{"id":20057,"date":"2017-09-11T08:58:07","date_gmt":"2017-09-11T06:58:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=20057"},"modified":"2017-09-11T08:58:07","modified_gmt":"2017-09-11T06:58:07","slug":"aufgelesen-vol-187-und-es-schmilzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=20057","title":{"rendered":"\/\/ aufgelesen vol. (1)87 &#8211; &#8222;und es schmilzt&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>mit neuen B\u00fcchern von Lize Spit, Kevin Kuhn, G\u00fcnter Karl Bose, Jana Hensel und Max Bentow. <\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/lize-spit.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright  wp-image-20058\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/lize-spit-627x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"199\" height=\"325\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/lize-spit-627x1024.jpg 627w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/lize-spit-184x300.jpg 184w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/lize-spit.jpg 723w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a>\/\/ Einen literarischen Befreiungsschlag bekommen wir in diesen Tagen von der 1988 geborenen Autorin <strong>Lize Spit<\/strong> pr\u00e4sentiert. Sie selbst wuchs in einem kleinen Ort in Flandern auf und ist inzwischen nach Br\u00fcssel gezogen. Mit ihrem Deb\u00fct \u201eUnd es schmilzt\u201c gelang ihr in Belgien das Kunstst\u00fcck ein Jahr lang auf Nummer 1 der Bestsellerliste zu stehen und noch dazu zahlreiche Literaturpreise abzustauben. Nun ist ihr Werk \u00fcber \u201eS. Fischer\u201c auch hierzulande zu bekommen und es lohnt sich mal einen Blick in das Buch zu riskieren. Im Mittelpunkt steht eine Frau namens Eva, die nach \u00fcber dreizehn Jahren zum ersten Mal in das Dorf ihrer Kindheit zur\u00fcckkehrt. Hier hatte sie die pr\u00e4gendste Zeit ihres Lebens verbracht und aus dieser Welt resultiert auch ihre immense Traurigkeit. <!--more-->Also hat sie sich einen Eisblock in den Kofferraum gelegt und ist zur\u00fcckgekehrt und man wird als Leser in einen regelrechten Sog der Emotionen gerissen, aufgrund der Dinge, die da noch folgen werden. Welche das sind? Am besten ihr macht euch ein eigenes Bild davon, so ein eindringliches Werk wie \u201eUnd es schmilzt\u201c biegt n\u00e4mlich nicht jeden Tag um die Ecke.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/kevin-kuhn.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-20059\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/kevin-kuhn-185x300.jpg\" alt=\"\" width=\"185\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/kevin-kuhn-185x300.jpg 185w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/kevin-kuhn-768x1248.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/kevin-kuhn-630x1024.jpg 630w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/kevin-kuhn.jpg 985w\" sizes=\"auto, (max-width: 185px) 100vw, 185px\" \/><\/a>\/\/ Der 1981 in G\u00f6ttingen geborene Autor <strong>Kevin Kuhn<\/strong> wiederum hat bereits im Jahre 2012 mit \u201eHikikomori\u201c einen wirklich beachtenswerten Roman ver\u00f6ffentlicht und wurde daf\u00fcr nicht nur von der \u201eFAS\u201c ausgiebig gefeiert. Nun liegt mit \u201eLiv\u201c ein neues Werk des Schriftstellers vor und das versetzt uns ins Berlin der 20 Jahre zur\u00fcck. Dort zieht der junge Franz mit seiner Clique durch Berlin und ist wie viele Menschen hin- und hergerissen zwischen den Verlockungen und Gefahren der Metropole. Liv wiederum ist Isreali und entzieht sich in der Gegenwart dem Dienst beim Milit\u00e4r. Sie zieht es in die Welt hinaus und auf ihrem Lebensweg entwickelt sie sich irgendwann zum Social Media-Star. Dabei trennt die beiden Protagonisten beinahe ein ganzes Jahrhundert und doch ist es irgendwie dieselbe Welt, in welcher sie Leben. Kevin Kuhn versucht in diesem Zusammenhang eine Br\u00fccke zwischen den Generationen zu schlagen und widmet sich ebenso dr\u00e4ngenden wie schwierigen Fragen, umso mehr m\u00f6chten wir euch sein Buch ganz innig ans Herz legen. Es ist tats\u00e4chlich ziemlich faszinierend.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/bookish.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-20060\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/bookish-230x300.