{"id":19470,"date":"2017-06-30T16:14:07","date_gmt":"2017-06-30T14:14:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=19470"},"modified":"2017-06-30T16:20:18","modified_gmt":"2017-06-30T14:20:18","slug":"aufgelesen-vol-180-hundert-zeilen-hass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=19470","title":{"rendered":"\/\/ aufgelesen vol. (1)80 &#8211; &#8222;hundert zeilen hass&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>mit neuen B\u00fcchern von Maxim Biller, J.R.R. Tolkien, Don Winslow, Tom Kummer und Daniel Goleman.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/maxim-biller.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-19471\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/maxim-biller.jpg\" alt=\"\" width=\"199\" height=\"327\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/maxim-biller.jpg 289w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/maxim-biller-183x300.jpg 183w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a>\/\/ <strong>Maxim Biller<\/strong> ist ein Ph\u00e4nomen. Kaum einem Autor ist es bisher gelungen auf solch knackige Art und Weise mit all dem Schlechten auf diesem Planeten aufzur\u00e4umen. Das Buch \u201eHundert Zeilen Hass\u201c ver\u00f6ffentlicht nun erstmals seine gleichnamige Kolumne aus der Zeitschrift \u201eTempo\u201c in einem Band und die Texte haben bis heute nichts von ihrem Glanz verloren. Die Rubrik selbst wurde dabei bereits im Jahre 1987 ins Leben gerufen. Ab April 1993 gab es schlie\u00dflich die \u201eMaxim-Biller-Kolumne\u201c, die sich in dem Band wiederfindet, wie auch die beiden Editorials \u201eZum Heucheln\u201c (1988) und \u201eAufwachen!\u201c (1990). Dazu gesellen sich weitere spannende Kolumnen, die in den Jahren 1990 bis 2010 erschienen sind. Dabei ist es vor allem die rechthaberische Attit\u00fcde des Autoren, die einen immer wieder ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubert. <!--more-->Seine oft auch politischen Texte sind ein Segen f\u00fcr den deutschen Journalismus gewesen, machen den Autor allerdings auch zum Au\u00dfenseiter. Wer n\u00e4mlich stetig aneckt, der hat es am Ende nicht immer leicht. Ein Nachwort von Hans Ulrich Gumbrecht beschlie\u00dft schlie\u00dflich diesen famosen Sammelband, den man sich als Fan von schmissigen Kolumnen auf keinen Fall entgehen lassen sollte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/tolkien.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-19472\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/tolkien.jpg\" alt=\"\" width=\"205\" height=\"336\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/tolkien.jpg 489w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/tolkien-183x300.jpg 183w\" sizes=\"auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px\" \/><\/a>\/\/ <strong>J.R.R. Tolkien<\/strong> kennt inzwischen ja jedes Kind. Nun kommt ein neues Werk des fantastischen Autors in den Handel und das dreht sich um die beiden Liebenden \u201eBeren und L\u00fathien\u201c. W\u00e4hrend sie zu den Elben z\u00e4hlt, ist er ein Sterblicher, was zu nicht geringf\u00fcgigen Problemen f\u00fchrt. Weil L\u00fathiens Vater n\u00e4mlich die Menschen abgrundtief hasst, fordert er vor der Verm\u00e4hlung etwas von Elben. Er soll vor der Heirat von Melkors Krone einen Silmaril stehlen und das ist ein Ding der Unm\u00f6glichkeit. Tolkien schickt uns mit seinem neuen Werk zur\u00fcck nach Mittelerde und das Buch ist wirklich ein gefundenes Fressen f\u00fcr alle Anh\u00e4nger des Autors. Eigentlich schon im Jahre 1973 in Bournmouth verstorben, haben seine Erz\u00e4hlungen bis heute nichts von ihrem Reiz verloren und die zauberhaften Illustrationen von Alan Lee veredeln diese Ausgabe zu einem wahrhaften Gesamtkunstwerk. Wenn du also nochmal abtauchen m\u00f6chtest in Richtung Mittelerde, dann lass dir \u201eBeren und L\u00fathien\u201c nicht entgehen. Du wirst ganz sicher begeistert sein von dieser fabelhaften Geschichte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/don-winslow.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-19473\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/don-winslow.