{"id":19188,"date":"2017-05-08T21:01:08","date_gmt":"2017-05-08T19:01:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=19188"},"modified":"2017-05-08T21:01:08","modified_gmt":"2017-05-08T19:01:08","slug":"spieltrieb-vol-54-was-rumpelt-und-pumpelt-in-meinem-bauch-herum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=19188","title":{"rendered":"\/\/ spieltrieb vol. 54 &#8211; &#8222;was rumpelt und pumpelt in meinem bauch herum?&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>mit Hans im Gl\u00fcck und andere M\u00e4rchen der Br\u00fcder Grimm, Oma Wombat und Wer kommt? Wer geht?<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/s54-hans-im-gl\u00fcck.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-19196\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/s54-hans-im-gl\u00fcck-836x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"306\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/s54-hans-im-gl\u00fcck-836x1024.jpg 836w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/s54-hans-im-gl\u00fcck-245x300.jpg 245w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/s54-hans-im-gl\u00fcck-768x940.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\/\/ 1812 erschien der erste Band der \u00bbKinder- und Hausm\u00e4rchen\u00ab der Br\u00fcder Grimm. Seitdem wurden die M\u00e4rchen nicht nur in vielen Sprachen \u00fcbersetz, sondern es haben sich auch etliche Illustratoren am Stoff abgearbeitet. Felix Hoffmann (1911 \u2013 1975 in Aarau) mit Hans Fischer (fis) und Alois Carigiet, einer der bekannteste Schweizer Grafiker, machte sich nicht nur mit der Illustration von Kinder- und Jugendb\u00fcchern einen Namen. Insgesamt hat er 86 B\u00fccher illustriert. Besonders gelungen sind seine Arbeiten zu den M\u00e4rchen der Gebr\u00fcder Grimm. Ab 1949 illustrierte er f\u00fcr seine T\u00f6chter, sp\u00e4ter f\u00fcr seine Enkel. Sch\u00f6n gro\u00dfformatig und mit Leinenbindung findet ihr sieben M\u00e4rchen in \u201e<strong>Hans im Gl\u00fcck und andere M\u00e4rchen der Br\u00fcder Grimm<\/strong>\u201c (NordS\u00fcd, ISBN 9783314103490). Entsprechend der Entstehung (Rapunzel erschien 1949, Hans im Gl\u00fcck 1975) k\u00f6nnt ihr euch die Geschichten von Rapunzel, Der Wolf und die sieben Gei\u00dflein, Dornr\u00f6schen, Die sieben Raben, K\u00f6nig Drosselbart, Der D\u00e4umling und Hans im Gl\u00fcck in Erinnerung rufen. Profunde M\u00e4rchenkenner werden merken, dass er den Text sprachlich w\u00f6rtlich von den Br\u00fcdern Grimm \u00fcbernahm, nur beim Rapunzel ver\u00e4nderte er den Text etwas. Als empfohlenes Alter wird hier 4 bis 6 Jahre angegeben und ist sicher genau richtig. Wenn die Mutter Gei\u00df (hier \u00fcbrigens auf 2 Beinen stehend und mit einer Sch\u00fcrze bekleidet) dem Wolf den Bauch aufschneidet um ihre 6 Gei\u00dflein zu befreien, dann mag das sicher sehr grausam sein. Hier spritz weder Blut noch wird diese Szene weggelassen. Nein, sachlich und unaufgeregt setzt sich die Geschichte fort, ohne dass zuh\u00f6renden Kinder weinen oder schlecht schlafen werden. Manch einer wird h\u00f6chstens einmal schlucken und nat\u00fcrlich gespannt den Rest der Geschichte wissen wollen. Am Ende sind alle erleichtert, dass trotz der Gewalt, Mord und Totschlag, die Guten gewonnen haben. Gro\u00dfartig, dass sich ein 4-facher Familienvater und begnadeter K\u00fcnstler mit au\u00dfergew\u00f6hnlichem Geschick, diesem Stoff angenommen hat und diese, so lange vergriffenen Illustrationen, neu ver\u00f6ffentlicht wurden. (Euro 28,00)<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/s54-oma-wombat.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-19190\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/s54-oma-wombat-300x222.