{"id":15468,"date":"2015-07-16T17:40:20","date_gmt":"2015-07-16T16:40:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=15468"},"modified":"2015-07-16T17:40:20","modified_gmt":"2015-07-16T16:40:20","slug":"zuckerbeat-vol-420-badeweiher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=15468","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (4)20 &#8211; &#8222;badeweiher&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNoSpacing\"><em>mit neuer Musik von Summer Camp, Ibrahim L\u00e4ssing, Absztrakkt &amp; Cr7z, Kopecky, Ezra Furman, Meg Baird, Pins und Rogers. <\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-15469\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/summer-camp-300x300.jpg\" alt=\"summer-camp\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/summer-camp-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/summer-camp-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/summer-camp.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Wer noch nach dem passenden Soundtrack zum Sommer sucht, der ist bei der Gruppe <strong>Summer Camp<\/strong> genau an der richtigen Adresse. Das Boy\/Girl-Duo aus dem sch\u00f6nen London spendiert uns auf \u201eBad Love\u201c zehn schmissige Power-Pop-Songs, die schon nach wenigen Sekunden zum Mitsingen einladen. Dabei macht es einem die Gruppe allerdings nicht immer leicht. Man scheint sich beswusst zu sein, dass der kollektive Zuckerkick in Sachen Langlebigkeit oftmals das Nachsehen hat, also baut man hin und wieder ein paar charmante Disharmonien ein, die das ganze Unterfangen \u00fcber die volle Distanz spannend machen. Wenn du also noch nach einem buten Mix aus poppigen Melodien, schrammeligen Gitarren und synthetischen Passagen suchst, dann schnapp dir das Album. Es wird dir regelrecht auf der Zunge zergehen.<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <!--more--><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-15470\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/ibrahim-lassing-300x282.jpg\" alt=\"ibrahim-lassing\" width=\"251\" height=\"235\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/ibrahim-lassing-300x282.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/ibrahim-lassing.jpg 670w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/>\/\/ Und wie cool ist das denn, wenn man endlich mal wieder auf einen jungen Musiker st\u00f6\u00dft, der einen schon nach wenigen Sekunden den Kopf verdreht. <strong>Ibrahim L\u00e4ssing<\/strong> ist so ein Fall. \u201eMusikalisch irgendwo zwischen Weezer und Wizo\u201c orientiert er sich an eben just genannten musikalischen Polen und knallt uns sieben packende Songs vor den Latz, die man allesamt sofort aufs n\u00e4chste Festival-Mixtape \u00fcberspielen m\u00f6chte. Der gr\u00f6\u00dfte Hit h\u00f6rt dabei auf den schicken Namen \u201eDer 1. hei\u00dfe Tag im Jahr\u201c und macht den Kollegen aus dem Hause Madsen Konkurrenz, die mit \u201eNachtbaden\u201c mal ein \u00e4hnliches Brett aus dem \u00c4rmel sch\u00fcttelten. Die restlichen Songs wiederum sorgen ebenfalls f\u00fcr gute Stimmung und \u201eBadeweiher\u201c und \u201eWir kommen rum\u201c eignen sich ebenfalls sehr gut f\u00fcr die Beschallung der n\u00e4chsten Party im Studentenwohnheim (\u201eStudentenm\u00e4dchen\u201c wiederum eher nicht ;)). Worauf also wartest du noch? Schnapp dir dieses schillernde Mini-Album und lass dich verzaubern von der Musik. \u201eKaugummiautomat\u201c ist einfach nur ein verdammt knackiges Werk, das man am Liebsten immer wieder von vorne h\u00f6ren m\u00f6chte. <span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-15471\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/absztrakkt-295x300.jpg\" alt=\"absztrakkt\" width=\"250\" height=\"254\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/absztrakkt-295x300.jpg 295w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/absztrakkt.jpg 636w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Absztrakkt &amp; Cr7z<\/strong> wiederum legen in der Zwischenzeit ein wirklich bemerkenswertes Rap-Album vor, das man sich also Fan von d\u00fcsteren Beats und unheilvollen Geschichten auf keinen Fall entgehen lassen sollte. \u201eWaage &amp; Fische\u201c erinnert dabei am ehesten noch an die alten Klassiker von RAG, die beiden Protagonisten jedenfalls stehen auf hintersinnige Texte mit doppelb\u00f6digen Passagen, die sich oft erst nach dem x-ten Durchlauf erschlie\u00dfen. Man k\u00f6nnte diese Platte fast als kryptisch bezeichnen, sollte aber hinzuf\u00fcgen, dass das vollkommen positiv gemeint ist. Wie die beiden hier mit verschl\u00fcsslten Lyrics und experimentellen Beats um sich werfen, ist nicht nur bemerkenswert, sondern auch weitestgehend konkurrenzlos in Deutschland. Wenn du also auf Rap-Kl\u00e4nge abseits der Charts stehst, bist du hier genau an der richtigen Adresse und bekommst ein langlebiges Album pr\u00e4sentiert, das man sich am Besten via Kopfh\u00f6rer zu Gem\u00fcte f\u00fchren sollte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-15472\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/kopecky.jpg\" alt=\"kopecky\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/kopecky.