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/bookish-230x300.jpg 230w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/bookish.jpg 238w\" sizes=\"auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px\" \/><\/a>\/\/ Wer sich gerne in Fotografien verliert, der kommt bei einem Werk aus dem \u201eWallstein\u201c-Verlag auf seine Kosten. \u201eBookish\u201c widmet sich dabei in zahlreichen fantastischen Motiven der Liebe zum Buch und beschert uns Fotografien aus den vergangenen 150 Jahren. Der Titel des Werkes, den man gemeinhin mit \u201elesew\u00fctig\u201c \u00fcbersetzen kann, gibt die Richtung vor und widmet sich dem Objekt der Begierde in schier hinrei\u00dfender Weise. Die westliche Gesellschaft ist ihrem neuen Objekt der Begierde verfallen und der Umgang mit den B\u00fcchern pr\u00e4gt unsere Gesellschaft bereits seit Generationen. Das geschrieben Wort ist inzwischen seit unz\u00e4hligen Jahren ein Massenph\u00e4nomen und die gebundenen Werke sind zu einem ganz selbstverst\u00e4ndlichen Teil unseres Lebens avanciert. Umso mehr erscheint ein R\u00fcckblick sinnvoll und <strong>G\u00fcnter Karl Bose<\/strong> versteht es wirklich gekonnt uns mit den ausgew\u00e4hlten Fotografien um den kleinen Finger zu wickeln. \u00dcber 300 verschiedene aus den Jahren 1845 bis 1980 hat er zusammengestellt und viele davon werden hier erstmals publiziert. Dazu gesellt sich ein spannendes Essay von <strong>Michael Hagner<\/strong>, der an der ETH Z\u00fcrich Wissenschaftsforschung unterrichtet. Zusammen mit dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig entsteht ein wirklich zauberhaftes Werk, dass die Liebe zum geschrieben Wort ganz vortrefflich transportiert. Also lasst euch verzaubern.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/jana-hensel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-20061\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/jana-hensel-182x300.jpg\" alt=\"\" width=\"182\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/jana-hensel-182x300.jpg 182w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/jana-hensel.jpg 233w\" sizes=\"auto, (max-width: 182px) 100vw, 182px\" \/><\/a>\/\/ Zur\u00fcck in die Gegenwart bringt uns hinterher die in Leipzig geborene Autorin <strong>Jana Hensel<\/strong>. Nachdem sie bereits im Jahre 2002 mit \u201eZonenkinder\u201c bekannt wurde, gewann sie im Jahre 2010 den renommierten \u201eTheodor-Wolff-Preis\u201c als Journalistin und legt nun mit \u201eKeinland\u201c ihr Deb\u00fct als Autorin vor. In dem Buch dreht sich alles um Nadja, die eigentlich nur ein Interview mit Martin Stern f\u00fchren m\u00f6chte, das allerdings ihr Leben ver\u00e4ndert. Es geht um N\u00e4he und Distanz in ihrem Werk und darum, wie der eigene Lebenslauf einen pr\u00e4gt. Wir befinden uns irgendwo zwischen Berlin und Tel Aviv und ja, wir sind tats\u00e4chlich fasziniert von dieser so speziellen Liebesgeschichte, die sich abseits der g\u00e4ngigen Klischees zu einem wirklich ber\u00fchrenden Werk mausert. Wenn du also auch von den \u00fcblichen Standart-Liebesromanen dieser Welt die Schnauze voll hast, dann gibt diesem Werk mal eine Chance. Es lohnt sich.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/max-bentow.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-20062\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/max-bentow-195x300.jpg\" alt=\"\" width=\"195\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/max-bentow-195x300.jpg 195w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/max-bentow.jpg 405w\" sizes=\"auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px\" \/><\/a>\/\/ Zu guter Letzt noch der Hinweis auf einen spannenden Kriminalroman aus der Feder von <strong>Max Bentow<\/strong>. \u201eDas Porzellan-M\u00e4dchen\u201c ist einer dieser Psychothriller, der einen von der ersten Seite an nicht mehr losl\u00e4sst. Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine junge Autorin namens Luna Moor, die sich auf dem Zenit ihres Erfolgs befindet. Sie allerdings hat es selbst nicht besonders einfach in ihrem Leben gehabt, wurde sie doch einst von einem Wahnsinnigen bedroht, dem sie nur knapp entkommen konnte. Also begibt sie sich zur\u00fcck an den Ort des Grauens, ein einsames Haus und verbringt dort mit Leon, dem Sohn einer Freundin mehrere Tage. Dann allerdings holt sie die Vergangenheit wieder ein und schon bald spitzen sich die Ereignisse zu. Ob am Ende alle wieder heil aus der ganzen Geschichte herauskommen und wer hier welches Spiel spielt? Wenn du jetzt schon G\u00e4nsehaut hast, dann lass dir dieses Buch nicht entgehen. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zur n\u00e4chsten Leserunde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuen B\u00fcchern von Lize Spit, Kevin Kuhn, G\u00fcnter Karl Bose, Jana Hensel und Max Bentow. \/\/ Einen literarischen Befreiungsschlag bekommen wir in diesen Tagen von der 1988 geborenen Autorin Lize Spit pr\u00e4sentiert. Sie selbst wuchs in einem kleinen Ort in Flandern auf und ist inzwischen nach Br\u00fcssel gezogen. 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