{"id":15721,"date":"2015-08-23T13:30:47","date_gmt":"2015-08-23T12:30:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=15721"},"modified":"2015-08-23T16:19:27","modified_gmt":"2015-08-23T15:19:27","slug":"zuckerbeat-vol-422-go","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=15721","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (4)22 &#8211; &#8222;go&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>mit neuer Musik von Chefket, Klee, Boy, Lydia Daher &amp; Tataful, The Chemical Brothers, Paul Kalkbrenner, K.Flay und Rob Moir.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-15722\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/chefket-300x300.jpg\" alt=\"chefket\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/chefket-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/chefket-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/chefket.jpg 620w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Einer der begandesten Rap-K\u00fcnstler Deutschlands biegt in diesen Tagen mit einer Art Comeback-Album um die Ecke. <strong>Chefket<\/strong> hat zwar schon ein Album und eine gelungene EP aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt und dennoch f\u00fchlt sich sein neuester Wurf namens \u201eNachtmensch\u201c wie ein Deb\u00fct an. Der Enthusiasmus, mit dem der K\u00fcnstler hier zu Werke geht ist ansteckend und die Platte klingt so herrlich sch\u00f6n zur\u00fcckgelehnt, dass man sich schon nach wenigen Sekunden in diesem Sound verliert. \u201eRap &amp; Soul\u201c gibt dabei die Richtung vor und man bekommt eine spannende Mischung aus Gesangseinlagen und brillanten Rap-Parts um die Ohren gehauen, die einen so schnell nicht mehr loslassen. Diese Platte hier schert sich einen feuchten Dreck um gegenw\u00e4rtige Trends und die Produktion von Farhot ist ebenfalls grandios. So bekommt man am Ende zw\u00f6lf spannende und in sich stimmige Songs pr\u00e4sentiert, die auch nach dem x-ten Durchlauf nicht langweilig werden. Da freuen wir uns jetzt schon auf die anstehenden Live Dates (<em>unter anderem in N\u00fcrnberg am 5. Oktober \/ Stereo<\/em>).   <!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-15723\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/klee-300x300.jpg\" alt=\"klee\" width=\"251\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/klee-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/klee-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/klee.jpg 323w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/>\/\/ Lange nichts geh\u00f6rt hat man zwischenzeitlich auch von der Gruppe <strong>Klee<\/strong>, die sich nun mit einem echten Sommer-Pop-Album auf der Bildfl\u00e4che zur\u00fcck meldet. So beschwingt hat man die Gruppe um Suzie Kerstgens bis dato nur selten geh\u00f6rt und es macht einfach nur verdammt viel Spa\u00df sich zu diesen Songs in eine Wiese voller G\u00e4nsebl\u00fcmchen plumpsen zu lassen. \u201eHello Again\u201c ist dabei allerdings nicht direkt ein neues Album der Gruppe, sondern vielmehr ein Cover-Werk a.k.a. ein \u00dcberblick \u00fcber die von den Bandmitgliedern hei\u00df geliebten K\u00fcnstler aus dem Schlager-Umfeld, die sie zu ihrer Musik inspirierten. Heraus kommt ein bunter Strau\u00df poppiger Remixe im Bossa Nova-Gewand von Udo Lindenberg bis Reinhard Mey. Wenn du also noch nach einem passenden Soundtrack zum Seele baumeln lassen suchst, schnupper doch mal rein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-15724\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/boy-300x300.jpg\" alt=\"boy\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/boy-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/boy-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/boy-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/boy.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Ebenfalls zur\u00fcck melden sich in diesen Tagen die beiden M\u00e4dels von der Gruppe <strong>Boy<\/strong>, die versuchen mit ihrem neuen Album an den gro\u00dfen Erfolg des Vorg\u00e4ngers anzukn\u00fcfen. \u201eWe Were Here\u201c ist dabei vor allem eine Platte auf dem zweiten Blick. W\u00e4hrend auf \u201eMutual Friends\u201c noch alles schimmerte und leuchtete, begeben sich die beiden Damen diesmal auch in abseitigere Gefilde und f\u00fcgen den akustischen Sounds ein paar synthetische Breitseiten hinzu. Trotzdem klingt auch diesmal wieder vieles locker und fluffig und die Refrains regen schon nach wenigen Durchl\u00e4ufen zum Mitsingen an. Wer die Gruppe also bisher begeistert umarmt hat, darf auch diesmal wieder zahlreiche Luftk\u00fcsse in Richtung des Duos abfeuern. \u201eWe Were Here\u201c ist nicht mehr, aber auch nicht weniger als zauberhafte Popmusik, die sich niemandem anbiedert.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-15725\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/lydia-daher-300x270.jpg\" alt=\"lydia-daher\" width=\"249\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/lydia-daher-300x270.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/lydia-daher.