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"185\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/s54-oma-wombat-300x222.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/s54-oma-wombat-768x569.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/s54-oma-wombat.jpg 777w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\/\/ Jackie Frenchs bekanntestes Buch \u201eTagebuch eines Wombats\u201c wurde mehrfach ausgezeichnet und in vielen Sprachen \u00fcbersetzt. Die Story beruht auf eine wahre Begebenheit: Denn die australische Schriftstellerin und Direktorin der \u201aWombat Foundation\u2018 notierte tats\u00e4chlich was einige umtriebige Wombats auf ihrem Grundst\u00fcck anstellten. Nun gibt es mit \u201e<strong>Oma Wombat<\/strong>\u201c (Gerstenberger, ISBN 9783836959636) eine weitere Fortsetzung. Fragt man Oma Wombat was Wobats so tun, wird sie ungef\u00e4hr so antworten: Gefressen. Uns gekratzt. Uns weiterkratzen. Aber Oma Wombat ist nicht mehr die j\u00fcngste. Das ihr Enkel nicht nur Faltschirmspringen war, hat sie glatt verpasst. (Oder wollte sie nicht hinschauen?) Daf\u00fcr ist sie umso mehr genervt von den K\u00e4ngurus. Auf 32-Seiten punkten Frau French und der Illustrator Bruce Whatley mit wenig Text und minimalistischer Darstellung. Das hei\u00dft es wird sich aufs wesentliche konzentriert, ohne schm\u00fcckendes Beiwerk oder langen Szenenbeschreibungen. Ein herrliches Kinderbuch \u00fcber subjektives Verhalten und wie systematisch die Fehler und Dummheiten des eigenen Nachwuchs verharmlost oder \u00fcbersehen werden. (Euro 12,95)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/s54-wer-kommt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-19193\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/s54-wer-kommt.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"306\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/s54-wer-kommt.jpg 612w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/s54-wer-kommt-245x300.jpg 245w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\/\/ \u201e<strong>Wer kommt? Wer geht?<\/strong>\u201c (Lingen, ISBN 9783943390162) ist ein buntes Vorlese- und R\u00e4tselbuch f\u00fcr Kita- und Kindergartenkinder. Auf jeder Seite befinden sich verschiedene Tiere und ein oder zwei Tiere sind nicht ganz sichtbar. Die Kinder sind somit aufgefordert, die Tiernamen zu sagen, die gerade verschwinden. Und zu \u00fcberlegen, welches Tier auf der vorhergehenden Seite noch dabei war und jetzt fehlt. Insgesamt tauchen 30 verschiedene Tiere auf. Einige werden alle Zuh\u00f6rer schon kennen (wie etwa Elefant und Huhn), aber Tukan und Cham\u00e4leon sind vielleicht f\u00fcr manche Betrachter noch unbekannt. Etwas unsch\u00f6n ist auch, dass auf einmal ein Fisch auftaucht \u2013 wie der ohne Wasser, neben Elefant stehen kann, ist f\u00fcr den Vorleser schwer zu erkl\u00e4ren. Auch das Auftauchen des Dinosauriers geht f\u00fcr fantasielose Menschen etwas zu weit. Daf\u00fcr beginnt der R\u00e4tselspa\u00df schon beim Buchdeckel, durch 4 ausgestanzte L\u00f6cher blicken 7 Augen. Wer verbirgt sich dahinter? Auf der letzten Seite sind dann alle dagewesenen Tier noch einmal. Jetzt k\u00f6nnen nicht nur die Tiernamen wiederholt werden. (Euro 9,95)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit Hans im Gl\u00fcck und andere M\u00e4rchen der Br\u00fcder Grimm, Oma Wombat und Wer kommt? Wer geht? \/\/ 1812 erschien der erste Band der \u00bbKinder- und Hausm\u00e4rchen\u00ab der Br\u00fcder Grimm. Seitdem wurden die M\u00e4rchen nicht nur in vielen Sprachen \u00fcbersetz, sondern es haben sich auch etliche Illustratoren am Stoff abgearbeitet. 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