{"id":18151,"date":"2016-11-08T19:46:27","date_gmt":"2016-11-08T18:46:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=18151"},"modified":"2016-11-08T20:32:15","modified_gmt":"2016-11-08T19:32:15","slug":"zuckerbeat-vol-457-wimpergeklimper","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=18151","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (4)57 &#8211; &#8222;wimpergeklimper&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>mit neuer Musik von Jimmy Eat World, Wanda, Leonard Cohen, MC Rene, Gurr, Kommando Kant, Robbie Williams und den Giraffenaffen.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-18152\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/jimmy-299x300.jpg\" alt=\"jimmy\" width=\"251\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/jimmy-299x300.jpg 299w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/jimmy-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/jimmy-1023x1024.jpg 1023w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/jimmy.jpg 1499w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/>\/\/ <strong>Jimmy Eat World<\/strong> melden sich in diesen Tagen mal wieder mit einem neuen Album zur\u00fcck und das d\u00fcrfte all jene gl\u00fccklich machen, die schon immer ihrer melancholischen Seite zugewandt waren. Im Grunde genommen ist \u201eIntegrity Blues\u201c n\u00e4mlich so etwas wie ein Update des Klassikers \u201eFutures\u201c und wei\u00df nach einigen Anlaufschwierigkeiten durchaus zu begeistern. Jimmy Eat World haben damit mal wieder ein Album geschrieben, das sich durch Langlebigkeit auszeichnet, denn St\u00fccke wie \u201eYou With Me\u201c oder \u201eGet Right\u201c z\u00fcnden oft erst nach mehreren Anl\u00e4ufen. Dann aber l\u00e4sst einen diese Scheibe hier einfach nicht mehr los und man bekommt einen wunderbar-vorweihnachtlichen Melancholie-Fetzen nach dem anderen vor den Latz geknallt. Worauf also wartest du noch? Regler rauf und \u201eYou Are Free\u201c mitbr\u00fcllen. Der Rest kommt dann von ganz alleine.   <!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-18153\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/wanda.jpg\" alt=\"wanda\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/wanda.jpg 280w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/wanda-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Die Weihnachtszeit ist im Anmarsch und schon erschl\u00e4gt einen wieder eine Welle von Re-Releases und Livealben. Sich dabei die besten St\u00fccke herauszupicken, ist gar nicht mal so einfach, deswegen werden wir euch in den kommenden acht Wochen mal ein paar der Scheiben vorstellen, die man den lieben Verwandten oder besten Freunden unter den Weihnachtsbaum legen k\u00f6nnte. Den Auftakt machen heute <strong>Wanda<\/strong> mit ihrem famosen Auftritt in der \u201eWiener Stadthalle\u201c. Wer die Band schon einmal live gesehen hat, der kann sich ungef\u00e4hr vorstellen, was da abging. Wanda spielen ihr Set mal wieder runter, als ob es kein Morgen mehr g\u00e4be und die gro\u00dfen Hits wie \u201eMeine beiden Schwestern\u201c, \u201eBussi Baby\u201c und \u201eBologna\u201c werden von der feiernden Meute lautstark mitgegr\u00f6lt. Neben den 16 Songs des Silberlings bekommen wir auf der beiliegenden DVD nicht nur einen audiovisuellen Eindruck des Spektakels, sondern auch drei zus\u00e4tzliche Songs der Marke \u201eKairo Downtown\u201c, \u201eIch will Schnaps\u201c und eine Bonus-Variante von \u201eLuzia\u201c. Fazit: macht derbe Spa\u00df, das Teil und d\u00fcrfte bei allen Fans der Band echte Begeisterungsst\u00fcrme ausl\u00f6sen. Schade eigentlich nur, dass die Vinyl-Fans diesmal in die R\u00f6hre gucken. Aber wird ja vielleicht noch nachgelegt, das schwarze Gold.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-18154\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/leonard-cohen-300x275.jpg\" alt=\"leonard-cohen\" width=\"250\" height=\"229\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/leonard-cohen-300x275.