{"id":16882,"date":"2016-02-10T11:35:32","date_gmt":"2016-02-10T10:35:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=16882"},"modified":"2016-02-10T11:36:14","modified_gmt":"2016-02-10T10:36:14","slug":"zuckerbeat-vol-434-city-lights","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=16882","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (4)34 &#8211; &#8222;city lights&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNoSpacing\"><em>mit neuer Musik von Jochen Distelmeyer, Sia, Basia Bulat, M. Ward, Lakmann, Wolfmother, Ignite und Chili And The Whalekillers. <\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-16883 alignleft\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/jochen.jpg\" alt=\"jochen\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/jochen.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/jochen-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Nach einer gef\u00fchlten Ewigkeit meldet sich auch der Ex-Blumfeld-S\u00e4nger <strong>Jochen Distelmeyer<\/strong> mal wieder im Pop-Zirkus zur\u00fcck und wagt sich dabei an ein ganz besonderes Unterfangen heran. Er hat n\u00e4mlich ein Album voller englischsprachiger Fremdkopositionen eingespielt und die Cover-Versionen diverser Indie-Pop-Klassiker machen \u00fcber die volle L\u00e4nge auch noch verdammt viel Spa\u00df. Besonders gut gelingt ihm die schmachtende Variante von Lana del Reys \u201eVideo Games\u201c, aber auch The Verves \u201eBitter Sweet Symphony\u201c und der entschlackte \u201ePyramid Song\u201c von Radiohead sind nicht zu verachten. \u201eSongs From The Bottom Vol. 1\u201c offenbart dabei bis dato ungeahnte Facetten des K\u00fcnstlers und wenn man sich erstmal frei gemacht hat von den hohen Erwartungen, die hier zwangsl\u00e4ufig im Raum stehen, bekommt man einen bitters\u00fc\u00dfen Schatz famosen Pop-Song-Variationen pr\u00e4sentiert, die einem in dieser Form auch Stunden sp\u00e4ter noch im Kopf herum schwirren.   <!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-16884 alignright\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/sia-300x298.jpg\" alt=\"sia\" width=\"250\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/sia-300x298.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/sia-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/sia.jpg 745w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Sia<\/strong> wiederum hat sich inzwischen nicht nur als Songschreiberin f\u00fcr diverse Megaseller im Pop-Gesch\u00e4ft einen Namen gemacht, sie ist seit ihrem verkaufstr\u00e4chtigem Vorg\u00e4nger-Album selbst schon so etwas wie ein Superstar. Ob sie den Sprung in Reihe eins schafft, dar\u00fcber wird wohl das neue Album entscheiden, das wieder all das durchdekliniert, was in den vergangenen Jahren in den Charts herumtollte. Ob melodisch wie Beyonce, bombastisch wie Rihanna oder treibend wie M.I.A. Sia beherrscht ihr Handwerk und hat schleudert einem hier einen Knaller nach dem anderen vor den Latz. Dass man dabei den Menschen hinter dem K\u00fcnstler kaum mehr erkennen kann? Kein Problem. Schlie\u00dflich gibt der Albumtitel hier die Richtung vor und der h\u00f6rt nicht umsonst auf den sch\u00f6nen Namen \u201eThis Is Acting\u201c:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-16885 alignleft\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/basia-bulat-300x300.jpg\" alt=\"basia-bulat\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/basia-bulat-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/basia-bulat-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/basia-bulat.