{"id":17380,"date":"2016-06-08T19:51:21","date_gmt":"2016-06-08T18:51:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=17380"},"modified":"2016-06-08T19:51:21","modified_gmt":"2016-06-08T18:51:21","slug":"zuckerbeat-vol-442-fallen-angels","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=17380","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (4)42 &#8211; &#8222;fallen angels&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>mit neuer Musik von Beth Orton, Garbage, Tom Odell, Santana, Drowners, Peter Bjorn And John, Paul McCartney und Bob Dylan.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-17381\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/beth-orton-300x300.jpg\" alt=\"beth-orton\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/beth-orton-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/beth-orton-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/beth-orton.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Beth Orton<\/strong> haben wir bereits seit vielen Jahren ins Herz geschlossen. Die hierzulande noch weitesgehend unbekannte Musikerin hat uns in den vergangenen zwei Dekaden immer wieder mit tollen Liedermacher-Perlen begl\u00fcckt und mit ihrem Deb\u00fct &#8222;Trailer Park&#8220; auch zahlreiche prominente Fans um sich versammelt. Auf ihrem aktuellem Werk namens &#8222;Kidsticks&#8220; ist erstmals alles ganz anders. Beth Orton scheint mit ihrer Musik vollends im hier und jetzt angekommen und beschert uns ein Werk voller elektronischer Nuancen und Loops, das ein paar Anl\u00e4ufe ben\u00f6tigt, um sich in den Geh\u00f6rg\u00e4ngen festzusetzen. Hat man sich dann allerdings erstmal eingefunden in diesem bunten Sammelsurium von zehn Songs, dann m\u00f6chte man diese Platte hier nie wieder loslassen.  <!--more--><\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-17382\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/garbage-300x300.jpg\" alt=\"garbage\" width=\"249\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/garbage-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/garbage-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/garbage.jpg 806w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/>\/\/ Ob <strong>Garbage<\/strong> nochmal diesen Stellenwert erreichen, den sie in den 90er hatten, muss sich erst noch unter Beweis stellen. Fest steht allerdings, dass die Band zm S\u00e4ngerin Shirley Manson mit ihrem neuen Album im hier und jetzt angekommen ist, ohne dabei ihre Herkuft zu verraten. Ja, diese Band hier macht jetzt Popmusik, aber die hat sie auch damals schon gespielt, nur unter ver\u00e4nderten Bedingungen. Was bleibt sind bitterb\u00f6se Texte, knackige Refrains und jede Menge Hits, zu denen man in einem nebeldurchfluteten Indie-Disco-Keller schon nach wenigen Sekunden durchdrehen m\u00f6chte. Bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass auch die j\u00fcngere Generation diese famose Band und ihr sechstes Studioalbum ins Herz schlie\u00dft. Verdient h\u00e4tten sie es.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-17383\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/tom-odell-300x300.jpg\" alt=\"tom-odell\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/tom-odell-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/tom-odell-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/tom-odell.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Tom Odell<\/strong> hat schon mit seinem Deb\u00fctalbum &#8222;Long Way Down&#8220; zahlreiche Fans um sich versammelt. Nun gilt es die hohen Erwartungen zu best\u00e4tigen und da macht der S\u00e4nger auf &#8222;Wrong Crowd&#8220; vieles richtig. Nach wie vor schimmert hier dieses famose songwritertechnische Talent durch, das den K\u00fcnstler seit jeher auszeichnet. Trotzdem scheut sich der Musiker nicht neue Wege einzuschlagen und entwirft dabei eine gelungene Abwandlung seines Liedermacher-Liedguts, indem er dem ganzen eine geh\u00f6rige Portion mehr Rhythmus und Energie einfl\u00f6st. Schunkeln kann man zu diesen Kl\u00e4ngen nat\u00fcrlich trotzdem noch, aber der eine oder andere gelungene \u00dcberraschungsmoment ist dabei. Und das tut der Musik sp\u00fcrbar gut.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-17384\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/santana-300x300.jpg\" alt=\"santana\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/santana-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/santana-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/santana.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Santana<\/strong> ist zur\u00fcck, nicht mit einem dieser austauschbaren Alben der vergangenen Jahre, die teilweise fast unertr\u00e4glich am Zeitgeist knabberten, sondern mit einem Album, auf dem sich der Musiker wieder auf seine Urspr\u00fcnge besinnt. &#8222;IV&#8220; ist so etwas wie die offizielle Fortschreibung der Gro\u00dftaten aus l\u00e4ngst vergessenen zeiten und wenn man bedenkt, wie gerade mit Comeback-Touren der gro\u00dfe Reibach gemacht wird, k\u00f6nnte die Rechnung auch durchaus aufgehen. Die Musik selbst wiederum ist erhaben \u00fcber jegliche Kritik. Sie macht einfach dort weiter, wo der 71er Vorg\u00e4nger aufh\u00f6rte und beschert uns Gregg Rolie, Neal Schon, Michael Carabello und Michael Shrieve in prominenten Nebenrollen. Ob das jetzt noch l\u00e4nger so weitergeht? Zu w\u00fcnschen w\u00e4re es dem Musiker, der hier endlich mal wieder zu gro\u00dfer Form zur\u00fcckfindet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-17385\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/drowners-300x300.jpg\" alt=\"drowners\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/drowners-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/drowners-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/drowners.