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/leonard-cohen.jpg 620w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Leonard Cohen<\/strong> kann einem einen ganz sch\u00f6nen Schauer \u00fcber den R\u00fccken jagen. Man muss sich nur mal kurz vor dem Schlafengehen die ersten paar Strophen des Titelst\u00fccks seiner neuen Platte zu Gem\u00fcte f\u00fchren und schon entfaltet sich ein d\u00fcster-angehauchtes Kopf-Kino im Geiste des Zuh\u00f6rers. Leonard Cohen gelingt dabei das Meisterst\u00fcck, das einst schon Johnny Cash so famos vollbrachte: er ist relevanter denn je und eine neue Generation von Fans wartet nur darauf, sein breites Schaffen f\u00fcr sich zu entdecken. Dass diese Platte dabei mit zum d\u00fcstersten geh\u00f6rt, was der Musiker bisher aus den \u00c4rmeln sch\u00fcttelte, macht schon der Titel deutlich: \u201eYou Want It Darker\u201c ist ein Album, dass mit dem Begriff \u201ehaunting\u201c ganz vortrefflich beschrieben ist und wie ein Horrorfilm im Audio-Format funktioniert. Wenn du dich also mal wieder so richtig sch\u00f6n gruseln m\u00f6chtest, dann bist du hier genau an der richtigen Adresse.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-18155\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/mc-rene-300x300.jpg\" alt=\"mc-rene\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/mc-rene-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/mc-rene-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/mc-rene.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>MC Rene<\/strong> m\u00f6chte es auf seine alten Tage ebenfalls noch einmal wissen und beschert uns ein ganz wunderbares Rap-Album, das er zusammen mit seinem Produzenten Figub Brazlevic in Szene gesetzt hat. Auf \u201eKhazraje\u201c richtet er den Blick vom Sound her in die Vergangenheit, genau genommen in Richtung 90er Jahre, als man noch den Sound von den Stiebers und Advanced Chemistry feierte. Dieses Album hier atmet den Spirit von damals und hat mit Toni L auch einen ganz illustren Feature-Gast am Start. Trotz der zahlreichen Referenzen an die gute alte Zeit und dem funky-verjazzten Sound, ist die Platte aber dennoch im Hier und Jetzt verortet und \u00fcberf\u00fchrt den Klang von damals in ein zeitgem\u00e4\u00dfes Gesamtbild. Wenn du also mal wieder so richtig sch\u00f6n in Erinnerungen schlwegen m\u00f6chtest und die Platten von damals heute noch sehr gerne auf den Plattenteller wirfst, dann bist du hier genau an der richtigen Adresse. Und Features von Retrogott und Tesla gibt\u2019s ebenfalls noch inklusive.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-18156\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/gurr.jpg\" alt=\"gurr\" width=\"462\" height=\"462\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/gurr.jpg 658w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/gurr-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/gurr-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 462px) 100vw, 462px\" \/>\/\/ <strong>Gurr<\/strong> machen uns mit ihrem Deb\u00fctalbum ebenfalls sehr viel Freude. Die beiden Freundinnen und Wahl-Berlinerinnen schaffen es auf 11 Songs ein breites Spektrum von Lo-Fi-Melodien bis hin zu Psychedelic-Pop und Garage-Rock \u2013Melodien zu bedienen und wickeln einen damit schon nach wenigen Minuten um den kleinen Finger. \u201eIn My Head\u201c ist dabei nicht nur sehr abwechslungsreich, sondern auch schmissig in Szene gesetzt und wenn dann hin und wieder auch noch die Sprache wechselt, kommt man aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus. Wenn du also auf einen bunten Mix mit Anleihen von den B52s bis hin zu Gun Club und den Ramones stehst, dann bist du bei diesen beiden Riot-Girls genau an der richtigen Adresse.