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Alle Fans der ganz wunderbaren Indie-Rock Gruppe My Morning Jacket sollten jetzt unbedingt mal die Ohren spitzen. Deren Frontmann Jim James zeigt sich n\u00e4mlich f\u00fcr die Produktion des neuen Albums von <strong>Basia Bulat<\/strong> verantwortlich und so viel schon einmal vornweg: er hat einen verdammt guten Job gemacht. Die 600 Meilen, die zwischen Bulats Heimat und dem Studio von James lagen, haben sich also gelohnt und man merkt der K\u00fcnstlerin an, dass sie nur so vor Experimentierfreude strotzt. \u201eGood Advice\u201c ist gespickt mit jeder Menge elektrischen Gitarren, Sythesizern und Saxofon-Kl\u00e4ngen und die K\u00fcnstlerin zeigt sich nach diversen Touren mit Sufjan Stevens, The Arcade Fire und Nick Cave sichtlich gereift. Wenn du also auf herausfordernden Liedermacher-Pop stehst, dann lass dir dieses kleine Schmuckst\u00fcck von einem Album auf keinen Fall entgehen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-16886 alignright\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/m-ward-300x300.jpg\" alt=\"m-ward\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/m-ward-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/m-ward-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/m-ward.jpg 404w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>M. Ward<\/strong> ist inzwischen ebenfalls zur\u00fcck mit einem neuen Werk und macht darauf auch diesmal wieder alles richtig. Im Grunde genommen war das ja bereits abzusehen, als bekannt wurde, dass Kollaborationen mit Peter Buck von R.E.M. und Neko Case anstehen, dennoch sind wir sehr \u00fcberrascht, welch schl\u00fcssiges und gleichsam spannendes Werk der K\u00fcnstler hier aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt hat. Zusammen mit The Secret Sisters und k.d. lang entsteht ein spannendes Sammelsurium an zeitgen\u00f6ssischen Liedermacher-Songs, die dem Schaffen von She &amp; Him (zusammen mit Zooey Deschanel) in nichts nachstehen. Ganz im Gegenteil: Einen Songs wie \u201eGirl From Conejo Valley\u201c hat man noch Stunden sp\u00e4ter im Ohr. <span style=\"mso-ansi-language: EN-US;\" lang=\"EN-US\">Worauf also noch warten? <\/span>\u201cMore Rain\u201d mit nach Hause nehmen und eingach mal wieder in eine sch\u00f6ne Parallelwelt abtauchen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-16887 alignleft\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/lakmann-300x300.jpg\" alt=\"lakmann\" width=\"251\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/lakmann-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/lakmann-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/lakmann.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/>\/\/ Endlich mal wieder was Neues bekommen wir in diesen Tagen auch von Altmeister <strong>Lakmann<\/strong> pr\u00e4sentiert, der sich daran macht mit seinem neuen Album an die Gro\u00dftaten der eigenen Vergangenheit anzukn\u00fcpfen. Der K\u00fcnstler aus dem sch\u00f6nen Witten hat ja bereits mit seiner Crew Creutzfeld &amp; Jakob ein paar echte Klassiker aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt und das neue Material wird eben jenen Fans ebenfalls wieder ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern. Wer sich jedenfalls die Zeit nimmt vollends in diesen zwanzig Songs umfassenden Reigen einzutauchen, der kommt von der Platte so schnell nicht mehr los. \u201eAus dem Scho\u00df der Psychose\u201c ist ein Album, das man sich am besten via Kopfh\u00f6rer zu Gem\u00fcte f\u00fchren sollte, erst dann entfaltet sich die wahre Gr\u00f6\u00dfe dieses Werks. Getreu dem Motto \u201e<span style=\"mso-bidi-font-weight: bold;\">Ich rapp\u2019 nicht Doubletime, ich hab genug Zeit\u201c geht er dabei \u00e4u\u00dferst entspannt und geschmeidig zu Werke und so manche Punchline schwirrt einem noch Stunden sp\u00e4ter ganz unweigerlich in den Geh\u00f6rg\u00e4ngen herum. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"mso-bidi-font-weight: bold;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-16888 alignright\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/wolfmother-300x300.jpg\" alt=\"wolfmother\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/wolfmother-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/wolfmother-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/wolfmother.