{"id":19558,"date":"2017-07-22T13:15:26","date_gmt":"2017-07-22T11:15:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=19558"},"modified":"2017-07-22T13:17:15","modified_gmt":"2017-07-22T11:17:15","slug":"zuckerbeat-vol-476-tempo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=19558","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (4)76 &#8211; &#8222;tempo&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>mit neuer Musik von Lana del Rey, Kosmonovski, Faber, Broken Social Scene, The Tidal Sleep und Oh Wonder. <\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/lana-del-rey.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-19559\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/lana-del-rey-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/lana-del-rey-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/lana-del-rey-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/lana-del-rey.jpg 663w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\/\/ Wir hatten sie gerade schon wieder ein wenig vermisst, da biegt <strong>Lana del Rey<\/strong> auch schon mit einem neuen Album um die Ecke. Nach dem spannenden Vorg\u00e4nger, der so sch\u00f6n verstrahlt die Welt in Retrofarben tauchte, erstrahlt auch die neue Platte wieder in diesem charmanten Vintage-Look, welcher ihre Musik seit jeher zu pr\u00e4gen scheint. \u201eLust For Life\u201c ist in diesem Zusammenhang allerdings auch gleichzeitig das abwechslungsreichste Album der 32-j\u00e4hrigen K\u00fcnstlerin und macht gerade deshalb so verdammt viel Spa\u00df. F\u00fcr einige \u00dcberraschungsmomente sorgen in diesem Zusammenhang vor allem die vielen Gaststars, die del Rey diesmal um sich geschart hat. Ob dabei nun The Weeknd den Titeltrack veredelt oder A$ap Rocky und Playboi Carti in \u201eSummer Bummer\u201c um die Ecke biegen. Alle Songs strahlen dennoch die gleiche Retro-Atmosph\u00e4re aus, wie schon die Alben zuvor. Besonders sch\u00f6n gefallen uns in diesem Zusammenhang \u00fcbrigens die Sidekicks von Stevie Nicks und dem hoffentlich bald mal wieder ein Album ver\u00f6ffentlichenden John Lennon-Spr\u00f6ssling Sean Ono Lennon, der uns das bezaubernde \u201eTomorrow Never Came\u201c ins Ohr s\u00e4uselt. Wenn du also auf Musik stehst, die die Welt um dich herum auf Zeitlupe schaltet, dann bist du bei \u201eLust For Life\u201c genau an der richtigen Adresse.<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/kosmonovski.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-19560\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/kosmonovski-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/kosmonovski-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/kosmonovski-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/kosmonovski.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\/\/ Wer die Jungs von Muff Potter vermisst, der sollte jetzt mal die Lauscher ganz weit aufsperren. <strong>Kosmonovski<\/strong> sind n\u00e4mlich genau die eine Band, die einen mit ihrem Mix aus poppigen Melodien und punkigen Riffs ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubert. Ihr Deb\u00fctalbum, welches in diesen Tagen via \u201eThis Charming Man\u201c auf CD und Langspielplatte erscheint, beinhaltet neun Songs die auf famose Weise zornige Passagen mit hymnischen Melodien kontert. Schon beim zweiten Durchlauf ist man wie gefesselt von dieser Platte, die mit ihren neun St\u00fccken so dringlich daher kommt, dass man sie sofort wieder von vorne h\u00f6ren m\u00f6chte. Nach mehreren Durchl\u00e4ufen wird au\u00dferdem deutlich, dass sich die Jungs um Holger Denninger (Ex The A.M. Thawn) ihre gr\u00f6\u00dften Hits f\u00fcr die B-Seite aufgehoben haben. Neben dem famosen Rausschmei\u00dfer \u201eKasino\u201c und dem power-geladenen \u201eTempo\u201c findet sich auf H\u00e4lfte zwei auch der \u00dcber-Song \u201eNie mehr\u201c, der jetzt schon ein hei\u00dfer Anw\u00e4rter auf die pers\u00f6nlichen Jahrescharts sein d\u00fcrfte. Worauf also wartest du noch? Schnapp dir das Album.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/faber.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-19561\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/faber-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/faber-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/faber-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/faber.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\/\/ Regelrecht durch die Decke geht ja derzeit der Liedermacher <strong>Faber<\/strong>. Mit seinen expliziten und vor allem authentischen St\u00fccken trifft er einen Nerv, \u00e4hnlich wie es einst Wanda mit ihrem Deb\u00fctalbum gelungen ist. Nach zahlreichen Vorabsingles steht nun das erste Album des K\u00fcnstlers in den regalen und das hat es in sich. Neben bereits bekannten St\u00fccken wie dem vorz\u00fcglichen \u201eIn Paris brennen Autos\u201c oder dem hymnischen \u201eSo soll es sein\u201c schafft es der Musiker auch mit den neuen Songs einen sofort in eine Art Paralleluniversum zu transfereiern. Heraus kommen glaubw\u00fcrdige Songs \u00fcbers \u201eficken\u201c und \u201eim Stehen pissen\u201c und man sp\u00fcrt in jedem Moment, mit welcher Hingabe der 23-J\u00e4hrige hier seine Zeilen ins Mikrofon pfeffert. Wenn du also auf deutschsprachigen Liedermacher-Pop mit Ecken und Kanten stehst, dann lass dir dieses l\u00e4ssige Werk nicht entgehen. \u201eSei ein Faber im Wind\u201c macht n\u00e4mlich einfach nur verdammt viel Spa\u00df.