{"id":15333,"date":"2015-06-08T16:47:10","date_gmt":"2015-06-08T15:47:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=15333"},"modified":"2015-06-13T17:57:48","modified_gmt":"2015-06-13T16:57:48","slug":"zuckerbeat-vol-417-ausgebrannt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=15333","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (4)17 &#8211; &#8222;ausgebrannt&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNoSpacing\"><em>mit neuer Musik von Jedi Mind Tricks, Leftfield, Du Blonde, Gengahr, Black Rebel Motorcycle Club, Safi, Mew und DMA\u00b4s. <\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-15342\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/jedi-mind-tricks1-300x300.jpg\" alt=\"jedi-mind-tricks1\" width=\"251\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/jedi-mind-tricks1-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/jedi-mind-tricks1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/jedi-mind-tricks1.jpg 745w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/>\/\/ Hach, wie haben wir die <strong>Jedi Mind Tricks<\/strong> doch vermisst. Nun also steht endlich ihr neues Album in den Regalen und macht eine mehr als passable Figur zwischen all den Nachr\u00fcckern der Szene. \u201eThe Thief And The Fallen\u201c ist ein ebenso vielschichtiges wie einpeitschendes Rap-Manifest, das einen immer wieder den einen oder anderen A-Ha-Effekt vor den Latz knallt. So wurde nicht nur die liebgewonnen Budos Band gesampelt, man findet auch charmante Features wie die Dilated Peoples oder Lawrence Arnell auf der Platte, die sich anschickt von Durchlauf zu Durchlauf noch ein wenig besser zu werden. Das wiederum liegt an der hintersinnigen Produktion, die man sich am besten via Headphones zu Gem\u00fcte f\u00fchrt. Mit \u201eThe Thief And The Fallen\u201c schicken sich Vinnie Paz und Stoupe an, ihrem bisherigen Schaffen ein weiteres, durchaus lohnenswertes Kapitel hinzuzuf\u00fcgen und so k\u00f6nnen wir allen Fans der crew nur raten, sich dieses Werk nicht entgehen zu lassen.<!--more--><\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-15335\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/leftfield.jpg\" alt=\"leftfield\" width=\"249\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/leftfield.jpg 745w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/leftfield-300x270.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/>\/\/ Und im Ernst? <strong>Leftfield<\/strong>? Die gibt\u2019s noch?! Kaum zu glauben eigentlich, wenn man bedenkt, dass seit ihrem Deb\u00fctalbum schon ganze 20 Jahre vergangen sind. Nun also steht ein neuer Longplayer namens \u201eAlternative Light Source\u201c in den Regalen und d\u00fcrfte weit abseits der Elektro-Szene ebenfalls f\u00fcr ein gehobenes Ma\u00df an Aufsehen sorgen. Das wiederum liegt nicht nur daran, dass der Sound des Projekts bis heute nicht an Dringlichkeit eingeb\u00fc\u00dft hat, sondern auch an den zahlreichen Feature-Auftritten von Musikern wie Channy Leaneagh aus dem Hause Poli\u00e7a und Tunde Adebimpe von TV On The Radio. Als w\u00e4re das noch nicht genug, schauen bei dieser Gelegenheit auch noch die Sleaford Mods vorbei und veredeln diese Platte mit ihren w\u00fctenden Attacken. Die Zeit scheint als reif f\u00fcr Mastermind Neil Barnes noch einmal einen Angriff auf die Charts zu starten. Diese Musik jedenfalls klingt so zeitgem\u00e4\u00df, dass sie locker mit den aktuellen Outputs der Chemical Brothers mithalten kann.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-15336\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/mew-300x300.jpg\" alt=\"mew\" width=\"251\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/mew-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/mew-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/mew.