{"id":1974,"date":"2008-11-06T15:58:21","date_gmt":"2008-11-06T14:58:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=1974"},"modified":"2009-01-08T12:11:12","modified_gmt":"2009-01-08T11:11:12","slug":"zuckerbeat-volume-37","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=1974","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat volume 37"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/the-stills.jpg\" alt=\"the-stills.jpg\" class=\"right\" \/>Jeder kennt dieses Gef\u00fchl: in die leeren Augen seines Gegen\u00fcbers zu blicken. Sich zu fragen, was f\u00fcr Abgr\u00fcnde sich wohl hinter der menschlichen Fassade auftun, wenn man versuchten w\u00fcrde, sein Herz aus dem Gef\u00e4ngnis herauszurei\u00dfen, das es seit geraumer Zeit zu umgeben scheint. In gewisser Weise ist das neue Album der <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/thestills\" target=\"_blank\"><strong>Stills<\/strong><\/a> also durchaus als Befreiungsschlag zu werten.<!--more--> \u201eOceans Will Rise\u201c kommt wie eine postmoderne Monsterwelle auf dich zu. Anstatt aber alles in Grund und Boden zu rei\u00dfen, entscheiden sich die Musiker nicht etwa mit den Wassermassen abzusaufen, sondern packen das Surfbrett aus und genie\u00dfen den Trip. Schon beim Opener wird eine starke Affinit\u00e4t zum Sound von The Clash sichtbar. Damit folgen sie der schon beim Vorg\u00e4nger eingeschlagenen Richtung und finden erstmals auch Freunde auf den Tanzfl\u00e4chen der modebewussten Indie-Herzlichkeiten. Die d\u00fcstere Atmosph\u00e4re des Frontcovers findet ihre Entsprechung aber dennoch in den bisweilen deprimierenden Textpassagen einer Band, die auf dem besten Weg zu sein scheint, den neu entdeckten Drang aufs Tanzparkett mit allerhand Widerhaken zu versehen. Dass sie sich dabei nicht verheddert, zeugt nur umso mehr von der Versiertheit dieser vor allem hierzulande stark unterbewerteten Totenkopf-Combo. Dementsprechend fordere ich hiermit ausdr\u00fccklich dazu auf, so lange die H\u00fcften zu schwingen, bis sich die Beine ineinander verknoten. Denn nur, wer auch mal auf die Fresse f\u00e4llt, kriegt ein Gef\u00fchl davon, wie es sich anf\u00fchlt zu fliegen. Auf den Boden donnern kann man dann anschlie\u00dfend auch noch zu der neuen Platte von<strong> Disco Doom<\/strong>.<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/disco-doom.jpg\" alt=\"disco-doom.jpg\" class=\"right\" \/> Die Z\u00fcricher Crew fr\u00f6nt auf ihrem Album \u201eDream Electric\u201c ganz zwanglos den Freuden der Ruhest\u00f6rung. Soll hei\u00dfen. Die Band hat fr\u00fcher sicher ziemlich viel Sonic Youth geh\u00f6rt und auch den Back-Katalog von Tortoise internalisiert. Jedenfalls verschwenden sie keine gro\u00dfe Zeit damit, sich irgendwie anzubiedern. Stattdessen rollen bedrohliche Riffs auf einen zu, als w\u00e4re gerade erst 1990 und das Musikfernsehen noch kein Auffangbecken f\u00fcr bl\u00f6d grinsende Halbaffen, die nur schwer als Teil der menschlichen Gattung zu identifizieren sind. Diese Band macht sich keine gro\u00dfen Gedanken um den Zeitgeist. Stattdessen verbuddelt sie ihre melodischen Sch\u00e4tze in den Untiefen einer dr\u00f6hnenden Sph\u00e4re aus L\u00e4rm und Gitarrenarbeit. Am Ende ist man fast ger\u00fchrt, dass es anno 2008 wirklich noch m\u00f6glich ist, ein Album wie dieses zu ver\u00f6ffentlichen. Und freut sich letztlich vor allem ob der Bedrohlichkeit, die viele der Songs ausstrahlen, wenn man sie mit dem g\u00e4ngigen \u201eIndie-Sounds\u201c in den Diskotheken vergleicht. Ebenfalls bewundernswert ist die Ausdauer des \u201eBasspoeten\u201c <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/dflame\" target=\"_blank\"><strong>D-Flame<\/strong><\/a><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/d-flame.jpg\" alt=\"d-flame.jpg\" class=\"right\" \/>. Alle Jahre wieder bringt er ein neues Release an den Start. Der Erfolg war ja nicht immer auf seiner Seite. Und auch als Back Up-MC f\u00fcr die reformierten Dynamite Deluxe schien sein Organ oftmals zu ausgepr\u00e4gt, um lediglich als Erg\u00e4nzung zu fungieren. \u201eStress\u201c ist trotzdem ein gelungenes Album. Nat\u00fcrlich sehnt man sich auch hier immer wieder nach den eisigen H\u00f6hen eines Jan Delay oder Marsimoto als Konter f\u00fcr die basslastige Stimme. Nichts desto trotz strotz sein Album nur so vor sonnendurchfluteten Hits, die sich zweifelsohne zwischen zwei Seeed Tracks homogen ins Gesamtbild des \u201eIch will jetzt meinen Sommer zur\u00fcck\u201c-Tapes einf\u00fcgen. Den Rest besorgen dann ein paar exquisite Gast-Takes von Afrob und Samy Deluxe, die auch diesmal wieder f\u00fcr allerhand Freudenspr\u00fcnge bei den Fans von fr\u00fcher sorgen werden. Alles in allem bleibt D-Flame also D-Flame. Und die Hoffnung bestehen, dass er sich irgendwann mit seinem musikalischen Gegenpol Jan Delay zum Battle auf Albuml\u00e4nge trifft. Womit wir uns dann einfach mal zu Conor Oberst ins Wohnzimmer einladen. Aber Moment. Das ist ja gar nicht der Bright Eyes-S\u00e4nger. Das sind <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/alifeasongacigarette\" target=\"_blank\"><strong>A Life, A Song, A Cigarette<\/strong><\/a>. Deren Album \u201eBlack Air\u201c beherbergt \u00e4hnlich ausgepr\u00e4gte Gef\u00fchlswallungen, wie der Output des <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/a-life-a-song-a-cigarette.jpg\" alt=\"a-life-a-song-a-cigarette.jpg\" class=\"right\" \/>schmerzlich genialen Jungen aus Omaha (auch wenn das Platteninfo nat\u00fcrlich das Gegenteil behauptet!). Dieses Werk hier klingt so derma\u00dfen ausgereift, dass man kurzerhand bereit ist, sich vollends in seiner w\u00e4rmenden Lagerfeuer-Atmosph\u00e4re zu verlieren. Dass man dabei keinen Funken abbekommt, der \u00fcber den Rand der Feuerstelle hinaus schwappt, liegt vorwiegend daran, dass die Scheibe sich versiert durch das Dickicht aus Blues und 60s-Anleihen schl\u00e4ngelt, ohne dabei den Quell ihrer Inspiration aus dem Auge zu verlieren. Tief im Inneren gl\u00fcht n\u00e4mlich ein entflammtes Herz aus zauberhaften Popmelodien, die den n\u00e4chtlichen Spaziergang mit Kopfh\u00f6rern zum Spektakel aufmotzen. Diese Platte m\u00f6chte einen entf\u00fchren. Raus aus der engen Seitenstra\u00dfe hinauf aufs Dach. Und von dort aus tr\u00e4gt sie einen an all die Orte, an denen das Leben zu pulsieren scheint. Verweilt fernab der Szenerie als Beobachter. Als Schatten. Als Geschichtenerz\u00e4hler. Und man f\u00fchlt sich gefangen. In den Bann gezogen. Ist letztlich vielleicht sogar ein klein bisschen verliebt. Bis man schlie\u00dflich wieder die Augen \u00f6ffnet, weitergeht, mit dem Gef\u00fchl gerade Teil von etwas ganz Besonderem gewesen zu sein. Alle Fans von harmonisch anmutender<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/hollymcnarland.jpg\" alt=\"hollymcnarland.jpg\" class=\"right\" \/> Folkromantik mit hohem Pop-Potenzial sollten derweil mal das inzwischen f\u00fcnfte Album von <a href=\"http:\/\/www.lastfm.de\/music\/Holly+McNarland\" target=\"_blank\"><strong>Holly McNarland<\/strong><\/a><a href=\"http:\/\/www.lastfm.de\/music\/Holly+McNarland\" target=\"_blank\"> <\/a>antesten. \u201eChin Up Buttercup\u201c stolpert genau in die Ecke, die bereits voll besetzt ist mit den \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen Marke Norah Jones, Joss Stone und Konsorten. Die Platte tut keinem