tanzbare Reggae-Kl\u00e4nge mit Elektro-Schlagseite stehst, dann schnapp dir das Werk. <span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-15302\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/florence1-300x300.jpg\" alt=\"florence1\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/florence1-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/florence1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/florence1.jpg 560w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ \u201eWhat Kind Of Men\u201c beschert <strong>Florence + The Machine<\/strong> endlich auch heirzulande die Aufmerksamkeit, welche die K\u00fcnstlerin verdient. Das St\u00fcck ist ein \u00dcber-Hit der hinetrsinnigen Sorte und sorgt daf\u00fcr, dass man die Regler der Anlage immer weiter nach oben schubst. Das neue Album namens \u201eHow Big, How Blue, How Beautiful\u201c hat aber noch einiges mehr im Gep\u00e4ck. Die Platte bietet Pop-Rock (bitte nicht als Schimpfwort verstehen) der bezaubernden Sorte und hat so viele Ideen im Gep\u00e4ck, dass man vor lauter A-Ha-Effekten gar nicht mehr aus dem Grinsen ehrauskommt. Wenn du also auf vielschichtige Pop-Kl\u00e4nge stehst, das noch dazu von Markus Dravs produziert wurde, der bereits bei Arcade Fire hinter den Reglern stand, dann bist du hier genau an der richtigen Adresse. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von The Vaccines, The Cribs, Ferris MC, Someone Still Loves You Boris Yeltsin, Lance Butters, Major Lazer, Florence + The Machine und dem Soundtrack zu \u201cMad Max: Fury Road\u201d. \/\/ The Vaccines haben noch nie lange gefackelt. 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