{"id":15421,"date":"2015-07-07T15:50:15","date_gmt":"2015-07-07T14:50:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=15421"},"modified":"2015-07-07T15:50:15","modified_gmt":"2015-07-07T14:50:15","slug":"zuckerbeat-vol-419-kickstart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=15421","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (4)19 &#8211; &#8222;kickstart&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em><span style=\"mso-fareast-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ansi-language: EN-US; mso-fareast-language: DE;\" lang=\"EN-US\">mit neuer Musik von The Expanders, Basstard, ASD, Lux, Celo &amp; Abdi, Pimf, Cro und Everything Everything.<\/span><\/em><\/p>\n<p><span style=\"mso-fareast-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-fareast-language: DE;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-15422\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/expanders.jpg\" alt=\"expanders\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/expanders.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/expanders-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Passend zur Sommersonne kann man sich derweil auch mit der neuen Platte von <strong>The Expanders<\/strong> ganz vorz\u00fcglich die Zeit verteiben. So entspannt jedenfalls hat uns schon lange niemand mehr zum H\u00e4ngematte-Schunkeln eingeladen. Die neue Platte namens \u201eHustling Culture\u201c besteht aus 12 knackigen Reggae-Tracks, die allen Fans von Sublime, Passafire oder The Movement ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern sollten. Ja, diese Musik hier ist wie geschaffen, um sie sich im Antlitz des Sandstrands wie Headphones zu Gem\u00fcte zu f\u00fchren und wir k\u00f6nnen allen Lesern des Zuckerbeats nur dazu raten, diesem sympathsichen \u201eSeasy Star\u201c-Signing mal eine Chance zu geben. Es lohnt sich \u2013 auch deshalb, weil man hierzulande nur sehr selten ein solch gelungenes Update von 70er Jahre-Kl\u00e4ngen der Marke The Ethiopians und The Mighty Diamond um die Ohren gehauen bekommt. <!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"mso-fareast-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-fareast-language: DE;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-15423\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/basstard-300x300.jpg\" alt=\"basstard\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/basstard-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/basstard-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/basstard.jpg 501w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Sehnlich gewartet haben wir auch auf das aktuelle Album des K\u00fcnstlers <strong>Basstard<\/strong>. Der legt in diesen Tagen mit \u201eMeister der Zeremonie\u201c sein neues Album vor und k\u00f6nnte damit endlich auch charttechnisch zum gro\u00dfen Wurf ausholen. Das wiederum liegt nicht etwa daran, dass sich der K\u00fcnstler irgendwie dem Mainstream anbiedern w\u00fcrde, sein Tracks sind immer noch \u00e4u\u00dferst vertrackt arrangiert und mit hintersinnigen Lyrics versehen. Die Zeit scheint einfach reif f\u00fcr diesen Rapper, der sich diesmal inklusive Bonus-Tracks durch 20 atemberaubende Tracks k\u00e4mpft und noch dazu so illustre K\u00fcnstler wie Sido, Prinz Pi und Kontra K als Feature-G\u00e4ste gewinnen konnte. Wenn du also auf einen schr\u00e4gen Mix aus Horror-Passagen, Rap-Kl\u00e4ngen und Opern-Anleihen stehst, dann gib diesem vielschichtigen Werk mal eine Chance. Es k\u00f6nnte in den kommenden Monaten zu deinem treuen Begleiter avancieren. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"mso-fareast-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-fareast-language: DE;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-15424\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/asd.jpg\" alt=\"asd\" width=\"248\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/asd.jpg 500w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/asd-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/asd-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px\" \/>\/\/ F\u00fcr seine \u201eM\u00e4nnlich\u201c-Trilogie hat Samy Deluxe derweil ziemlich viel Kritik einstecken m\u00fcssen. Die alelrdings scheint ihn nun regelrecht befl\u00fcgelt zu haben, jedenfalls kann man sich kaum eine bessere Antwort als das nun erschienen Comeback-Album von <strong>ASD<\/strong> vorstellen, das seinen Namen \u201eBlockbasta\u201c vollends verdient. Ja, diese Songs hier machen Spa\u00df und sie f\u00fchren einem vor Augen, warum man diese Kollabo vor geraumer Zeit mal ganz tief ins herz geschlossen hat. Sei es die Alpabetisierungs-Parade in \u201eLegend\u00e4r\/Popul\u00e4r\u201c oder das schmissige \u201eDeadline\u201c in Kooperation mit Max Herre. Diese Platte hier macht jede Menge gute Laune und mit \u201eAntihaltung\u201c haben Afrob und Samy auch gleich noch einen echten Hit im Gep\u00e4ck, der schon bald in den angesagten Diskotheken des Landes rauf und runter laufen sollte. Worauf also wartest du noch. Schnapp dir das Album. Es lohnt sich. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"mso-fareast-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-fareast-language: DE;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-15425\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/lux-300x300.jpg\" alt=\"lux\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/lux-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/lux-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/lux.jpg 405w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/span>\/\/ Ebenfalls sehr empfehlenswert ist das Deb\u00fctalbum des Rap-K\u00fcnstlers <strong>Lux<\/strong>, das in diesen Tagen unter dem Titel \u201eLukas\u201c um die Ecke biegt. Darauf finden sich nicht nur 17 wirklich hintersinnige Tracks, die in lyrischer Hinsicht wirklich bemerkenswert sind, sondern auch ein paar h\u00fcbsche Feature-Parts von BBou, Boshi San, Times und Edgar Wasser, die daf\u00fcr sorgen, dass die ganze Angelegenheit auch noch \u00e4u\u00dferst abwechslungsreich anmutet. Wir jedenfalls sind begeistert von diesem M\u00fcnchner, der uns locker-flockige Lyrics wie \u201esag ich \u2013tight- mein ich nicht eng, und mit \u2013Schei\u00df- nicht Exkrement\u201c um die Ohren haut. Dabei ist es \u00fcberaus faszinierend zu sehen, wie viel Liebe zum Detail in diesem Deb\u00fctalbum steckt. Hier m\u00f6chte jemand ein Ausrufezeichen setzen und es bleibt zu hoffen, dass den Menschen sein Namen schon bald auch au\u00dferhalb der Szene ein Begriff ist. Verdient h\u00e4tte er es.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-15426\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/celo-abdi-300x300.jpg\" alt=\"celo-abdi\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/celo-abdi-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/celo-abdi-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/celo-abdi.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Ebenfalls aus dem Vollen sch\u00f6pfen auch die Kollegen von <strong>Celo &amp; Abdi<\/strong>, die in diesen Tagen ihr neues Album \u201eBonchance\u201c in den Ring werfen. Auf grandiose Weise vermischen sie dabei hessische Mundart mit dem Slang der Stra\u00dfe und schaffen es, den H\u00f6rer \u00e4hnlich wie einst die Stieber Twins mit dieser Melange zu \u00fcberzeugen. Diese Musik wirkt so unglaublich authentisch und experimentierfreudig, dass man dem Album dabei mehrere Durchl\u00e4ufe schenken sollte, bis es sich einem vollends entschlie\u00dft. Dann aber feiert man astreine Punktlandungen wie \u201eAmo aller Amos\u201c oder den Titeltrack, als ob es kein Morgen mehr gebe. Und wenn dann in \u201eSchlaghammer\u201c auch noch der Beginner-Klassiker \u201eHammerhart\u201c zitiert wird, ist man endg\u00fcltig am Durchdrehen. Gebt dem Duo also bitte mal eine Chance und freut euch noch dazu auf schicke Features von Xatar, Haftbefehl und vielen anderen. Ein wirklich rundes Ding, diese Scheibe.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-15427\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/pimf-300x297.jpg\" alt=\"pimf\" width=\"251\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/pimf-300x297.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/pimf.