weh und l\u00e4uft geradewegs bis zum Ende hin durch, ohne das man sich peinlich ber\u00fchrt f\u00fchlen m\u00fcsste. Soll hei\u00dfen: hier hat jemand zu sich selbst gefunden &#8211; exakt f\u00fcr sich definiert, wie sich seine Musik anh\u00f6ren soll. Dem entspringen zw\u00f6lf Songs mit geradlinigem, manchmal schwelgerischem Folkpop ohne gro\u00dfe Widerhaken. Selbst die elektrische Gitarre in \u201eDear Pain\u201c schimmert so unscheinbar vor sich hin, dass man eher an ein gelungeneres Werk von Avril Lavigne denken muss, als an die tief sch\u00fcrfende Konkurrenz aus dem Indie-Lager. Alles in allem also die perfekte Platte, f\u00fcr all diejenigen, die jetzt schon nach neuem Stoff von Alanis Morissette lechzen. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich aber eine Spur zu gleichf\u00f6rmig. Womit wir uns mal zwei Altmeistern ihres Fachs widmen. Fast 30 Jahre hat es gedauert, bis <a href=\"http:\/\/profile.myspace.com\/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&amp;friendid=384368648%20-%20143k\" target=\"_blank\"><strong>David Byrne &amp; Brian Eno<\/strong><\/a> sich erneut ins Studio setzten, um den Nachfolger von \u201eMy Life In The Bush Of Ghosts\u201c<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/david-byrne-brian-eno.jpg\" alt=\"david-byrne-brian-eno.jpg\" class=\"right\" \/> aufzunehmen. Das dabei entstandene Material entpuppt sich als tr\u00e4umerischer Wellness-Sing-Sang, den man sich nur zu gerne unter den Christbaum legt. Zauberhafter Pop mit Gospelanleihen schleicht sich heran, als wollten die beiden dieses Jahr selbst Weihnachtsmann spielen. Dabei f\u00fchlt man sich den Kl\u00e4ngen von \u201eEverything That Happens Will Happen Today\u201c gleich derma\u00dfen zugeneigt, dass man nur umso verz\u00fcckter ist, wenn sich die beiden auch mal an experimentellen Trance-Zust\u00e4nde heranwagen. Ingesamt strahlen die Lieder eine schwer zu beschreibende, nicht wirklich fassbare Intimit\u00e4t aus. Sie kommen einfach \u00fcber einen und jedes Mal wenn man sie aus den Augen zu verlieren scheint, kontern sie ihre experimentellen Ausw\u00fcchse mit einer Prise Sch\u00f6nklang. Dem wiederum haben <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/egotronics\" target=\"_blank\"><strong>Egotronic<\/strong><\/a> auf ihrem neusten Album weitestgehend abgeschworen. Da werden erstmal kollektiv alle abgewatscht, die sich der anti-deutschen Lyrik der Gruppe nicht vollends unterwerfen. \u201eKotzen\u201c m\u00f6chte die Band, wenn sich die fu\u00dfballaffine Masse abends zum L\u00e4nderspiel trifft und die <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/egotronic.jpg\" alt=\"egotronic.jpg\" class=\"right\" \/>Nationalmannschaft feiert. Diesmal allerdings geht ihnen nach dieser Ansage nicht die Puste aus. W\u00e4hrend man dem Vorg\u00e4nger \u00fcber weite Strecken noch vorwerfen konnte, neben den beiden Tanzboden-F\u00fcllern \u201eRaven gegen Deutschland\u201c und \u201eLustprinzip\u201c nicht allzu viel Langlebiges an den Start gebracht zu haben. Oder besser gesagt: die Platte lediglich f\u00fcr den famosen Live-Moment konzipiert gewesen zu sein scheint, kann man das aktuelle Werk problemlos durchlaufen lassen, ohne dass man sich gen\u00f6tigt f\u00fchlen w\u00fcrde, die Skip-Taste zu bet\u00e4tigen. Die St\u00fccke sind zwar immer noch wie geschaffen im Blitzlichtgewitter des Clubs zu zerschellen, entpuppen sich aber gleichzeitig als wesentlich ideenreichere Exemplare der elektro-stampfenden Gattung. Kurz gesagt: Deichkind-Fans. Mediengruppe-Fans. Bratze-Fans. Frittenbude-Fans. Vereinigt euch! Und dann ballern wir uns zu diesen Atari-Hymnen die R\u00fcbe weg. Etwas gem\u00e4chlicher geht