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/kopecky-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Wer auf die Musik von Fleetwood Mac steht, der kommt wahrscheinlich auch beim aktuellen Album der Gruppe <strong>Kopecky<\/strong> auf seine Kosten. Die Gruppe, die fr\u00fcher mal unter dem namen Kopecky Family Band aktiv gewesen ist, stammt aus Nashville und versucht sich auf ihrem zweiten Album namens \u201eDrug For The Modern Age\u201c daran ein paar hinrei\u00dfende Refrains mit poppigen Kompositionen zu kontern. Dazu gesellt sich der zweistimmige Gesang von Gabe Simon und Kelsey Kopecky, der mit knackigen Gitarrenriffs ringelreih tanzt. Im Grunde genommen ist das hier also eine absolute Wohlf\u00fchl-Pop-Platte, die eigentlich nur noch vom aktuellen Werk von <strong>Ezra Furman<\/strong> getoppt wird. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-15473\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/ezra-furman.jpg\" alt=\"ezra-furman\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/ezra-furman.jpg 250w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/ezra-furman-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Der spielt ebenfalls unwiderstehlichen Indie-Pop, befindet sich aber inzwischen bereits auf dem Sprung in Richtung Charthimmel. Sein neues Album namens \u201ePerpetual Motion People\u201c ist dabei ein gefundenes Fressen f\u00fcr all jene, die gerne klotzen, statt klekcern. Diese Musik spr\u00fcht nur so vor emotionalen Passagen und man wei\u00df gar nicht welchen von den Songs man einem als potenziellen Single-Kandidat ans Herz legen m\u00f6chte. Diese Platte ist ebenso \u00fcberm\u00fctig, wie charmant arrangiert und zeigt einen Musiker am Zenit seines Schaffens. Wenns damit nicht mit dem gro\u00dfen Durchbruch klappt, dann wei\u00df ich auch nicht und verliere mich in diesem gelungenen Mix aus Handclaps, 60s-Pop und Saxofonien.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-15474\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/meg-baird-300x300.jpg\" alt=\"meg-baird\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/meg-baird-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/meg-baird-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/meg-baird.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Meg Baird<\/strong> wiederum ist eine waschechte Multi-Instrumentalistin, auf die sich all jene einigen d\u00fcrften, die bereits an der Musik von Joanna Newsom oder Sharon van Etten ihre helle Freude hatten. Das neue Album namens \u201eDon&#8217;t Weigh Down The Light\u201c ist bereits das dritte der S\u00e4ngerin und lotet konsequent die Grenzen des Psychedelic-Folk-Genres aus. Ja, diese Scheibe klingt dreckig, geradezu rotzig, ist aber bei aller spr\u00f6den Grundstimmung immer noch im Pop zuhause. Das wird besonders bei Songs wie \u201eBack To You\u201c oder \u201ePast Houses\u201c deutlich, die so bezaubernd sind, dass man sie am Liebsten auf Endlosschleife schubsen m\u00f6chte. Wenn du also auf Musik stehst, die sich traut Grenzen zu \u00fcberschreiten, dann schnapp dir dieses Werk. Es lohnt sich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-15475\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/pins-300x300.jpg\" alt=\"pins\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/pins-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/pins-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/pins.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Pins<\/strong> wiederum machen auf ihrem aktuellen Album auch keine Gefangenen. Stattdessen wird gleich im Opener so richtig sch\u00f6n rotzig drauf los gebrettert, dass es eine Freude ist. Das Post-Punk-Kollektiv aus Manchester um die Musikerinnen Faith, Anna, Lois und Sophie hat zwei Jahre nach dem Deb\u00fct noch lange nicht sein Pulver verschossen. Ganz im Gegenteil: \u201eWild Nights\u201c erz\u00e4hlt aus dem Leben und ist eine Platte, die gerade nach durchfeierten N\u00e4chten zu einem treuen Begleiter avancieren d\u00fcrfte. Auf solch formvollendete Weise jedenfalls hat schon lange niemand eine gewissen Verweigerungshaltung mit poppigen Melodien verkn\u00fcpft. Alle Fans von Sleater-Kinney bis Waxahatchee sollten also unbedingt mal reinh\u00f6ren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-15476\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/rogers-300x300.jpg\" alt=\"rogers\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/rogers-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/rogers-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/rogers.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Zu guter Letzt dann noch der Hinweis auf das aktuelle Album der Gruppe <strong>Rogers<\/strong>, die sich mich \u201eNichts zu verlieren\u201c anschicken in die Fu\u00dfstapfen der Broilers zu treten. All jene, n\u00e4mlich, die Hymnen wie \u201eHarter Weg\u201c und \u201eVerdammte Stille\u201c lautstark mitgr\u00f6len, werden auch diesem Album Gefallen finden. Genug Zeit zum \u00dcben hatte die Band ja bereits auf ihrer Tour zusammen mit der Sondaschule und nun gelingt es dem Kollektiv ihre Live-Energie auch auf Silberling zu transferieren. Heraus kommen zw\u00f6lf knackige Punkrock-Perlen, die einem immer wieder ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern und im Club daf\u00fcr sorgen sollten, dass schon nach wenigen Minuten der Schwei\u00df von der Decke tropft. Wenn du also noch ein paar treffsichere Hits f\u00fcr das diesj\u00e4hrige Sommer-Mixtape suchst, dann schnapp dir das Album, denn es hat reichlich davon. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Summer Camp, Ibrahim L\u00e4ssing, Absztrakkt &amp; Cr7z, Kopecky, Ezra Furman, Meg Baird, Pins und Rogers. \/\/ Wer noch nach dem passenden Soundtrack zum Sommer sucht, der ist bei der Gruppe Summer Camp genau an der richtigen Adresse. 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