{"id":19536,"date":"2017-07-16T12:18:31","date_gmt":"2017-07-16T10:18:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=19536"},"modified":"2017-07-16T12:19:27","modified_gmt":"2017-07-16T10:19:27","slug":"zuckerbeat-vol-475-madtv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=19536","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (4)75 &#8211; &#8222;madtv&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>mit neuer Musik von Haim, Rozwell Kid, Sondaschule, Temples, Goldfrapp und Color Film. <\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/haim.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-19537\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/haim.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/haim.jpg 663w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/haim-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/haim-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\/\/ Mit \u201eDays Are Gone\u201c haben es die drei jungen Damen von <strong>Haim<\/strong> vor einigen Jahren geschafft, das nahezu perfekte Pop-Album zu schreiben. Zahlreiche Songs sprudelten nur so \u00fcber vor spannenden Ideen und so durfte man durchaus gespannt sein, was der Nachfolger des Trios denn so hergibt. Auf den ersten Blick ist \u201eSomething To Tell You\u201c vor allem eins: ein unscheinbares Album, das radiotauglich vor sich hinl\u00e4uft. Schenkt man der Scheibe allerdings ein paar Durchl\u00e4ufe entdeckt man immer wieder neue Facetten an den einzelnen St\u00fccken und man wird regelrecht s\u00fcchtig nach dieser Musik. Es mag zwar auf den ersten Blick kein \u00dcber-Hit wie \u201eForever\u201c auf der Scheibe sein, aber mit \u201eWant You Back\u201c, \u201eLittle Of Your Love\u201c und \u201eRight Now\u201c jetzt schon drei hei\u00dfe Anw\u00e4rter auf die diesj\u00e4hrigen Jahrescharts. Wenn du also auf 70s-Pop der Marke Fleetwood Mac stehst, dann schnupper mal rein in \u201eSomething To Tell You\u201c. Dieses Album hat n\u00e4mlich sehr viel mehr zu bieten, als du vielleicht denkst.<!--more--><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-19538\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/rozwell-kid-300x297.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"297\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/rozwell-kid-300x297.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/rozwell-kid-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/rozwell-kid.jpg 319w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>\/\/ So langsam hat sich auch hierzulande herumgesprochen, dass <strong>Rozwell Kid<\/strong> die Band sind, die all jene ins Herz schlie\u00dfen, die Weezer damals noch aus \u201ePinkerton\u201c-Tagen kennen- und lieben lernen durften. Ja, hier schafft es endlich mal wieder eine Band die schrammligen Gitarren mit so viel Herzblut zu vermengen, dass man schon beim ersten Durchlauf das Gef\u00fchl bekommt, hier w\u00fcrde einem jemand sein Herz zu F\u00fc\u00dfen legen. Im Gegensatz zum ebenfalls beachtlichen Vorg\u00e4nger hat die Band zwar das Tempo auf \u201ePrecious Art\u201c ein wenig verringert, aber die Songs punkten trotzdem mit ihrer Langlebigkeit. \u00c4hnlich wie The Wonder Years gelingt es der Pop-Punk-Band zeitlose Musik zu schreiben, die auch beim zehnten Durchlauf noch Freude bereitet. Wenn du also noch nach tollen Hits zum Abtanzen suchst, dann schnupper mal rein in Songs wie \u201eUHF on DVD\u201c und \u201eTotal Mess\u201c. Du wirst es ganz sicher nicht bereuen. Und sp\u00e4testens bei dem Mini-Hit \u201eWish Man\u201c d\u00fcrften auch alle Descendents-Fan-Herzen h\u00f6her schlagen. \u00a0Also viel Spa\u00df mit dieser Partyplatte, die wohl auch nach diesem Sommer noch einen Stammplatz auf dem heimischen Plattenteller einnehmen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>\/<a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/sondaschule.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-19539\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/sondaschule-281x300.jpg\" alt=\"\" width=\"281\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/sondaschule-281x300.jpg 281w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/sondaschule.jpg 308w\" sizes=\"auto, (max-width: 281px) 100vw, 281px\" \/><\/a>\/ Was haben wir uns gefreut, als vor kurzem die Nachricht die Runde macht, dass ein neues Album der <strong>Sondaschule<\/strong> in den Startl\u00f6chern steht. Anfangs noch in Szenekreisen aktiv hat sich die Band inzwischen zu einem echten Top Ten-Act gemausert, ohne daf\u00fcr ihre Identit\u00e4t aufzugeben. Ganz im Gegenteil: auch der Nachfolger von \u201eSch\u00f6n kaputt\u201c punktet mit politischen Aussagen und knackigen Riffs. Zu Beginn allerdings wird erst einmal die Sonne reingelassen und sich zu \u201eAmsterdam\u201c in die H\u00e4ngematte geschmissen. Schon beim zweiten Track namens \u201eWaffenschein bei Aldi\u201c allerdings tritt die Band dann wieder ordentlich aufs Gaspedal und watscht mal eben all die Gro\u00dfm\u00e4uler da drau\u00dfen ab, die meinen sie m\u00fcssten das aktuelle Weltgeschehen mit intoleranten Aussagen unterf\u00fcttern. Nein: \u201eSchere \u2013 Stein \u2013 Papier\u201c ist genau das Album, das wir uns von der Crew aus dem Ruhrpott erhofft hatten und gleichzeitig so abwechslungsreich arrangiert, dass einem nicht eine Minute langweilig wird. Wenn du also auf den Sound der Broilers stehst, dann lass dir dieses Werk nicht entgehen. Es lohnt sich.