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/>\/\/ Wer es lyrisch mag, der kommt schon seit geraumer Zeit bei <strong>Lydia Daher<\/strong> auf seine Kosten. Nun hat<span style=\"mso-spacerun: yes;\"> <\/span>die Poetry-Slammerin zusammen mit <strong>Tataful<\/strong> aus Algerien ein neues, \u00fcberaus spannendes Werk kreiert, das sich \u00fcber g\u00e4ngige Konventionen konsequent hinweg setzt. \u201eAlgier\u201c hei\u00dft die Scheibe, die durchaus als das Ergebnis einer Fahrt nach Algerien bezeichnet werden kann. So vermengen sich hier maghrebinische Rhythmen mit der poetischen Stimme der Protagonistin und heraus kommt ein formvollendetes Kunstwerk, das man sich nicht nur als Fan des \u201eWeltmusik\u201c-Genres unbedingt mal zu Gem\u00fcte f\u00fchren sollte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-15726\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/chemical-brotehrs-300x300.jpg\" alt=\"chemical-brotehrs\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/chemical-brotehrs-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/chemical-brotehrs-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/chemical-brotehrs.jpg 410w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Diskutiert wird in der Zwischenzeit auch \u00fcber das aktuelle Album der <strong>Chemical Brothers<\/strong>. W\u00e4hrend zahlreiche Fans der Band innig ergeben sind, mehren sich auch diesmal wieder die Stimmen, die der Gruppe fehlenden Innovationsgeist unterstellen. Und zugegeben: auf ihrem neuen Album findet sich viel von dem, was man auch schon in der Vergangenheit von dem Duo vor den Latz geknallt bekam. Schlecht ist \u201eBorn In The Echoes\u201c deshalb aber beileibe nicht. Daf\u00fcr sorgen schon die illustren Features von Q-Tip und Beck, die den Sound der Jungs mit ihren Stimmen veredeln und ein paar echte Chartbreaker aus den \u00c4rmeln sch\u00fctteln. Ansonsten legt die Scheibe mit ordentlich viel Tempo los und wird dann zunehmend psychedelischer und verspulter. Wem bei einem solchen Mix das Wasser im Munde zusammen l\u00e4uft, der sollte also mal einen Durchlauf riskieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-15727\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/paule.jpg\" alt=\"paule\" width=\"253\" height=\"253\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/paule.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/paule-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px\" \/>\/\/ Und zugegeben. Nach derma\u00dfen vielen Releases, wie <strong>Paul Kalkbrenner<\/strong> sie auf dem Buckel hat, da kann man den Albumtitel dann auch gerne mal auf eine Zahl reduzieren. Schlicht \u201e7\u201c hei\u00dft das neue Werk des \u201eBerlin Calling\u201c-T\u00fcftlers und das Negative gleich mal zu Beginn. Die wunderbaren Songtitel der Vergangenheit, die immer ein wenig verschroben anmuteten, machen einer gewissen N\u00fcchternheit Platz. In musikalischer Hinsicht allerdings bleibt auch auf dem neuen Album alles beim Alten. Songs wie \u201eCloud Rider\u201c und \u201eShuffleface\u201c haben au\u00dferdem das Potenzial auch abseits der Diskotheken f\u00fcr jede Menge euphorische Momente zu sorgen. Paul Kalkbrenner ist demnach also endg\u00fcltig angekommen im Charthimmel und man kann es ihm nur umso h\u00f6her anrechnen, dass er sich daf\u00fcr nicht allzu sehr verbogen hat. \u201e7\u201c ist ein ebenso stimmiges wie locker-flockiges Sommer-(Pop)-Album, das man sich am Liebsten via Kopfh\u00f6rer zu Gem\u00fcte f\u00fchren sollte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-15728\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/kflay.jpg\" alt=\"kflay\" width=\"251\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/kflay.jpg 280w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/kflay-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/>\/\/ Kristine Flaherty alias <strong>K.Flay<\/strong> aus San Francisco schickt sich mit ihrem Deb\u00fctalbum ebenfalls an, zahlreiche Szene-Anh\u00e4nger von sich zu \u00fcberzeugen. \u201eLife Is A Dog\u201c atmet den Spirit von Macklemore bis Liz Phair und versteht sich als famoser Stilmix, den man sich als Indie-Pop-Fan auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Die Scheibe mixt Indie, HipHop und Electronica auf stilsichere Art und Weise und l\u00e4sst das Ganze dabei trotzdem niemals aus dem Ruder laufen. Ganz im Gegenteil, diese Platte hier ist n\u00e4mlich nicht nur der n\u00e4chste Party-Banger f\u00fcr die heimische Studentenparty, sondern auch mit tiefsinnigen und vielschichtigen Lyrics versehen, was \u201eLife Is A Dog\u201c zu einem echten Spektakel avancieren l\u00e4sst. Wenn du also auf hintersinnige Musik stehst, dann gib dieser 29j\u00e4hrigen K\u00fcnstlerin mal eine Chance.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-15729\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/rob-moir-300x266.jpg\" alt=\"rob-moir\" width=\"250\" height=\"221\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/rob-moir-300x266.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/rob-moir.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Ein \u201eAdventure Handbook\u201c pr\u00e4sentiert uns der kanadische Liedermacher <strong>Rob Moir <\/strong>zum Abschluss unserer heutigen Ausgabe und die Musik des Punk-Poeten sollte man sich auf keinen Fall durch die Lappen gehen lassen. Der erz\u00e4hlt n\u00e4mlich nicht nur herzerw\u00e4rmende Geschichten, die einen so schnell nicht mehr loslassen, sondern er hat in den vergangenen Jahren auch reichlich B\u00fchnenerfahrung in Europa, seiner Heimat und in Australien sammeln k\u00f6nnen. Eine Fahrradtour durch die Niederlande hat er ebenfalls bereits absolviert und mit seinem Mix aus Folk, Punk- und Rock-Elementen wird er allen Fans von Frank Turner und The Gaslight Anthem das Herz \u00f6ffnen. Wenn du also mal wieder so richtig sch\u00f6n laut mitgr\u00f6len m\u00f6chtest, dann schnapp dir dieses bemerkenswerte Songwriter-Album. Es lohnt sich. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Chefket, Klee, Boy, Lydia Daher &amp; Tataful, The Chemical Brothers, Paul Kalkbrenner, K.Flay und Rob Moir. \/\/ Einer der begandesten Rap-K\u00fcnstler Deutschlands biegt in diesen Tagen mit einer Art Comeback-Album um die Ecke. 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