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Drowners<\/strong> wiederum haben nicht nur das Argument in der Hinterhand, das sie von Claudius Mittendorfer produziert wurden, der bereits f\u00fcr Johnny Marr und Interpol hinter den Reglern stand. Die New Yorker Indie-Band hat auf ihrem zweiten Album auch sonst viel richtig gemacht. Die Indierocksongs des Kollektivs strotzen nur so vor sch\u00f6nen Melodien und knackigen Riffs und man merkt der Band an, dass sie es jetzt vollends wissen m\u00f6chte. Nach f\u00fcnf Jahren im gesch\u00e4ft ist es eben mal an der Zeit auch \u00fcber New York Citys Grenzen hinaus zu schielen und so d\u00fcrfte ihr euch \u00fcber zehn elektrisch verst\u00e4rkte Pop-Perlen freuen, die bereits im Vorprogramm von Arctic Monkeys &amp; Cage The Elephant f\u00fcr Furore sorgten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-17386\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/peter-bjorn-john-300x300.jpg\" alt=\"peter-bjorn-john\" width=\"251\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/peter-bjorn-john-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/peter-bjorn-john-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/peter-bjorn-john.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/>\/\/ Um <strong>Peter Bjorn and John<\/strong> ist es etwas ruhiger geworden, nachdem sie mit &#8222;Young Folks&#8220; einen \u00dcber-Hit aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt haben. Nun aber gibts mal wieder was neues zu vermelden aus dem Hause der drei Musiker und das h\u00f6rt auf den sch\u00f6nen Namen &#8222;Breakin\u00b4\u00a0 Point&#8220;. Das Werk selbst ist bereits das siebte der Bandgeschichte und auch diesmal finden sich darauf wieder herzhafte Experimente und jede Menge poppige Melodien. Ob die Scheibe nochmal einen \u00e4hnlich gro\u00dfen Megahit abwirft, muss die Zeit zeigen, auf jeden Fall ist &#8222;Breakin\u00b4 Point&#8220; das Album einer Band, die auch nach unz\u00e4hligen Jahren im gesch\u00e4ft nicht m\u00fcde wird, immer wieder etwas neues zu versuchen. Wenn du also auf experimentierfreudige Kl\u00e4nge stehst, dann gib der Scheibe mal eine Chance.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-17387\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/paul-300x300.jpg\" alt=\"paul\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/paul-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/paul-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/paul.jpg 620w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Zwei lebende Legenden sch\u00fctteln in diesen Tagen ebenfalls mal wieder neuen Stoff aus dem \u00c4rmel. <strong>Paul McCartney<\/strong> macht den Anfang und schenkt uns ein Werk namens &#8222;Pure&#8220;, auf welchem er seine ganz pers\u00f6nliche Playlist zusammenstellt. Ausgew\u00e4hlt wurden dazu die Lieblingsst\u00fccke des K\u00fcnstlers und die reichen von von &#8222;My Valentine&#8220; bis hin zu &#8222;Heart Of The Country&#8220;. 39 Songs sind es am Ende geworden (in der 4-CD-Version sogar 67) und sie zeigen die vielen Gesichter eines begnadeten K\u00fcnstlers, der noch wesentlich mehr in petto hatte, als die allseits beliebten Single-Hits aus den Charts. <strong>Bob Dylan<\/strong> wiederum richtet seinen Blick <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-17388\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/bob-dylan-300x300.jpg\" alt=\"bob-dylan\" width=\"251\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/bob-dylan-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/bob-dylan-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/bob-dylan-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/bob-dylan.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/>ebenfalls in die Vergangenheit, widmet sich dabei aber nicht dem eigenen Back-Katalog, sondern ausgew\u00e4hlten, klassischen Songs von amerikanischen Liedermachern. Dabei komen wir in den genuss von Neuinterpretationen von Johnny Mercer, Harold Arlen und Carolyn Leigh und es ist sch\u00f6n zu sehen, dass Dylan hier mal wieder nicht auf Nummer Sicher setzt. Stattdessen ist &#8222;Fallen Angels&#8220; eine Fundgrube, die dazu anleitet, tiefer in die Musik der jeweiligen K\u00fcnstler ein einzutauchen und dem Musiker ist es dar\u00fcber hinaus auch diesmal wieder gelungen, songs wie &#8222;Young At Heart&#8220; und &#8222;Melancholy Mood&#8220; seinen ganz eigenen Stempel aufzudr\u00fccken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Beth Orton, Garbage, Tom Odell, Santana, Drowners, Peter Bjorn And John, Paul McCartney und Bob Dylan. \/\/ Beth Orton haben wir bereits seit vielen Jahren ins Herz geschlossen. 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