{"id":17973,"date":"2016-10-05T19:10:36","date_gmt":"2016-10-05T18:10:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=17973"},"modified":"2016-10-05T19:11:58","modified_gmt":"2016-10-05T18:11:58","slug":"zuckerbeat-vol-452-rainbow","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=17973","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (4)52 &#8211; &#8222;rainbow&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNoSpacing\"><em>mit neuer Musik von den Pixies, De La Soul, Sportfreunde Stiller, Jones, Drive-By-Truckers, Yann Tiersen, Archive und Matt Berry.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-17974\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/pixies-300x300.jpg\" alt=\"pixies\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/pixies-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/pixies-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/pixies.jpg 620w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Die <strong>Pixies<\/strong> wollen es also wirklich noch einmal wissen. Nach dem etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftigen Comeback-Album, das von vielen Fans eher missmutig wahrgenommen wurde, schl\u00e4gt nun also die Stunde der Wahrheit und man muss schon sagen. Das Feuer ist wieder da auf \u201eHead Carrier\u201c und wenn man nicht den Fehler macht, die Scheibe mit den alten Klassikern der Band in einen Topf zu werfen (geschweige denn hier einen Vergleich zu ziehen), dann kann man auch durchaus Spa\u00df haben mit dieser ebenso verqueren, wie verr\u00fcckten, wie verrockten Platte. Die Zeit zur\u00fcckdrehen k\u00f6nnen die Bandmitglieder nat\u00fcrlich nicht mehr, aber dass sie noch ordentlich Energie und Enthusiasmus an den Tag legen, beweisen sie immer wieder. Letztlich aber muss man als Fan selbst entscheiden, ob man diese Reunion nun \u00fcberfl\u00fcssig findet oder f\u00fcr l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig h\u00e4lt. Spa\u00df haben werden am Ende wahrscheinlich trotzdem beide wieder bei den famosen Konzerten.   <!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-17975\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/de-la-soul-300x300.jpg\" alt=\"de-la-soul\" width=\"251\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/de-la-soul-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/de-la-soul-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/de-la-soul.jpg 483w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/>\/\/ Endlich mal wieder etwas Neues gibt\u2019s in diesen Tagen auch von den altehrw\u00fcrdigen Kollegen aus dem Hause <strong>De La Soul<\/strong>. Die haben n\u00e4mlich nach einer gef\u00fchlten Ewigkeit mal wieder ein neues Album am Start und das ist so herrlich zur\u00fcckgelehnt in Szene gesetzt, dass man sich sofort nach der guten alten Zeit zur\u00fccksehnt. \u201eDe La Soul And The Anonymous Nobody\u201c ist dabei aber nicht nur mit zahlreiche Kopfnickern gesegnet, sondern auch noch mit einer wahnwitzigen G\u00e4steliste, die von Usher \u00fcber David Byrne bis hin zu Snoop Dogg alles auf sich vereint. Und wenn dann gegen Ende auch noch Damon Albarn auf der Bildfl\u00e4che erscheint und den Song \u201eHere In After\u201c mit seiner Pr\u00e4senz veredelt, m\u00f6chte man schon nach wenigen Sekunden erneut auf Repeat dr\u00fccken, um diesen musikalischen Trip noch einmal von vorne zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-17976\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/sportis.jpg\" alt=\"sportis\" width=\"462\" height=\"308\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/sportis.jpg 540w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/sportis-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 462px) 100vw, 462px\" \/>\/\/ Wenn eine Band drei Jahre nichts von sich hat h\u00f6ren lassen, dann stellt sich immer so ein wenig die Frage, ob die Pause der Gruppe wirklich gut getan hat. Bei den Sportfreunden aus M\u00fcnchen war schon nach wenigen Sekunden wieder alles klar. \u201eDas Geschenk\u201c lief im Radio und man h\u00f6rte immer noch dieselben Stabreime und hymnischen Refrains, f\u00fcr die man diese Band entweder liebt oder hasst. Nun feiert diese einst so junge Band bereits das 20te Jahr ihres Bestehens und mit \u201eSturm &amp; Stille\u201c gelingt es ihnen Gott sei Dank auch diesmal wieder, auch wenn sie mit \u201eLumpi (L.U.M.P.I)\u201c und dem elektronisch angehauchten \u201eDisko4000\u201c hin und wieder aus der selbst errichteten Schublade h\u00fcpfen, die <strong>Sportfreunde Stiller<\/strong> bleiben sich treu. Letztlich n\u00e4mlich soll dieses Album hier vor allem eins: Spa\u00df machen. Und was Besseres konnte man sich eigentlich kaum w\u00fcnschen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-17977\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/jones.jpg\" alt=\"jones\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/jones.jpg 283w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/jones-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ In Sachen R&amp;B haben wir zuletzt nicht wirklich allzu viele Platten besprochen. Mit der jungen Dame <strong>Jones<\/strong> aus London allerdings \u00e4ndert sich das nun. Die hat mit \u201eIndulge\u201c, \u201eWild\u201c und \u201eHoops\u201c n\u00e4mlich nicht nur drei ganz vortreffliche Singles aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt, mit \u201eNew Skin\u201c steht nun auch das sehnlich erwartete Deb\u00fct der jungen Dame in den regalen, die im echten Leben auf den Namen Cherie Jones h\u00f6rt. Die Scheibe der 25j\u00e4hrigen strotzt dabei nur so vor Pop-Appel ohne auch nur eine Sekunde lang im Einheitsbrei der Charts zu verweilen. Ganz im Gegenteil: dieses Songs hier sind so sch\u00f6n dynamisch arrangiert, dass man immer wieder begeistert die H\u00e4nde in Richtung Himmel rei\u00dfen m\u00f6chte. Justin Parker, Rodaidh McDonald &amp; Co haben also ganze Arbeit geleistet, als sie der Musikerin bei ihren kleinen, aber feinen Hits unter die Arme gegriffen haben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-17978\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/drive-by-truckers-300x300.jpg\" alt=\"drive-by-truckers\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/drive-by-truckers-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/drive-by-truckers-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/drive-by-truckers.