{"id":19461,"date":"2017-06-30T16:06:22","date_gmt":"2017-06-30T14:06:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=19461"},"modified":"2017-06-30T16:36:51","modified_gmt":"2017-06-30T14:36:51","slug":"zuckerbeat-vol-474-lights-out","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=19461","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (4)74 &#8211; &#8222;lights out&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>mit neuer Musik von Ride, den Blutjungs, alt-j, dem Soundtrack zu \u201eBaby Driver\u201c, Royal Blood und Big Boi. <\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/ride.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-19462\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/ride-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/ride-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/ride-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/ride.jpg 620w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\/\/ Nachdem zuletzt schon Slowdive ein gelungenes Comeback-Album vorlegten, sind nun die Kollegen von <strong>Ride<\/strong> an der Reihe und auch die machen ihre Sache verdammt gut. Die 11 Songs auf \u201eWeather Diaries\u201c klingen jedenfalls als w\u00e4ren die 20 Jahre zuvor nur einen Wimpernschlag entfernt. Die Band tut gut daran, ihren Sound nicht von Grund auf umzukrempeln, sondern macht einfach da weiter, wo sie einst vor 27 Jahren auf \u201eNowhere\u201c begonnen hat. Zusammen mit Produzent Erol Alkan und Mischer Alan Moulder, der bereits beim Deb\u00fctalbum mit am Start war, erschaffen sie ein rundum-gelungenes Showgaze-Album, das den Vergleich mit den alten Klassikern nicht zu scheuen braucht. Wenn du also mal wieder in sch\u00f6nen Erinnerungen an die verstrahlten Tage der 90er schwelgen m\u00f6chtest, dann lass dir dieses Comeback-Album hier nicht entgehen. Es lohnt sich. Und d\u00fcrfte der Band ganz sicher auch noch ein paar neue Fans bescheren.<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/blutjungs.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-19463 alignright\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/blutjungs.jpg\" alt=\"\" width=\"463\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/blutjungs.jpg 982w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/blutjungs-300x151.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/blutjungs-768x386.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/><\/a>\/\/ Schon eine gef\u00fchlte Ewigkeit haben wir nichts mehr von den altehrw\u00fcrdigen <strong>Blutjungs<\/strong> geh\u00f6rt und so freuen wir uns nur umso mehr, dass in diesen Tagen endlich ein neues Album der Horrorcore-Band aus Aschaffenburg erscheint. Seit nun bereits \u00fcber 20 Jahren machen sich die Jungs daran mit sympathischen Hits im Grenzgebiet von den \u00c4rzten aus \u201eAb 18\u201c-Zeiten und dem \u201eNeuruppin\u201c-Humor von K.I.Z. uns schmissige Hits um die Ohren zu hauen, die man noch Stunden sp\u00e4ter vor sich her summt. Auf \u201eSaufpferdchen\u201c finden sich passend dazu nicht nur treibende Synthie-Punk-Riffs, sondern auch Power-Pop und Country-Anleihen. Sogar an schlagereske Kl\u00e4nge und an \u201eA(ggro)-Capalla\u201c-Songs wagen sich die Jungs heran. Die Texte dazu sind gewohnt provokant und doch sind die Songs so herrlich mitrei\u00dfend arrangiert, dann man schon nach wenigen Minuten lautstark mitgr\u00f6lt, wenn Hits wie \u201eTeppichmesser\u201c oder \u201eHarry Potter\u201c aus den Boxen ballern. Wenn du also noch nach einem wirklich gelungenen Splatter-Pop-Album suchst, dann lass dir diese b\u00f6sen Buben hier nicht entgehen. Es lohnt sich.\u00a0 Genauso wie ihre Live-Auftritte, im Rahmen derer sie am 8.4. (Irish Pub) und am 27.8. (Stadtfest) auch in Aschaffenburg auf der B\u00fchne stehen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/alt-j.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-19464\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/alt-j-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/alt-j-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/alt-j-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/alt-j.jpg 316w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\/\/ <strong>alt-J<\/strong> waren die Kritiker ja bis dato immer wohlgesonnen. Mit \u201eRelaxer\u201c hat sich das nun ein wenig ge\u00e4ndert, wobei wir nicht ganz verstehen m\u00f6chten, warum. Die 40-min\u00fctige Odyssee n\u00e4mlich wei\u00df von der ersten Sekunde an zu beeindrucken und beschert uns eben jenen Stilmix, der bereits die Vorg\u00e4ngerplatten so faszinierend machte. Es ist zugegeben nicht einfach nach den mit Preisen \u00fcberh\u00e4uften Vorg\u00e4ngern noch einen drauf zu setzen, aber Songs wie \u201eIn Cold Blood\u201c oder \u201e3WW\u201c funktionieren dennoch ganz pr\u00e4chtig und schmieren uns vertrackte Melodien ums Maul, die noch dazu zum sofortigen Abtanzen anregen. Im Anschluss geht die Band dann zwar etwas kratzb\u00fcrstiger zu Werke, erschafft aber eine psychedelische Grundstimmung, die einen in einen regelrechten Sog der Emotionen rei\u00dft. \u201eRelaxer\u201c ist dementsprechend auch ein Befreiungsschlag und gerade deshalb so gelungen, weil die Band so manche Idee auch mal ins Leere laufen l\u00e4sst. Bisweilen hat man sogar das Gef\u00fchl, ihr im Proberaum \u00fcber die Schulter schauen zu k\u00f6nnen, was dem gelungenen Gesamteindruck allerdings nicht abtr\u00e4glich ist. Wenn du dich also gerne von Musik herausfordern l\u00e4sst, dann bist du hier genau an der richtigen Adresse.