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-18157\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/kommando-kant.jpg\" alt=\"kommando-kant\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/kommando-kant.jpg 280w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/kommando-kant-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Kommando Kant <\/strong>wiederum d\u00fcrften ein gefundenes Fressen f\u00fcr all jene sein, die sich schon lange ein Comeback von Muff Potter w\u00fcnschen. Die Band allerdings allein auf diese Referenz zu beschr\u00e4nken, w\u00fcrde ihr Unrecht tun und so darf man sich auf ein \u00fcberaus vielschichtiges Album freuen, dass auch Fans von Captain Planet oder But Alive gl\u00fccklich machen d\u00fcrfte. Irgendwo zwischen den Polen Indie-Pop und Punkrock dockt der wilde Haufen hier an und man f\u00fchlt sich schon nach kurzer Zeit dazu animiert, die Melodien lautstark mit zu gr\u00f6len. Wer sich selbst davon \u00fcberzeugen m\u00f6chte, dass \u201eZiehen Sie \u00b4ne Nummer\u201c keine einseitige Angelegenheit ist, der muss sich nur mal die beiden Singles \u201eWimpergeklimper\u201c und \u201eHigh End \/ Low Life\u201c zu Gem\u00fcte f\u00fchren. Da werden hin und wieder auch mal sch\u00f6ne Erinnerungen an die Klangeskapaden der Pixies wach. Worauf also noch l\u00e4nger warten? Einfach mal reinziehen, das Teil. Es lohnt sich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-18158\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/robbie.jpg\" alt=\"robbie\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/robbie.jpg 615w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/robbie-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/robbie-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Robbie Williams<\/strong> hat sich mit seiner aktuellen Single ja ganz sch\u00f6n in die Nesseln gesetzt. Der Aufschrei war gro\u00df, aber das d\u00fcrfte ihm zumindest in Sachen Aufmerksamkeit einen geh\u00f6rigen Schub verpassen. Ist ja auch schon etwas her dass er uns mit neuen Songs aus seiner Feder begl\u00fcckte und so viel schon einmal vornweg: Robbie Williams wei\u00df auch anno 2016 noch, wie man einen gl\u00e4nzenden Pop-Song in Szene setzt. \u201eThe Heavy Entertainment Show\u201c ist deshalb auch diesmal ein unaufgeregter Knaller voller Pop-Hits, die oftmals erst auf den zweiten Blick z\u00fcnden. Die Spitzen der Hitlisten und die Dauerberieselung durchs Formatradio d\u00fcrfte dem Musiker also auch diesmal sicher sein. Besonders hervorzuheben sind allerdings das gemeinsame Duett mit Rufus Wainwright (\u201eHotel Crazy\u201c) und der Gastbeitrag von John<span style=\"mso-spacerun:yes\"> <\/span>Grant (\u201eI Don\u00b4t Want To Hurt You\u201c), der lediglich auf der Special-Edition enthalten ist. Ansonsten k\u00f6nnen alle Robbie-Fans auch diesmal wieder bedenkenlos zugreifen. Der Herbst ist gerettet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-18159\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/giraffenaffen-5-300x300.jpg\" alt=\"giraffenaffen-5\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/giraffenaffen-5-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/giraffenaffen-5-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/giraffenaffen-5.jpg 460w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Zu guter Letzt au\u00dferdem noch der Hinweis auf die neueste Ausgabe der sympathischen \u201eKinderlieder\u201c-Reihe namens <strong>Giraffenaffen<\/strong>. Im f\u00fcnften Teil hat sich dabei wieder allerlei Prominenz angek\u00fcndigt, um die bekanntesten Kinderliederklassiker in ein zeitgen\u00f6ssisches Outfit zu transferieren. Heraus kommt ein bunter Mix fernab aller Stilgrenzen, der die Kleinen nebenbei auch noch an den Sound der Lieblingsband der Eltern heranf\u00fchrt. Wenn du also keine Lust mehr auf die alten Kamellen hast und Songs wie \u201eDie Tante aus Marokko\u201c oder \u201eBiene Maja\u201c lieber in einer runderneuerten Form servieren m\u00f6chtest, dann lass dir den neuesten Wurf der sympathischen Crew nicht entgehen. Beitr\u00e4ge von Thomas D. \u00fcber Tonbandger\u00e4t bis hin zu Samy Deluxe gibt\u2019s inklusive und es macht einfach nur verdammt viel Spa\u00df sich diesen verqueren Spa\u00df hier reinzuziehen. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Jimmy Eat World, Wanda, Leonard Cohen, MC Rene, Gurr, Kommando Kant, Robbie Williams und den Giraffenaffen. \/\/ Jimmy Eat World melden sich in diesen Tagen mal wieder mit einem neuen Album zur\u00fcck und das d\u00fcrfte all jene gl\u00fccklich machen, die schon immer ihrer melancholischen Seite zugewandt waren. 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