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"276\" \/><\/a>\/\/ <strong>Don Winslow<\/strong> hat uns mit \u201eDas Kartell\u201c schon einen gelungenen Bestseller vor den Latz geknallt. Nun steht mit \u201eCorruption\u201c der Nachfolger in den Regalen und der hat es in sich. Im Mittelpunkt steht Denny Malone, seines Zeichens Detective beim NYPD, der zusammen mit einer Elitetruppe in Manhattan f\u00fcr Recht und Ordnung sorgt. Hin und wieder allerdings muss Selbige Gruppe das Gesetz dazu auch ein wenig beugen und so werden hin und wieder auch mal die B\u00f6sen Jungs um ihr erbeutetes Hab und Gut erleichtert. Dass die Fronten dabei flie\u00dfend sind, wird Malone mal wieder schmerzlich bewusst, als er eine folgenschwere Entscheidung treffen muss. Ob er sich dabei am Ende f\u00fcr seine Kollegen, das Gesetz oder seine Familie entscheidet. Man merkt \u201eCorruption\u201c an, dass Winslow jahrelange Recherchearbeit geleistet hat, um dieses Buch zu vollenden. Heraus kommt ein mitrei\u00dfender Roman, den man sich als Fan von spannenden Krimiserien der Marke \u201eThe Shield\u201c auf keinen Fall durch die Lappen gehen lassen sollte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/nina-und-tom.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-19474\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/nina-und-tom.jpg\" alt=\"\" width=\"191\" height=\"314\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/nina-und-tom.jpg 789w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/nina-und-tom-183x300.jpg 183w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/nina-und-tom-768x1262.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/nina-und-tom-623x1024.jpg 623w\" sizes=\"auto, (max-width: 191px) 100vw, 191px\" \/><\/a>\/\/ <strong>Tom Kummer<\/strong> hat einst mit seinen fiktiven Interviews alle an der Nase herum gef\u00fchrt. Der darauf folgende Medienskandal legte offen, wie heuchlerisch mancher Journalist seinem Beruf nachgeht. Nun steht mit \u201eNina &amp; Tom\u201c ein neuer Roman des Schweizer Reporters in den Regalen und der macht einfach nur verdammt viel Spa\u00df. Dass es sich dabei um eine Geschichte handelt, wie sie nur das Leben zu schreiben vermag, ist sicher mit einem Augenzwinkern zu genie\u00dfen, doch das Buch ist wirklich gelungen. Nina trifft eines Tages auf Tom, den Typen mit dem Gangsterblick, der scheinbar keine Schw\u00e4chen eingesteht. Er inszeniert Geschichten, die sich wahr anf\u00fchlen, es aber leider nicht sind. Nach einem Intermezzo in Barcelona finden sich die beiden in Berlin wieder, wo sie mit Sex und Drogen experimentieren. Ihre Beziehung kennt nur das Extrem, bis Nina eines Tages erf\u00e4hrt, dass sie sterben muss. Sie entschlie\u00dft sich ihre letzten Tage in Freiheit zu verbringen und man ist wirklich hingerissen von dieser atemlose Lekt\u00fcre, die einem noch Tage sp\u00e4ter im Kopf herum schwirrt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/daniel-goleman.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-19475\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/daniel-goleman.jpg\" alt=\"\" width=\"170\" height=\"264\" \/><\/a>\/\/ Zum Thema \u201eSoziale Intelligenz\u201c wurden schon viele B\u00fccher ver\u00f6ffentlicht. Gerade im Beruf wird es heutzutage immer wichtiger, sich in die anderen hinein versetzen zu k\u00f6nnen. Augenh\u00f6he ist angesagt, wenn man ein Unternehmen nach vorne bringen m\u00f6chte. Destruktiv angelegte Beziehungen enden meist f\u00fcr beide Seiten in einer Sackgasse. Wie aber gelingt es schwierige Beziehungen in positive zu verwandeln? <strong>Daniel Goleman<\/strong>, der uns schon den Bestseller \u201eEQ \u2013 Emotionale Intelligenz\u201c bescherte, liefert uns in seinem neuen Buch mit dem sch\u00f6nen Untertitel \u201eWer auf andere zugehen kann, der hat mehr vom Leben\u201c die neuesten wissenschaftliche Erkenntnisse und wandelt sie in eine leicht verdauliche Lekt\u00fcre um. Ob es dabei nun um Liebe oder die Auseinandersetzung mit gest\u00f6rten Verbindungen geht. Man m\u00f6chte dieses Werk tats\u00e4chlich bis zum Schlie\u00dfen des Buchr\u00fcckens nicht mehr zur Seite legen. Also viel Spa\u00df beim Eintauchen in die Welt der Gef\u00fchle. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zur n\u00e4chsten Leserunde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuen B\u00fcchern von Maxim Biller, J.R.R. Tolkien, Don Winslow, Tom Kummer und Daniel Goleman. \/\/ Maxim Biller ist ein Ph\u00e4nomen. 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