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/>\/\/ <strong>Mew<\/strong> wurden ja vor geraumer Zeit mal zu denjenigen gez\u00e4hlt, die evtl. irgendwann man zu den ganz Gro\u00dfen im Gesch\u00e4ft z\u00e4hlen k\u00f6nnten. Nun aber besinnen sie sich auf ihrem aktuellen Album \u201e+-\u201e erst einmal aufs Wesentliche und machen dabei vor allem eines: verdammt viel Spa\u00df. Das verdrehte Artwork jedenfalls steht im direkten Kontrast zu den verzerrten Gitarren, die einen hier immer wieder zum Luftgitarrespielen anregen. Nach dem poppigen Vorg\u00e4nger tut es nicht nur verdammt gut, mit anzusehen, wie die Jungs ihren Sound mal wieder ein wenig von der Leine lassen, man verliert sich auch nur zu gerne in diesem Sound von der Gruppe um S\u00e4nger Jonas Bjerre. Die sinkende Erwartungshaltung in Richtung Mew hat der Band also sichtlich gut getan und sorgt daf\u00fcr, dass man sich jetzt schon auf die Live-Umsetzung dieses gelungenen Albums freut.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-15337\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/du-blonde-300x300.jpg\" alt=\"du-blonde\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/du-blonde-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/du-blonde-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/du-blonde.jpg 460w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Ebenfalls hofiert von der britischen Musikpresse biegt eine S\u00e4ngerin um die Ecke, die unter dem Banner <strong>Du Blonde<\/strong> ein wirklich gelungenes Album aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt hat. Beth Jeans Houghton ist mit ihrem zweiten Werk ein echter Hingucker gelungen, der alle Fans von den Arctic Monkeys bis hin zu den Long Blondes ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern d\u00fcrfte. \u201eWelcome Back To Milk\u201c ist aber nicht nur ein Album, es ist gleichzeitig die Neuerfindung der K\u00fcnstlerin, die noch vor kurzem auf den Namen Beth h\u00f6rte. Nun aber ist alles anders. Der Chamber-Pop der Vergangenheit ist Geschichte und an seine Stelle treten schwere Riffs und dr\u00e4ngende Drums. Hin und wieder darf dazu sogar geschrieen werden, was vor allem in dem Song \u201eChips To Go\u201c besonders gut funktioniert. verantwortlich war dabei niemand Geringeres als der Bad Seeds-Member Jim Sclavunos, der uns hier einen charmanten Mix aus Garage Rock und Psychedelic Rock zaubert. Worauf also wartest du noch? Schnapp dir das Teil.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-15338\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/gengahr-300x300.jpg\" alt=\"gengahr\" width=\"248\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/gengahr-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/gengahr-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/gengahr.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px\" \/>\/\/ Ein Quartett aus London macht in der Zwischenzeit ebenfalls von sich reden und sorgt daf\u00fcr, dass man in den heimischen Gazetten schonmal von einem der besten neuen Acts des K\u00f6nigreichs spricht. Die elf Songs von \u201eA Dream Outside\u201c<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>haben also mit der B\u00fcrde zu leben, dass die Erwartungen schonmal ziemlich hoch sind. Dass die Band um Felix Bushe (Gesang), Hugh Schulte (Bass), John Victor (Gitarre) und Danny Ward (Drums) sich davon nicht beeindrucken last, ist durchaus bemerkenswert und sorgt ganz nebenbei auch daf\u00fcr, dass man diese St\u00fccke im Indie-Rock-Modus schon nach wenigen Minuten ins Herz schlie\u00dft. Mit &#8222;Powder&#8220;, &#8222;Bathed In Light&#8220; und &#8222;She&#8217;s A Witch&#8220; befinden sich nich nur drei waschechte Hits auf dem Album, auch die Strokes und die Maccabees sind bereits auf den Geschmack gekommen und haben die Band aus dem Norden Londons mal eben mit auf Tour genommen. Wenn du dich also nach neuen Gitarrenrock-Brettern sehnst, dann schnupper mal rein in \u201eA Dream Outside\u201c von <strong>Gengahr<\/strong>. Es k\u00f6nnte sich also lohnenswert erweisen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-15339\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/black-rebel-300x263.jpg\" alt=\"black-rebel\" width=\"250\" height=\"219\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/black-rebel-300x263.