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/baby-driver.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-19465\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/baby-driver-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/baby-driver-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/baby-driver-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/baby-driver-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/baby-driver.jpg 807w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\/\/ Heute haben wir au\u00dferdem mal wieder eine Soundtrack-Empfehlung f\u00fcr euch. \u201e<strong><em>Baby Driver<\/em><\/strong>\u201c kommt zwar erst Ende des Monats ins Kino, aber die beigesteuerten Songs machen jetzt schon verdammt viel Lust auf den Streifen. Auf zwei Cds finden sich dabei 30 Knaller-Songs, die als wirklich gelungenes Mixtape fungieren. Der Hot Fuzz-Regisseur Edgar Wright hat nicht nur auf der Leinwand ganze Arbeit geleistet, er hat auch einen wirklich guten Musikgeschmack und so kommen wir neben alten Klassikern von den Commodores oder Blur auch in den Genuss von Smash Hits aus dem Hause Danger Mouse, Run The Jewels und Ex-Outkast Member Big Boi. Letzterer ist \u00fcbrigens sogar im Film in einer Nebenrolle zu sehen, genauso wie Killer Mike von Run The Jewels. Zusammen kreieren sie einen atemlos stimmenden Cocktail aus angesagten Tracks von so unterschiedlichen K\u00fcnstlern wie Queen, Sky Ferreira und den Beach Boys. Dass das alles so wunderbar zusammenpasst, grenzt an einem kleinen musikalischen Wunder und so d\u00fcrft ihr euch jetzt schon auf den wohl sch\u00f6nsten Mix des Sommers freuen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/royal-blood.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-19466\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/royal-blood-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/royal-blood-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/royal-blood-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/royal-blood.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\/\/ <strong>Royal Blood<\/strong> wiederum tauchen die Welt auf ihrem aktuellen Album mal eben in schwarzwei\u00df und wissen zum wiederholten Mal mit ihren knackigen Riffs zu \u00fcberraschen. \u201eHow Did We Get So Dark?\u201c ist n\u00e4mlich keinesfalls der verkopfte Zweitling, den man erwarten durfte, sondern ein \u00fcberaus schmissiges Rock-Album, das auch allen Fans der White Stripes ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern d\u00fcrfte. Schon die erste Single \u201eLights Out\u201c mit ihrem euphorisierenden Videoclip schubst einen direkt rein in den n\u00e4chsten Club und l\u00e4sst dort Schwei\u00dfperlen von der Decke purzeln. Was die Band hier in Br\u00fcssel zusammen mit Produzent Jolyon Thomas (M83 &amp; British Sea Power) aus dem \u00c4rmel sch\u00fcttelt ist so derma\u00dfen mitrei\u00dfend, dass man sofort die Luftgitarre auspacken m\u00f6chte. Irgendwo zwischen den Polen Garage-Rock und Blues haben Royal Blood ihre eigene Nische besetzt und bescheren uns zehn neue Volltreffer, die auf keinem 2017er Mixtape fehlen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/big-boi.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-19467\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/big-boi-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/big-boi-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/big-boi-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/big-boi-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/big-boi-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/big-boi.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\/\/ <strong>Big Boi<\/strong>, der fr\u00fcher mal bei Outkast aktiv gewesen ist, bringt in diesen Tagen ebenfalls ein neues Album an den Start und hat sich daf\u00fcr reichlich Unterst\u00fctzung mit ins Boot geholt. Neben Gucci Mane, Killer Mike und Pimp C, gibt auch Adam Levine im Song \u201eMic Jack\u201c ein kleines Stelldichein und sorgt f\u00fcr einen veritablen Radiohit. Der Rest des Albums macht ebenfalls sehr viel Spa\u00df. Die Scheibe ist sehr abwechslungsreich in Szene gesetzt und der Gastauftritt von Snoop Dogg sorgt f\u00fcr \u00fcberaus gute Laune. Wenn du also noch nach einer passenden Sommer-HipHop-Platte suchst, bist du im \u201eBoomiverse\u201c von Big Boi genau an der richtigen Adresse. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Ride, den Blutjungs, alt-j, dem Soundtrack zu \u201eBaby Driver\u201c, Royal Blood und Big Boi. \/\/ Nachdem zuletzt schon Slowdive ein gelungenes Comeback-Album vorlegten, sind nun die Kollegen von Ride an der Reihe und auch die machen ihre Sache verdammt gut. 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