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/>\/\/ Schon im \u201eIntro\u201c des aktuellen Albums von <strong>Pimf<\/strong> wird deutlich, dass sich hier jemand vollkommen der Liebe zur Rapmusik verschreibt. Der 21j\u00e4hrige hat im Laufe seine Lebens dar\u00fcber hinaus schon eine ganze Menge an Erinnerungen gesammelt, die er nun in Form einer \u201eMemo\u201c auf die Szene losl\u00e4sst. Dass die Platte dabei ganz hervorragend reinl\u00e4uft, liegt nicht nur an den illustren Featuers von Umse, Mortis oder Damion Davis, sondern auch daran, dass sich der K\u00fcnstler selbst nicht allzu wichtig nimmt. Stattdessen macht er es sich lieber in der Rolle des Underdogs gem\u00fctlich und knallt einem ein paar knackige Punchlines vor den Latz. Die Vorschusslorbeeren, die er derzeit also von allen Seiten einheimst, sind durchaus berechtigt und so sollte sich jeder, der auf Rapmusik mit vielschichtigen Lyrics steht, dieses Werk auch auf keinen Fall entgehen lassen. Es lohnt sich, nicht nur wegen dem gelungenen Trip nach \u201ePhiladelphia\u201c.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-15428\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/cro-300x300.jpg\" alt=\"cro\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/cro-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/cro-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/cro.jpg 630w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ In diesem Zusammenhang darf nat\u00fcrlich auch der Hinweis auf den Panda-Superstar <strong>Cro<\/strong> nicht fehlen, der sich in diesen Tagen ebenfalls in die Liste der illustren K\u00fcnstler einreiht, die f\u00fcr MTV ein Unplugged-Konzert in Szene setzen d\u00fcrfen. Sein Werk wiederum besteht dabei nicht nur aus 21 knackigen Songs, es wurden auch ein paar Feature-G\u00e4ste eingeladen, wobei der Musiker dabei auf eine gelungene Mischung aus Newcomern (DaJuan &amp; Teesy) und etablierten K\u00fcnstlern (Max Herre) setzt. \u00dcberasschenderweise geben sich sogar die altehrw\u00fcrdigen \u201ePrinzen\u201c ein Stelldichein auf dem Album und nehmen bei den Songs \u201eEinmal um die Welt\u201c und Million\u00e4r\u201c hinter dem Mikrofon Platz. Cro war eben immer schon dem Pop zugewandt und er lebt diese Vorliebe nicht nur in der aktuellen Single \u201eBye Bye\u201c vollends aus. Ansonsten gibt\u2019s viel Altebkanntes, was bei gerade mal zwei regul\u00e4ren Outputs und einigen Mixtapes auch keine gro\u00dfe \u00dcberraschung ist. Wenn du also zuvor schon auf die Musik des K\u00fcnstlers standest, kannst du mit dieser Platte nichts falsch machen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-15429\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/everything-300x300.jpg\" alt=\"everything\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/everything-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/everything-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/everything.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Everything Everything<\/strong> wiederum bleiben auch auf ihrem neuen Album komplett unberechenbar und knallen uns auch diesmal wieder einen bunten Topf unterschiedlichster Stile vor den Latz. 17 Songs finden sich auf der Deluxe-Edition des dritten Albums der Band und die laden einen auf eine wirklich waghalsige Achterbahnfahrt der Emotionen ein. Am Besten l\u00e4sst sich diese Musik wohl noch unter dem Banner \u201eArtrock\u201c zusammenfassen, denn was hier auf einen einprasselt, ist beinahe so surreal wie das gelungene Artwork der Scheibe. \u201eGet To Heaven\u201c ist also nicht mehr und nicht weniger als das erwartet Spektakel einer Band, die sich anschicken k\u00f6nnte, irgendwann mal in die Fu\u00dfstapfen von Muse zu treten. Also schnuppert mal rein. Es lohnt sich. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von The Expanders, Basstard, ASD, Lux, Celo &amp; Abdi, Pimf, Cro und Everything Everything. \/\/ Passend zur Sommersonne kann man sich derweil auch mit der neuen Platte von The Expanders ganz vorz\u00fcglich die Zeit verteiben. So entspannt jedenfalls hat uns schon lange niemand mehr zum H\u00e4ngematte-Schunkeln eingeladen. 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