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/black-rebel.jpg 499w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ \u201eLive in Paris\u201c wiederum ist im vergangenen Jahr der <strong>Black Rebel Motorcycle Club<\/strong> aufgetreten und hat dabei ein wirklich gelungenes Set absolviert, das nun noch einmal auf einem Silberling erscheint. Neben der DVD zur Show findet sich der Auftritt im Pariser \u201eTheatre Trianon\u201c auch noch auf zwei Cds wieder, die einem geradezu den Atem rauben. Live-Album hin oder her, diese Platte hier ist ein absolutes Muss f\u00fcr alle Anh\u00e4nger der Band. Nicht nur deshalb weil hier alle gro\u00dfen Knaller der bisherigen Bandgeschichte wie \u201eWhatever Happened To My Rock\u00b4n\u00b4Roll\u201c und \u201eSpread Your Love\u201c dargeboten werden, sondern auch wegen der Dokumentation \u201e33,3%\u201c, f\u00fcr welche Bartleberry Logan im vergangenen Jahr v\u00f6llig zurecht den UK Music Award in der Kategorie \u201eBest Live Concert Film\u201c abstaubte. Wenn du also einer imposanten Werkschau dieser Band beiwohnen m\u00f6chtest, dann lass dir dieses Live-Manifest auf keinen Fall entgehen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-15340\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/safi-300x300.jpg\" alt=\"safi\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/safi-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/safi-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/safi.jpg 374w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Es kommt nicht alle Tage vor, dass man deutschsprachige Musik mit anspruchsvollen Texten vor den Latz geknallt bekommt, die dann auch noch spannend arrangiert ist. <strong>Safi<\/strong> allerdings gelingt dieser Spagat auf ihrem aktuellen Album \u201eJanus\u201c au\u00dferordentlich gut. Die zehn Songs sind von zwei Gitarren unterf\u00fcttert, die nicht nur recht ordentlich die Regler der Anlage nach oben schieben, sie schubsen einen auch immer wieder von einem Extrem ins Andere, so dass man sich schon nach wenigen Minuten f\u00fchlt wie in einer zur Geisterbahn umgemodelten Achterbahn, die einfach nicht mehr stillstehen m\u00f6chte. Am Ehesten kann man die Musik dieses Albums wohl als intensiv bezeichnen, jedenfalls finden sich hier so vehemente Gesangs- und L\u00e4rmpassagen, wie man sie hierzulande schon lange nicht mehr erlebt hat. Es d\u00fcrfen also auch Fans von Sonic Youth durchaus mal einen Durchlauf riskieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-15341\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/dmas-294x300.jpg\" alt=\"dmas\" width=\"250\" height=\"255\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/dmas-294x300.jpg 294w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/dmas.jpg 549w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Zum Abschluss noch ein kurzer Hinweis auf ein kleines Schmankerl f\u00fcr alle Brit-Pop-Fans. Die <strong>DMA\u00b4s<\/strong> vermengen in ihrer Musik die sch\u00f6nsten Momente von so legend\u00e4ren Acts wie Oasis, Blur und The Verve und sorgen daf\u00fcr, dass man schon nach wenigen Minuten zum Mitsingen angeregt wird. Die sechs Songs ihrer gleichnamigen EP lassen auf Gro\u00dfes hoffen und machen einem jetzt schon den Mund w\u00e4ssrig, wenn es darum geht, diesem Kurzeinsatz einen Longplayer folgen zu lassen. Wenn du also auch hoffnungslos dem britischen Gitarrenrock der 90er verfallen bist, dann schnapp dir das Werk. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Jedi Mind Tricks, Leftfield, Du Blonde, Gengahr, Black Rebel Motorcycle Club, Safi, Mew und DMA\u00b4s. \/\/ Hach, wie haben wir die Jedi Mind Tricks doch vermisst. 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