<a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/temples.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-19540\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/temples-300x297.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"297\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/temples-300x297.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/temples-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/temples.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\/\/ <strong>Temples<\/strong> haben uns ja bereits in der Vergangenheit auf eine spannende Zeitreise geschickt. Nun legt die Band zwei Jahre nach dem Deb\u00fctalbum bereits den Zweitling vor und der wei\u00df durchaus zu gefallen, wenn auch unter ver\u00e4nderten Voraussetzungen. James Bagshaw (Gesang und Gitarre), Tom Walmsley (Bass), Sam Toms (Drums) und Adam Smith (Keyboard) haben die zw\u00f6lf Sogs von \u201eVolcano\u201c n\u00e4mlich nicht nur zuhause im eigenen Studio in Kettering eingespielt, sie \u00f6ffnen sich auch mehr den poppigen Facetten ihrer Musik, was schmissige Hits wie \u201eCertainty\u201c und \u201eStrange To Be Forgotten\u201c abwirft. Ansonsten k\u00f6nnten hier allerdings auch hin und wieder Fans von alt-j auf ihre Kosten kommen. An Experimentierfreude jedenfalls hat der Sound der Jungs nicht eingeb\u00fc\u00dft und so freuen wir uns \u00fcber ein spannendes Psych-Pop-Album, das den herausragenden Ruf der Band in der Szene zementieren d\u00fcrfte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/color-film.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-19541\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/color-film-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/color-film-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/color-film-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/color-film.jpg 346w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\/\/ <strong>Color Film<\/strong> wiederum haben sich bereits vor sechs Jahren zusammen gerauft. Damals trafen sich Daryl Palumbo und Richard Penzone im Rahmen einiger Live-Auftritte und der Funke sprang sofort \u00fcber. Zusammen entwerfen sie einen kunterbunten Mix aus synthetischen Kl\u00e4ngen, poppigen Arrangements und Samples und schaffen es dabei immer wieder eine Feel-Good-Hymne nach der anderen aus dem \u00c4rmel zu sch\u00fctteln. Die Titel auf \u201eLiving Arrangements\u201cgeben die Richtung vor: \u201eRestless Summer\u201c oder \u201eSpringtime Of Our Love\u201c sind kleine, strahlende Pop-Perlen und man m\u00f6chte sie schon nach dem ersten H\u00f6ren nie wieder loslassen. Bleibt am Ende also eigentlich zur zu hoffen, dass der Rausch noch m\u00f6glichst lange anh\u00e4lt und wir noch mehr h\u00f6ren werden von diesem Duo, das die graue Welt um uns herum in bunte Farben zu tauchen vermag.<a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/goldfrapp.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright  wp-image-19542\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/goldfrapp-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/goldfrapp-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/goldfrapp-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/goldfrapp.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\/\/ <strong>Goldfrapp<\/strong> melden sich ebenfalls in diesen Tagen mit einem neuen Werk zur\u00fcck, verabschieden sich dabei aber gleichzeitig vom folkigen Ansatz des Vorg\u00e4ngers. Auf \u201eSilver Eye\u201c geht es stattdessen sehr viel d\u00fcsterer und elektronischer zu und die Lieder laden hin und wieder auch dazu ein eine nebel-durchdrungene Tanzff\u00e4che zu st\u00fcrmen. Zusammen mit John Congelton als Edel-Produzenten und Leo Abrahams macht sich das Duo daran ein formvollendetes Gesamtkunstwerk zu schmieden und schaffen mit \u201eOcean\u201c als Rausschmeisser auch so etwas wie den perfekten Goldfrapp-Song-Prototyp. Fans der Band k\u00f6nnen also bedenkenlos zugreifen, auch deshalb weil der finale Album-Mix von Niemand Geringerem als David Wrench und Daniel Miller besorgt wurde. Also viel Spa\u00df beim Tagtr\u00e4umen. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Haim, Rozwell Kid, Sondaschule, Temples, Goldfrapp und Color Film. \/\/ Mit \u201eDays Are Gone\u201c haben es die drei jungen Damen von Haim vor einigen Jahren geschafft, das nahezu perfekte Pop-Album zu schreiben. 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