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Protest-Pop ist heutzutage auch wieder angesagter denn je und so biegen auch die altehrw\u00fcrdigen <strong>Drive-By-Truckers<\/strong> mal wieder mit neuen Songs um die Ecke. 20 Jahre gibt\u2019s die Band inzwischen schon und doch klingen die Jungs auch auf \u201eAmerican Band\u201c noch so euphorisch und mitrei\u00dfend wie eh und je. Im Gegensatz zu \u201eThe Hold Steady\u201c und Konsorten sind sie zwar hierzulande bis heute der ewige Geheimtipp geblieben, ihr Alternative-Country-Mix wird aber auch diesmal wieder daf\u00fcr sorgen, dass ein paar neue Fans dazu kommen, bis es endlich auch in hiesigen Gefilden bei der breiten Masse \u201eklick\u201c macht. Verdient h\u00e4tte es diese Band mit den beiden Songschreibern Mike Cooley und Patterson Hood jedenfalls schon lange. Auch deshalb weil sie mit ihrer Musik zeitgem\u00e4\u00dfe und politisch wichtige Themen ansprechen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-17979\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/yann-tiersen.jpg\" alt=\"yann-tiersen\" width=\"220\" height=\"226\" \/>\/\/ <strong>Yann Tiersen<\/strong> hat sich damals durch den Soundtrack zu der \u201ewunderbaren Welt der Amelie\u201c f\u00fcr immer in unser Herz gespielt. Dass er aber auch ganz anders konnte, bewies er auf seinen bisher acht Solo-Alben ebenfalls immer wieder das eine oder andere Mal. Nun also steht unter dem Titel \u201eEUSA\u201c sein neuntes Werk \u00fcber seine Heimat Ouessant in den Regalen und der Musiker versucht die Atmosph\u00e4re vor Ort mit seiner Musik einzufangen. Dazu beschr\u00e4nkt er sich auf seinem neuesten Wurf fast vollkommen aufs Piano. Die Platte wurde urspr\u00fcnglich ja auch schon als Notenbuch ver\u00f6ffentlicht und weil ihm das Spielen so viel Spa\u00df bereitet hat, legt er jetzt eben nochmal im Albumformat nach. Er l\u00e4sst dabei nicht nur die Natur in Form von Meeresrauschen oder Tierlauten sprechen, sondern bezaubert uns auch mit seinen bet\u00f6renden Melodien, die einen sofort in ein nebul\u00f6ses Paralleluniversum schubsen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-17980\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/archive-300x247.jpg\" alt=\"archive\" width=\"300\" height=\"247\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/archive-300x247.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/archive.jpg 386w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>\/\/ <strong>Archive<\/strong> wiederum haben auch schon 20 Jahre auf dem Buckel und in dieser Zeit hat das Kollektiv aus dem sch\u00f6nen London eine ganze Reihe Fans um sich geschart. Mit \u201eThe False Foundation\u201c erscheint nun ihr bereits zehntes Album \u00fcber das selbst gegr\u00fcndete Label \u201eDangervisit\u201c und auch diesmal geht die Band mit einer geh\u00f6rigen Portion Enthusiasmus an die ganze Geschichte heran. Unter der F\u00fchrung von Gr\u00fcndungsmitglied Darius Keller schafft es die Band ihre St\u00e4rken zu b\u00fcndeln und so etwas wie eine musikalische Reise durch den eigenen Back-Katalog zu starten. Fans werden also schon nach wenigen Sekunden die Augen schlie\u00dfen und in ferne Galaxien abdriften. Das funktioniert n\u00e4mlich auch heute noch ganz hervorragend zu dieser Musik.<\/p>\n<p class=\"MsoNoSpacing\">\n<p class=\"MsoNoSpacing\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-17982\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/matt-berry-300x300.jpg\" alt=\"matt-berry\" width=\"252\" height=\"252\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/matt-berry-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/matt-berry-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/matt-berry-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/matt-berry.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 252px) 100vw, 252px\" \/>\/\/ <strong>Matt Berry<\/strong> wiederum hat sich voll und ganz dem Jazz-Folk verschrieben. Mit dem englischen Label \u201eAcid Jazz\u201c im R\u00fccken versucht sich der englische Schauspieler dabei an den ganz Gro\u00dfen der Jazz-Szene. Auf \u201eThe Small Hours\u201c eifert er nicht nur den 70er Jahre Eskapaden eines Miles Davis nach, er hat die Scheibe auch auf einem bereits 60 Jahre alten Mixing Deck von \u201eDecca\u201c eingespielt, was man der Platte soundtechnisch auch anh\u00f6rt. Wenn du also mal wieder eine kleine Zeitreise unternehmen m\u00f6chtest, dann bist du bei dieser wilden Melange aus Psych-Pop und New Age-Kl\u00e4ngen genau an der richtigen Adresse. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von den Pixies, De La Soul, Sportfreunde Stiller, Jones, Drive-By-Truckers, Yann Tiersen, Archive und Matt Berry. \/\/ Die Pixies wollen es also wirklich noch einmal wissen. 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