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Wenn Brendan O\u00b4Brien hinter den Reglern Platz nimmt und dann gleichzeitig auch noch der Name <strong>Wolfmother<\/strong> auf dem Album-Artwork thront, dann darf man durchaus mal wieder gespannt sein, was der liebe Andrew Stockdale da Sch\u00f6nes aus dem \u00c4rmel sch\u00fcttelt. Die Antwort lautet nat\u00fcrlich: ein wuchtiges und energisches Rock-Album, das man am liebsten mit den Reglern auf Anschlag genie\u00dfen sollte. \u201eVictorious\u201c ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Siegeszug und das ist auch dashalb der Fall, weil sich der Protagonist auf dem neuen Werk mal wieder auf seine St\u00e4rken besinnt. Heraus kommt ein riff-tr\u00e4chtiger Brocken, der einen immer wieder die Faust gen Club-Himmel recken l\u00e4sst. Da freuen wir uns jetzt schon auf die n\u00e4chsten Festival-Slots und feiern bis dahin diese zehn Tracks, die man sich als Fan von Led Zeppelin und Konsorten auf keinen Fall entgehen lassen sollte. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"mso-bidi-font-weight: bold;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-16889 alignleft\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/ignite-300x300.jpg\" alt=\"ignite\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/ignite-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/ignite-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/ignite.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/span>\/\/ Ebenfalls auf der Mattscheibe zur\u00fcck sind die altehrw\u00fcrdigen Recken aus dem Hause <strong>Ignite<\/strong>. Die haben doch tats\u00e4chlich ihr erstes Album seit knapp zehn Jahren aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt und das Lange warten hat sich durchaus gelohnt. Schon im Opener \u201eBegin Again\u201c geht die Band \u00e4u\u00dferst brachial zu Werke und auch die hymnischen Parts lassen nicht zu W\u00fcnschen \u00fcbrig. Man ertappt sich jedenfalls schon bald dabei, wie man die einzelnen Parts lautstark mitgr\u00f6len m\u00f6chte. Wenn du also auf Musik der Marke Pennywise stehst, dann bist du hier henau an der richtigen Adresse. S\u00e4nger Zoli Teglas war schlie\u00dflich erst k\u00fcrzlich bei den Kollegen aktiv und hinterlie\u00df dort ebenfalls einen bleibenden Eindruck. Soll hei\u00dfen: Regler hoch und abdrehen: \u201eA War Against You\u201c ist einfach nur ein brachialer Knaller, den man auf keinen Fall verpassen sollte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-16890 alignright\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/chili-300x300.jpg\" alt=\"chili\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/chili-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/chili-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/chili.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Zu guter Letzt au\u00dferdem noch der Hinweis auf das isl\u00e4ndisch\/\u00f6sterreichische Kollektiv namens <strong>Chili And The Whalekillers<\/strong>, die in diesen Tagen ihr aktuelles Album \u201eWords On Tuesday\u201c auf den Markt werfen. Die Scheibe verint dabei schwelgerische Orchester-Kl\u00e4nge mit elektrischen Gitarren und es ist schon verdammt schwer sich diesem Sog der Emotionen zu entziehen. Dadurch, dass sich die Band partout nicht auf einen bestimmten Stil festlegen m\u00f6chte, ist man immer wieder \u00fcberrascht von diesen tanzbaren Pop-Kl\u00e4ngen, die ihnen in Island schon erste Achtungserfolge in den Charts bescherten. Ob es f\u00fcr die f\u00fcnfk\u00f6pfige Band jetzt auch international klappt? Es w\u00e4re durchaus w\u00fcnschenswert. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Jochen Distelmeyer, Sia, Basia Bulat, M. Ward, Lakmann, Wolfmother, Ignite und Chili And The Whalekillers. \/\/ Nach einer gef\u00fchlten Ewigkeit meldet sich auch der Ex-Blumfeld-S\u00e4nger Jochen Distelmeyer mal wieder im Pop-Zirkus zur\u00fcck und wagt sich dabei an ein ganz besonderes Unterfangen heran. 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