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/broken-social-scene.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-19562\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/broken-social-scene-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/broken-social-scene-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/broken-social-scene-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/broken-social-scene.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\/\/ Auch wenn wir aufgrund akuter Reiz\u00fcberflutung auf dem Ver\u00f6ffentlichungsmarkt gar nicht so recht mitbekommen haben, dass die <strong>Broken Social Scene<\/strong> f\u00fcr geraume Zeit von der Bildfl\u00e4che verschwand, m\u00fcssen wir doch feststellen, dass wir sie ganz sch\u00f6n vermisst haben. Ihr neues Album n\u00e4mlich versetzt uns n\u00e4mlich noch einmal ein paar Jahre zur\u00fcck in der Zeit und sorgt daf\u00fcr, dass man sich sofort im Batik-Shirt zum n\u00e4chsten Hippie-Festival begeben m\u00f6chte. Ja, dieses Kollektiv hier nimmt sich doch tats\u00e4chlich noch die Zeit einen Song zu entwickeln und ihn dann nicht die Ecken und Kanten abzuwetzen. Ganz im Gegenteil: die ausufernden St\u00fccke der Band um Kevin Drew und Brendan Canning rei\u00dfen einen in einen regelrechten Sog der Emotionen und so kommt man einfach nicht mehr los von diesem Album, wenn man ihm mal ein paar Durchl\u00e4ufe geschenkt hat. Ob uns die neue Scheibe von Arcade Fire da genauso viel Spa\u00df machen wird? Wir sind gespannt und freuen uns \u00fcber die vielen neuen St\u00fccke von Amy Millan (Stars), Feist und Emily Haines. Schlicht bezaubernd, dieses Werk.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/tidal-sleep.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-19563\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/tidal-sleep-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/tidal-sleep-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/tidal-sleep-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/tidal-sleep.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\/\/ <strong>The Tidal Sleep<\/strong> ver\u00f6ffentlich inzwischen auch schon ihr drittes Album und das hat es in sich. Im Rama Tonstudio in Mannheim in Szene gesetzt beschert uns die Band ein spannendes Posthardcore-Werk, dem man die Erfahrung der Band anh\u00f6rt. Auf \u201eBe Water\u201c b\u00fcndeln die Kollegen um S\u00e4nger Nic ihre St\u00e4rken und bescheren uns ein Werk im Grenzgebiet von Piano Become The Teeth und Thrice. Mit ihren knappen 38 Minuten ist die Scheibe au\u00dferdem noch herrlich knackig geraten, so das bis zum Ende auch keinerlei Langeweile aufkommt. Mit \u201eBe Water\u201c haben sich The Tidal Sleep zudem endg\u00fcltig von allen Erwartungshaltungen befreit. Sie klingen aufgrund ihrer dynamischen und emotionalen Passagen schlicht wie sie selbst und doch merkt man, dass ihre Wurzeln im Emo und Hardcore-Bereich der 90er Jahre zu finden sind. Wenn du also auch heute noch auf gro\u00dfe Emotionen stehst, dann lass dir dieses Werk nicht entgehen.<a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/oh-wonder.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-19564\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/oh-wonder-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/oh-wonder-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/oh-wonder-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/oh-wonder.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\/\/ Zu guter Letzt noch der Hinweis auf das Album eines spannendes Duos, das man sich als Fan von zeitgen\u00f6ssischer Pop-Musik nicht entgehen lassen sollte. Die beiden klassischen Musiker Josephine Vander Gucht und Anthony West haben in einem schnuckeligen Studio in London n\u00e4mlich unter dem Banner <strong>Oh Wonder<\/strong> genau die Art von Musik entworfen, mit der uns einst auch The XX so bezauberten. Die Songs, die dabei entstehen, entwickeln sich schnell zum Internet-Hype und bescheren der Band \u00fcber 300 Millionen Streams. Nun steht mit \u201eUltralife\u201c das neue Album in den Regalen und das deckt eine irrwitzige Spannbreite ab. Ob HipHop-Anleihen, Balladen oder Feel-Good-Hymnen. Oh Wonder verstehen es sehr gekonnt Pop und Electronica miteinander zu vermengen und setzen sich damit immer wieder zwischen die St\u00fchle. Wenn du also auf Popmusik stehst, die gerne mal grenzen auslotet, dann lass dir dieses Werk nicht entgehen. Un damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Lana del Rey, Kosmonovski, Faber, Broken Social Scene, The Tidal Sleep und Oh Wonder. \/\/ Wir hatten sie gerade schon wieder ein wenig vermisst, da biegt Lana del Rey auch schon mit einem neuen Album um die Ecke. Nach dem spannenden Vorg\u00e4nger, der so sch\u00f6n verstrahlt die Welt in Retrofarben tauchte, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-19558","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category--stadtgesprach"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19558","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19558"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19558\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19567,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19558\/revisions\/19567"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19558"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19558"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19558"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}