{"id":15344,"date":"2015-06-10T21:13:29","date_gmt":"2015-06-10T20:13:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=15344"},"modified":"2015-06-13T17:58:12","modified_gmt":"2015-06-13T16:58:12","slug":"aufgelesen-vol-144-spannung-spas-und-gute-laune","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=15344","title":{"rendered":"\/\/ aufgelesen vol. (1)44 &#8211; &#8222;spannung, spa\u00df und gute laune&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>mit B\u00fcchern von Tim Parks, John Verdon, Giulia Enders, Katrin R\u00f6nicke, Stephen E. Schmid &amp; Peter Reichenbach.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-large wp-image-15349\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/aufgelesen-darm-mit-charme-624x1024.jpg\" alt=\"aufgelesen-darm-mit-charme\" width=\"199\" height=\"328\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/aufgelesen-darm-mit-charme-624x1024.jpg 624w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/aufgelesen-darm-mit-charme-182x300.jpg 182w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/aufgelesen-darm-mit-charme.jpg 975w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/>\/\/  Au\u00dfer beim Comic \u201eWerner\u201c, dessen wiederkehrendes Motiv der  \u201eF\u00e4kalhumor\u201c ist, hat man als junger lesender Mensch ja selten Literatur  zum Darm in der Hand. Eigentlich schade, denn das Organ trainiert zwei  Drittel unseres Immunsystems. Diese und andere harten Fakten k\u00f6nnt ihr  bei<strong> Giulia Enders<\/strong> in ihrem Buch \u201eDarm mit Charme\u201c nachlesen. Herausgekommen ist das Buch schon  letztes Jahr, aber auch dieses Jahr kann man viele Strand- und  Schwimmbadbesucher mit dieser Lekt\u00fcre entdecken. <!--more-->Das Werk kommt nicht  nur bei Freunden von Gesundheitsratgebern gut an, so hat die Medizinerin  am 23.01.2012 den 6. Freiburger Science Slam gewonnen und der ist ja  nicht bekannt f\u00fcr Gesundheitsgespr\u00e4chs-Zuh\u00f6rer. Die Autorin erz\u00e4hlt sehr  humorvoll warum das Organ in unserer Mitte so stiefm\u00fctterlich behandelt  wird. Und vielleicht hat sich ja auch schon einer von euch mal gefragt,  warum man aus den Stehklos in s\u00fcdeurop\u00e4ischen Autobahntoiletten so  schnell wieder herauskommt, warum gerade heute so viele Freunde an  Z\u00f6liakie leiden oder wie der Prozess des Kotzens so rein technisch  gesehen abl\u00e4uft. Diese und viele spannende Fragen rund um den Darm und  vorher und nachher angesiedelten Organe werden beantwortet. Das Buch ist  eine interessante und gelungene Unterhaltung und es muss sicher keiner  bei der Lekt\u00fcre ekeln.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-15346 alignleft\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/aufgelesen-italien-640x1024.jpg\" alt=\"aufgelesen-italien\" width=\"250\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/aufgelesen-italien-640x1024.jpg 640w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/aufgelesen-italien-187x300.jpg 187w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/aufgelesen-italien.jpg 1570w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/p>\n<p>\/\/ Der Brite <strong>Tim Parks<\/strong> ist daf\u00fcr bekannt, die sch\u00f6nsten Reiseberichte \u00fcber des Deutschen Urlaubsland Nummero Uno zu schreiben. Neben dem Verfassen seiner eigenen Romanen und erz\u00e4hlenden Sachb\u00fccher hat er Werke von Italo Calvino, Roberto Calasso, Alberto Moravia und Machiavelli ins Englische \u00fcbersetzt. Passend zur Urlaubszeit kam sein neuste Buch \u201eItalien in vollen Z\u00fcgen\u201c heraus. In diesem unterhaltsamen Reisebericht zeigt der Autor ein authentisches Portrait italienischer Lebensweise. Wobei der Leser mitgenommen wird zu Begegnungen mit Mitreisenden, wie Bahnangestellten, Gesch\u00e4ftsleuten, Immigranten, Alte und Sch\u00fcler aber auch an den unterschiedlichsten Bahnh\u00f6fen, von opulent bis kaum vorhanden. Mit viel Detailverliebtheit und Hintergrundinformationen schreibt er ein unterhaltsames Essay mit dem Versuch zus\u00e4tzlich zur vorherrschenden Mentalit\u00e4t auch Historisches zu erz\u00e4hlen. Die Entwicklung der Eisenbahn in Italien zurzeit von Garibaldi bis Mussolini und Berlusconi ist im \u201eStiefel\u201c einzigartig und hoch politisch. F\u00fcr alle Italien-Fans ein Muss!