es weiter auf<strong> <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/babyjenterprises\" target=\"_blank\">Baby Js<\/a><\/strong><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/babyjenterprises\" target=\"_blank\"> <\/a>neuer Scheibe \u201eBabyfood\u201c. Erstmal ist man wie erschlagen von dem erhabenen \u201eIf I Could Do It All Again\u201c (feat. Jaymay and A Alikes), das z\u00e4rtlich, fast folkloristisch das Album <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/baby-j.jpg\" alt=\"baby-j.jpg\" class=\"right\" \/>einl\u00e4utet. Anschlie\u00dfend allerdings verliert sich das Werk hin und wieder in allzu charttauglichen Gefilden, die Outkast und Gnarls Barkley weitaus besser hinbekommen. Nichtsdestotrotz finden sich unter den unz\u00e4hligen Featureg\u00e4sten zahlreiche UK-Poeten und Reimer, die aufhorchen lassen. \u201eLove And Peace\u201c mit Farma G zum Beispiel atmet diese Kifferromantik, die Snoop Dogg in seinen besten Momenten verspr\u00fcht. Dazu gesellen sich verquere Raptracks, wie \u201eJonny\u201c (feat. Jun Tzu), die wirken, als w\u00fcrden Eminem und ICP zum direkten Duell antreten. Und wenn dann \u201eHard To Imagine\u201c (feat. Lowkey und The Crimea) endg\u00fcltig zum gr\u00f6\u00dften Chartsangriff nach The Streets bl\u00e4st, nickt auch die breite Masse bereitwillig im Takt, nur um sich zu Alex Bloods Smash-Hit \u201eWake Up\u201c endg\u00fcltig abzuschie\u00dfen. Alles in allem bekommt man hier also eine breite Palette ambitionierter Acts pr\u00e4sentiert. Versiert zusammengeschraubt von Baby J. Insgesamt also ein echter Leckerbissen f\u00fcr all jene, die die Vielfalt der Musikszene nur zu gerne im Gesamtpaket serviert bekommen &#8211; aber dennoch gro\u00dfen Wert darauf legen, dass das Ganze homogen verwoben wurde. Womit wir uns abschlie\u00dfend noch mal den verschwurbelten Hymnen von <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/plastica.jpg\" alt=\"plastica.jpg\" class=\"right\" \/><strong><a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/plasticamusic\" target=\"_blank\">Plastica<\/a> <\/strong>zuwenden. Die klingen auf ihrem dritten Album \u201eKaleidsocope\u201c wie ein psychedelisches Monster beim St\u00e4dte platt walzen. Die Handschrift von Produzent Masaki Liu, der unter anderem auch bei Black Rebel Motorcycle Club hinter den Reglern steht, ist un\u00fcberh\u00f6rbar. Die Songs sind wie geschaffen f\u00fcr eine einsame Nachtfahrt durch die Stra\u00dfen einer Stadt, die sich gerade am Rande des Abgrunds befindet. St\u00fccke, wie \u201eUnited Lonely People\u201c und \u201eMemory Lane\u201c ziehen sich hymnisch in die Breite ohne allzu breitenwirksam zu sein. Manchmal kann man dabei den sanften Einfluss von Sonic Youth sp\u00fcren \u2013 nur eben ohne die St\u00f6rger\u00e4usche. Stattdessen z\u00fcnden Plastica immer wieder den Popantrieb und fetzen in der Gegend herum, wie eine ge\u00f6ffnete Packung Popcorn im Mikrowellendauerfeuer. Dazu streicht einem ein sanfter Hauch 60s-Nostalgie durchs Haar &#8211; also vergr\u00e4bt man sich in der wohligen W\u00e4rme seines Autositzes und lauscht gebannt dem LSD-beeinflusstem Treiben auf der Leinwand. Zumindest bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n<p><em>\/\/ von: alexander nickel-hopfengart<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeder kennt dieses Gef\u00fchl: in die leeren Augen seines Gegen\u00fcbers zu blicken. Sich zu fragen, was f\u00fcr Abgr\u00fcnde sich wohl hinter der menschlichen Fassade auftun, wenn man versuchten w\u00fcrde, sein Herz aus dem Gef\u00e4ngnis herauszurei\u00dfen, das es seit geraumer Zeit zu umgeben scheint. 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