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-15347 alignright\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/aufgelesen-verdon.jpeg\" alt=\"aufgelesen-verdon\" width=\"250\" height=\"397\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/aufgelesen-verdon.jpeg 600w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/aufgelesen-verdon-189x300.jpg 189w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Carl Splater bricht w\u00e4hrend der Beerdigung seiner Mutter zusammen, erst sp\u00e4ter stellt sich heraus, dass ihm in den Kopf geschossen wurde. Verurteilt f\u00fcr diesen Mord wurde seine Frau Kay, die ihre Unschuld beteuert. So die Ausgangslage im neuen Roman \u201eDie Unbarmherzigkeit des Augenblicks\u201c von <strong>John Verdon<\/strong>. Nun sucht der Ermittler im Ruhestand, Dave Gurney, nach Beweisen f\u00fcr ein Berufungsverfahren. Dabei st\u00f6\u00dft er auf nie geh\u00f6rte Zeugen und neue Verd\u00e4chtige aus dem engen Familienkreis der Splaters. Abgesehen von der gekonnten Wendung des Falls hat sich der Autor nicht auf eine einseitige Darstellung des pensionierten Ermittlers beschr\u00e4nkt. Im Umgang mit seiner Frau, Kollegen, seinem Sohn und er Vergangenheit wird eine vielschichtige Person vorgestellt \u2013 die nicht langweilt. Manche zeitlichen Bez\u00fcge wirken m\u00f6glicherweise etwas konstruiert, aber nur f\u00fcr ganz aufmerksame Leser. Die Sprache der Dialoge ist authentisch \u2013 weder \u00fcberzogen noch h\u00f6lzern. Das 570-seitige Buch eignet sich bestens als Strandlekt\u00fcre \u2013 ohne wegzud\u00e4mmern oder vor lauter Spannung sich auff\u00e4llig zu verhalten. Ein tolles Buch, ein verbl\u00fcffender Fall und mit Freude am Lesen!<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-15362\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/ronicke.jpg\" alt=\"ronicke\" width=\"468\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/ronicke.jpg 600w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/ronicke-182x300.jpg 182w\" sizes=\"auto, (max-width: 468px) 100vw, 468px\" \/>\/\/ Wer sich mal differenziert mit dem Thema \u201eGeschlechterrollen\u201c auseinander setzen m\u00f6chte, der sollte sich mal das aktuelle Werk von <strong>Katrin R\u00f6nicke<\/strong> zu Gem\u00fcte f\u00fchren. \u201eBitte freimachen \u2013 Ein Anleitung zur Emanzipation\u201c ist ein Werk, das einem die Augen zu \u00f6ffnen versucht. Stereotypen erkennen und hinterfragen, lautet das Motto dieser Publikation und man bekommt auch zahlreiche Hintergr\u00fcnde zur privaten Geschichte der Protagonistin mitgeliefert. Das wiederum sorgt daf\u00fcr, dass \u201eBitte freimachen\u201c nicht nur locker-flockig zu lesen ist, es l\u00e4uft auch nicht Gefahr mit dem erhobenen Zeigefinger um die Ecke zu biegen. Stattdessen bekommt man handfeste Tipps mitgeliefert, wie man der geschlechts-typischen Klischeefalle enteilt und die Alternativen nutzt, die sich einem bieten. Dabei werden nicht nur Themen, wie \u201eHelikopter-Eltern\u201c und \u201eLiebe, Sex und Z\u00e4rtlichkeit\u201c gestriffen, man erf\u00e4hrt auch zahlreiche Dinge \u00fcber die Vor- und Nachteile vom \u201eNetzfeminismus\u201c und die \u201earbeitsfreie Gesellschaft\u201c. Wenn du also mehr wissen m\u00f6chtest \u00fcber das, was sich hinter diesen Schlagworten versteckt, dann schnupper mal rein. Es lohnt sich.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-15363\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/klettern-215x300.jpg\" alt=\"klettern\" width=\"215\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/klettern-215x300.jpg 215w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/klettern.jpg 274w\" sizes=\"auto, (max-width: 215px) 100vw, 215px\" \/>\/\/ Genauso wie ein aktuelles Werk aus dem sympathischen \u201eMairisch\u201c-Verlag, das man sich als sportbegeisterter Mensch auf keinen Fall entgehen lassen sollte. \u201eDie Philosophie des Kletterns\u201c von <strong>Stephen E. Schmid<\/strong> und Herausgeber <strong>Peter Reichenbach<\/strong> ist ein buntes Sammelsurium zeitgen\u00f6ssischer Beitr\u00e4ge zum Thema Bergsteigen und Klettern und versammelt illustre Fachleute wie Hans Florine (Rekordhalterin im Speedklettern), Ben Levey (aus dem \u201eCastle Climbing Center in London) und den Zeit-Autoren Milliam Ramsey hinter einem Buchumschlag. Heraus kommen spannende Texte \u00fcber unterschiedlichste Aspekte des Klettersports und ein spannender Einblick hinsichtlich die pers\u00f6nlichen Beweggr\u00fcnde der einzelnen Protagonisten. Dabei steht immer die eine spannende Frage im Mittelpunkt: \u201eWarum kletterst du eigentlich?\u201c und die Antworten sind bisweilen mehr als \u00fcberraschend. Gerade n\u00e4mlich, wenn man auch hin und wieder mal scheitert, kann man sehr viel f\u00fcr sich pers\u00f6nlich aus diesem Sport ziehen und so entwickelt man sich jeder Herausforderung zunehmend weiter bis man sich schlie\u00dflich an immer riskantere Herausforderungen heranwagt. Wenn du also mehr wissen m\u00f6chtest \u00fcber diesen spannenden Sport, dann lass dir dieses Werk nicht entgehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit B\u00fcchern von Tim Parks, John Verdon, Giulia Enders, Katrin R\u00f6nicke, Stephen E. Schmid &amp; Peter Reichenbach. \/\/ Au\u00dfer beim Comic \u201eWerner\u201c, dessen wiederkehrendes Motiv der \u201eF\u00e4kalhumor\u201c ist, hat man als junger lesender Mensch ja selten Literatur zum Darm in der Hand. Eigentlich schade, denn das Organ trainiert zwei Drittel unseres Immunsystems. 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